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Mietwohnung vs Eigentumswohnung vs eigenes Haus

Mietwohnung vs Eigentumswohnung vs eigenes Haus


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

@ maxX

Also wenn für dich gewisse Punkte keine Rolle spielen, dann hast du Glück. Herzlichen Glückwunsch. Aber du wirst mir ja sicher zustimmen, dass nicht jeder Hausbesitzer in der Kommune am Drücker sitzen kann. Allerdings kannst auch du nicht wissen, ob das bei dir immer so sein wird.

baue neu. fenster + haustüre + terrassentüre kosten knapp unter 11.000 (dank sorgfältiger planung). klar kann man da 20 oder 30.000 + verpulvern. muss man aber nicht. etwas selbstkontrolle und ganz wichtig: wissen, was man haben muss, und das geht schon.

Alles richtig und gut. Warte 10-15 Jahre, dann reden wir weiter. ;)

wieso soll da was steigen? sind fixbeträge. und wenn sie steigen, dann wird gewechselt. geht ganz einfach. die möglichen schadensfälle sind wir in einer sitzung alle durchgegangen - habe da ein ganz gutes gefühl.

Ja, so ein gutes Gefühl haben viele schon gehabt. Aber was da am Ende passiert, merkt man immer erst, wenn es soweit ist (was ja nicht bedeuten soll, dass irgendwann was passieren muss). Und wenn man dann wechselt, dann schaut die neue Versicherung schon genauer hin. Angenommen, bei dir hat's gebrannt, dann wirst du da nicht mit 50 Tacken im Monat einsteigen, weil du ja schon von vornherein ein größeres Risiko bist.

und was du da im letzten absatz schreibst ist purer blödsinn

Ist es nicht. Gab's kürzlich eine Reportage im TV drüber. Dort ging es darum, dass die Kommune den Hausbesitzern in der Altstadt plötzlich reihenweise solche Bescheide geschickt hat, weil sie die Kohle für die Restaurierungsarbeiten in der Altstadt wieder haben wollten. Sowas mag jetzt auf dem Land eher unwahrscheinlich sein, aber ausgeschlossen ist das nicht.

desswegen habe ich vorsorglich gleich angeschlossen

Der Vorteil eines Neubaus. Nützt dir gar nix, wenn dein Haus schon 20 Jahre steht.

abgaben für die straße zahlen bei uns die leute 50 % für den rohbau und die restlichen 50 %, wenn geteert wird. das wissen sie aber auch. ansonsten fällt für die wartung nix an. keine ahnung, ob das bei euch tatsächlich so abläuft...

Sicher wissen die das. Nur sind das eben Summen, die auch erstmal aufgebracht werden müssen.

im gegenzug hast du willkürliche (nervige) nachbarn, nachtruhe, geteiltes stiegenhaus, dreck von anderen leuten, ungewünschte haustiere, straßenlärm, kaum/keine grünflächen für die kleinen, weniger ruhe, etc. pp. - jo, den luxus gönn ich mir. ;)

Natürlich hat ein Eigenheim auch so seine Vorteile, bis sie dann plötzlich die Hauptverkehrstraße umleiten, eine Umgehungsstraße gleich in der Nachbarschaft bauen, ein Assi-Nachbar einzieht und/oder beschissen baut, sich jemand einen permanent kläffenden Köter anschafft, die Nachbarskatzen sich im eigenen Garten betun (Fische aus dem Teich angeln, wühlen, jagen, ins Beet kacken) und der Bauer plötzlich alle Grünflächen absperrt und z.B. den Kurzen im Winter das Rodeln auf dem Feld verbietet, weil er ein Vollhorst ist, mit seiner Ackerfläche aber machen kann, was er will... :grins:
 
@glod:

worst case kann man immer und überall konstruieren.

da kann ich auch die vermieter-wirft-dich-einfach-so-raus-keule auspacken. :grins:

wie bereits gesagt, hausbau ist ein finanzieller und geistiger kraftakt. keine frage. planen, hinterfragen, nochmal planen und noch mehr hinterfragen ist unumgänglich, wenn das ganze klappen soll. einfach katalog aufschlagen und aufgrund der hübschen fotos auswählen ist natürlich der falsche weg.
 
Öhm...also dieser Worst Case ist eigentlich Alltag in vielen Gegenden. :D
Lass mal irgendwo die B-wasweißich aufgrund von z.B. Brückenarbeiten gesperrt werden. Schon hast du den Bundesstraßenverkehr durch irgendein Dorf geleitet, wenn es die Infrastruktur nicht anders hergibt. Und das dauert erfahrungsgemäß und es geschieht in Deutschland quasi täglich. Und wenn dir dann für mehrere Monate jeden Tag ein paar hundert LKWs durch's Wohnzimmer fahren, dann freust du dich sicher mächtig. Und der Rest ist auch nicht gerade worst case. Das sind die ganz normalen kleinen Plagen des Landlebens. Passiert natürlich nicht alles überall (speziell das mit dem Straßenbau), aber auf einen gewissen Anteil darf man sich da schon einstellen. Was meinst du, wie das ist, wenn sie die Felder mit Gülle düngen und der Wind steht schlecht? Die Bauern juckt das nicht die Bohne... :D

Aber natürlich hast du Recht - wer gut plant, der steht besser da, als jemand, der einfach irgendwohin baut/zieht. :)
 
alltag ist aber ganauso, dass mieter abgezogen werden.

straßenlärm eliminiert man in der planungsphase. abstand haus - straße, ausrichtung der räume, wände und fenster mit gutem schallschutz. problem gelöst.

@güllegeruch: habe ich hier ein paar mal im jahr - in der stadt hat man abgasgeruch jeden tag (zusätzlich auch noch schädlich).
 
Eigentumswohnung im letzten Herbst verkauft; altes Haus, was wir gerade von oben bis unten sanieren, wurde gekauft. Steckt zwar noch ne Riesen Menge Arbeit drin, aber es wird und das wird geil :)
 
eiti schrieb:
Schriftliche Bewerbungen für Wohnungen? Was wollen die denn wissen? Sowas wie eine Mieterselbstauskunft oder wie?

In so eine Genossenschaft tritt man ja ein bzw man muss Anteile kaufen. Und das macht man ja nur, wenn man auch eine Wohnung angeboten bekommt. Das kann ein wenig dauern, aber wir haben ja auch noch Zeit. Bewerbung ist vielleicht zu viel gesagt. Ich habe halt ein Onlineformular ausgefüllt mit Wünschen und auch Angaben zum Einkommen etc. Vorher kriegt man auch keine Angebote.
 
Ich suche momentan nach einer Eigentumswohnung als Geldanlage - Ein Haus wäre irgendwo mein Traum, da ich auch in einem aufgewachsen bin und ein eigener Garten einfach Gold wert ist, aber ein Haus ist unglaublich teuer (wenn es nicht grade im nirgendwo steht) und die Unterhaltkosten sind auch Wahnsinn.
 
Vorhin hatte sich schon eine Genossenschaft bei mir telefonisch gemeldet. Wollte wissen, wie ernst und dringend es ist. Viele Wohnungen in unserer Größenvorstellung haben sie nicht, eigentlich nur ein Haus und da gibts schon ne kleine Warteliste. Ein bisschen Zeit muss man wohl mitbringen. Er wird mit mir aber demnächst mal nen Termin festmachen, damit ich mir die Objekte mal anschauen kann. Mal sehen, was der so anbietet.

Denke, ne Genossenschaftswohnung ist schon ne gute Form der Mietwohnung. Die Preise steigen nur moderat, Gewinne fliessen in die Gebäude und man hat ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Da wir noch ein paar Jahre Zeit haben, werde ich mir den Markt in Ruhe anschauen.
 
Willste spätestens raus wenn Aaron groß (größer) ist damit er ein eigenes Zimmer hat? Irgend sowas hatteste doch mal angedeutet.
 
Irgendwann brauchen halt beide Jungs ein eigenes Zimmer. Das hätte aber noch ein paar Jahre Zeit. 3-4 Jahre können sie sich das Zimmer ruhig noch teilen. Aktiv bin ich jetzt halt geworden, weil ne Nachbarin das Gerücht streute, wir wären in 1,5 Jahren mit ner Vollsanierung mit anschliessender 16%iger Mieterhöhung dran. Da dieses Jahr der Flughafen schliesst, wird das zu ner Aufwertung der Gegend führen. Klang daher nicht so unrealistisch. Hab aber gestern nen Mitarbeiter gesprochen und der war schon leicht genervt. Wir wären nicht im 5-Jahresplan, der gehe noch 4 Jahre und dann bräuchte man noch 1,5 Jahre Vorbereitungszeit. Könnte aber auch noch 10 Jahre dauern, da wir eh im neusten Haus der Siedlung wohnen. 16% Steigerung war völlig aus der Luft gegriffen. So funtioniert stille Post. Am Ende bleiben nur die 1,5 Jahre. :D

Naja, aber nun bin ich schon mal wach, da will ch die Zeit auch nutzen. Macht ja auch Spass, die Wohnungssuche, wenn man keinen Druck hat.
 
eMKay schrieb:
Ich suche momentan nach einer Eigentumswohnung als Geldanlage - Ein Haus wäre irgendwo mein Traum, da ich auch in einem aufgewachsen bin und ein eigener Garten einfach Gold wert ist, aber ein Haus ist unglaublich teuer (wenn es nicht grade im nirgendwo steht) und die Unterhaltkosten sind auch Wahnsinn.

Ich hätte gerne ein alleinstehendes Haus im Nirgendwo... vorrausgesetzt ich erreiche Arbeit + Zivilisation per Auto :)

Man muss Samstagmorgen in den Garten gehen können und bis 18 Uhr abends dort werkeln können, das sind meine Vorstellungen vom Garten...

Ein Stadthaus bzw. eins mit kleinem Garten wäre nichts für mich.

hoover schrieb:
Masterman schrieb:
tim_buktu schrieb:
x Kleines Haus mit großem Garten und weit entfernten Nachbarn.

Kann man in deiner Situation gut nachvollziehen.

:P

Wie ist denn die Situation? :popcorn:

Die hat sich entschärft... seit ich verlobt bin hat sie mich sogar bei FB gelöscht :D
 
Auf'm Land/Dorf wär ein Haus bei uns auch drin, aber was bringt's, wenn wir beide ein Auto brauchen. Wenn ich auf Jahre Versicherung, Sprit, Reifen, die Autos etc drauf rechne, wird mir schlecht.
 
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