Also ICH bin stolz auf mich und ICH denke, das ich damit einen sehr guten Weg fahre. Aber von euch wird das irgendwie alles schlecht geredet, das meiste sei falsch und ich müsste ja alles anders machen? So kommt das rüber.
Ok, dann hast du ja schon sehr viel in die richtige Richtung geändert. Gut gemacht. Ich hab viel von dem geredet, wie es bei dir vorher war. Wie lang läuft das jetzt schon, mit welchen Erfolgen? (ich halte täglich ~zwei Gläser Cola tatsächlich immer noch für viel, aber es wird dich schon nicht umbringen)
Dass du noch nie drei Mahlzeiten brauchtest, kann jetzt natürlich ein Vorteil für dich sein. Allerdings kann man ja auch ganz gut zunehmen ohne eine dritte Mahlzeit. Wenn man z.B. ein Äquivalent an Kalorien einer Mahlzeit einfach nebenbei trinkt, ohne Sättigung/gescheite Nährstoffe.
Wie schon gesagt, kannst/solltest du mit den KH ruhig etwas runtergehen. Gerade Brot/Wraps/Nudeln usw. sind sehr, sehr kaloriendicht und mit wenig ist es so einfach, sich kalorienmäßig zu überessen wie mit all diesen Sachen.
Ja, was du gelesen hast stimmt. Kalorienbilanz entscheidet natürlich darüber, ob du zu- oder abnimmst. Und logischerweise spielt die Menge an Sport da mit rein. Es ging mir nicht um das Faktische, sondern darum, dass es einfach der falsche Denkansatz ist, gegen das Essen antrainieren zu wollen und so das Leben zu führen.
Sport musst du für eine gute, andauernde Gesundheit eh sowieso und immer machen, das ist ne Grundkonstante. Und dass du dich zum (deutlichen) Großteil gesund ernähren solltest genauso. Und wenn das beides stimmt, kannst du auch locker das Snickers/die Cola am Abend mal mit unterbringen. Aber die Denkweise "ich hole mir jetzt das Big Mac Menü, dafür gebe ich heute Abend im Fitnessstudio aber Vollgas!" (oder danach als Belohnung für erfolgte Bewegung) ist einfach der falsche Ansatz. Das ist halt in vielen Köpfen und davor wollte ich nur warnen....ist bei dir laut deiner Aussage ja auch nicht der Fall. Zu-/Abnehmen -> (primär) Ernährung, Sport sowieso.
Das mit dem Fasten war auch nur ein Tipp. Ich kenne selbst Leute, die damit Erfolg hatten und zwar gerade weil es einfach und strikt ist und es ihnen wie gesagt leichter fällt, gar nichts zu essen anstatt sich zu mäßigen. Und bei den allermeisten Leuten sind die Couch-Kalorien halt Schrottkalorien. Da geht es auch nicht darum, ob jetzt die Milch im Kaffee das "Fasten" bricht (da passieren in den paar Stunden keine Wunderdinge im Körper), sondern darum, dass es ein einfach zu handhabendes Muster ist...um z.B. 18 Uhr ist dann halt Schluss mit Kalorien, fertig, aus.
Man kann lange diskutieren inwieweit gleichzeitiger Fettab- bei Muskelaufbau möglich ist, aber da Sport wie gesagt eh eine Grundkonstante sein muss, ist es im Prinzip auch egal. (Und du als Anfänger würdest in gewissem Maße 100pro erst mal beides gleichzeitig haben können)
Ja, du willst kein Bodybuilder werden. Die Angst kann man dir nehmen. Das passiert nicht einfach mal so. Aber genauso wie du Radfahren für Cardio machen willst, weil du weißt, dass das einfach gesund ist und beim Abnehmen hilft, kann dir Muskelaufbau helfen. Und zwar fernab von Bodybuilding, Sixpack, etc.. Ein gesunde Muskulatur hilft deinem Körper enorm, bei Blutzuckerregulation, Knochengesundheit, Stoffwechsel, kardiovaskulär...selbst psychisch.
Und ich würde dir auch empfehlen, dass du mal zwei Wochen wirklich minutiös trackst, was du isst. Man sollte mal ein Gefühl für Kalorien bekommen. Vor allem dafür wie kalorienreich so manches 0815-Zeug eigentlich ist.
Und es war keine 100g Version der Pizza, es ist einfach üblich, dass in kcal/100g angegeben wird.
Yazio und Myfitnesspal sind schon zwei der größten und beliebtesten.
Das waren meine zwei Pfennige.