Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Muskeln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich hab die von Barney's Best, die besteht zu 90% aus Erdnüssen, dann noch Zucker Öl und Salz...
Keine Ahnung, ob das verhältnismäßig viel oder wenig ist... Hab die seit Ewigkeiten, weils mit Abstand die beste ist imo.

KHs hat sie natürlich trotzdem mehr als die ca. 7% Zucker, die kann man den Erdnüssen halt nicht austreiben :D
 
Sagen wir mal so: Meine Freundin hat nen Master in Bio (Spezialgebiet: Biochemie und Stoffwechselvorgänge in Mitochondrien) und nur so geschaut, als ich ihr deinen Post erzählt hab --> :staun:

Es stimmt im Prinzip schon, dass im absoluten Notfall (!!) auch aus Protein Acetyl-CoA synthetisiert werden kann, das dann im Citratzyklus zu ATP und damit Energie für Mitochondrien gemacht werden kann.
Das ist aber wohl wirklich der absolute Notmechanismus. Und nur weil du Hunger hast, sind deine Glykogenspeicher noch lange nicht leer. Das bedeutet eher, dass die schnell verfügbare Glukose im Blutkreislauf erschöpft ist. Allerdings können alle Muskeln, die Leber und noch einige andere Organe weiterhin Glucose aus ihren Glykogenspeichern abgeben. Und falls auch die tatsächlich mal komplett erschöpft sein sollte (was bei aufkommendem Hunger nicht der Fall sein dürfte), geht es zuerst an die Fettdepots, aus denen lässt sich bequemer Acetyl-CoA basteln.

Zumal dein Körper ja auch "weiß", dass er grade seine komplette Muskelkraft braucht, es wäre dann nciht gerade geschickt, diese Muskeln anzugreifen, oder?#
Zumal es im Notfall auch noch andere Proteinspeicher als die grade beanspruchten Skelettmuskulatur gäbe.

Stoffwechselvorgänge sind höchstkomplex, die kann man nicht in einem Satz (auch nicht in mehreren Sätzen) angemessen beschreiben.

Mondknallschlumpf schrieb:
Bäh, da bleib ich bei Nutella :D.

Beides zusammen aufs Brot = absolute win :deal:
 
ok damit kann man schon mal was anfangen.

aber wie kommt es dann wenn man carbs reduziert und trainiert an muskelmasse verliert? ich meine die meisten ( so wie ich) haben ja noch fettdepots aber wenn man das mal 4wochen macht werden auch muskeln weniger obwohl noch fett da ist.

laut der logik müssten die muskeln doch energie aus dem fett ziehen um genauso gut z funktionieren und so genauso groß zu bleiben wie mit mehr carbs.

bei mir zb geht das sehr schnell. 4 wochen diät und ich komme gar nicht mehr zurecht. übertraining lässt grüßen.
 
el_bartos Freundin sollte mal für uns Ernährungsseminare halten.

shut-up-and-take-my-money2.jpg
 
Ja, ists wirklich. Daher halt ich persönlich das ganze so: Viele Proteine, wenig Fett, direkt vorm Training ne Schale Haferflocken mit ein wenig Glucose und danach nen Shake. Fertig.
Einfach nicht zu viel denken und interpretieren. Eisen fressen ist und bleibt das beste Mittel, um die Muskeln wachsen zu lassen.

Um sich da tiefschürfende Gedanken zu machen, ist das Thema viel zu komplex (und die BB-Foren im Netz zu durchsetzt von Schwachsinn, Ammenmärchen und Halbwissen).

@nbk: Da wirds mir zu komplex :D Nur so viel: Stoffwechselvorgänge laufen nicht "entweder oder", sondern gleichzeitig, lösen sich gegenseitig ab, verstärken sich oder schwächen sich ab. Dazu kommt, dass man auch gerne mal selektiv wahrnimmt und kleine natürliche Schwankungen überinterpretiert.

Wenn man über Wochen kaum KHs zu sich nimmt, kanns natürlich sein, dass verstärkt Proteine genutzt werden für die Energiebereitstellung, das ist ja schon eine absolute Notsituation für den Körper, da KHs im Normalzustand eben der Hauptlieferant für schnell verfügbare Energie sind. Das Grundprinzip von Low-Carb und Atkins ist es ja, den Körper in die Ketose zu bringen, die ein Notmechanismus für die Energiebereitstellung ist. Durch die Ketose können dann halt Fettsäuren schneller genutzt werden, was den KFA schmelzen lässt. Gesund ist es halt nicht.
Aber im Blutkreislauf sind immer Aminosäuren vorhanden, daher werden wohl zuerst die genutzt werden, bevor aufwendig das Muskelprotein gespalten wird.

Mir gings nur darum, dass du nicht panisch nen KH-Riegel reinschieben und Angst um deine Muskeln haben musst, wenn du während dem Training Hunger kriegst. Ich mach das zwar dann auch, aber nur, weil sonst die momentane Muskelleistungsfähigkeit und damit Kraft zurückgeht, da die Muskeln keine schnelle Energie mehr zur Verfügung haben (und damit wird das Training frustrierend). Aber dir geht da sicher nicht die Muskelmasse zurück :)
 
Um gegen die Panikattacke etwas zu helfen...

Ich faste (18 - 22 Stunden täglich) schon seit knapp 3 -4 Monaten. Ich gehe (abgesehen von 10g BCAA) mit nüchternen Magen ins Training.
Ich hab ein Essenfenster von vier Stunden.

Fazit:
Viel Proteine, KH im richtigen Zeitpunkt, gesunde Fette und eine ausgeglichene KCAL Bilanz. Hinzu kommt schweres Training und man wird selbst beim Fasten kaum Muskelmasse verlieren, vlt. sogar Gegenteil ;)
 
Habe auch mal drauf geachtet das ich genug Eisen zu mir nehme, aber wer weiss schon wie viel Gramm gut oder ein Muss ist.
Ich halte mich einfach an eine klare Vorgabe:
Morgens bis Mittags viel KH und Eiweiss, Nachmittags bis Abends Eiweiss und Gemüse.
Vor dem Training Reiswaffeln Müsliriegel, Banane oder Reiwaffeln je nach Lust und Laune und ab gehts!
Mein Speicher ist eh immer voll.
Morgen Haferflocken, Vormittags: Vollkornbrot mit Putenwurst und Käse, Mittag; Nudeln/Reis mit Fleisch und dann vor dem Training Banane /Müsliriegel.
Für ein ordentlichen Pump haue ich mir noch 5g Arginin rein und dann bin ich fit ;)
 
Delastevo schrieb:
Habe auch mal drauf geachtet das ich genug Eisen zu mir nehme, aber wer weiss schon wie viel Gramm gut oder ein Muss ist.

Mit Eisen fressen mein ich eigentlich eher hart, regelmäßig und intensiv trainieren :D

@Fanmake: ich würd einfach umkippen :D Ohne KHs im Blutkreislauf trainieren geht bei mir gar nicht. Da bin ich absolut schlapp, mir wird schnell schwindlig und ich fühl mich einfach nur zum Kotzen.
Daher fällt für mich jede Form von KH-armer Ernährung flach.
 
Delastevo schrieb:

Uuuuund der nächste Ernährungsmythos :D

Spinat ist nicht wirklich reich an Eisen. Das ganze beruht auf einem Verständnisfehler. Irgendein Wissenschaftler hat mal den Eisengehalt in getrocknetem (!!) Spinat ausgerechnet und publiziert, der von wahrscheinlich recht ahnungslosen Leuten als der Gehalt in frischem Spinat weiterverbreitet wurde. Da Spinat natürlich sehr viel Wasser enthält, sehen die Werte für frischen Spinat ganz anders aus. Für Gemüse ist er tatsächlich überdurchschnittlich, aber immernoch unspektakulär...
Nur hält sich der Mythos extrem hartnäckig.
 
Siehste mal, da bin ich einem Erklärungsmythos aufgesessen.
Ich wusste, dass der hohe Eisengehalt ein Mythos war/ist, aber ich dachte es war auf eine 0 zuviel zurückzuführen.
 
Zurück
Oben