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Piratenpartei - Freiheit und Bürgerrechte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Tja - so schafft man Fakten - ohne Gesetzensgrundlage mit windigen Begründungen hat Wolfgang Rolli einfach mal seine eigene NSA angefangen zu bauen:

Telefon und Internetüberwachung in Köln

Wunderbar - willkommen in der schönen neuen Welt. Dem Mann ist schlicht einfach scheißegal was die Verfassung und die Gesetze erzählen - ihr wisst alle was ihr zu tun habt - der Typ und all die anderen Plagen in Berlin sollen am 27. das weite suchen.
 
Piraten ziehen in Stadträte ein

Bei der heutigen Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen (NRW) konnten die Piraten Erfolge in Münster und Aachen verbuchen. In Sachsen ist der Weg zu einem Mandat aber noch weit.

Die Piraten haben in den beiden Städten, in denen sie bei der Kommunalwahl in NRW auf dem Stimmzettel standen, den Einzug in den Stadtrat geschafft. In Münster erlangte die Partei 1,55 Prozent der Stimmen, in Aachen votierten sogar 1,75 Prozent der Wähler für die Piraten. Damit ziehen die beiden regionalen Spitzenkandidaten Marco Langenfeld (Münster) und Thomas Gerger (Aachen) in die jeweiligen Stadträte ein.

Diese Zahlen sind vor allem beachtlich, da die Partei auch in diesen Städten nicht überall wählbar war. In Münster traten die Piraten in 18 von 33, in Aachen sogar nur in 8 von 32 Stimmbezirken an. Die Aachener Piraten gewannen in allen Wahlbezirken, in denen sie antraten, mehr als sechs Prozent. Damit übertrafen sie in sieben von acht Wahlbezirken die FDP und wurden somit viertstärkste Partei.

Im Vergleich zur Europawahl Anfang Juni haben die Piraten deutlich zugelegt. Damals errangen sie in Münster 1,1 Prozent und in Aachen 1,7 Prozent der Stimmen - waren jedoch stadtweit wählbar.

Auch bei der Landtagswahl in Sachsen standen die Piraten auf dem Zettel. Dort errangen sie mit 1,9 Prozent der Stimmen noch einmal 0,8 Prozentpunkte mehr als bei der Europawahl. Ein Achtungserfolg gelang dabei in Dresden, wo sich 3,4 Prozent der Wähler für die Piratenpartei entschieden.

DANKE! - 8,2 Prozent in 8 Bezirken
 
el_barto schrieb:
Zu Politik gehört mehr als ne Meinung über Urheberrecht zu haben... :kaffee:
Zumal die Piraten kein wirklich ernstzunehmendes politisches Profil haben. Oder wie sieht ihr Standpunkt zu Themen der Wirtschafts-, Sozial-, Bildungs-, Verteilungs-, Außen-, Familienpolitik aus? Gibts nicht? Sowas aber auch...

Sehe ich auch so .
Ist halt gerade "in" .
 
was kann ich denn von den piraten erwarten, wenn es inner abstimmung um z.b asylrecht geht. hab ich dann leuten meine stimme gegeben, die da für eine verschärfung stimmen? ihr kernthema si sicherlich gut, aber die leute stimmen ja auch bei anderen fragen mit ab und da wüsste ich gerne, wie sie dann abstimmen wollen...
 
Für unsere Freunde der Liberalen:

Adressenankauf
Wenn Sie eine Direct Mailing Aktion planen und damit eine bestimmte Zielgruppe ansprechen möchten (Freiberufler, Handwerker, Jungwähler etc.), können Sie Adressen von verschiedenen Anbietern ankaufen. Jungwähleradressen werden häufig auf kommunaler Ebene zur Verfügung gestellt. Es ist wichtig, nicht im Gießkannenprinzip zu verfahren sondern durch eine gute Adressauswahl zielgenau FDP-affine Zielgruppen zu erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie beim liberalVerlag (www.liberalverlag.de).

Quelle: Wahlkampfhandbuch der FDP
 
straikar: Wenn der Adressankauf mit Zustimmung der Bürger geschieht, sehe ich da kein Problem. Habe dieses Jahr auch von SPD und Grünen zielgruppenaffine Wahlwerbung für junge Wähler bekommen.
 
Es gibt keine Zustimmung. Man muss überhaupt erstmal wissen, dass man sich bei der Stadt austragen kann. Ansich hab ich auch nichts gegen die Wahlwerbung nur wollte ich damit unterschwellig ausdrücken wie es so um die Bürgerrechte steht. ;)
 
Landtags- und Kommunalwahlen
30. August 2009 von Felix

Vorläufiges Endergebnis:

Piratenpartei in Sachsen: 1,9%
Piratenpartei in Aachen: 1,7%
Piratenpartei in Münster: 1,6%

Kommentar:

Ich denke wir können mit diesem Ergebnis zufrieden sein. Denn immerhin haben wir z.B. auch im Wahlkreis “Dresden 3″ 4,8% geholt und wir sind jetzt auch erstmals in zwei Stadträten vertreten.

Es darf zudem nicht vergessen werden, dass wir in Aachen und Münster nicht überall wählbar waren. In Münster zum Beispiel waren wir nur in 18 von 33 Bezirken vertreten und in Aachen sogar nur in 8 von 32 Stimmbezirken. In Aachen hatten wir dafür aber in jedem Wahlkreis in dem wir antraten, zwischen 6% und 10%. Damit waren wir oftmals besser als die FDP!

In Sachsen haben wir den Anteil der Stimmen seit der Europawahl fast verdoppelt!

Wenn wir jetzt so weiter machen wie bisher, vielleicht noch mehr Gas geben und noch mehr Menschen informieren, werden wir ganz sicher an den 5% kratzen können. Stellt euch das mal vor.


http://klarmachen-zum-aendern.de/
 
rancid schrieb:
was kann ich denn von den piraten erwarten, wenn es inner abstimmung um z.b asylrecht geht. hab ich dann leuten meine stimme gegeben, die da für eine verschärfung stimmen? ihr kernthema si sicherlich gut, aber die leute stimmen ja auch bei anderen fragen mit ab und da wüsste ich gerne, wie sie dann abstimmen wollen...

das ist auch mein problem.

prinzipiell find ich es ja gut, was die piraten machen. sind halt derzeit eine nischenpartei, so wie die grünen es auch waren. das kann sich ja mit der zeit ändern und die piraten beschäftigen sich auch mit anderen themenfeldern. wichtig ist vor allem, wenn man sich z.b. anguckt, dass die piraten im studivz jede zweite stimme bekommen, dass die großen parteien nicht drumherum kommen, sich mit den themen der piraten näher zu beschäftigen, wenn sie die wähler von 18-29 nicht völlig verlieren wollen.

aber: was machen die piraten in anderen bereichen, wie rancid schon sagte? das ist eine große unbekannte. wenn sie erstmal im stadtrad o.ä. sind, reichen die kernthemen nicht mehr aus. und da stürzt sich der wähler ins absolut unbekannte, wenn er den piraten seine stimme gibt.
 
Doktor schrieb:
. sind halt derzeit eine nischenpartei, so wie die grünen es auch waren.

Der Vergleich hinkt ein wenig. Die Grünen waren von Anfang an breiter aufgestellt (Ökos, Umweltschützer, Antikriegsfraktion, AKW-Gegner, Bürgerrechtler, etc.). Kann man natürlich alles unter "linke Spinner" zusammenfassen, aber dafür muß man schon ziemlich borniert sein. Außerdem kamen sie von unten, durch Gemeinden- und Stadträte, dann die Länderparlamente und dann erst in den Bund. Und das über Jahre hinweg. Diese Reifezeit haben die Piraten nicht. Da werden jetzt auf Krampf weitere Betätigungsfelder gesucht...

Doktor schrieb:
aber: was machen die piraten in anderen bereichen, wie rancid schon sagte? das ist eine große unbekannte. wenn sie erstmal im stadtrad o.ä. sind, reichen die kernthemen nicht mehr aus. und da stürzt sich der wähler ins absolut unbekannte, wenn er den piraten seine stimme gibt.

Das ist das Problem.
 
Es werden nach und nach eher andere Politiker in die Partei eintreten und diese Bereiche formen. Die Piraten sind halt krass jung als Partei, da kann man keine Wunder erwarten, so ist das am Anfang, deswegen kommen die ja auch nicht auf 20% sondern 1% oder 2%. Auf jeden Fall cashen die alle Jungwähler und eventuell sogar als einzige Partei die die Unentschlossenen casht. Find ich gut. Auch die jungen Wähler brauchen ein Gehör und die finden sie wohl bei den Piraten. Als Protestpartei jetzt allemal besser als so was wie die Braunen.
 
Piraten erreichen 7190 Mitglieder und überholen damit die NPD. Damit sind die Piraten siebtgröße Partei in Deutschland (hinter den Grünen) und Größte der kleinen Parteien.

Das rechte Gesocks wurde kassiert, nun gilts aufholen auf Grün, die liegen irgendwo bei 46.000 Mitgliedern.

Arr!

Cale schrieb:
Doktor schrieb:
. sind halt derzeit eine nischenpartei, so wie die grünen es auch waren.

Der Vergleich hinkt ein wenig. Die Grünen waren von Anfang an breiter aufgestellt

Herbert Rusche, Mit-Begründer der Grünen und nun Pirat würde dir da wiedersprechen.. http://herbertrusche.blogspot.com/2009/08/piraten-haben-mut-piraten-machen-mut.html

Da werden jetzt auf Krampf weitere Betätigungsfelder gesucht...

Ah, drum werden wir wohl auch so heftig dafür kritisiert, weil wir expliit dagegen gestimmt haben, das Programm weiter auszuweiten? :-) Das widerspricht sich..

Doktor schrieb:
aber: was machen die piraten in anderen bereichen, wie rancid schon sagte? das ist eine große unbekannte. wenn sie erstmal im stadtrad o.ä. sind, reichen die kernthemen nicht mehr aus. und da stürzt sich der wähler ins absolut unbekannte, wenn er den piraten seine stimme gibt.

Das ist das Problem.

Yup.. In der Tat. Aber wer rechnet denn schon damit, dass so ne "nerdige Eim-Themen Spasspartei" im ersten Anlauf auch nur annährend an die 5% herankommen würde und damit solche Fragen zum Problem werden.. Ich seh die 5% ja immer noch nicht, da bleibt also noch Zeit zum Reifen..
 
altersack schrieb:
Cale schrieb:
Doktor schrieb:
. sind halt derzeit eine nischenpartei, so wie die grünen es auch waren.

Der Vergleich hinkt ein wenig. Die Grünen waren von Anfang an breiter aufgestellt

Herbert Rusche, Mit-Begründer der Grünen und nun Pirat würde dir da wiedersprechen.. http://herbertrusche.blogspot.com/2009/08/piraten-haben-mut-piraten-machen-mut.html

Also ich lese aus deinem Link heraus, daß sie eben keine Ein-Thema-Partei waren. Zitat: "Auch die Grünen galten einst lange als die "Ein-Thema-Partei" waren es aber dann doch nicht" Zitatende. Selbstverständlich war ihr Themenspektrum früher schmaler als heute.
Btw. Jemand der die Grünen gerade enttäuscht in Richtung Piraten verlassen hat, ist nicht gerade eine objektive Quelle ;)

Btw. als Protestpartei sind mir die PIRATEN selbstverständlich tausendmal lieber, als die braune Scheiße. Aber für einen Sitz im Bundestag erwarte ich dann doch ein wenig mehr.
 
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