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Michael Jackson Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zerfikka schrieb:
@Sam
Ich empfand den Tod von Freddie Mercury als mindestens genauso schlimm. Auch ein musikalisches Genie welches uns verloren gegangen ist.

den empfand ich wiederum schlimmer, aber das liegt einfach daran, dass ich seit mitte der 70er hardcore queen fan bin...

aber selbst da hab ich nur gedacht: "selbst schuld, hättest besser mit gummi fremde männer in den popo gef***..."
 
Zerfikka schrieb:
@Sam
Ich empfand den Tod von Freddie Mercury als mindestens genauso schlimm. Auch ein musikalisches Genie welches uns verloren gegangen ist.
Oh ja, wem sagst du das...
Und im Falle von Mercury wären mit Sicherheit noch einige sehr guten Queen-Alben enstanden, der war ja mitten in seiner besten Schaffenszeit, sozusagen. Im gegensatz zu Michael Jackson.
 
Kurt Cobain war auch selbst schuld. Im Grunde aber könnte doch jeder von uns mehr für seine Gesundheit tun, oder nicht? Ich weiß, ich könnte es, auch wenn ich weiß Gott keinen wilden Lebensstil habe.
 
"He's a legend, he's not supposed to die," a woman in the Kenyan capital told the BBC.

Was...was soll er denn sonst machen? Hätte man ihn einlegen sollen wie eine olle Gurke? Oder zum Himmel auffahren oder sowas?
 
Zerfikka schrieb:
@Sam
Ich empfand den Tod von Freddie Mercury als mindestens genauso schlimm. Auch ein musikalisches Genie welches uns verloren gegangen ist.

Ich kann es auch nicht erklären Zerfikka warum das so ist. Ich sitze hier jetzt nicht heulend herum aber wenn ich was drüber lese oder höre stellen sich sofort alle Haare auf.

@Marcello, klar kennt jeder die Folgen aber einmal im Sumpf angekommen ist die umkehr wohl sehr schwer. Man muss auch nicht alles verstehen, akzeptieren reicht auch. Man fällt auch nicht von heute auf morgen in so ein tiefes loch. Das kommt ganz schleichend.

Das ist doch auch das was Bart schon sehr gut beschrieben hat, die Musik von MJ hat mir gefallen und mich berührt, die von Quenn eben nicht.
 
hier was, was pils These untermauert...
Außerdem sei er ein Hypochonder gewesen: "Man wusste nie, ob er wirklich krank war, weil er von Scharlatanen umgeben war, die von dieser Hypochondrie lebten und ihm Tausende und Abertausende Dollar für Medikamente und Vitamine abknöpften."
http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,632788,00.html
 
Ich sag ja auch nichts dagegen wenn einer trauert.
Oder eben auch nicht.
Mir ist das ganze auch relativ egal, wie er gelebt hat und ob er jetzt selbst dran schuld ist oder nicht.
Nur bei Drogen und Alkohol und dem ganzen Quark hat man immer die Wahl "Nein" zu sagen.
Wenn also einer mit der Nadel (oder der Vodkaflasche) im Arm das zeitliche segnet, dann hält sich mein Mitleid stark in Grenzen.
 
Bei Medikamenten könnte man aber auch nein sagen. Auch Drogen haben einen positiven Einfluss auf einen. Sonst würde der Mensch sie auch nicht konsumieren oder nach dem ersten mal sein lassen. Bei Medikamenten das Gleiche, kurzfristige positive Wirkung, nimmt man es zu lange und sei es nur Nasenspray, schadet es einem. Auch in Deutschland wird viel zu oft ein Medikament verschireben und viel zu schnell. Wieso? Weil unser kapitalistisches Gesundheitssystem so aufgebaut ist. Es ist das Geld was damit verdient wird, würde man damit kein Geld verdienen, die Medzinschränke Zuhause wären leer.

Wenn ich mal erwähne, ich habe Kopfschmerzen, aus 3 Seiten hört man, man soll ne Tablette nehmen. Ist doch verrückt. Schmerzmittel sind wie das Stoppschild. Besser ist es, die Ursache für die Schmerzen zu finden und diese einmalig lösen. Auch das ist bei Michael Jackson bestimmt niemals wirklich passiert oder er war schon nicht zurechnungsfähig, was anzunehmen ist wenn man sein Gesicht sieht, abgesehen von der Hautfarbe. Man hätte ihm das ersparen müssen. Stattdessen hat man ihn ganz sicher ausbluten lassen bis der Körper mit 50 endgültig kapituliert.
 
Marcello schrieb:
Ich sag ja auch nichts dagegen wenn einer trauert.
Oder eben auch nicht.
Mir ist das ganze auch relativ egal, wie er gelebt hat und ob er jetzt selbst dran schuld ist oder nicht.
Nur bei Drogen und Alkohol und dem ganzen Quark hat man immer die Wahl "Nein" zu sagen.
Wenn also einer mit der Nadel (oder der Vodkaflasche) im Arm das zeitliche segnet, dann hält sich mein Mitleid stark in Grenzen.

Jetzt machs Du es Dir aber etwas einfach.

Nicht jeder wächst in einem "Normalen" Elternahaus auf. Wenn die eltern zb. viel Alkohol und oder Drogen konsumiert haben und das Kind unter solchen Umständen aufwächst dann ist der weitere Weg oft vorgezeichent. Wäre schön wenn der Mensch für bestimmte Dinge einen Reset Knopf hätte, dann würde ich deine These unterstützen. So ist es aber nun leider nicht.

Wenn jemand Süchtig ist nach was auch immer, dann hat das immer eine Vorgeschichte.
 
Aber kann eine Vorgeschichte das rechtfertigen?
Egal ob der Vater einen schlägt oder nicht ist man doch eigenverantwortlich ja oder nein zu Drogen zu sagen.
Denn letztendlich ist man selber derjenige der konsumiert, das zwingt einem niemand auf.
Genauso wie das Rauchen, dafür muss man ja auch nicht aus "kaputtem" Elternhaus stammen oder eine traurige Vorgeschichte haben, aber wer dann an Lungenkrebs stirbt ... ja, der muss sich doch nicht wundern. Und ich muss doch da auch kein Mitleid mit haben.
Das ist eben eigene Dummheit.

Haben wir auch schonmal hier durchgekaut
http://www.konsolentreff.net/showthread.php?tid=2327&
 
Gegen ein Bier ist doch nix einzuwenden, gegen 10 am Tag eher. Immer eine Frage der Dosis und bei harten und chemischen Drogen ja eh. Die Menschen fangen immer ganz klein an, gewöhnen sich dran und brauchen was härteres. Und es fängt immer mit alkohol an, ist ja auch legal und jeder macht es einem vor, die Sucht ist vorprogrammiert durch die Gesellschaft der man sich nicht entziehen kann. Und die einen finden nicht die Dosis aus welchen Gründen auch immer, die kann man dann auch anprangern aber nicht die Droge an sich. Das ist komplizierter oder trinkst du kein Bier oder sonstiges? Wenn nicht, Milchschnitte hast du ja auch schon gegessen oder Pralinen mit Alkohol. Oder wenigstens Eierlikör. :sabber: Irgendwo da fängt es halt an. Wenn dann noch Familie und regelmäßige Arbeit dazu kommt, diszipliniert das einen. Das haben nicht alle.
 
Um ehrlich zu sein, beneide ich das Leben des MJ zu keinem Moment.

Scheiss familiäre Verhältnisse, unheimlicher Erfolgsdruck, Druck von den Medien, jeden Tag eine neue Schlagzeile, sein Hygiene-Wahn, seine Verhältnis zu Kindern, sein Verhältnis zu Frauen, Seine OPs und Hautfarbe, und und und...
 
Marcello, aus Sicht von jemanden der keine Drogen nimmt ist es natürlich immer leicht zu argumentieren das ja niemand zum Drogenkonsum gezwungen wird. In gewisser Weise kann ich es ja auch nachvollziehen, aber es gibt diese Vorgeschichten die Leute ohne ihr eigenes Zutun auf die schiefe Bahn bringen.

Wie der Fall bei Jackson war, das weiß ich nicht. Aber angesichts dessen das es seit je her die wildesten Spekulationen über seinen Gesundheitszustand gab ist es wohl auch so gut wie unmöglich was darüber zu sagen was nun bei ihm wirklich alles abgegangen ist.
 
Marcello schrieb:
Aber kann eine Vorgeschichte das rechtfertigen?
Egal ob der Vater einen schlägt oder nicht ist man doch eigenverantwortlich ja oder nein zu Drogen zu sagen.
Denn letztendlich ist man selber derjenige der konsumiert, das zwingt einem niemand auf.
Genauso wie das Rauchen, dafür muss man ja auch nicht aus "kaputtem" Elternhaus stammen oder eine traurige Vorgeschichte haben, aber wer dann an Lungenkrebs stirbt ... ja, der muss sich doch nicht wundern. Und ich muss doch da auch kein Mitleid mit haben.
Das ist eben eigene Dummheit.

Das Risiko selbst Süchtig nach was auch immer zu werden wenn es die eltern vorgelebt haben ist weitaus größer als wenn man "Normal" aufgewachsen ist. Dachte sowas weiß Du.

Falls Du Zeit hast lies hier mal ein paar Threads durch: http://www.forum-alkoholiker.de/selbsthilfe-forum-43.html

Als Kind glaubt man doch immer was die Eltern machen ist gut und richtig. Glaubst Du das ändert sich mit dem 18. Lebensjahr ?
Du scheinst sehr behütet aufgewachsen zu sein aber dennoch hat doch sicher jeder schon mal davon gehört.
 
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