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VOTE *omg* Was passiert nun mit VW?

Was wird geschehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dazu werden auch die wohl noch gezwungen werden, es sei denn, VW/Audi/Seat/Skoda können sich dem derzeigen Kaufverhalten komplett entziehen. In den letzten 8 Wochen hat ein 180°-Turn bei den Kunden stattgefunden. Ich verkaufe im Privatbereich kaum noch Diesel und ich spreche da (natürlich nur für mich und als Momentaufnahme) von ~85 zu 15% pro Benziner. BMW und viele andere Hersteller sind von diesem Umschwung so überrascht worden, dass es bei Benzinern jetzt längere Lieferzeiten gibt.

Wie sehr es den Diesel also wirklich trifft, kann man aktuell an Zulassungsstatistiken noch nicht ablesen. Aber so ab Juli/August wird man das wohl sehen. Dann wird es spannend, wie es sich weiter entwickelt. Im September sind Bundestagswahlen, da wird sicher noch einiges passieren. Viele Städte warten nur darauf, dass sie eine Innenstadt-Fahrverbot auch in Angriff nehmen können. In Frankreich, dem Diesel-Land schlechthin, bricht der Diesel auch gerade weg, was für Europa Signalwirkung haben wird.

Für jegliche Prognosen ist es noch zu früh, aber diesmal könnte es dem Diesel an den Kragen gehen. Ob gerechtfertigt oder nicht, sei mal dahin gestellt.
 
falls sich das bestätigt wird es dann wohl auch eng für bmw. wundern tut es mich nicht. so zurückhaltend, wie die sich gegenüber dem wettbewerb geäußert haben, hätte es mich eher gewundert, wenn sie damit nichts zu tun hätten.

Die deutsche Autoindustrie unter Kartellverdacht: Nach SPIEGEL-Informationen haben sich VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler in geheimen Arbeitskreisen abgesprochen - und so die Basis für den Dieselskandal gelegt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...-daimler-unter-kartellverdacht-a-1159052.html
 
falls sich das bestätigt wird es dann wohl auch eng für bmw. wundern tut es mich nicht. so zurückhaltend, wie die sich gegenüber dem wettbewerb geäußert haben, hätte es mich eher gewundert, wenn sie damit nichts zu tun hätten.


http://www.spiegel.de/wirtschaft/so...-daimler-unter-kartellverdacht-a-1159052.html

Da würde ich Stand jetzt aber doch Veto einlegen.

Dass BMW ggfls. in irgendwelche kartellrechtlich bedenklichen Arbeitskreise verwickelt ist, das will ich nicht abstreiten.

Jeglichen Manipulationsverdacht weise ich aber zumindest solange zurück, wie es uns nicht nachgewiesen wird. :D

Nee, echt. Für mich geht zumindest aus dem Artikel nicht hervor, dass hier abgesprochen wurde, wie man am besten bescheissen und manipulieren kann. Zumal BMW bei den meisten Diesel-Modellen nichtmals AdBlue braucht.

Wenn BMW irgendwann auch erwischt werden sollte, gehören sie dafür auch bestraft. Klare Sache.
 
Da würde ich Stand jetzt aber doch Veto einlegen.

Dass BMW ggfls. in irgendwelche kartellrechtlich bedenklichen Arbeitskreise verwickelt ist, das will ich nicht abstreiten.

Jeglichen Manipulationsverdacht weise ich aber zumindest solange zurück, wie es uns nicht nachgewiesen wird. :D

Nee, echt. Für mich geht zumindest aus dem Artikel nicht hervor, dass hier abgesprochen wurde, wie man am besten bescheissen und manipulieren kann. Zumal BMW bei den meisten Diesel-Modellen nichtmals AdBlue braucht.

Wenn BMW irgendwann auch erwischt werden sollte, gehören sie dafür auch bestraft. Klare Sache.

Das sollten sie besser mal benutzen, die Ergebnisse auf der Straße sehen auch bei BMW nicht sonderlich berauschend aus (siehe beispielsweise den 750D bei der DUH).
 
Da würde ich Stand jetzt aber doch Veto einlegen.

Dass BMW ggfls. in irgendwelche kartellrechtlich bedenklichen Arbeitskreise verwickelt ist, das will ich nicht abstreiten.

Jeglichen Manipulationsverdacht weise ich aber zumindest solange zurück, wie es uns nicht nachgewiesen wird. :D

Nee, echt. Für mich geht zumindest aus dem Artikel nicht hervor, dass hier abgesprochen wurde, wie man am besten bescheissen und manipulieren kann. Zumal BMW bei den meisten Diesel-Modellen nichtmals AdBlue braucht.

Wenn BMW irgendwann auch erwischt werden sollte, gehören sie dafür auch bestraft. Klare Sache.
deine meinung und deine verteidigung in allen ehren. ich kann auch verstehen, dass du so reagierst. aber weder habe ich direkten bezug auf die dieselgeschichte genommen, noch glaube ich, dass das bei bmw wirklich anders sein sollte als bei audi, porsche, vw oder daimler.

ja, es gibt noch keine beweise aber auch vor dieser kartellsache hat es mich gewundert, dass daimler und bmw so ruhig blieben. bei daimler weiß man jetzt auch warum und ich bin mir sicher, dass bmw da auch noch reinrutscht. sonst hätten sie sich doch längst ganz anders auf dem (diesel-)markt positioniert.

aber du hast recht: für dieselbetrug bei bmw gibt es keine beweise. noch nicht.
 
Ich bin gespannt, was daraus wird. Im Artikel stehen erstmal ein paar Sachen, die zwar aus kartellrechtlicher Sicht bedenklich sein können, warum sich Autohersteller aber nicht über gewisse Dinge verständigen können sollen, erschliesst sich mir noch nicht.

Aus der Grösse des AdBlue-Tanks abzuleiten, dass da der Diesel-Skandal geboren wurde ist fragwürdig.

Im Falle von BMW kann ich zumindest sagen, dass die allermeisten Motoren bei uns garkein AdBlue brauchen/haben, somit entfällt bei der Abgasreinigung schon mal jegliche Manipulation über die AdBlue-Zufuhrmengen.

Davon abgesehen haben alle Konzerne (inkl. BMW) sicher im Wettbewerb genügend Dreck am Stecken und wenn sich hier die Verdachtsmomente erhärten, soll es auch Strafen geben.
 
Ich bin gespannt, was daraus wird. Im Artikel stehen erstmal ein paar Sachen, die zwar aus kartellrechtlicher Sicht bedenklich sein können, warum sich Autohersteller aber nicht über gewisse Dinge verständigen können sollen, erschliesst sich mir noch nicht.

Aus der Grösse des AdBlue-Tanks abzuleiten, dass da der Diesel-Skandal geboren wurde ist fragwürdig.

Im Falle von BMW kann ich zumindest sagen, dass die allermeisten Motoren bei uns garkein AdBlue brauchen/haben, somit entfällt bei der Abgasreinigung schon mal jegliche Manipulation über die AdBlue-Zufuhrmengen.

Davon abgesehen haben alle Konzerne (inkl. BMW) sicher im Wettbewerb genügend Dreck am Stecken und wenn sich hier die Verdachtsmomente erhärten, soll es auch Strafen geben.
das kannst du ja einmal mit den zulieferern diskutieren^^
 
Irgendwas wird da wohl schon dran sein, ich denke nicht das der Spiegel einfach so etwas in dieser Größenordnung lostritt.....

Mich würde nur mal interessieren inwiefern da nicht-deutsche Autokonzerne mit drin stecken.
 
Ist nur die spitze des eisberges der vor sich hinschmilzt, ein land welches sich auf verbrennungsmotoren spezialisiert ist, na gute nacht.
 
Da müssen aber auch mehr Konzepte von der Bundesregierung kommen. Selbst wenn wir führend wären bei der E-Mobilität dann würden immer noch nicht gravierend mehr E-Autos unterwegs sein...

Ist das gleiche mit den Erneuerbaren und der Nord-Süd Trasse/Speicherkonzepte. Klingt ja alles gut, aber dann muss halt auch der letzte Schritt zur Marktreife/Wirtschaftlichkeit gemacht werden.

Wenn ich mir überlege wie viel ne Ladestation kostet und wie wenig bei rum kommt, dann wird da der Ausbau trotz (komplizierter) Förderung nicht unbedingt voranschreiten. Und wie es bei ner Wallbox zu Hause aussieht hat ja auch noch niemand wirklich durchdacht. Ob ne 3,7/11/22 kW Wallbox verbaut wird entscheidet der Kunde selbst. 22 kW klingt für den Kunden geil (schneller ist besser) aber dann habe ich in ner Straße mit nur 5 E-Autos plötzlich 100 kW mehr an Leistung die ich abends zur Verfügung stellen müsste als Netzbetreiber... Schaut man sich die Neubauten an und den reduzierten Leistungsbedarf der neuen Häuser entstehen da in den nächsten Jahren enorme Probleme.
 
wieso sollte die bundesregierung den autoherstellern konzeptionell unter die arme greifen? zu warten bis es eine infrastruktur dafür gibt ist ziemlich kurzsichtig. aber so ähnlich haben sich die deutschen autobauer das auch jahrelang schön geredet. daher sind uns andere um lichtjahre voraus und was die batterie-technologie angeht nahezu uneinholbar.
 
Naja, ob es Sinn und Zweck der E-Mobilität sein soll, dass jeder Autohersteller sich irgendwie die Ladestationinfrastruktur selber aufbaut (und am Besten wie Tesla mit eigenem Standard) finde ich auch ziemlich kurzsichtig.

Klar, bei der Batterieproduktion hat man das Ganze unverständlicher Weise verpennt (zumal man das jetzt bei den PV Eigenverbrauchslösungen wunderbar zusätzlich nutzen könnte), aber meiner Ansicht nach muss es eben auch von der Bundesregierung Ansätze für Infrastruktur, Nutzung und Vorteile für E-Autos in Städten und eben bessere Anreize ganz Allgemein für E-Mobilität geben. E-Mobilität ist kein Massenmarkt und wird es auch ne Weile nicht sein, dass die Hersteller voll auf die E-Karte setzen ohne dass es ne zufrieden stellende Infrastruktur und Anreize gibt und Vorurteile in der Bevölkerung immer noch da sind (welche ja auch durch die erste Generation von E-Autos durchaus begründet waren) ist denke ich nachvollziehbar. Und sollten die generellen Probleme der E-Mobilität nicht gelöst werden, dann wird man da in Deutschland auch nicht viel verpassen, da es wohl noch lange keinen Boom geben wird.
 
Naja, ob es Sinn und Zweck der E-Mobilität sein soll, dass jeder Autohersteller sich irgendwie die Ladestationinfrastruktur selber aufbaut (und am Besten wie Tesla mit eigenem Standard) finde ich auch ziemlich kurzsichtig.

Klar, bei der Batterieproduktion hat man das Ganze unverständlicher Weise verpennt (zumal man das jetzt bei den PV Eigenverbrauchslösungen wunderbar zusätzlich nutzen könnte), aber meiner Ansicht nach muss es eben auch von der Bundesregierung Ansätze für Infrastruktur, Nutzung und Vorteile für E-Autos in Städten und eben bessere Anreize ganz Allgemein für E-Mobilität geben. E-Mobilität ist kein Massenmarkt und wird es auch ne Weile nicht sein, dass die Hersteller voll auf die E-Karte setzen ohne dass es ne zufrieden stellende Infrastruktur und Anreize gibt und Vorurteile in der Bevölkerung immer noch da sind (welche ja auch durch die erste Generation von E-Autos durchaus begründet waren) ist denke ich nachvollziehbar. Und sollten die generellen Probleme der E-Mobilität nicht gelöst werden, dann wird man da in Deutschland auch nicht viel verpassen, da es wohl noch lange keinen Boom geben wird.
dann hast du mich missverstanden. ich kann als deutscher autobauer mit der entwicklung nicht warten, bis die infrastruktur steht sondern muss schon vorher. was tun sonst steht irgendwann in die struktur und ich habe selber nichts....
 
Da müssen aber auch mehr Konzepte von der Bundesregierung kommen. Selbst wenn wir führend wären bei der E-Mobilität dann würden immer noch nicht gravierend mehr E-Autos unterwegs sein...

Ist das gleiche mit den Erneuerbaren und der Nord-Süd Trasse/Speicherkonzepte. Klingt ja alles gut, aber dann muss halt auch der letzte Schritt zur Marktreife/Wirtschaftlichkeit gemacht werden.

Wenn ich mir überlege wie viel ne Ladestation kostet und wie wenig bei rum kommt, dann wird da der Ausbau trotz (komplizierter) Förderung nicht unbedingt voranschreiten. Und wie es bei ner Wallbox zu Hause aussieht hat ja auch noch niemand wirklich durchdacht. Ob ne 3,7/11/22 kW Wallbox verbaut wird entscheidet der Kunde selbst. 22 kW klingt für den Kunden geil (schneller ist besser) aber dann habe ich in ner Straße mit nur 5 E-Autos plötzlich 100 kW mehr an Leistung die ich abends zur Verfügung stellen müsste als Netzbetreiber... Schaut man sich die Neubauten an und den reduzierten Leistungsbedarf der neuen Häuser entstehen da in den nächsten Jahren enorme Probleme.

Das ist imo auch der vollkommen falsche Ansatz. Kein Mensch braucht zu Hause 22kW. Selbst 5kW reichen problemlos, um das Auto über Nacht wieder entsprechend aufzuladen. Und dann sieht es imo mit dem Netz und der Kapazität wieder komplett anders aus. Dann kommt ja noch dazu, dass schneller bei Akkus auch bedeutet, dass die Lebensdauer leidet.
 
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