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Laufen, Laufen und ... Laufen - Der Lauf-Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Möchte morgen nach dem langen Winter (:D ) wieder laufen anfangen. Am besten in der Früh. Soll ich davor oder danach frühstücken? Kann mir vorstellen, das liegt dann schwer im Magen.
 
Flips360 schrieb:
Möchte morgen nach dem langen Winter (:D ) wieder laufen anfangen. Am besten in der Früh. Soll ich davor oder danach frühstücken? Kann mir vorstellen, das liegt dann schwer im Magen.

Eine Stunde vorher etwas essen. Sport mit leerem Magen ist nicht schlau. Woher soll die Energie kommen? Ich bekomme mit leerem Magen sehr flott Magenschmerzen und hänge durch. Nene, Flüssigkeits -und Eneegiespeicher sollten gefüllt sein.
 
deepblue120 schrieb:
Glückwunsch. Wie hast Du Dich vorbereitet? Welche Zeiten bist Du auf Unterdistanzen gelaufen?


Ich habe nach dem Herbert Steffny Plan (Zielzeit 4 Stunden trainiert), der ist aber definitiv zu lasch würde ich sagen. Die maximale Trainingsdistanz ist da 32 km und das auch nur ein mal. alle anderen Läufe sind viel kürzer....beim nächsten mal will ich mindestens 4 mal die 35km im Training machen.

Meine beste Halbmarathonzeit ist 1:38.
 
@flips:
Kurze, lockere Läufe kannst Du ohne Frühstück absolvieren. Deine Glykogendepots sollten idR noch vom Vortag gefüllt sein. (Außer Du hast den Tag mit Sport beendet). Wenn es länger oder schneller/härter wird, würde ich allerdings vorher essen. Oder zumindest etwas Schorle trinken. Aber morgens laufen ist eh nicht meine Sache. Komme da nicht so richtig in Tritt.

@aussie:
Ja, das Steffny Buch habe ich auch gelesen. Ich finde die Pläne auch eher unterfordernd. Vor allem fehlen mir die Tempoeinheiten, die man für ambitioniertere Zeiten mE schon braucht. Immer nur langsam und locker würde bei mir nicht funktionieren. Ich trainiere leicht abgewandelt nach Hubert Beck: Das große Buch vom Marathon. Die Pläne passen mir schon deutlich besser. Bin damit am Sonntag 10km in 38:24 gelaufen.

@all
In 2 Wochen wird es für mich Ernst. Duisburg Marathon steht an. Läuft sonst noch jemand mit? Oder den Halben?
 
So, hab auch mal angefangen. Hatte bislang nie Bock dazu gehabt, aber Ende August steht ein Firmenlauf an. Zwar nur 5,5 km, aber wenn man nie laufen war...

Bin gespannt :)
 
Bandit schrieb:
Flips360 schrieb:
Möchte morgen nach dem langen Winter (:D ) wieder laufen anfangen. Am besten in der Früh. Soll ich davor oder danach frühstücken? Kann mir vorstellen, das liegt dann schwer im Magen.

Eine Stunde vorher etwas essen. Sport mit leerem Magen ist nicht schlau. Woher soll die Energie kommen? Ich bekomme mit leerem Magen sehr flott Magenschmerzen und hänge durch. Nene, Flüssigkeits -und Eneegiespeicher sollten gefüllt sein.

Naja, Flips klang doch eher nach Abnehmen/Fettverbrennen. Und da ist Laufen mit leerem Magen doch besser, weil nicht die Kohlehydrate im Magen verbrannt werden, sondern tendenziell eben eher das angesammelte Fett. Zumindest habe ich das schon oft gelesen, aber korrigiert mich, wenn ich falsch liege - bin wirklich kein Profi.

Lauft ihr (die des Abnehmens und nicht des Laufens willen lauft) eigentlich mit Pulsuhr? Denn bei zu hoher Anstrengung (und dementsprechend hohem Puls) verbrennt man ja dann auch weniger bzw. gar nichts (??), als wenn man im für sich "optimalen" Bereich läuft. Oder ist das auch so ein Mythos?
 
Es gibt keinen Fettverbrennungspuls. Dieser Mythos lebt von der Tatsache, daß es einen Pulsbereich gibt, in dem prozentual am Meisten Fett im Vergleich zu Kohlenhydrate verbrannt wird. Bei größerer/stärkerer Anstrengung verrutscht das Verhältnis zugunsten der Kohlenhydrate, da diese leichter in Energie aufgespalten werden können. Trotzdem verarbeitet man absolut gesehen mehr Fett bei größerer Anstrengung.

Und das die Energie des Essens aus dem Magen in Muskeln verarbeitet wird, stimmt auch nicht. Die aufgespaltenen Kohlenhydrate werden in Form von Glykogen in den Muskeln und hauptsächlich der Leber gespeichert. Von dort gehts dann in die arbeitende Muskulatur. Da diese Depots aber begrenzt sind im Vergleich zu den Fettdepots (die auch bei schlanken Menschen anhezu unbegrenzt vorhanden sind) wird der Körper je nach Trainingszustand nach ca. 20 min vermehrt auf Fettverbrennung umstellen müssen, um weiterhin Leistung zu erzeugen. Das gesamte Thema Energie ist aber auch mir zu kompliziert. Im Endeffekt kann man folgendes festhalten:

Wer abnehmen will, sollte ein Kaloriendefizit eingehen. Woher diese Kalorien kommen, ist zwar nicht gänzlich egal (Stichwort: katabol) aber als Hobbysportler sollte man da keine Wissenschaft draus machen.
Für alle anderen gilt: kein Kaloriendefizit und möglichst knapp nach der Beanspruchung schnell verarbeitbare Kohlenhydrate zuführen (Obstsaft,...)
 
Ach, wenn man hier so liest, krieg man auch wieder richtig Lust.
Ich laufe derzeit wegen Knieproblemen nicht. Sind zwar keine schlimmen Probleme, es tut nur ab und an mal weh, aber ich will da früh gegenlenken und erst einmal abwarten, bis das Knie muskulär gestärkt ist, bevor ich wieder ansetze. Zu diesem Zweck begnüge ich mich auch mit Schwimmen, aber das macht mir auch Spaß.

Ich habe irgendwann in der Mitte des letzten Jahres gemerkt, dass ich viel lieber lang, aber langsamer laufe. Die bis dahin üblichen 5km Runden in hohem Tempo machen mir sehr viel weniger Spaß.
Am liebsten erkunde ich neue Laufstrecken. Wenn ich z.B. auf Lehrgang bin und mich nicht auskenne, laufe ich drauflos und stelle mir so eine Strecke zusammen. Und jedes Mal findet man eine neue Abzweigung, die man ausprobieren möchte und wenn man das tut, findet man wieder eine. So ist für viel Abwechslung gesorgt.
Auch mit einer Karte macht das viel Spaß und man kann nach einiger Zeit verschiedene Laufstrecken kombinieren.
Natürlich bringt die Erkunderei - gerade ohne Karte - immer eine gewisse Unsicherheit mit sich, wie weit der Lauf im Endeffekt nun wird. Zwar kann ich mich ganz gut orientieren und ich komme meistens ungefähr da raus, wo ichs mir vorstelle, aber Distanzen kann man nur sehr schwer abschätzen. Man kann also nicht so am Limit laufen, wie auf bekannten Strecken. Mir persönlich ist das aber wumpe, ich laufe, damit ich Spaß habe und es mir gut geht.
Wassernachschub brauche ich übrigens schon nach spätestens einer Stunde, sonst wirds bei mir böse, was Kopfschmerzen angeht.
 
Ich fand das ehrlich gesagt garnicht so heftig schlimm. Bin schon HM´s und 10k gelaufen, die mehr geschmerzt haben. Wird aber daran liegen, daß ich nicht so nah am Limit gelaufen bin.
 
deepblue120 schrieb:
Ich fand das ehrlich gesagt garnicht so heftig schlimm. Bin schon HM´s und 10k gelaufen, die mehr geschmerzt haben. Wird aber daran liegen, daß ich nicht so nah am Limit gelaufen bin.

Beim laufen ist das auch immer extrem Formabhängig, man merkt jede Minute die man in der Nacht vorher weniger gepennt hat.

Anfang der Woche bin ich 13 km gelaufen und musste 3 mal Pause machen weil einfach keine Reserven da waren, an anderen Tagen bin ich schon die 24 km Gesamtstrecke ohne Pause durchgelaufen.
 
deepblue120 schrieb:
Ich fand das ehrlich gesagt garnicht so heftig schlimm. Bin schon HM´s und 10k gelaufen, die mehr geschmerzt haben. Wird aber daran liegen, daß ich nicht so nah am Limit gelaufen bin.

Wie lange läufst du denn schon bzw wie lange hast du dich für den Marathon vorbereitet?
 
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