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November 2015 Paris attacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So viele Spezialisten wieder.

Du kannst dich auch gerne zu einer Podiumsdiskussion mit den netten Herren treffen und versuchen das auszudiskutieren. Aber mittlerweile sollte selbst der toleranteste Grünenwähler gemerkt haben, dass der Raum für Verhandlungen und friedliche Lösungen erheblich geschrumpft ist und wir bald keine Optionen mehr haben.
 
Das ganze Gedankengut da unten müsste man mal vom Anfang bis Ende ausräuchern. Solange der Irrglaube besteht, dass der Islam oder sonstiger religiöser Bullshit irgendwie besser gestellt ist als unsere westliche Welt , wird sich dort nichts ändern.

Sollen wir doch mal nen paar Anschläge da unten veranstalten.. Dann knallt's aber richtig! ;)

Andersrum doch genau dasselbe.
Solange es hier Parteien und Gruppierungen gibt die denken man stehe über allem und man diesen die Möglichkeit gibt sich zu radikalisieren ist man hier kein Stück besser. Ich sag nur Keupstraße und NSU.

Hautfarbe, Grundwerte, Wohlstand, Futterneid etc. etc.
 
bei aller (berechtigten) kritik: europäer bauen keine kalashnikovs.


auch wenns nicht wirklich wichtig ist: afaik sollten die deftones erst heute da spielen (und die nächsten 2 tage oder so)

Ja, sie waren wohl aber schon bei der Show. Sie haben auf Facebook am Nachmittag Fotos aus Paris gepostet und auf Facebook ein Statement dass sie leben.
 
Vielleicht sollte man überall erst einmal sorgfältig die weiteren Entwicklungen und v.a. Fakten abwarten, bevor mit Stammtischparolen der Marke "Endlösung" um sich geworfen wird. Überdies sollte man evtl. auch mal etwas über den Tellerrand des puren Aktionismus hinausschauen und z.B. die europäische Haltung gegenüber Russland im Kontext der vor allen stehenden Aufgabe der Terrorbewältigung überdenken: Wenn es sich z.B. endgültig bestätigen sollte, dass der Absturz der russischen Passagiermaschine in Ägypten ebenfalls ein IS-Anschlag war (dafür spricht einiges, auch die Bundesregierung geht davon aus), dann finde ich die Reaktionen hierauf im aktuellen Vergleich als beschämend. Hier gab es keinen internationalen Trauerflor, es wurden keine großen Ansprachen gehalten, es hat halt (mal wieder) nur die Russen getroffen. Um diese Aufgabe zu bewältigen, müssen alle an einem Strang ziehen. Da hilft diese seltsame Differenzierung keinem weiter. Es ist egal, was man von der russischen Regierung hält oder nicht hält - es wird ohne eine gemeinsame Linie keinen dauerhaften Erfolg geben; insbesondere mit Blick auf den Hexenkessel Syrien.
 
Das dürfte zum Teil auch daran liegen, dass die Russen bei der Sache genauso intransparent und diffus agieren, wie sonst auch in letzter Zeit.

Das "intransparent und diffus" ist sicherlich richtig. Jedoch sind dies letztlich auch wieder nur Reaktionen auf die weitere Isolierung. So weiterzumachen und damit einen noch tieferen Bruch in Kauf zu nehmen, kann sich Rest-Europa angesichts dieser Herausforderungen meines Erachtens keinesfalls leisten.
 
Die Russen sind doch die einzigen, zusammen mit der syrischen Armee, dem Irak, Iran und dem Libanon, die konsequent in Syrien etwas erreichen, was man zb.: an Hand der Gebietszurückgewinnungen sehen kann.

Man sollte sich einfach dieser Koalition anschließen. Das wäre eine erster richtiger Schritt.
 
Die Russen sind doch die einzigen, zusammen mit der syrischen Armee, dem Irak, Iran und dem Libanon, die konsequent in Syrien etwas erreichen, was man zb.: an Hand der Gebietszurückgewinnungen sehen kann.

Man sollte sich einfach dieser Koalition anschließen. Das wäre eine erster richtiger Schritt.

Bei einem Zusammenschluss wäre es aber imo schwierig, sich auf einen gemeinsamen Feind zu einigen.....
 
Hab erst heute Mittag alles nachgelesen... schrecklich. Und die rechten Zecken toben sich auf Facebook wieder aus. Die Aufschreie der rechten Parteien werden ja eh schon wieder lauter, bin gespannt was da in den naechsten Tagen noch kommt. Natuerlich haetten Zäune und Grenzblockaden das alles verhindert.
 
Das "intransparent und diffus" ist sicherlich richtig. Jedoch sind dies letztlich auch wieder nur Reaktionen auf die weitere Isolierung. So weiterzumachen und damit einen noch tieferen Bruch in Kauf zu nehmen, kann sich Rest-Europa angesichts dieser Herausforderungen meines Erachtens keinesfalls leisten.

Das ist letzlich eine Frage, die die Amerikaner entscheiden müssen und nicht die Europäer. Da hängt dann aber auch die grundsätzliche Frage mit dran, ob man Demokratien oder autoritäre Despoten-Staaten installiert in solchen Regionen. Entscheidet man sich für letztere, bombt man auch gleich sämtliche oppositionelle Kräfte mit weg und das überall. Das ist das russische Modell.
 
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