Ich habe auch drei Stunden am Stück gespielt und bin noch etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite finde ich die Dimensionen des Spiels großartig. Wirklich beeindruckend wie klein man sich im Universum fühlt und das ist eine schöne Botschaft für so ein Spiel. Das schafft auch eine sehr schöne Stimmung.
Auf der anderen Seite sehe ich die Revolution des prozedural generierten Contents nicht. Bis jetzt habe ich erst drei Planeten besucht und die fühlten sich leider schon sehr generisch an. Mein erster Planet war eiskalt, durchzogen von riesigen Höhlen, der andere mild, radioaktiv und zum Großteil unter Wasser und der dritte eine trockene Wüste. Die Tiere ähnelten sich aber ziemlich. So sehr, dass ich alles immer anscanne, weil es ja trotzdem "neu" sein könnte. Die Hälfte meiner gefundenen Tiere hat einen sehr ähnlichen Körper und dieselbe Laufanimation. Durch den sehr markanten optischen Stil gibt es dafür weniger markante Unterschiede in der Flora und Faune, finde ich.
Wirklich faul finde ich aber das Open World Design. Da schafft das Spiel so eine tolle Atmosphäre und dann hat man anscheinend auf jedem Planeten mehrere Alienartefakte, Außenposten und so. Da wäre weniger mehr gewesen, so dass sich die "Monumente" wirklich einzigartig anfühlen.
Ansonsten halt Ressourcen sammeln und Ressourcen sammeln und das mit einem Inventar, das das Sammeln leider sehr streckt.
Bin auf jeden Fall gespannt, wie sich das entwickelt.