Also, wie man ME2 wenig Story attestieren kann, versteh ich jetzt auch nicht wirklich...
Man muss den Schwenk hin zum Shooter nicht mögen, für mich ist er nur logisch. Wenn ich mit Knarren schieß, dann brauch ich kein Zahlengewürfel im Hintergrund. Man zielt und wenn man trifft, verliert der Gegner Health, wenn er (ohne Schild) in den Kopf getroffen wird ist Endstation. Alles andere ist imo unlogisch und nervend.
Auch wäre es unlogisch, wenn der aus dem ersten Teil kämferisch gestählte Shepard plötzlich wieder mit dem Sniper-Rifle zittern würd wie ein Anfänger oder ein Scheunentor mit der PIstole nicht mehr treffen würde. Man MUSSTE hier an den ersten Teil ansetzen, und da war Shepard am Schluss einfach mit Waffen geübt.
Nur so Sachen wie die minimalistischen Skill-Trees und die viel zu sehr entschlackte Waffenauswahl (bei der es keine Auswahl mit Vor- und Nachteilen, sondern einfach nur Upgrades gibt) nerven mich... Auch aus der Research-Funktion hätte man mit verzweigenden Fähigkeitsbäumen der einzelnen Waffen mehr machen können.
Trotzdem ist ME2 ein packendes Spiel, auch wenn die "Niveau"-Fraktion das nicht wahrhaben möchte