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KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Heute kein Hack, sondern ein bißchen Frust. War ja um den Jahreswechsel ziemlich krank und immer wieder leicht rückfällig, so dass ich die ersten Monate relativ wenig laufen gehen konnte. Dazu hatte ich seit Herbst letzten Jahres auf der Arbeit viel Stress. Das habe ich ein wenig dadurch ausgeglichen, dass ich mich mehr mit Freunden getroffen habe. Gut für die Seele. Am Ende: krank, Stress, weniger Sport, Freunde treffen = Pizza/Bier hab ich auch ein wenig zugenommen, was ich auch durch intensiveres Laufen nicht mehr weg bekommen habe. Aber viel schlimmer, ähnlich wie bei Vetulus ist mein Blutdruck plötzlich außer Rand und Band. Den hatte ich die letzten Jahre gut in den Griff bekommen. Nachdem der auch im Urlaub nicht so viel besser wurde bin ich zum Arzt und hab ein 24 Stunden Blutdruckgerät bekommen. Was die Hölle war. Da ich ein Kopfmensch bin, hat mich das teil extrem gestresst. Entsprechend waren die Werte die dafür sprechen sollten, dass ich wohl Tabletten gegen den Blutdruck nehmen soll.

Für mich war aber das Thema, dass ich mir den Anstieg des Blutdrucks bzw. dessen nicht Rückgang nicht so recht erklären konnte und er mir komisch vorkam. Denn seit Sommer läuft auf der Arbeit wieder alles normal ohne nennenswerten Sonderstress, ich gehe wieder regelmäßig laufen und auch das Essen hat sich nach und nach einjustiert. Aber weder bei Gewicht noch bei Blutdruck eine Änderung. Arzt gibt mir also 3 Monate Zeit für O-Ton "Lifestyle Änderung und mehr Sport". Als ich daraufhin meinte, dass ich ja schon 3 mal die Woche joggen gehe und jeden Tag zu Fuß auf die Arbeit gehe, was hin und zurück rund 1 Stunde Bewegung an der Luft sind und ich mich jetzt auch nicht kaputt arbeite, da mir gerade Lebensqualität wichtig ist und ich dafür lieber ein Mandat sausen lasse, meinte er auch nur: Naja, noch mehr Sport und noch mehr Arbeitszeit reduzieren. Ziemlich nichtssagend also.

Und jetzt am Ende nach viel Recherche bin ich für mich auf den Weg gekommen, dass wohl Fasten eine Sache sein könnte die helfen würde. Denn obwohl ich auf der Arbeit mal ganze Wochen geblockt habe ohne einen Mandanten zu sehen und es easy war, mehr Sport gemacht habe und auf Süßkram verzichtet habe, hat sich nichts getan. Im Gegenteil, da wurde der Blutdruck auch mal Abends auf der Couch gerne noch höher. Wir reden hier insgesamt aber jetzt auch nicht über extremen Blutdruck. Also nicht, dass ich dauerhaft irgendwelche Spitzen um die 160/100 oder ähnliches hätte. Aber laut 24h Messgerät 146/93 er Durchschnitt.

Also informiert, toll Buchinger Fasten senkt Blutdruck. ABER - soll man nicht machen wenn man Gallensteine hat. Und ich hab ne ganze Gallensteine Farm. Also dachte ich, mache ich doch Intervallfasten, da esse ich ja jeden Tag etwas. Damit vor 8 Tagen begonnen und wirklich krass, nach den ersten Tagen einpendeln ist der Blutdruck spürbar besser geworden. Ich messe extrem viel Blutdruck und mehrmals am Tag um ihn und seine Änderungen genau im Blick zu haben. Und hier sehe ich deutliche Verbesserungen. Aber dann heute morgen nochmal weiter in die Materie gelesen (Ich höre gefühlt nur noch Podcasts, Fachbücher und lese im Internet zu dem Thema 24/7) und zack: Ärzte: Intervallfasten ist auch nicht gut bei Gallensteinen, denn die Fettabspaltung von der Leber führt zu erhöhtem Cholesterinaufkommen in der Galle und das begünstigt weitere Gallensteinbildung.

Und da stehe ich nun und weiß nicht was ich machen soll. Ich habe etwas gefunden, was mir leicht fällt und körperlich extremen nutzen hätte - aber wiederum schlecht für die Gallensteine ist. Das finde ich gerade extrem frustrierend. Und ich weiß was der Arzt sagen wird, wenn ich da in 3 Wochen beim Termin sitze und den mit den ganzen Sachen bombadiere. Der wird ja niemals so in der Materie sein wie ich logischerweise. Wahrscheinlich kommt da eher was wie "essen sie halt weniger Kalorien, das hilft genauso gut" oder ähnliches. :( Ich mache das auf jeden Fall mal noch ne Woche weiter um auch zu sehen wie das Blutbild dadurch aussieht (nächste Woche bekomme ich schonmal Blut abgeholt). Aber irgendwie ist das gerade so richtig Mist mal wieder.
 
Heute kein Hack, sondern ein bißchen Frust. War ja um den Jahreswechsel ziemlich krank und immer wieder leicht rückfällig, so dass ich die ersten Monate relativ wenig laufen gehen konnte. Dazu hatte ich seit Herbst letzten Jahres auf der Arbeit viel Stress. Das habe ich ein wenig dadurch ausgeglichen, dass ich mich mehr mit Freunden getroffen habe. Gut für die Seele. Am Ende: krank, Stress, weniger Sport, Freunde treffen = Pizza/Bier hab ich auch ein wenig zugenommen, was ich auch durch intensiveres Laufen nicht mehr weg bekommen habe. Aber viel schlimmer, ähnlich wie bei Vetulus ist mein Blutdruck plötzlich außer Rand und Band. Den hatte ich die letzten Jahre gut in den Griff bekommen. Nachdem der auch im Urlaub nicht so viel besser wurde bin ich zum Arzt und hab ein 24 Stunden Blutdruckgerät bekommen. Was die Hölle war. Da ich ein Kopfmensch bin, hat mich das teil extrem gestresst. Entsprechend waren die Werte die dafür sprechen sollten, dass ich wohl Tabletten gegen den Blutdruck nehmen soll.

Für mich war aber das Thema, dass ich mir den Anstieg des Blutdrucks bzw. dessen nicht Rückgang nicht so recht erklären konnte und er mir komisch vorkam. Denn seit Sommer läuft auf der Arbeit wieder alles normal ohne nennenswerten Sonderstress, ich gehe wieder regelmäßig laufen und auch das Essen hat sich nach und nach einjustiert. Aber weder bei Gewicht noch bei Blutdruck eine Änderung. Arzt gibt mir also 3 Monate Zeit für O-Ton "Lifestyle Änderung und mehr Sport". Als ich daraufhin meinte, dass ich ja schon 3 mal die Woche joggen gehe und jeden Tag zu Fuß auf die Arbeit gehe, was hin und zurück rund 1 Stunde Bewegung an der Luft sind und ich mich jetzt auch nicht kaputt arbeite, da mir gerade Lebensqualität wichtig ist und ich dafür lieber ein Mandat sausen lasse, meinte er auch nur: Naja, noch mehr Sport und noch mehr Arbeitszeit reduzieren. Ziemlich nichtssagend also.

Und jetzt am Ende nach viel Recherche bin ich für mich auf den Weg gekommen, dass wohl Fasten eine Sache sein könnte die helfen würde. Denn obwohl ich auf der Arbeit mal ganze Wochen geblockt habe ohne einen Mandanten zu sehen und es easy war, mehr Sport gemacht habe und auf Süßkram verzichtet habe, hat sich nichts getan. Im Gegenteil, da wurde der Blutdruck auch mal Abends auf der Couch gerne noch höher. Wir reden hier insgesamt aber jetzt auch nicht über extremen Blutdruck. Also nicht, dass ich dauerhaft irgendwelche Spitzen um die 160/100 oder ähnliches hätte. Aber laut 24h Messgerät 146/93 er Durchschnitt.

Also informiert, toll Buchinger Fasten senkt Blutdruck. ABER - soll man nicht machen wenn man Gallensteine hat. Und ich hab ne ganze Gallensteine Farm. Also dachte ich, mache ich doch Intervallfasten, da esse ich ja jeden Tag etwas. Damit vor 8 Tagen begonnen und wirklich krass, nach den ersten Tagen einpendeln ist der Blutdruck spürbar besser geworden. Ich messe extrem viel Blutdruck und mehrmals am Tag um ihn und seine Änderungen genau im Blick zu haben. Und hier sehe ich deutliche Verbesserungen. Aber dann heute morgen nochmal weiter in die Materie gelesen (Ich höre gefühlt nur noch Podcasts, Fachbücher und lese im Internet zu dem Thema 24/7) und zack: Ärzte: Intervallfasten ist auch nicht gut bei Gallensteinen, denn die Fettabspaltung von der Leber führt zu erhöhtem Cholesterinaufkommen in der Galle und das begünstigt weitere Gallensteinbildung.

Und da stehe ich nun und weiß nicht was ich machen soll. Ich habe etwas gefunden, was mir leicht fällt und körperlich extremen nutzen hätte - aber wiederum schlecht für die Gallensteine ist. Das finde ich gerade extrem frustrierend. Und ich weiß was der Arzt sagen wird, wenn ich da in 3 Wochen beim Termin sitze und den mit den ganzen Sachen bombadiere. Der wird ja niemals so in der Materie sein wie ich logischerweise. Wahrscheinlich kommt da eher was wie "essen sie halt weniger Kalorien, das hilft genauso gut" oder ähnliches. :( Ich mache das auf jeden Fall mal noch ne Woche weiter um auch zu sehen wie das Blutbild dadurch aussieht (nächste Woche bekomme ich schonmal Blut abgeholt). Aber irgendwie ist das gerade so richtig Mist mal wieder.
Ja, irgendetwas ist wohl dran, dass wir in unserer Berufsgruppe eine reduzierte Lebenserwartung haben :traurig:

Aber Kopf hoch - ich kenne Deine Schilderungen ja nur zu gut und das läßt sich meistens extrem verbessern. Davon abgesehen, dass ein plötzlicher Anstieg tatsächlich auch mal ohne Grund aus dem nichts kommen kann, bist Du ja an dem Thema dran. Meine Ärztin hat mir damals auch gesagt, ich sei einfach zu verkopft, als dass das Problem wieder schlagartig von selbst verschwindet. Dein Blutdruck ist hoch, aber tatsächlich nicht dramatisch hoch. Auch ich litt unter Gallensteinen, hatte aber bspw. mit den Klassikern 16/8 oder 18/6 null Probleme und da solltest Du Dir auch keinen Kopf machen. Längere "Fastenkuren" könnten da eher ein Problem sein, waren es bei mir aber auch nicht. Lt. den einschlägigen Studien besteht ja nur ein höheres "Risiko". Wie hast Du denn Deine Ernährung umgestellt? Wenn Du mehr läufst, darfst Du bspw. Deine Kohlenhydrate nicht einschränken sonst trittst Du gewichtsmäßig irgendwann auf der Stelle. Laufen ist zwar schon mal ganz gut, aber Kraftsport und Muskelaufbau sind sprichwörtlich die Burner, und da spreche ich aus der eigenen positiven Erfahrung. Gerade bei unserer überwiegenden sitzenden Tätigkeit ist eine ordentliche Rückenmuskulatur enorm wichtig, da auch Probleme mit der HWS Blutdruck ansteigen lassen können.

Besprich doch mal mit Deinem Arzt die Möglichkeiten einer Darmsanierung, die mir auch sehr geholfen hat. Oft sind es auch einfach nur Verschiebungen im Elektrolythaushalt oder stille nachlaufende Infekte, die den Blutdruck erhöhen, und das Problem beißt sich fest, wenn der Darm in schlechtem Zustand ist. Ich nehme mir auch die von Dir beschriebenen Auszeiten von den Mandanten und habe das Krafttraining im Studio fest in den Terminkalender integriert und lasse dafür dann auch das Mittagessen weg.

Und das Allerwichtigste: Denk nicht soviel darüber nach und schieb keinen Frust, denn nichts in kontraproduktiver als das. Ich weiß, dass sich das leicht sagt, aber ich kenne die Situation. Schalte die anderen Risikofaktoren aus, denk an den vernünftigen Mikro-, Makronährstoffhaushalt (insbesondere Proteine für den Muskelzuwachs/-erhalt), Omega3, Vitamin D und die üblichen Verdächtigen. Mach Atemübungen, wenn Du Stress verspürst und BITTE MESS NICHT SO OFT, sondern genieße das Leben ;) Dein Blutdruck ist keinesfalls bedrohlich.

Sind Deine Blutwerte insgesamt i. O., kannst Du auf lange Sicht nur profitieren, ohne Dir Sorgen zu machen.
 
Naja, noch mehr Sport und noch mehr Arbeitszeit reduzieren. Ziemlich nichtssagend also.

Erstmal: tut mir leid, dass es dir nicht wirkich gut geht.

Hast du mal darüber nachgedacht, das Laufen durch etwas anderes zu erstezen? Mal ein paar Dinge ausprobnieren und schauen, was dir auch Spaß macht?
Ich kenne deine körperliche Verfassung und dein sportliches Level nicht, aber laufen ist nicht soooo effektiv (außer, man machts natürlich sehr, sehr intensiv).
Könntest du zB 3x die Woche in ein Studio gehen und dort Krafttraining und andere Ausdauer-Sachen machen? Falls du nicht direkt sagst, das willst du auf keinen Fall, würde ich empfehlen, dass du dir ein schönes Studio raussuchst, ein Probetraining vereinbarst und auch direkt sagst, du würdest gerne 3-4 mal testen, bevor du dich anmeldest- kannst ja sagen, du suchst nach etwas, was dir liegt und willst das nicht nach nur einem Training entscheiden.
 
Ich hasse die dunkle Jahreszeit. Ich bin einfach für die Sonne gemacht.

Mein Fitness-Studio hat ein SOlarium (ich war noch nie im Solarium). Ich könnte vor der Arbeit da hingehen. Meine Frage ist, holft das auch ein wenig über den Tag was die Stimmung angeht oder ist der Effekt davon sofort weg, sobald man das Solarium verlässt?

(und ja, Vitamin D nehme ich)
 
Ich hasse die dunkle Jahreszeit. Ich bin einfach für die Sonne gemacht.

Mein Fitness-Studio hat ein SOlarium (ich war noch nie im Solarium). Ich könnte vor der Arbeit da hingehen. Meine Frage ist, holft das auch ein wenig über den Tag was die Stimmung angeht oder ist der Effekt davon sofort weg, sobald man das Solarium verlässt?

(und ja, Vitamin D nehme ich)
Ich selbst gehe nicht, aber mein Gymbuddy schwört drauf - auch was die Stimmung angeht.
Einfach testen…
 
Also wenn das Solarium einen Effekt auf die Stimmung hat, dann nur weil man sich etwas "gönnt". Echtes Sommer-Feeling kommt nur durch das natürliche Licht zustande, dass in der Retina auf lichtempfindliche Zellen trifft und so dein Hormonsystem ankurbelt. Dein Körper fängt an mit Serotonin um sich zu werfen und unterbindet die Produktion von Melatonin. Du fühlst dich gut.

Übrigens war das die Idee hinter der Sonnenbank. Sie sollte eine therapeutische Funktion haben.
 
Hab nach meiner letzten Krebs Therapie für ein paar Wochen meine Vitamin D zufuhr ziemlich reduziert. Nachdem ich letzte Woche kurz vor einer Depression stand (kam nicht von einem Tag auf den andern aber doch innerhalb von 1-2 Monaten) hab ich die Vitamin D zufuhr wieder etwas erhöht und siehe da: fühle mich wieder deutlich besser. Meine Laune ist VIEL besser geworden. Keine Ahnung ob dass Einbildung ist aber ich werde meinen Vitamin D Haushalt etwas im Auge behalten.
 
Hat vielleicht jemand einen Tip oder Rat? Ich bin ja die letzten Jahre leider ziemlich anfällig für Erkältungen und bin eigentlich immer gleich dabei wenn einer niest. Jetzt ist bei meiner letzten Vorsorgeuntersuchung im Blutbild - das ansonsten sehr gut ist und wirklich alle Werte im grünen Bereich hat - heraus gekommen, dass mein Leukozytenwert, also die weißen Blutkörperchen, leicht unter Minimalwert ist und das vermutlich damit zu tun hat.

Bin da aber gerade etwas ratlos, da ich nicht wirklich weiß was ich dagegen machen kann. Hat da jemand nen Tip oder das selbst schonmal gehabt. Irgendwie lese ich nur die typischen Sachen, die ich eigentlich weitesgehend ohnehin schon umsetze. Also so Sachen wie Bewegung, nicht Rauchen, gesund ernähren etc. Scheint aber nicht viel zu bringen. Wobei man dazu sagen muss, dass ich wirklich wenig Obst esse. Bin daher aber seit einem Monat als Nahrunsergänzung mal auf LaVita Konzentrat umgestiegen zum testen. Und das macht mich auf jeden Fall ein wenig fitter habe ich das Gefühl. Ich versuche das mal im Langzeittest. Aber wegen der Leukozytenzahl weiß ich gerade nicht weiter. Der Arzt ist da nicht weiter drauf eingegangen. War für ihn nicht so ganz relevant scheinbar. Ist mir dann auch erst später bei der Eigenauswertung der Blutwerte aufgefallen.
 
Hattest Du gerade eine Infektion? Dann wäre der Leuko-Wert unbedenklich. Wie sind die Eisen- und B12-Werte?
Ein Mangel in dem Bereich kann auch für zu wenig Leukos verantwortlich sein.
 
Bei der Blutentnahme war ich "leider" gesund. Das wäre eine schöne Erklärung gewesen. Eisen ist in der Norm, wenn auch im unteren Mittelbereich. 88 bei einer Range von 33-193. Ist bei Läufern ja öfters ein Thema. Sehe gerade, dass keine B12 Werte da sind. Muss mir dann mal noch nen Mineralwertlabor machen lassen. Vitamin D ist 67.

Ist halt immer was mit den Werten. Hab mich extrem gefreut, dass die Leberwerte entgegen der letzten Bluttests jetzt super waren. Hab ja noch immer das Thema Blutdruck als Hauptthema vor der Brust. Aber das mit den Leukozyten ist echt auch etwas. Da werde ich wirklich mal wegen B12 schauen. Wobei ich ja jeden Tag Magerquarck in mich rein tue und doch auch immer mal Fleisch esse etc. Müssten eigentlich passen. Ansonsten bin ich da gerade mit meinem Latein am Ende.
 
Wenn alles andere passt, mach Dir keinen Kopf und lass den Wert in 3-4 Monaten nochmal checken.
Vitamin D wird eine nmol-Angabe sein, ist also mit 27ng zu niedrig. Der dürfte gerade in den dunklen Monaten gerne doppelt so hoch sein.

EDIT: Zwischen-Master :D
 
Screenshot 2024-11-27 085304.jpg


So sieht das aus.
 
Ja, hab das tatsächlich etwas schleifen lassen und bin nicht mehr ganz so konsequent was das angeht. Aber der Wert passt ja durchaus, so dass ich denke da mache ich nicht allzu viel falsch.
 
Ich habe gestern das Buch "Krank durch Früherkennung" von Frank Wittig beendet. Ich bin darauf nach einer Doku mit demselben Titel in der ARD-Mediathek aufmerksam geworden, die er auch begleitet hat.
Es sollte für viele ein echter Augenöffner sein, wie uns das ständig getriebene Umsatzwachstum der Ärzte und der Pharmaindustrie förmlich in die Krankheit treiben will und dann dort festhält, wie Studien und Grenzwerte gezielt manipuliert werden, und der Nutzen auch durch gekaufte, vermeintlich seriöse "Fachmäuler" (Beraterverträge, Werbung in Zeitschriften und Portalen etc. etc.) propagiert wird, damit der Rubel rollt und die Menschen schön zur Vorsorge und in die nächste, wenn möglich teurere, Eskalationsebene getrieben werden.

Im Vordergrund des Buches steht natürlich die Krebsvorsorge, deren sinnvolle Anwendungen eigentlich nur DREI (mit Einschränkungen) zu sein scheinen: Mammographie (aber nur bei vorher erfolgter genetischer Prüfung), die Darmspiegelung und teilweise der Pap-Test (Gebärmutterhalskrebs). Fast alles andere ist mehr als fragwürdig und muss wohl dringend neu überdacht werden.

Sehr interessant sind dann auch die Ausführungen zu Medikamenten, Anpassung der unterschiedlichsten Grenzwerte (Blutdruck, Cholesterin, Blutzucker etc.) um die Menschen überhaupt erst in die Abhängigkeit von Medikamenten zu treiben, größtenteils mit Nebenwirkungen, die den Nutzen bei weitem kompensieren oder zum Teil weitere Medikamente überhaupt erst nötig machen.

Mir waren zwar diese Themen schon bewusst, aber das Buch ist noch einmal ein schöner Rundgang durch die Folgen der Beherrschung einer durch und durch kapitalistischen Gesundheitsbranche mit wohlwollender Unterstützung teilweise dramatisch schlecht aus- und/oder fortgebildeter Ärzte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bestreite sicher nicht, dass zwischen Gesundheitssystem und Pharmaindustrie für Patienten gefährliche und teure Verbindungen bestehen, würde dich aber bitten, deinen Text bezüglich der Krebsvorsorge abzuändern bzw. zu löschen. Nicht, dass das noch jemand glaubt, wer das liest und Vorsorgeuntersuchungen per se als Unsinn abtut. Das ist höchstgefährlich, sowas zu zu propagieren, dabei geht es um Menschenleben. Meinem Vater und meinem Bruder wurden durch Vorsorgeuntersuchungen in einem für dich bzw. den Autor des Buches fragwürdigen Bereich die Leben gerettet. Das widerlegt die Fragwürdigkeit aus meiner Sicht deutlich.
 
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