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London 2012 - Spiele der XXX. Olympiade - Die Olympischen Sommerspiele

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

BitByter schrieb:
eMKay schrieb:
BitByter schrieb:
und: wer (profi-)sportler wird und bei olympischen spielen antritt weiß, worauf er sich einlässt. die gehen zum bund oder zur polizei um sich fördern zu lassen. niemand zwingt sie dazu. soll ich da jetzt mitleid haben? (mal abgesehen davon, dass sie da hinterher eh nicht versauern)

Finde schon dass da Mitleid angebracht ist, wenn man es mit anderen Ländern vergleicht wo der Spitzensport an Schulen und Hochschulen gefördert wird.
Klar Amerika hat auch ein Navy, Army etc Team, aber die Spitzensportler kommen alle von der Highschool oder vom college.
Die drafts direkt aus der Highschool werden dort auch kontrovers diskutiert, da die jungen Menschen dann, falls sie versagen, keine Hochschulausbildung haben und schwerer in die Gesellschaft integriert werden können (in USA brauchst du ja en college-abschluss wenn du nicht an der Bar arbeiten willst).

Insofern finde ich es schon schade, dass wir nicht etwas mehr in die Richtung gehen.

da bin ich voll und ganz deiner meinung. wie gesagt: gold-medaille in deutschland = 15.000€, goldmedaille andere länder 100.000€
und wie hat einer der judoka so schön gesagt: wir machen hier keinen sozialsport. auch harting beschwert sich oft (wie ich finde zu recht) über mangelnde förderungen. grade trainer werden in deutschland nicht so wahnsinnig gut bezahlt. da muss sich was tun!

Ist doch Scheiß egal wieviel Geld man bekommt. Glaube nicht, dass das was damit zu tun hat. Oder meinst du der Sportler gibt nicht alles weil er nur 15.000€ gewinnen kann?
Ich würde da auch mitmachen, wenn es kein Geld gibt. Ich hab da die Kahn-Mentalität. Immer gewinnen, immer besser wie die anderen sein. Und wenn es nicht klappt, geht es trotzdem weiter und immer weiter.
Problem ist, man wird nicht gefördert. Wie man hier schon festgestellt hat. Mich hat auch keiner im Sprinten gefördert. Wer weiß was auch mir geworden wäre. Aber das interessiert doch die Sportlehrer hier bei uns einen Scheissdreck.
 
oh man. dann erklär mir mal, wie ein sportler von 15.000€ ein jahr leben soll. richtig: gar nicht. ergo müssen viele von denen noch einem normalen beruf und dann treib mal auf international höchstem niveau sport.... und wir reden hier von goldmedaillen-gewinnern bei olympischen spielen. ich will gar nicht wissen, was die sonst so bekommen.

und, ohne dir zu nahe treten zu wollen, im schulsport sind noch die wenigsten talente entdeckt worden^^
 
BitByter schrieb:
wenn jemand als topfavorit an den star geht, seinen sport die saison über beherrscht und es dann bei olympischen spielen (oder welt- und europameisterschaften) nicht schafft, diese position zu behaupten, dann kann man auch bei silber über einen misserfolg sprechen.

das kann man, unter der voraussetzung, dass der sportler zu dem zeitpunkt im vollbesitz seiner kräfte ist, durchaus so stehen lassen. allerdings widersprichst du hiermit deinem beispiel.


BitByter schrieb:
edit: @benno: gehen wir mal zum fußball. wir haben die stärksten spieler seit jahrzehnten und reißen damit gar nix.
Deutschland hat beim Fußball schon ewig nicht mehr die beste Mannschaft. Es gab bei jedem Turnier und auch zwischen den Turnieren immer Mannschaften, die besser waren (Italien, Spanien etc.)

Insofern kann man dann, deine Argumentation fortführend, wohl auch kaum von Misserfolgen sprechen, wenn Deutschland beim Fußball in den letzten Jahren weder die EM noch die WM gewonnen hat. ;)
 
BitByter schrieb:
oh man. dann erklär mir mal, wie ein sportler von 15.000€ ein jahr leben soll. richtig: gar nicht. ergo müssen viele von denen noch einem normalen beruf und dann treib mal auf international höchstem niveau sport.... und wir reden hier von goldmedaillen-gewinnern bei olympischen spielen. ich will gar nicht wissen, was die sonst so bekommen.

und, ohne dir zu nahe treten zu wollen, im schulsport sind noch die wenigsten talente entdeckt worden^^

Das sind doch alles Studenten, oder eben bei der Bundeswehr oder bei der Polizei.
Bringt auch nichts wenn der 500.000€ bekommt für eine Goldmedaille, wo er nicht mal weiß ob er die Goldene auch gewinnt. Wärend dem Training hat er das Geld noch nicht und muss auch irgendwie Leben.
 
Doktor schrieb:
BitByter schrieb:
wenn jemand als topfavorit an den star geht, seinen sport die saison über beherrscht und es dann bei olympischen spielen (oder welt- und europameisterschaften) nicht schafft, diese position zu behaupten, dann kann man auch bei silber über einen misserfolg sprechen.

das kann man, unter der voraussetzung, dass der sportler zu dem zeitpunkt im vollbesitz seiner kräfte ist, durchaus so stehen lassen. allerdings widersprichst du hiermit deinem beispiel.


BitByter schrieb:
edit: @benno: gehen wir mal zum fußball. wir haben die stärksten spieler seit jahrzehnten und reißen damit gar nix.
Deutschland hat beim Fußball schon ewig nicht mehr die beste Mannschaft. Es gab bei jedem Turnier und auch zwischen den Turnieren immer Mannschaften, die besser waren (Italien, Spanien etc.)

Insofern kann man dann, deine Argumentation fortführend, wohl auch kaum von Misserfolgen sprechen, wenn Deutschland beim Fußball in den letzten Jahren weder die EM noch die WM gewonnen hat. ;)

aus meiner sicht widerspricht sich das nicht, da ich glaube, dass wir den falschen trainer haben und wir mit einem anderen trainer, der keine taktischen fehler macht, mehr erfolg hätten. es ist meiner meinung nach so, dass wir unglaublich starke spieler mit viel, viel potential haben, die das nicht ausnutzen, weil der trainer das nicht zulässt. das ist völlig okay, wenn das in einem jahr so geht (2006). in einem zweiten auch noch (2008), aber wenn das über einen größeren zeitraum so läuft und keine besserung in sicht ist, dann wirds irgendwann blöd... (2010 - 2012)
 
weil der trainer 4x den gleichen fehler gemacht hat und sein spiel umstellte, um es an das des gegners anzupassen (2x gegen italien, 2x gegen spanien). von fragwürdigen personalentscheidungen (podolski, schweinsteiger zuletzt) mal ganz zu schweigen. aber hier solls ja um olympia gehen...
 
Boarder schrieb:
Konnte man sich jetzt darüber aufregen oder einfach akzeptieren, das die drei Reiterinnen das _ERSTE_ mal bei Olympiade mitgemacht haben.
Olympia, oder Olympische Spiele, aber nicht Olympiade.
Olympiade ist der Zeitraum _zwischen_ 2 Olympischen Spielen. :deal:
Sorry fürs Klugscheissen.


BitByter schrieb:
oh man. dann erklär mir mal, wie ein sportler von 15.000€ ein jahr leben soll. richtig: gar nicht. ergo müssen viele von denen noch einem normalen beruf und dann treib mal auf international höchstem niveau sport.... und wir reden hier von goldmedaillen-gewinnern bei olympischen spielen. ich will gar nicht wissen, was die sonst so bekommen.

Die meisten dt. Sportler, die bei den Olympischen Spielen dabei sind, sind doch bei der Polizei oder der Bundeswehr, und können ganz normal trainieren, weil sie dort freigestellt sind, oder? :?
 
BBT-Sarcasm.jpg
 
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