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Mass Effect Trilogy - Ein Meilenstein der Videospielgeschichte?

Mass Effect Trilogy - Ein Meilenstein der Videospielgeschichte


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    80

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

DonCorleone87 schrieb:
@Reaver
Story banal?

Das Spiel lebt von den tollen Beziehungen zwischen den Charakteren und dem Design des Universum, die Rahmengeschichte mit den Reapern ist allerdings wirklich total platt. Die Firmen geben so viel Geld aus, ich verstehe nicht, warum man nicht mal noch etwas Geld in die Hand nimmt, und die Geschichte eines guten Autoren lizensiert.

Wenn ein Peter Hamilton die Story zu Mass Effect geschrieben hätte, hätten wir hier was ganz Großes :D.
 
Was Inszenierung, Story und Liebe zum Detail, sowie Stimmigkeit angeht, sucht ME Plattform und Generationen - übergreifend seines gleichen. Es ist einfach nur schön
 
Slurms Mc Kenzie schrieb:
Was Inszenierung, Story und Liebe zum Detail, sowie Stimmigkeit angeht, sucht ME Plattform und Generationen - übergreifend seines gleichen. Es ist einfach nur schön

So sehe ich das auch.

Es gibt für mich persönlich einfach kein Spiel was so eine interessante Story in so einem interessanten Universum mit so interessanten Charakteren/Völkern erzählt und dabei dem Spieler noch so viele Entscheidungen überlässt. Da mag das Gameplay vielleicht auch nicht 100% perfekt sein, für mich ist die Mass Effect Serie (speziell Teil 1 und 3) insgesamt dennoch unnerreicht.

Meine Crew ist mir richtig ans Herz gewachsen, obwohl sie ja nur virtueller Natur ist. Viele Spiele schaffen es ja nichtmal, dass man sich mit einer Figur identifzieren kann bzw. mit ihr sympathisiert und hier sind es für mich, mit Ausnahme von Zaeed und Jacob, irgendwie alle.
 
Ist ja nun auch die Frage wie man Meilenstein definiert. Super Mario Brothers hatte auch keine hochtrabende Geschichte - ist für mich aber ein Meilenstein der Videospielgeschichte. Genauso wie z.B. Wing Commander 3. Eben Spiele an die man sich auch nach 10, 20 Jahren noch erinnert. Und dazu gehört für mich die ME Trilogie auf jeden Fall. Wenn ich in 10 Jahren an diese Gen zurück denke, wird mir das Erlebnis ME unmittelbar einfallen. So wie ich eben bei älteren PC Rollenspielen direkt an Baldurs Gate 2 denke. Das ganze ist aber eben doch recht subjektiv.

Mir hat bisher noch kein Spiel/eserie dermaßen Charaktere ans Herz wachsen lassen wie die ME Trilogie. Dass sich dies alles in Teil 3 kumuliert und mein früheres Verhalten den Teammitgliedern gegenüber und diverse Entscheidungen in den Vorgängern teils heftige Auswirkungen in Teil 3 haben finde ich richtig einmalig. Und durch Teil 3 wird man letztlich zum Mitgestalter der Geschichte des Universums. Zum ersten Mal besteht die Verknüpfung zwischen Teilen einer Spielserie nicht nur aus wertemäßigem Import des Charakters. Zumal für mich die Story bisher auch einfach die ultimative Story ist die ich in nem RPG sehen will - eine böse Übermacht oder im Falle von Fantasy böse Gottheit will alles was gut ist zerstören. Das sind meine Lieblingsgeschichten.
 
Ich hab zwar nur Teil 1 und 2, aber auch mit einem würdigen Abschluss wird es kein Meilenstein. Ich finde die Serie natürlich toll, aber es hat ja nichts bahnbrechendes geändert im Genre, egal in welche rBeziehung.
 
Allein die Art und Weise der flüssigen Dialoge bzw. deren Auswahl die es eingeführt hat haben das Genre imho bereichert und waren etwas Neues. Die Verknüpfung zwischen Shooter und RPG hat es so auch noch nicht gegeben. Wie auch immer man dazu stehen mag. Mir hat das gefallen. Fand ich damals auch bei Jade Empire schon toll wie RPG und Martialartskämpfe verbunden wurden.
 
Was am Dialogsystem so revolutionät oder weltbewegend sein soll erschliesst sich mir nicht so recht. So gelungen es auch ist... es ist "nur" eine konsequente Weiterentwicklung des bewährten Bioware Systems. Vielleicht etwas schicker präsentiert... aber neu ist daran nichts. Und wenn ich ganz provokativ sein soll könnte ich auch hinterfragen was an der Kombination von schwachen Shootersequenzen und kaum existierenden RPG-Elementen so toll ist. ;) Zudem gab es auch schon vor Mass Effect Shooter-RPG Hybriden. Die waren zwar First-Person und nicht Third-Person, aber diese Design Entscheidung macht imho Mass Effect deswegen nicht revolutionärer.
 
Was man Mass Effect zugute heissen kann und muss, ist dass es endlich einmal wieder ein "Rollenspiel" im Sci-Fi Setting war und nicht wieder ein Fantasy Setting verwurstet wurde. Auch wenn das Storygrundgerüst das Gleiche ist.
 
Will aber niemandem Mass Effect madig machen (kann ich auch nicht). Finde die Spiele ja auch gut bis sehr gut. Teil 1 gehört imo sogar zu den besten Titeln in dieser Generation. Trotzdem wehre ich mich dagegen wenn man Mass Effect als Meilenstein der Videospielgeschichte bezeichnen will. Dafür ist es einfach zu wenig eigenständig und vor allem zu wenig wegweisend. Ich bin fest davon überzeugt, dass man in 10 Jahren nicht mehr von Mass Effect sprechen wird. Dagegen wird man auch dann noch von Titeln wie Baldurs Gate, Fallout, Planescape Torment, System Shock und Deus Ex schwärmen. :deal:
 
keine ahnung hab bisher nur ne demo eines teils gezckt und da war mir zuviel geschwafel und zuviel antwortmöglichkeiten die man wählen musste. mich interessiert sowas null. am ende frägt man ja dann doch alle fragen und langweilt sich nur.
 
Ich finde nicht, dass die ME-Trilogie ein Meilenstein der Videospielgeschichte ist.

Teil 1 legte eine sehr gute Basis für das Meilenstein-Unterfangen, aber mit der Entwicklung von Teil 2 hat man das leider aufgegeben zugunsten eines für die breite Masse zugeschneiderten Geschmacks, soll heißen: Mehr Shooter, weniger Story!

Das Spiel lebt in den ersten beiden Teilen von dem Universum und der Idee der Hintergrundgeschichte, wobei bei Teil 2 nur noch das Universum übrig bleibt. Ebenso hat man versucht, tolle Nebencharaktere einzuführen was teilweise auch gelungen ist. Das ME-Universum mit dem ganzen Hintergrund sucht wirklich seinesgleichen! Umso bitterer ist es, dass man dann ein nur mittelmäßiges Shootergameplay einbaut. In Teil 1 war noch die Idee mit der Überhitzung der Waffen wirklich gut, um nicht ständig wie ein Hirnloser Munition sammeln zu müssen. Ab Teil 2 aber dachten sich die Entwickler wohl, dass das zu abwechslungsreich sei und hat es mit Munition plus Munitionssammeln ersetzt. Eine ganz schwache Entscheidung. Eben besser geeignet für die breite Masse der Shooterspieler.

Teil 3 habe ich noch nicht gespielt, aber anhand der Demo hat sich das Shootergameplay nicht verbessert, sondern noch verschlimmert. In der zweiten Demomission werden mir einfach nur Gegnerwellen entgegengeschickt. Sind diese erledigt, geht die Mission weiter. Und das ganze geht ein paar Mal so! Das soll gutes Gameplaysein? Nein, beileibe nicht!

Auf Teil 3 bin ich trotzdem gespannt^^ Eben aufgrund des Universums, der Geschichte und der Charaktere. Wenn ich hier lese, dass die Entscheidungen aus den ersten beiden Teilen öfter zum Tragen kommen dann reizt mich das doch sehr!
Auf der anderen Seite steht das Gameplay welches mich wohl nach 20min anöden wird. Dazu dann noch, dass man die galaktische Streitmacht nur in Form einer ansteigenden Statistik sieht. Da muss eindeutig mehr kommen, besonders wenn es sich um einen Meilenstein handeln soll.

Somit besteht die ME-Trilogie für mich am Schluss nur noch aus einem sehr guten Spiel und 2 ordentlichen Shootern. Ein Meilenstein also wirklich nicht.

Teil 3 werde ich mir trotzdem noch holen, eben weil ich wieder in das Universum abtauchen will. Um dieses Spieleuniversum links liegen zu lassen ist es eben viel zu gut. Seine Verarbeitung ist eben das, was nicht wirklich gut gelungen ist.
 
Was am Dialogsystem so revolutionät oder weltbewegend sein soll erschliesst sich mir nicht so recht. So gelungen es auch ist... es ist "nur" eine konsequente Weiterentwicklung des bewährten Bioware Systems. Vielleicht etwas schicker präsentiert... aber neu ist daran nichts. Und wenn ich ganz provokativ sein soll könnte ich auch hinterfragen was an der Kombination von schwachen Shootersequenzen und kaum existierenden RPG-Elementen so toll ist. ;) Zudem gab es auch schon vor Mass Effect Shooter-RPG Hybriden. Die waren zwar First-Person und nicht Third-Person, aber diese Design Entscheidung macht imho Mass Effect deswegen nicht revolutionärer.
 

Hier geht es aber eben auch nicht darum dass etwas revolutioniert wurde, sondern perfektioniert wurde und somit etwas auf einen neuen Level gehoben hat. Antwortmöglichkeiten, gut und böse hat es schon vorher gegeben und wurde von Bioware immer schon gut gemacht. Aber in ME entscheidet man sich während des Dialogs wie man antwortet und erhält so einen cineastischen Dialog in toller Darstellung. Das meine ich. Das ganze Gespräch sieht aus wie eine Zwischensequenz nur dass ich sie eben steuern und beeinflussen kann.

Und das Thema was nun RPG ist und was nicht, mag ich an der Stelle nicht führen. Das hatten wir ja schon oft genug. Im Kern gibt es eben zwei Meinungen dazu: Entweder man verbindet mit RPG Statistiken oder man verbindet damit das Spielen einer Rolle im eigentlichen Sinne. Ich bin eben Freund der letzte Variante und bekomme eine tolle Geschichte erzählt in der mein Shepard so agiert wie ich es mir wünsche. Und habe eben insbesondere in ME1-3 die Möglichkeit diese Rolle durchgehend zu spielen. Natürlich bin ich auch Fan von Loot und Leveln. Das tritt aber bei ME z.B. bei mir zurück. Ich finde es von der Darstellung jetzt viel logischer, dass ich nur gelegentlich irgendetwas aufnehme was mir etwas bringt (Waffenupgrades) Warum sollte Shepard 20 Waffen mit sich herum schleppen um sie später zu versetzen wenn es um die Rettung der Galaxie geht? Fand ich in Teil 3 bisher nicht störend. Das Spiel spielt sich insgesamt auf flüssiger und Zielgerichteter.


Ich bin fest davon überzeugt, dass man in 10 Jahren nicht mehr von Mass Effect sprechen wird. Dagegen wird man auch dann noch von Titeln wie Baldurs Gate, Fallout, Planescape Torment, System Shock und Deus Ex schwärmen. :deal:

Und genau da bin ich vom Gegenteil überzeugt. ME wird sich in die Reihe von BG2 und KOTOR nahtlos einreihen. Vergessen wird diese Trilogie auf keinen Fall werden. Im Gegenteil, wenn man in der Zukunft über die derzeitige Gen reden wird, wird diese Trilogie ein integraler Bestandteil der Erinnerungen an die Gen sein. Schon allein dadurch dass sie (wenn man Reviews glauben darf) eben auch in der Gen abgeschlossen wurde. Diese Gen hat für mich mit Previews von Gears, LO und Mass Effect angefangen, mich mit erscheinen dieser Titel begeistert und wird für mich ein Stück weit mit dem Ende von ME3 abgeschlossen werden.
 
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