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360 Mass Effect 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

tastepolice schrieb:
stimmt, das ein ex 360 exklusivspiel, was von der fachpresse einheitlich gelobt wurde, bei den ps3 freunden hier nicht gut weg kommt muss wohl am medigel oder den logs anhören liegen. entschuldige meine fehleinschätzung.

Das ist albern, ich bin tendenziell auch eher ein Freund der PS3, trotzdem ist Mass Effect 2 mein Spiel des Jahres gewesen - aber wenn ich mir vorstelle, ich wüsste noch nichts von dem Franchise und würde jetzt diese Demo spielen. Sonderlich nachvollziehen könnte ich den Hype jedenfalls nicht um es mal nett zu formulieren.
Die Demo ist einfach relativ schlecht, was allerdings zum Teil auch daran liegt, daß man vielleicht gar nicht erst versuchen sollte, ein Spiel wie Mass Effect 2 zu demoen.
Technisch hat es mich auch nicht umgehauen - da ist EA Schuld, was hauen sie vor der Demo noch ein Hype Video raus, das es ein großer Fortschritt zur 360 Version wäre.

Fazit - kaufen werde ich mir das Spiel mit Sicherheit, weil ich plane, die Serie auf der PS3 weiterzuspielen. Trotzdem freue ich mich nach der Demo weniger auf den Release als vorher. Das ist bei Dead Space 2 und LBP 2 anders, geile Demos, die meine Erwartungen erfüllt oder übertroffen haben. Bioware hat's in diesem Fall mit seiner PR-Arbeit halt verbockt.
 
@ El-Suave

Ändert sich das Gameplay denn grundsätzlich noch im Vergleich zur Demo?

Problem ist folgendes. Ich habe nämlich garkein Problem damit, dass hier zwei Genre miteinander vermischt werden. Aber: wenn ich quasi gezwungen bin, ein Spiel wie einen Shooter spielen zu müssen, um der Story folgen zu können, dann muss das Shootergameplay mich auch dazu motivieren, dies zu tun.

Alternative ist, dass die Story so gut ist, dass man mit der Zeit das Gameplay in den Hintergrund stellt und sich voll auf die Story fokussiert. Das kann ich dem Titel nach der Demo nicht absprechen, habe ich auch nicht getan. Das Shootergameplay ist IMO trotzdem mau. Vielleicht ändert sich das alles ja auch noch im Laufe des Spiels, und die Gefechte werden abwechslungsreicher und weniger vorhersehbar?
 
Hm, ich weiß nicht, welcher Teil des Spiels die Demo ist, aber ich denk mal, ne Szene vom Anfang...
Das Gameplay ändert sich dahingehend, dass man mehr und mächtigere Tech- und Biotikfähigkeiten bekommt, wodurch man natürlich mehr Optionen hat als Ballern. Und je nach Gegner ist man auch gut beraten, die passende Wahl zu treffen. Man kann verschiedene Fähigkeiten des Squads auch kombinieren (Member X lässt nen Gegner schweben und Member Y stößt ihn mit "Force Push" nach hinten z.B.), wodurch noch mehr Möglichkeiten entstehen.
Dann kommen auch Missionen, die komplett oder teilweise ballerfrei verlaufen und die man z.T. durch sein Verhalten schaffen muss, bei den Loyalitätsmissionen.
Grundsätzlich verändert sich das Gameplay in den Einsätzen natürlich nicht, schießen ist schießen... Man hat es halt mit verschiedenen Gegnertypen zu tun (Mercenaries, Collectors, Geth, Husks,...), die alle unterschiedlich agieren und reagieren


Aber auch allgemein: Wenn man nciht nur ne Demo spielt, sondern in der Story drin ist, dann gewinnen imo die Shooter-Passagen ein ganz anderes Licht. Dann sind die Einsätze plötzlich in einem Hintergrund eingewoben, man hat eine Motivation, die man in der Demo logischerweise nicht hat.

Nur ist ME mehr als das Schießen. Man muss auch bereit sein, viel auf seinem Schiff mit seinen Teammitgliedern zu reden, ihre Ängst, Nöte, Wünsche und Hintergründe zu erfahren. Man muss das zwar nicht zwingend (zumindest nciht im großen Umfang), dann verpasst man aber das Herz des Spiels und muss sich nicht wundern, wenn man es durchwachsen findet. ME lebt von der Atmosphäre, davon dass man weiß, man ist der einzige, der die Aufgabe lösen kann und dabei mit eigentlich verhassten Personen zusammenarbeiten (und das ist sogar noch logisch erklärt). Dabei hat man dann noch allerhand Entscheidungen zu treffen, muss KOnsequenzen aus seinen Entscheidungen im ersten Teil ausbaden (oder sich drüber freuen) und macht sich Gedanken, was ein Freundschaftsdienst oder ein hitnergangener NPC im nächsten Teil für KOnsequenzen haben wird.

Ob es dire gefallen wird, wenn dir Shootergameplay nicht zusagt und du es (mir unverständlich) auch noch handwerklich schlecht findest? Keine Ahnung...
Ich würd sowieso mit Teil 1 anfangen, falls du das noch nicht gemacht hast. Kaufst dir halt ne Xbox :p
Die Story ist zwar nicht 100% zusammenhängend mit Teil 1, aber ob man die Story dann so spannend findet, wenn man nicht langsam in die Hintergründe der Welt, die verschiedenen Rassen und ihre Eigenheiten eingeführt wird und man die bekannten Gesichter aus Teil 1 nicht wiedererkennt... Ich weiß es wirklich nicht.
 
Das Gameplay ist ja mehr als nur die Shootereinlagen und Gespräche. Und Fakt ist, dass im Vergleich zum ersten Teil die Individualisierung und Fähigkeiten im 2. Teil beinahe komplett über Bord geworfen wurden. Das einzige, was bei ME2 noch entfernt an ein Rollenspiel erinnert sind die Gespräche und Aufträge.
 
el_barto schrieb:
Nur ist ME mehr als das Schießen. Man muss auch bereit sein, viel auf seinem Schiff mit seinen Teammitgliedern zu reden, ihre Ängst, Nöte, Wünsche und Hintergründe zu erfahren. Man muss das zwar nicht zwingend (zumindest nciht im großen Umfang), dann verpasst man aber das Herz des Spiels und muss sich nicht wundern, wenn man es durchwachsen findet. ME lebt von der Atmosphäre, davon dass man weiß, man ist der einzige, der die Aufgabe lösen kann und dabei mit eigentlich verhassten Personen zusammenarbeiten (und das ist sogar noch logisch erklärt). Dabei hat man dann noch allerhand Entscheidungen zu treffen, muss KOnsequenzen aus seinen Entscheidungen im ersten Teil ausbaden (oder sich drüber freuen) und macht sich Gedanken, was ein Freundschaftsdienst oder ein hitnergangener NPC im nächsten Teil für KOnsequenzen haben wird.

Ich muss sagen dass das das einzige war was mich das Spiel hat beenden lassen. Nach jeder Mission bin ich durch mein Schiff gelaufen und hatte gehofft mehr Gespräche zu finden. Da mir das Missions-Gameplay nicht gefallen hat, habe ich eben auf "noch mehr" Interaktion auf dem Schiff gehofft was das ganze rausreißen könnte. Dafür wars dann aber eben doch nicht genug, sehr oft hört man eben die Standardsätze seiner Crewmitglieder.
Zustimmen muss ich dir auch noch bei der technischen Qualität des Spiels. Es ist sauber programmiert und sieht oftmals sogar fantastisch aus.

Leider hat die Story nicht gezündet bei mir - ich könnte in einem Satz die ganze Story erzählen weil sie doch kurz war - und deshalb hat es mich nicht so wirklich interessiert was die meisten meiner Crewmitglieder so getan haben. Bei mir kam nie das Gefühl auf der letzte zu sein der die Erde retten kann, das war in Teil 1 allerdings der Fall. Dadurch wurde für mich quasi die ganze Atmosphäre aufgefressen die es noch im Vorgänger gab, plötzlich wurde mir alles egal. Gründe könnte ich nennen, es wird aber nichts bringen das aufzuzählen.

Wer Spaß damit hat dem sei es gegönnt und es freut mich :) Nur finde ich eben dass das Spiel eben nicht packend, und wenn ich die ganzen objektiven Mängel in diesem Spiel hernehme und dann den Wertungsdurchschnitt sehe dann verstehe ich die Welt nicht mehr. Wie gesagt, ich will das Spiel niemandem madig machen, nur eben darauf hinweisen dass es zwei unterschiedliche Sichtweisen zu diesem doch kontroversen Spiel gibt.
 
@ el_barto

Danke erstmal für deine (vernünftige) Antwort.

Ich versuche mal zu erklären, wie ich die Demo erlebt habe.

Ich sehe eine Sequenz, in der das Mutterschiff (?), die Normandy, zerstört wird. Ich treibe durch's Weltall und wache in der nächsten Sequenz langsam aus irgendeinem "Wiederherstellungs"-Schlaf auf einem anderen Schiff wieder auf. Ich bekomme mit, wie Miranda und noch ein Typ sich unterhalten, dass ich der wichtigste Mensch überhaupt bin, dass ICH auf jeden Fall überleben muss. Ok, ich bin Shepard, das weiss ich mitlerweile. Warum ich so wichtig bin, weiss ich aber nicht. ABER: ich habe ME1 nicht gespielt, das weiss ich auch.

Ich soll mir eine Knarre schnappen und mich mit Jacob treffen. Nach wenigen Metern treffe ich den auch, rede ein bisschen mit ihm, er sagt, dass er mir folgt und ich frag mich, warum er MIR folgen will, wo er doch Bescheid weiss und nicht ich? Wir gehen ein paar Meter, kommen auf eine Brücke und auf der gegenüberliegenden Brücke kommen Mechs, die auf uns schiessen. Also schiessen wir zurück. Das Spiel geht mehrere Minuten so, es kommen immer mehr Mechs. Sind alle tot, kommen die Nächsten. Irgendwann hört es auf und die nächste Tür öffnet sich, so dass wir weiter können. Wieder ein paar Räume weiter treffen wir einen Wilson. Das Spiel gibt mir so halb zu verstehen, dass ich bei dem misstrauisch sein sollte. Wir gehen weiter, ich treffe einen Mutanten (?) mit sechs Augen. Der gibt mir zu verstehen, dass ich ein Mensch, also böse bin. Warum weiss ich nicht, hab ME1 ja nicht gespielt. Wir kommen in ein Appartement, wo zwei alte Menschen eingeschlossen leben. Wir reden miteinander, vereinbaren, dass wir ihnen den Weg in die Rettung freimachen. Wieder durch Räume mit Mechs, mal mit Flammenwerfer, mal kommen auch Kreaturen, die wie grosse Hunde-Mutanten aussehen. Ballern.

Zwischendurch muss ich Türen mit einem ganz simplen Memory-Minispiel öffnen, ein anderes Minispiel gab es in der Demo nicht. Immerwieder Räume, die ich von Gegnern befreien muss.

Ich gehe mal davon aus, dass das erste Demo-Level auch das erste Level des Spiels ist.

Das, was ich von der Story in der Demo mitbekommen habe, was ich mit den Leuten sprechen konnte, was ich machen musste, war IMO zumindest ein zäher Einstige in das Spiel. Technisch sieht es zwar hübsch aus, aber ein Meisterwerk ist es auch nicht. DAS ist aber auch nicht schlimm! Was ich als störend empfand, ist das Schiessen gegen Gegner. Es funktioniert, aber es wirkt IMO unheimlich generisch, altbacken. Und wenn ein grosser Teil des Gameplay darauf aufbaut, dann darf ich das doch sagen, oder? Damit habe ich noch kein Wort über die übrigen Qualitäten des Spiels verloren. Was ich auch nach der Demo bei weitem nicht kann. Zäher Einstieg, maues Gameplay: Demo!
 
Ist eigentlich was von einer 360 GOTY-Version bekannt?

Habe das Spiel damals ohne den DLC auf deutsch durchgespielt und hätte es jetzt gerne auf englisch für meine Sammlung. Nur möchte ich jetzt ungerne zuschlagen, wenn in den nächsten Wochen/Monaten dann nochmal eine Komplett-Edition erscheint.

Ist da was bekannt? Über Google habe ich da bisher nur Vermutungen gefunden.
 
Jep, das ist der EInstieg ins Spiel.
Dass du da nix weißt, was Sache ist, ist gewollt und wird später alles noch aufgelöst. Shepard weiß da auch noch nicht was Sache ist. Da versteh ich Bioware echt nicht, die müssen doch wissen, wie die einzelne Szene ohne die Auflösung im Laufe des Spiels wirken muss...
Da du aus ME1 auch nicht weißt, WER Shepard da gefunden und wiederhergestellt hast und da die Bedrohung, bei der Shepard die einzige Hoffnung ist, im ersten Teil schon eingeführt wird, macht das halt die Motivation noch geringer und die Verwirrung noch größer.

Und wie gesagt: ICH finde das Gameplay nicht altbacken, mir machts Spaß. Ist halt Geschmackssache, denk ich mal... Es wird später schon noch diversifizierter, wenn man mehr Fähigkeiten hat, aber ob das bei dir dann nen Unterschied macht, weiß ich halt nicht, die Waffen bleiben schon das Mittel Nr.1 gegen Gegner.
Un natürlich wird es auch das ganze Spiel passieren, dass man von Raum zu Raum vorrückt, Gegner tötet und zwischendurch Storyelemente findet. So ist das halt in Shootern oder solchen Mixturen wie ME...
IMO ist hier (wie schon oft gesagt) die Atmosphäre und die Story entscheidend, da man so nicht mehr nur denkt "boah, noch ein Raum mit Gegnern", sondern weiß, wieso man hier ist und wieso da die Gegner sind.
Wenn einem nämlich mal etliche Gegner entgegengeschleudert werden, dann passiert das nicht nur so, sondern ist aufgrund dem, was man über diesen Gegnertyp erfährt (durch Story, Nebenmissionen, Logs oder ähnlichem) logisch und verständlich. Dadurch sieht man das natürlich in einem anderen Licht.

Wie gesagt: ich würd dir auf keinen Fall den Einstieg mit Teil 2 enpfehlen, dafür entgeht einem zu viel. Der Story kann man zwar halbwegs folgen, aber das wars auch schon... So packend kann die Welt dann nciht mehr sein.

EDIT: Und sorry, dass ich erst mal patzig war...
Ich kann nur das ganze "oh, es ist ein Shooter, lasst uns alle über das flache Gameplay lachen, das eh nur für minderbemittelte Menschen gut ist und lasst uns Perlen des Anspruchs wie Heavy Rain spielen" echt nicht mehr hören.
Aber so hattest du es ja gar nicht gemeint, hab ich dann gemerkt ;) Nur solche (falschen) Zusammenfassungen des Spielprinzips von ME2 in 2 Sätzen sind halt... nuja, du weiß schon :D
 
Alleine wenn man wieder zurück kommt zur Absturzquelle von der ersten Normandy..... das ist Atmosphäre pur!
Aber dazu muss man natürlich das Spiel auch spielen und sich darauf einlassen ;)
 
Zimtzicke schrieb:
@ El-Suave

Ändert sich das Gameplay denn grundsätzlich noch im Vergleich zur Demo?

Problem ist folgendes. Ich habe nämlich garkein Problem damit, dass hier zwei Genre miteinander vermischt werden. Aber: wenn ich quasi gezwungen bin, ein Spiel wie einen Shooter spielen zu müssen, um der Story folgen zu können, dann muss das Shootergameplay mich auch dazu motivieren, dies zu tun.

Alternative ist, dass die Story so gut ist, dass man mit der Zeit das Gameplay in den Hintergrund stellt und sich voll auf die Story fokussiert. Das kann ich dem Titel nach der Demo nicht absprechen, habe ich auch nicht getan. Das Shootergameplay ist IMO trotzdem mau. Vielleicht ändert sich das alles ja auch noch im Laufe des Spiels, und die Gefechte werden abwechslungsreicher und weniger vorhersehbar?

Prinzipiell ändert sich das Gameplay nicht viel (es gibt im DLC noch Fahrzeugmissionen), und die Kämpfe sind meist auch sehr vorhersehbar. Letzteres ist schon eine Schwäche des Spiels. Aber die Settings sind schon noch ein wenig abwechslungsreicher als die Demo Locations. Die Ballerei an sich, angereichert mit den Spezialfähigkeiten, finde ich für ein RPG ganz in Ordnung.

Bei Mass Effect zählt für mich aber vor allem die Story und das Universum an sich. Und da gibt es in dieser Konsolengeneration nichts Besseres. In den vollen Genuss wird man wohl tatsächlich nur kommen, wenn man auch ME1 gespielt hat, man kennt das Universum und seine Rassen dann schon etwas besser - wirklich brauchen tut man es für ME2 aber nicht. Als Einstieg ist ME2 auch in Ordung - um Lichtjahre besser als wenn jemand z.B. MGS4 spielt, ohne vorher ein MGS angerührt zu haben. So komplex war ME1 nicht, im Grunde genommen haben sie die Auswirkungen des Vorgängers auf ME2 auf zwei bis drei zentrale Entscheidungen zusammengedampft.

Was das Gameplay verbunden mit der Story betrifft, ist es am Ende des Tages ein Bioware Spiel. Wenn man KOTOR (oder Dragon Age) gespielt hat, kennt man das Grundgerüst und die Spielmechaniken hinsichtlich der Geschichte.

Wenn einem also damals KOTOR oder heutzutage Dragon Age auch nur im Ansatz gefallen haben, muss man sich Mass Effect 2 m.M.n. unbedingt zulegen.

Für mich war es eines dieser seltenen Spiele, wo man sich jedes Mal richtig freut, wenn man sich hinsetzt und die Konsole einschaltet. Davon gibt's pro Jahr nicht mehr als drei, vier Stück.
 
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