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Etagenheizung in einer Mietwohnung

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich verlange für 90m2 600 kalt.
Aber da sind 7 Heizkörper , zwei Balkone, Einbauküche inkludiert.
Das ist natürlich Makulatur da andere Region aber grenznah zur teuren Schweiz. Heizkosten hatte das Paar 2019 468 Euro.
Hast mal n ungefähren Vergleich. Die gesamten Nebenkosten belaufen sich auf 1.275 plus Grundsteuer 125 Euro.
Da ist dann alles mit drin, auch Miete Rauchmelder.
 
Hmm so richtig kann ich Dir nicht helfen. Schau mal
https://www.gevestor.de/details/etagenheizung-strom-fuehrt-zu-mehrkosten-714791.html

Das Ding ist, egal ob Etagenheizung oder nicht, mit dem was dir da zu Verfügung gestellt wird eine Mieterhöhung zu rechtfertigen, ist eigentlich ein absoluter Mittelfinger in deine Richtung.
Das geht, sorry, überhaupt nicht.
Wir Leben im Jahr 2020.
Man heizt nur wenn es überhaupt nicht anders geht mit Strom.
Dem Typ sollte man einen Bericht über Klimawandel an die Stirn tackern.
Aber das bringt dich ja jetzt nicht weiter.
Freezi, schau Dich bitte um. Ich weiß Du hängst an der Wohnung aber das kann einfach nicht sein.
Es gibt so viel Auflagen heutzutage und sowas ist dann legal.
Nee sorry komm ich nicht drauf klar.

Das ist SO aber nicht ganz richtig :D eine Wärmepumpe läuft auch mit Strom ;)
 
Wie gesagt, einen Anschluss zum Gasnetz habe ich. Es müssten nur Leitungen, Körper, und die Therme verbaut werden. Nur ist das ein mega fetter Kasten, der auch gut Krach macht. Kein schöner Gedanke den in der Bude zu haben.

Aber ich habe jetzt quasi keine Etagenheizung?

Dass du keine Etagenheizung hast, weißt du ja nun selber.
Das Haus scheint das aber zu haben, so wie du das schilderst. Etagenheizung heißt ja nur, dass es keine Zentralheizung gibt, sondern jede Etage/mietwohnung für sich versorgt wird. Da isses dann auch egal, wenn die Heizung wie bei deinem nachbarn im Speicher steht.
So ganz verstehe ich das Argument nicht, wieso eine Etagenheizung eine Mieterhöhung rechtfertigen soll? Selbst wenn du eine hättest.
Aber gut, das musst du mit dem VM klären.

Wollte nur was zur Größe der Gastherme sagen:
die ist nicht wirklich groß. Meine ist ungefähr so groß wie 1 1/2 Bierkästen, die man senkrecht an die Wand hängt. Bei einer Gasetagenheizung ist die Therme dann nochmal kleiner. Also weit entfernt von 'mega fett'.
 
Ein VM hat ja auch ohne Modernisierungen das Recht, die Miete zu erhöhen.

Inwiefern die Miete angemessen ist, kann ich nicht sagen. Sie liegt aber deutlich unter dem Mietspiegel. Und Heizung hin oder her, umsonst kann man da trotzdem nicht wohnen.

Wenn ich im Wohnzimmer keine Heizung hätte, würde ich hier aber nicht mehr wohnen.

Durch die Erhöhung möchte ich aber jetzt natürlich einen besseren Zustand erreichen. Aber das kann natürlich alles böse enden, wenn er jetzt meint, mir die Kosten für eine neue Heizung komplett umzulegen. Ich bin jetzt irgendwie nicht bereit, nach einer 20% Erhöhung auch die Kosten dafür noch mitzutragen.
 
Verstehe deine devote Haltung irgendwie nicht so ganz. Du musst deinen Vermieter ja nicht direkt beidigen, aber man kann doch normal mit den Leuten sprechen. Und dass der Zustand deiner Wohnung in 2020 nicht normal ist, zumal 20% Mieterhöhung ins Haus stehen, ist dir ja auch klar. Wenn du mit ihm über eine Modernisierung der Heizung sprichst, kann er die Kosten nicht „einfach so“ auf dich umlegen. Du solltest dich wirklich von einem
Mieterverein beraten lassen und etwas selbstbewusster an die Sache ran gehen. Was soll schon passieren? Der kann und wird dich ja nicht aus der Wohnung werfen, nur weil du mal fragst ob was dagegen getan werden kann, dass du deine Bude mit Heizlüftern halbwegs bewohnbar hältst.
 
Verstehe deine devote Haltung irgendwie nicht so ganz. Du musst deinen Vermieter ja nicht direkt beidigen, aber man kann doch normal mit den Leuten sprechen. Und dass der Zustand deiner Wohnung in 2020 nicht normal ist, zumal 20% Mieterhöhung ins Haus stehen, ist dir ja auch klar. Wenn du mit ihm über eine Modernisierung der Heizung sprichst, kann er die Kosten nicht „einfach so“ auf dich umlegen. Du solltest dich wirklich von einem
Mieterverein beraten lassen und etwas selbstbewusster an die Sache ran gehen. Was soll schon passieren? Der kann und wird dich ja nicht aus der Wohnung werfen, nur weil du mal fragst ob was dagegen getan werden kann, dass du deine Bude mit Heizlüftern halbwegs bewohnbar hältst.

Demut ist etwas übertrieben, ich habe nur sehr gern meine Ruhe. Das hat seine Gründe, und ich versuche psychischem Stress möglichst aus dem Weg zu gehen. Und Ärger mit dem Vermieter gehört dazu.

Aber du hast natürlich Recht, dass ich irgendwo eine Grenze ziehen muss. Die Erhöhung nun aber abzulehnen, ist wohl der falsche Schritt.

Ich werde ihm heute schreiben, die Punkte erwähnen, und um Rücksprache bitten. Dann werde ich ja sehen, was passiert.

Von Mietervereinen halte ich nicht so viel. Ich bin aber Rechtschutzversichert inkl. Mietschutz, das sollte für solche Fälle dann ausreichen. Die Versicherung zahle ich ja nicht umsonst. Aber ich möchte gar nicht erst, dass es dazu kommt.
 
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