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Muskeln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich liebäugle mit einer Garmin Index S2 passend zu meiner Sportuhr, ich bin mir aber nicht sicher. Die jetzige Waage ist ein Billigteil von Medion (Aldi). Gerade den viszeralen Fettanteil messen alle Waagen eigentlich sehr schlecht. Wie @dweezzu schon angemerkt hat, kann der Anteil bei dem Ausgangsgewicht eigentlich nicht sein. Selbst die vom Arzt angenommenen 26% wären schmeichelhaft gewesen. Aber als Richtwert für die Abnahme hilft es dennoch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht kam’s nichts rüber: KFA-Messung bei den Wagen ist rausgeschmissenes Geld weil immer falsch und stark schwanken. Bei 5 Messungen kriegst du 5 versch. Werte. Auch bei den teuren.

Bei Tanita vielleicht, aber da kostet das Ding 400-500€.
 
Ja, das wird wohl n gutes Stück von der Realität entfernt gewesen sein müssen bie den Zahlen.

Die beiden hier haben dieselben Ausgangsdaten und man kann sie ja mal den gängigen Vergleichsbildern gegenüberstellen.

https://myprogresspics.com/progress...-and-after-41-lbs-fat-loss-229-lbs-to-188-lbs
https://myprogresspics.com/progress...pics-of-65-lbs-weight-loss-230-lbs-to-165-lbs


Spiegel wird tatsächlich verlässlicher sein. Ich traue meiner Waage bzgl KFA auch nicht.
Der zweite startet doch niemals bei 104kg …never :lehrer:
 
Brauche hier von den Pros etwas Rat obwohl das hier ja überhaupt nicht mein Thread ist. Aber vielleicht kann mir der ein oder andere ja etwas Einsteigerhilfe geben. Ich bin seit letztem Jahr ziemlich intensiv dabei zu joggen. Was mir sehr viel Spaß macht und worauf auch zukünftig mein sportlicher Fokus liegt. Grund war natürlich die Gesundheit- psychisch wie physisch. Ein paar Kilos sollten runter und die allgemeine Fitness verbessert werden. Das läuft bisher ganz gut und macht mir auch wirklich Freude. Ich habe zur Abnahme ohnehin auch die Kalorien im Blick und bin immer ein Stück unter dem Tageswert. So dass ich relativ langsam aber stetig abnehme. Wobei ich ohnehin nicht von nennenswertem Übergewicht komme. Ging halt um den vorhandenen Bauch und etwas Hüftspeck. Ich denke so 1-1,5 Kilo müssen noch weg, dann wird das soweit passen.

Flankierend dazu habe ich auch - weniger intensiv - mit ein paar Körperübungen angefangen um im Wesentlichen das Laufen zu unterstützen bzw. auch in dem Bereich etwas fitter zu werden. So Sachen wie Liegestütz, Kniebeugen etc. halt. Soweit zur Vorgeschichte.

Jetzt ist es nur so, dass ich eben durch die andauernden Kaloriendefizite und das wohl auch zu seltene bzw. nicht ausreichend intensive Training eben nicht wirklich in den Muskelaufbau komme. Was ja in der Summe auch logisch ist. Meine Vorstellung wäre jetzt in ein paar Wochen, wenn ich mein "Zielgewicht" erreicht habe eben an dem Thema Kraft und Statur zu arbeiten. Und das dann auch für das was ich vorhabe - nämlich dauerhaft laufen, aber eben auch etwas Stärke und Muskulatur dazu aufzubauen um die Gelenke besser zu schützen und durch Muskeln auch etwas mehr Kalorienverbrauch zu haben - relativ konsequent anzugehen.

Idee und Frage 1: Ich würde eigentlich hauptsächlich mit Körpergewichtsübungen starten. So wie ich lese, scheint es für Lauchs wie mich am sinnvollsten zu sein erstmal an 5 Hauptübungen zu arbeiten: Liegestütze, Kniebeugen, Dips, Klimmzüge und vergessen. Waren das Planks? Egal - muss ich nochmal nachlesen. Und hier erstmal ein gewisses Niveau aufzubauen bevor ich irgendwie ins Klein Klein gehe. Bin ja auch leider schon 45. Ist das soweit okay und korrekt? Wirkt ja erstmal auch als Anfänger nach nicht all zu viel zeitlichem Aufwand, den ich gut unter bekommen dürfte neben dem Laufen. Bin jetzt aber auch nicht rein auf Körpergewichtstraining eingeschossen. Hätte auch noch Hanteln bzw. ne Langhantel zu Hause die ich auch einbringen könnte. Eventuell für Kreuzheben wenn das sinnvoller wäre. Habt ihr hierzu Anmerkungen und Empfehlungen? Bin wie gesagt bisher eher nicht körperlich stark und typischer Bürohengst. Wäre also blutiger Anfänger mit etwas Vorbereitung durch die letzten Monate in denen ich schon etwas trainiert und den Körper insofern daran schon etwas gewöhnt habe. Jetzt soll halt eine zielgerichtete Routine rein, so dass es auch was bringt.

Der fast schon wichtigere Teil 2 der Frage ist aber tatsächlich das Thema Ernährung. Gedanklich ist mir klar, dass ich zum Muskelaufbau mehr Kalorien benötige. Eiweiß futtere ich die ganze Zeit schon ganz gut und komme da eigentlich relativ einfach auf nen guten Bedarf. Habe auch meine Kalorien im Griff. Wovor ich nur Sorge habe: Was soll ich jetzt eigentlich dann mehr essen, ohne dass es ungesund wird? Einfach größere Portionen wenn es Hähnchen etc. gibt? Ich würde wahrscheinlich aber auch automatisch mehr Kohnehydrate und gegebenenfalls ungesundes essen, wenn ich einfach nur mehr esse. Und wieviel mehr Kalorien müsste ich überhaupt täglich einplanen? An dem Punkt bin ich wirklich noch überhaupt nicht erfahren oder belesen. Da ich mich nicht als Extremsportler sehe, mag ich natürlich auch nicht ins Extreme gehen was Nahrung angeht. Dachte eigentlich daran mehr Nüsse zu essen, da die eh gesund sind und mehr auf den Tisch kommen sollen wenn ich mehr Kalorien essen kann. Kohlenhydrate werden wohl wegen des Laufens auch nach wie vor gut aufm Plan stehen. Hätte da jemand noch ein paar Ansätze oder Tips für einen Nichtprofi zum relativ vernünftigen aber auch ins Familien integrierbaren Anfängereinstieg?
 
Das geringe Defizit habe ich auch gemacht, aber irgendwie ist das super ineffzient. Erstens dauert das eeeeewig (immer Defizit und nie Muskelaufbau?) und zweitens macht da einmal Schlemmen ja das Ergenis von X Tagen sofort zu nichte.

Ich mach daher jetzt ne Diät mit vom Körpergewicht in Gramm max. 0,5 Kohlenhydrate, max, 0,5 Fett und 2,5 Eiweiß. Lande ich bei ca. 1400 Kalorien und fahr damit so 8000kcal Defizit pro Woche (also etwas mehr als 1kg Fett = 7000kcal). Will ich noch zwei Wochen machen und dann mal schauen. Nur dumm, dass gestern mein Refeed war und ich 2,5kg wieder mehr drauf hab:???:

Kurzum: Mach doch lieber die restlichen 1,5kg mit Mini Cut und dann mach den Muskelaufbau. Der geht richtig halt nur im Kalorienüberschuss. Ne Rekomposition geht wohl auch im Defizit, aber nur in Maßen. Die 1,5kg dürftest dann Freitag in einer Woche haben (ich mach die HSD von science-fitness) statt in 2 Monaten(?).
 
Brauche hier von den Pros etwas Rat obwohl das hier ja überhaupt nicht mein Thread ist. Aber vielleicht kann mir der ein oder andere ja etwas Einsteigerhilfe geben. Ich bin seit letztem Jahr ziemlich intensiv dabei zu joggen. Was mir sehr viel Spaß macht und worauf auch zukünftig mein sportlicher Fokus liegt. Grund war natürlich die Gesundheit- psychisch wie physisch. Ein paar Kilos sollten runter und die allgemeine Fitness verbessert werden. Das läuft bisher ganz gut und macht mir auch wirklich Freude. Ich habe zur Abnahme ohnehin auch die Kalorien im Blick und bin immer ein Stück unter dem Tageswert. So dass ich relativ langsam aber stetig abnehme. Wobei ich ohnehin nicht von nennenswertem Übergewicht komme. Ging halt um den vorhandenen Bauch und etwas Hüftspeck. Ich denke so 1-1,5 Kilo müssen noch weg, dann wird das soweit passen.

Flankierend dazu habe ich auch - weniger intensiv - mit ein paar Körperübungen angefangen um im Wesentlichen das Laufen zu unterstützen bzw. auch in dem Bereich etwas fitter zu werden. So Sachen wie Liegestütz, Kniebeugen etc. halt. Soweit zur Vorgeschichte.

Jetzt ist es nur so, dass ich eben durch die andauernden Kaloriendefizite und das wohl auch zu seltene bzw. nicht ausreichend intensive Training eben nicht wirklich in den Muskelaufbau komme. Was ja in der Summe auch logisch ist. Meine Vorstellung wäre jetzt in ein paar Wochen, wenn ich mein "Zielgewicht" erreicht habe eben an dem Thema Kraft und Statur zu arbeiten. Und das dann auch für das was ich vorhabe - nämlich dauerhaft laufen, aber eben auch etwas Stärke und Muskulatur dazu aufzubauen um die Gelenke besser zu schützen und durch Muskeln auch etwas mehr Kalorienverbrauch zu haben - relativ konsequent anzugehen.

Idee und Frage 1: Ich würde eigentlich hauptsächlich mit Körpergewichtsübungen starten. So wie ich lese, scheint es für Lauchs wie mich am sinnvollsten zu sein erstmal an 5 Hauptübungen zu arbeiten: Liegestütze, Kniebeugen, Dips, Klimmzüge und vergessen. Waren das Planks? Egal - muss ich nochmal nachlesen. Und hier erstmal ein gewisses Niveau aufzubauen bevor ich irgendwie ins Klein Klein gehe. Bin ja auch leider schon 45. Ist das soweit okay und korrekt? Wirkt ja erstmal auch als Anfänger nach nicht all zu viel zeitlichem Aufwand, den ich gut unter bekommen dürfte neben dem Laufen. Bin jetzt aber auch nicht rein auf Körpergewichtstraining eingeschossen. Hätte auch noch Hanteln bzw. ne Langhantel zu Hause die ich auch einbringen könnte. Eventuell für Kreuzheben wenn das sinnvoller wäre. Habt ihr hierzu Anmerkungen und Empfehlungen? Bin wie gesagt bisher eher nicht körperlich stark und typischer Bürohengst. Wäre also blutiger Anfänger mit etwas Vorbereitung durch die letzten Monate in denen ich schon etwas trainiert und den Körper insofern daran schon etwas gewöhnt habe. Jetzt soll halt eine zielgerichtete Routine rein, so dass es auch was bringt.

Der fast schon wichtigere Teil 2 der Frage ist aber tatsächlich das Thema Ernährung. Gedanklich ist mir klar, dass ich zum Muskelaufbau mehr Kalorien benötige. Eiweiß futtere ich die ganze Zeit schon ganz gut und komme da eigentlich relativ einfach auf nen guten Bedarf. Habe auch meine Kalorien im Griff. Wovor ich nur Sorge habe: Was soll ich jetzt eigentlich dann mehr essen, ohne dass es ungesund wird? Einfach größere Portionen wenn es Hähnchen etc. gibt? Ich würde wahrscheinlich aber auch automatisch mehr Kohnehydrate und gegebenenfalls ungesundes essen, wenn ich einfach nur mehr esse. Und wieviel mehr Kalorien müsste ich überhaupt täglich einplanen? An dem Punkt bin ich wirklich noch überhaupt nicht erfahren oder belesen. Da ich mich nicht als Extremsportler sehe, mag ich natürlich auch nicht ins Extreme gehen was Nahrung angeht. Dachte eigentlich daran mehr Nüsse zu essen, da die eh gesund sind und mehr auf den Tisch kommen sollen wenn ich mehr Kalorien essen kann. Kohlenhydrate werden wohl wegen des Laufens auch nach wie vor gut aufm Plan stehen. Hätte da jemand noch ein paar Ansätze oder Tips für einen Nichtprofi zum relativ vernünftigen aber auch ins Familien integrierbaren Anfängereinstieg?


Ich bin nicht der Pro, den du brauchst, aber der Pro, den du verdienst.

Man sollte vielleicht unterscheiden, ob du nun nur das Laufen unterstützen willst oder ob du wirklich gezielt Muskelaufbau betreiben willst. Das ist ja schon was anderes.

Auch klingt es fast, als wolltest du halt alles gleichzeitig. Also Laufen und Muskeltraining und fettfreier und breiter. Das geht bestimmt auch einigermaßen, aber nichts davon wird in dem Ausmaß voranschreiten, wie es möglich wäre, wenn du dich da jeweils auf einen Faktor konzentrieren würdest. Aber möglich ist es wohl, gerade beim Einstieg.

Wenn du nicht nur etwas Stabilität und Grundfestigkeit trainieren, sondern wirklich was Zusätzliches aufbauen willst, ist entscheidend:
1. Muskeln, die wachsen sollen, musst du (min.) zweimal die Woche attackieren, also so dass du sie wirklich stark forderst. Da machst du dann insgesamt je Muskel(gruppe) ca. 10-18 Sätze pro Woche.
2. Genug Protein aufnehmen. Nicht verrückt machen, aber eine gewisse Menge braucht es wohl einfach, vielleicht so auf 1,5 g/Körperkilo zielen. (Und ja, wohl insgesamt in Kalorienplus, es sei denn Ansatz vom Link oben)


Die klassischen vier Eigengewichtsübungen sind wie du sagst Liegestütze, Klimmzug, Squat und Dips. Davon gibt es dann hunderte Variationen, die es leichter oder schwerer machen. Als Einsteiger und Bürohengst, wie du mehrfach betonst, wirst du bestimmt nicht direkt n paar Klimmzüge raushauen. Da kannste dann zB in Schräglage mit Füßen auf dem Boden ziehen (und immer schräger werden mit der Zeit) oder mit Resistance Band-Unterstützung anfangen. Hier noch Beispiele. Ja, Kreuzheben ist mit der LH ganz gut, da das wirklich nicht so leicht zu ersetzen ist. Das musst du aber auch sauber ausführen.


Entscheidend ist, wieviele Nährstoffe reinkommen und was am Ende verbrannt wird. Du sagst ja, du hast es aktuell gut im Griff.
Nüsse sind super, die haben gesunde Fette und reichlich Protein. Die kannst du dir theoretisch immer als Snack zwischendurch reinhauen, aber die haben halt dementsprechend auch wirklich enorm viele Kalorien, ohne viel zur Sättigung beizutragen. Wenn du wie o.g. auf Proteine achtest, wäre in deinem Fall ein zweites Stück Huhn angebracht, anstatt die Pommes-Portion zu vergrößern, klar.


P.S.: Der Effekt "durch Muskeln auch etwas mehr Kalorienverbrauch" wird nach meinem Kenntnisstand sehr oft maßlos überschätzt. Da müsstest du mehrere Kilo reine Muskelmasse (! Marathonaufgabe) dazugewinnen, um ungefähr n halbes Snickers pro Tag zu erarbeiten.
 
Ich mache fast jeden Tag 30 Minuten Ausdauersport und ca. 15 Minuten Planktraining und meine „Alltagsbewegung“ liegt seit den 8 Monaten bei durschnittlich ca. 11.000 Schritten/Tag.

Wahrscheinlich schauen die, die das ebenfalls möchten, nicht in diesen Thread, aber falls doch, kann ich denen nur sagen: Das kann JEDER!
Ganz großen Respekt :dhoch:
Ich könnte und wollte das nicht mal ansatzweise, obwohl ich die Zeit dafür hätte.

Ich fahre wenn das Wetter gut ist ein bisschen Fahrrad, ab und zu laufe ich paar Meter und sonst eher Sofa.
Ist aber für mich selbst auch mittlerweile nicht mehr so tragisch, es hat sowieso alles nichts gebracht was ich je probiert habe. bleibt es halt bei den 130 kg :ugly:
 
Wow...hast du mal ein, zwei Tage als Beispiel parat? Liest sich zu krass.

Wir meinst, Beispiel?
Hab’s heute so:
KH 44g
P 217g
F 30g

sind dann 1314kcal.

Ich hab zeitlich mal 16:8 angefangen und das macht es das etwas leichter. Aber auch nur, weil ja das Frühstück eingespart ist und ich glaub danach sonst wieder Hunger bekommen würde. Abends mach ich dann halt Pute, dass der Bauch bis zum nächsten Mittag voll ist.
 
Wir meinst, Beispiel?
Hab’s heute so:
KH 44g
P 217g
F 30g

sind dann 1314kcal.

Ich hab zeitlich mal 16:8 angefangen und das macht es das etwas leichter. Aber auch nur, weil ja das Frühstück eingespart ist und ich glaub danach sonst wieder Hunger bekommen würde. Abends mach ich dann halt Pute, dass der Bauch bis zum nächsten Mittag voll ist.

Ich meinte mal als Beispiel ein oder gar zwei Tage nennen, was dann tatsächlich konkret auf den Tisch kam.

<50g KH insgesamt und >2,5 g Protein/Kg liest sich ziemlich extrem, da würde es mich interessieren, was du gegessen hast.
 
Ich bin nicht der Pro, den du brauchst, aber der Pro, den du verdienst.

Man sollte vielleicht unterscheiden, ob du nun nur das Laufen unterstützen willst oder ob du wirklich gezielt Muskelaufbau betreiben willst. Das ist ja schon was anderes.

Auch klingt es fast, als wolltest du halt alles gleichzeitig. Also Laufen und Muskeltraining und fettfreier und breiter. Das geht bestimmt auch einigermaßen, aber nichts davon wird in dem Ausmaß voranschreiten, wie es möglich wäre, wenn du dich da jeweils auf einen Faktor konzentrieren würdest. Aber möglich ist es wohl, gerade beim Einstieg.

Wenn du nicht nur etwas Stabilität und Grundfestigkeit trainieren, sondern wirklich was Zusätzliches aufbauen willst, ist entscheidend:
1. Muskeln, die wachsen sollen, musst du (min.) zweimal die Woche attackieren, also so dass du sie wirklich stark forderst. Da machst du dann insgesamt je Muskel(gruppe) ca. 10-18 Sätze pro Woche.
2. Genug Protein aufnehmen. Nicht verrückt machen, aber eine gewisse Menge braucht es wohl einfach, vielleicht so auf 1,5 g/Körperkilo zielen. (Und ja, wohl insgesamt in Kalorienplus, es sei denn Ansatz vom Link oben)


Die klassischen vier Eigengewichtsübungen sind wie du sagst Liegestütze, Klimmzug, Squat und Dips. Davon gibt es dann hunderte Variationen, die es leichter oder schwerer machen. Als Einsteiger und Bürohengst, wie du mehrfach betonst, wirst du bestimmt nicht direkt n paar Klimmzüge raushauen. Da kannste dann zB in Schräglage mit Füßen auf dem Boden ziehen (und immer schräger werden mit der Zeit) oder mit Resistance Band-Unterstützung anfangen. Hier noch Beispiele. Ja, Kreuzheben ist mit der LH ganz gut, da das wirklich nicht so leicht zu ersetzen ist. Das musst du aber auch sauber ausführen.


Entscheidend ist, wieviele Nährstoffe reinkommen und was am Ende verbrannt wird. Du sagst ja, du hast es aktuell gut im Griff.
Nüsse sind super, die haben gesunde Fette und reichlich Protein. Die kannst du dir theoretisch immer als Snack zwischendurch reinhauen, aber die haben halt dementsprechend auch wirklich enorm viele Kalorien, ohne viel zur Sättigung beizutragen. Wenn du wie o.g. auf Proteine achtest, wäre in deinem Fall ein zweites Stück Huhn angebracht, anstatt die Pommes-Portion zu vergrößern, klar.


P.S.: Der Effekt "durch Muskeln auch etwas mehr Kalorienverbrauch" wird nach meinem Kenntnisstand sehr oft maßlos überschätzt. Da müsstest du mehrere Kilo reine Muskelmasse (! Marathonaufgabe) dazugewinnen, um ungefähr n halbes Snickers pro Tag zu erarbeiten.

Schrank etc. werde ich ja eh nicht. Ist nicht meine Statur und nicht mein Ziel. Sonst würden wir uns ja über den Versuch Bodybuilding unterhalten. Aber es ja ein Unterschied - übertrieben gesagt - ob ich mir gefühlt nen Bruch hebe wenn ich das 12 Kilo Töchterchen aufm Arm hab oder sie lange tragen kann und das kein Problem ist, weil ich einfach Grundmuskulatur habe. Darum geht es mir. Ich hab halt kein Gefühl und noch nichts dazu gelesen, wie viel Kalorienüberschuss in dem Fall z.B. notwendig sind um in den Aufbau durch Training zu kommen. Welches Plus an Kalorien benötige ich bei der Trainingsqualität? Wenn wir also davon sprechen, dass ich Schätzungsweise 3 x die Woche 45 Minuten trainiere. Da sollte das notwendige Plus an Kalorien ja doch deutlich niedriger sein wie bei jemanden der lange und intensiv an Eisen hantiert. Am Ende geht es also einfach um eine sportlichere Figur bzw. einfach mehr Kraft/Energie im Körper. Ich merke halt, dass diverse Übungen sich z.B. auch einfach positiv aufs Laufen auswirken.

Hab ja ein ziemlich umfangreiches Buch (overcome gravity) dass ich versuche durchzuarbeiten. Aber das ist schon ein Wälzer und auch anstrengend geschrieben. Von daher waren mir hier wirklich ein paar Tips von erfahrenen Menschen wichtig, bevor ich da mache und das ganz nur die Hälfte bringt, weils zu wenig zielgerichtet ist oder mir einfach die Erfahrung fehlt. Ich denke von den Übungen her bin ich mir dann jetzt schon relativ klar, dass ich da schnörkellos anfange und mich erstmal darum kümmere diese zu intensivieren und dann weiter sehe.
 
Ich meinte mal als Beispiel ein oder gar zwei Tage nennen, was dann tatsächlich konkret auf den Tisch kam.

<50g KH insgesamt und >2,5 g Protein/Kg liest sich ziemlich extrem, da würde es mich interessieren, was du gegessen hast.

Ja, das ist schon ein Scheiß. Hab auch leider zu spät gemerkt, dass Magerquark (ess ich immer) viel zu viel KH hat:ugly: Gleichzeitig ist auch mein Eiweiß-Pulver leer.

Waren jetzt zum Frühstück: Nix

Mittags:
460g Magerquark
80 TK-Obst
20 Cranberry von Farmer (weniger Zucker)

Abends:
30 Hellmanns light Ketchup
300g gemischter Salat mit Essig und Schuss Öl
1 Becher Ehrmann Joghurt Pfirsich-Orange High Protein
380g Putenbrust

Zum Snacken zwischendurch noch 200g High Protein Johghurt
30g Eiweiß Pulver
Und nen Eiweiß-Riegel

Waren alles in allem 1365 kcal und somit 51 drüber. Leider 37g zuviel KH als soll (44g), dafür weniger Fett (12g statt 18g).
Ist halt der Magerquark und die zwei Joghurt-Becher.. :(

Ist auf jeden Fall noch optimierungsbedürftig, aber bis Ende nächster Woche..
 
Ganz großen Respekt :dhoch:
Ich könnte und wollte das nicht mal ansatzweise, obwohl ich die Zeit dafür hätte.

Ich fahre wenn das Wetter gut ist ein bisschen Fahrrad, ab und zu laufe ich paar Meter und sonst eher Sofa.
Ist aber für mich selbst auch mittlerweile nicht mehr so tragisch, es hat sowieso alles nichts gebracht was ich je probiert habe. bleibt es halt bei den 130 kg :ugly:
Puuh...also wenn Du nicht 2,20m groß bist, ist das ja ein ganz schönes Brett, was Du da mit Dir rumträgst. Wenn 83 Dein Geburtsjahr ist, hast Du vielleicht noch paar Jährchen, bis die echten Probleme kommen und auch ein paar Jährchen, jetzt noch das Ruder rum zu reißen. Die Probleme können sich einschleichen, ohne dass Du das bemerkst. Das fängt in der Leber an, geht über die Nieren und erreicht dann auch schnell das kardiovaskuläre System. Mit wachsendem Bluthochdruck fühlst Du Dich besser und irgendwann schlägt es dann ein. Diabetes Typ II, Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch einfach nur eine Verkalkung der Nieren. Das überschüssige Körperfett begünstigt jegliche Entzündungen und geht auch irgendwann auf die Knochen und den gesamten Bewegungsapparat. Das ist eine Abwärtsspirale, die sich dann nur noch schwer aufhalten läßt.

Was hast Du denn bisher versucht, das nichts gebracht hat?
 
Puuh...also wenn Du nicht 2,20m groß bist, ist das ja ein ganz schönes Brett, was Du da mit Dir rumträgst. Wenn 83 Dein Geburtsjahr ist, hast Du vielleicht noch paar Jährchen, bis die echten Probleme kommen und auch ein paar Jährchen, jetzt noch das Ruder rum zu reißen. Die Probleme können sich einschleichen, ohne dass Du das bemerkst. Das fängt in der Leber an, geht über die Nieren und erreicht dann auch schnell das kardiovaskuläre System. Mit wachsendem Bluthochdruck fühlst Du Dich besser und irgendwann schlägt es dann ein. Diabetes Typ II, Herzinfarkt, Schlaganfall oder auch einfach nur eine Verkalkung der Nieren. Das überschüssige Körperfett begünstigt jegliche Entzündungen und geht auch irgendwann auf die Knochen und den gesamten Bewegungsapparat. Das ist eine Abwärtsspirale, die sich dann nur noch schwer aufhalten läßt.

Was hast Du denn bisher versucht, das nichts gebracht hat?
Du hast richtig interpretiert.
1,84m und Jahrgang 1983.
Ich hab eigentlich schon alles was es gibt durch.
Klassische Diäten, 16:8, mehr Bewegung, usw.

Egal was ich getan habe, es machte keinen Unterschied.
Interessanterweise geht es auch mit Chips und Co nicht weiter hoch.

Muss am Rande auch noch einwerfen das ich seit 1 1/2 Jahren in Psychologischer Behandlung bin (Depression, Angststörung, Hypochondrie seit knapp 25 Jahren), und mir beispielsweise schon lange der Lebenswillen abhanden gekommen ist und ich mich laut Therapeuten in einem Krieg mit mir selbst befinde.
 
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