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Muskeln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Danke für deine Ausführungen :dhoch:

Aber wenn zwei mal die Woche zu wenig ist, lass ich es lieber gleich komplett mit dem Split. Ich hab neben meinem Job auch noch ein Privatleben, da hab ich einfach keinen Nerv dazu noch drei mal die Woche ins Studio zu rennen :)
 
Würd ich dir dann auch raten. Man kann auch mit einem GK-Programm gut aufbauen, man muss halt intensiv trainieren.
Hab ich auch lange Zeit gemacht, aber dann hats mich eh öfter in den Fingern gejuckt und ich habs auf 3mal erhöht. Privatleben hab ich trotzdem noch, da ändern die zwei Stunden auch nix dran :p
 
Ok, nehmen wir an ich lass es mit dem Split sein und mache 2 mal die Woche ein Ganzkörpertraining. Wie würde das optimalerweise aussehen? (Rahmenbedingungen wie vorher beschrieben)
 
Frequenzberater schrieb:
Ok, nehmen wir an ich lass es mit dem Split sein und mache 2 mal die Woche ein Ganzkörpertraining. Wie würde das optimalerweise aussehen? (Rahmenbedingungen wie vorher beschrieben)

Du hast also 75 Minuten Zeit für das reine Krafttraining...

Meine Idee, wie es aussehen könnte:

- Crunches
- Bankdrücken (frei oder an der Chest Press, ich würd aber zu frei tendieren).
- Butterfly-Maschine
- Schulterpresse (Kurzhantel oder Maschine) oder Seitheben
- Reverse Butterfly Maschine
- Lat-Ziehen
- Rudern mit engem Griff (Kurzhantel, Kabelzug oder Maschine)
- SZ-Curls oder Kurzhantel-Curls
- Trizepsdrücken am Kabelzug
- Beinpresse (oder Kniebeugen)

Je 3 Sätze, so 7-10 Wdh.
 
Liest sich schonmal sehr gut. Danke :dhoch:

Momentan trainiere ich immer 3 Sätze a 12 Wdh. Dabei stelle ich die Gewichte so ein dass ich die 12 Wdh im letzten Satz so grade noch packe. Habe mich da jetzt dran gewöhnt und würd das gerne so weiter führen. Oder spricht da was dagegen?
 
Ich weiß nicht, ob da objektiv und wissenschaftlich gesehen was dran ist, aber wenn man richtig Reize für den Muskel setzen will, dass er wächst, sollte man höhere Gewichte nehmen und für den letzten Satz eher 6-7 Wdhs planen.
Aber da gibts (wie immer) tausend verschiedene Ansätze, die das auch anders machen :D
Wobei das frühere Credo "wenig Wdh = Aufbau, viele Wdh = Definition" natürlich Blödsinn ist... Durch viele Wdhs wird kein Muskel definiert, das wird er durch weniger Fett :D

Ich kann nur sagen, dass ich bessere Fortschritte mach, seit ich von den 10 Wdhs im letzten Satz weg bin und das Gewicht lieber schwerer mach.

Und wie gesagt, ich kenn das auch so, dass man mit jedem Satz das Gewicht erhöht. Erstens soll das den Muskel auch mehr belasten und zweitens kann man so auch mal besser mit dem Gewicht variieren.

EDIT: Das wichtigste ist eh eine saubere Ausführung. Wenn ich im Studio die ganzen Leute seh, die mit Schwung reißen, ndur halbe Bewegungsradien nutzen und Curls aus dem ganzen Körper machen, muss ich immer ein wenig grinsen.
Zumindest solange die ihr "Wissen" nicht unters Volk bringen wollen... Letztens wollte so ein 50jähriger mit Bierbauch einen Jüngeren belehren, wie er Kreuzheben "richtig" durchführt. Sein Tipp war allen Ernstes, dass er seinen Rücken rund machen soll dabei :fp:
Ja dann viel Spaß mit dem Wirbelschaden in 4 Jahren...
 
Es fehlen eindeutig die mehrgelenkigen Übungen:

GK TE 1: Kreuzheben, Bankdrücken, Klimmzüge, Military Press, Biceps Curls, Trizepsdrücken, Sidebends.

GK TE 2: Kniebeuge, Bankdrücken, Beincurls, Wadenheben, Hyperextensions.

3 Sätze a 10 Wiederholungen. Bauchübungen braucht es eigentlich nicht, falls du doch willst, dann bitte immer zum Ende einer Trainingseinheit.
 
Wenn du nochmal oben schaust, will er nen Fokus auf geführte Geräte haben ;) Von denen hast du außer Beincurls und Trizepsdrücken (bedingt) keine einzige drin :ugly:
Mir ists klar, dass man da früher oder später von wegkommen sollte, aber mir hats auch nicht geschadet, am Anfang viel an Maschinen trainiert zu haben. Mach ich jetzt immer noch gerne, obwohl ich natürlich immer mehr an freien Gewichten bin.

Abgesehen davon find ich Kniebeugen und besonders Kreuzheben absolut keine Übung für einen Anfänger. Wenn beim Kreuzheben die Kraft und Kontrolle der Muskeln fehlt, zieht man da schnell mit Belastung der Wirbelsäule... Und ohne Anweisung durch nen Trainer oder nen erfahrenen Trainingskollegen schon mal gar nicht damit anfangen.
Bevor man gescheit Klimmzüge hinbekommt, muss ein durchschnittlicher Untrainierter auch erst mal Kraft per Latzug aufbauen...

Und wieso es keine Bauchübungen braucht, hätt ich auch mal gern erklärt...

EDIT: Aber stimmt, Hyperextensions könnte man mit reinnehmen, damit man den unteren Rücken schon mal kräftigt.
 
Ich gebe Ratschläge auf der Grundlage meines trainingswissenschaftlichen Wissens. Wieso sollte ich ihm irgendwelche Geräteübungen vorschlagen, nur weil er sich möchte?

Wieso ist das nichts für Anfänger? Soll er die ersten Male eben nur die Technik ohne Gewichte üben. Dann kann er sich schrittweise steigern. Klimmzüge kann er zu anfangs auch extzentrisch durchführen.

Bauchübungen sind bei dieser Übungsauswahl nicht zwingend notwenig, da der Rumpf bei vielen dieser Übungen schon stark mitarbeiten muss. Natürlich kann er optional noch Bauchübungen in sein Training installieren.
 
KAMPFKOLOSS!
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Fritz schrieb:
Ich gebe Ratschläge auf der Grundlage meines trainingswissenschaftlichen Wissens. Wieso sollte ich ihm irgendwelche Geräteübungen vorschlagen, nur weil er sich möchte?

Weil man für Training motiviert sein muss und man keine Motivation schafft, indem man jemandem Übungen reindrückt, auf die er keinen Bock hat ;)

Ist ja nicht so, dass Isolationsübungen oder allgemein Übungen an Maschinen keine Effekte haben.

Zudem gibts x verschiedene Trainingsansätze, die alle funktionieren. Die einzige wahre Lösung gibt es nicht.

EDIT: Er sagt ja, dass er die 20€ für die Beratung vom Trainer nicht hinlatzen will. Und Kreuzheben kann man sich auch nur mit Stange wunderbarst falsch und schädlich angewöhnen, wenn da keiner nebendran steht, der korrigierend eingreift.
 
Wobei ich jeden Trainierenden einen Trainer raten möchte :deal:
Lieber ein paar Mal für einen Profi zahlen und dafür wirklich was mitnehmen, als jahrelang von den anderen Leuten im Studio abzuschauen und es falsch zu machen.

Allein wenn man dann eine gewisse Logik mit professioneller Hilfe entwickelt, warum man das "so" und "so" macht, ist jeden Cent Wert.
 
Deswegen bin ich auch froh, dass in meinem Studio Einweisungen in Übungen durch den Trainer, neue Pläne und Erfolgskontrollen umsonst sind :)

Sowas ist halt der Vorteil, wenn man 36€ pro Monat hinlatzt^^ (bei nem Zweijahresvertrag)
 
Fanmake schrieb:
Wobei ich jeden Trainierenden einen Trainer raten möchte :deal:
Lieber ein paar Mal für einen Profi zahlen und dafür wirklich was mitnehmen, als jahrelang von den anderen Leuten im Studio abzuschauen und es falsch zu machen.

Allein wenn man dann eine gewisse Logik mit professioneller Hilfe entwickelt, warum man das "so" und "so" macht, ist jeden Cent Wert.

Das Problem ist: fragst du 4 trainer, bekommst du minimum 5 verschiedene meinungen..
 
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