Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

KT wird gesünder - nennt eure Gesundheits Hacks

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das finde ich interessant. Kann bei solchen Internetmenschen immer nicht abschätzen ob die wirklich so authentisch sind. Hab mir letztes Jahr auch ein paar Videos von ihm angesehen die ich ganz witzig und gut fand. War das nicht er mit dem Geheim- 2 Sekundentraining, wie man 400 Kalorien weg trainiert und dann nur mit Kopf schüttelt - "das macht ihr wenn Mama euch fragt ob ihr noch ein Stück Kuchen wollt". So simpel aber einfach gut.
 
Absolut, stimme Dir in allem zu, in dem Zusammenhang finde ich den Patric Heizmann auf youtube sehr gut, hier mal ein Beispielvideo (hat auch einen eigenen Kanal).
Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

@megachri machst Du alles genau richtig so und ich gönne Dir Deinen Genuss auch von ganzen Herzen, ich mag da sehr die Qualität statt Quantität Einstellung. :knuddel:
gutes video, definitive empfehlung und ein guter start in diesen thread.
er kloppt zwar viel auf die kohlenhydrate ein, was aber mmn daran liegt dass viele diese extrem bevorzugen.
 
gutes video, definitive empfehlung und ein guter start in diesen thread.
er kloppt zwar viel auf die kohlenhydrate ein, was aber mmn daran liegt dass viele diese extrem bevorzugen.
Ja, da ist eben auch immer die individuelle Lebens- oder Trainingssituation wichtig. Der Marathonläufer benötigt bei KM20 ja kein Fett oder Eiweiß, der benötigt die Kohlenhydrate als dritten Makronährstoff, und das schnell verfügbar. Die schnell verfügbare Energie ist heute aber leider im Übermaß in fast allen Lebensmitteln enthalten, und dazu passt in ganz vielen Fällen nicht die Verbrennungsleistung der jeweiligen Esser und es kommt zu dem Effekt, den die meisten lieber umgekehrt haben möchten - die überschüssige Energie wird in Fett eingelagert und da bleibt sie erstmal. Wenn man den gegenteiligen Effekt erreichen möchte, kann der Körper auch ein ganz schönes Arschloch sein, da der übermäßige Verzicht auf Kohlenhydrate plötzlich weder dem Muskelaufbau noch dem Fettbau langfristig zuträglich ist. Der Körper schaltet in den Hungermodus und verbrennt einfacht weniger - das ist dann der Punkt auf der Waage, wo viel Abnehmmotivation wieder den Bach runtergeht, deshalb sollte man sich dieser Tatsache immer bewusst sein. Deswegen ist es auch wichtig, das Kaloriendefizit auf einem nicht zu hohen Maß einzupendeln, wenn man „nachhaltig“ Gewicht verlieren will.
 
https://www.nzz.ch/wirtschaft/die-m...markt-entstehen-sieht-ld.1732002?reduced=true
…nicht nur die Pharmaindustrie - Die Lebensmittleindustrie findet das auch alles super.

Mal davon ab, ich habe es wirklich nie verstanden, warum sich viele Menschen so gehen lassen und sich völlig aus dem Geschick futtern. Ich meine jetzt keine Krankheiten, ob körperlich oder seelisch, einfach ein ganz Normaler auch ohne Ängste, oder Zwänge. Warum sagt man nicht ab einem Punkt "Stop", wenn man merkt die Kleidergröße passt nicht mehr, oder man sieht sich auf einen Foto und denkt "What the Fuck, wer ist das?"
Aus meiner Sicht ist das überhaupt nicht zu verstehen und das soll überhaupt kein Bash sein!
 
Mal davon ab, ich habe es wirklich nie verstanden, warum sich viele Menschen so gehen lassen und sich völlig aus dem Geschick futtern. Ich meine jetzt keine Krankheiten, ob körperlich oder seelisch, einfach ein ganz Normaler auch ohne Ängste, oder Zwänge. Warum sagt man nicht ab einem Punkt "Stop", wenn man merkt die Kleidergröße passt nicht mehr, oder man sieht sich auf einen Foto und denkt "What the Fuck, wer ist das?"
Aus meiner Sicht ist das überhaupt nicht zu verstehen und das soll überhaupt kein Bash sein!
Das ist m. E. eine Verkettung mehrerer Umstände. Ich denke, die wesentlichen sind die schlechte Bildung, die teilweise gezielte Desinformation der Lebensmittelindustrie inkl. der Förderung der Sucht nach dem geschmacklich perfekten "Nahrungsdesign", die Trägheit und Müdigkeit als Folge und natürlich auch die Pandemie und der Geldbeutel.

Wenn Du erstmal in den Teufelskreis hinein kommst, macht Dich das Übergewicht zum Bewegungsmuffel und die weitere Eskalation nimmt ihren Lauf. Nach einer WHO-Studie in 2022 sind mittlerweile mehr als Hälfte aller Erwachsenen in Europa übergewichtig oder adipös. Wenn du dann noch den Umstand berücksichtigst, dass mehr als 10 Krebsarten neben den üblichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen dadurch erheblich begünstigt werden, weißt du wo die Reise hingeht.

Dazu kommen noch Effekte, die die m. E. fatale Body Positivity-Bewegung mit sich bringt, die das Übergewicht gewissermaßen salonfähig macht und das gesundheitliche Problem schlicht verdreht bzw. ignoriert. Der Kampf gegen einen Wahn, dass nur "Dünn" richtig ist, ist natürlich gerade bei Kindern wichtig, aber man sollte den Bogen nicht überspannen und dem Unheil dadurch den Weg ebnen - bei diesen essenziellen Themen kommen Regierung und/oder Lebensmittelindustrie ihrer Verantwortung (auch die Industrie hat m. E. eine Verantwortung) in keiner Weise nach, im Gegenteil wissen wir beide genau, was die Pandemiepolitik angerichtet hat. Ich bin übrigens mal gespannt, was aus dem Werbeverbot ggü. Kindern wird.

Dem "Ich fühle mich trotzdem wohl in meiner Haut" kann man meistens begegnen, indem man darauf hinweist, dass das ja OK ist, aber das Wohlgefühl dann eben 10-15 Jahre Lebenszeit stiehlt trotz aktiver "Mithilfe" der Pharmaindustrie, von der fehlenden Qualität im Alter mit Übergewicht mal ganz abgesehen. Wie schon mal angemerkt, ist der Zenit des Lebensalters erreicht, von nun an gehts erstmal tendenziell wieder leicht bergab, bis sich der Körper irgendwann auf den Mist eingestellt hat, der ihm vorgesetzt wird. Bis dahin hat die Industrie aber sicherlich wieder andere leckere und chemische "Killer" entwickelt, die die Pharmaindustrie wieder erfolgreich bekämpfen darf. Synergie nennt man sowas!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hast Du ganz gut zusammen gefasst und ich kann die ganzen Punkte auch irgendwie nachvollziehen, aber irgendwann muss man doch an einen Punkt kommen, wo man sich das ganze nicht mehr schön reden kann, egal wie sehr man sich Selbst belügt. Sicher kein toller Vergleich, aber ich stell mir das ein wenig wie Unordnung vor, kann man mit Faulheit mal 1-2 Tage ignorieren und vor sich her schieben, aber irgendwann kann man es nicht mehr sehen und macht Ordnung.
Ich höre wirklich oft "Ich müsste mal" aber dabei bleibt es fast immer und dann kommt sowas wie "Aber es schmeckt doch so gut" oder "Das brauche ich heute" usw...
Ich bin ja schon lange der Meinung das gesunder Lifestyle ein eigenes Schulfach sein sollte, wo einen alles von Ernährung (inkl. Einkaufsplanung und Zubereitung), wie gesund ist Bewegung, verschiedene Sportarten, ja sogar wichtige Supplemente gelehrt wird, aber das ist nur Träumen schon klar und gegen diesen Traum steht eine riesige Industrie.
Dieses Body Positivity finde ich auch Grundlegend falsch und ebnet meiner Meinung nur den Weg für noch mehr Übergewicht!
 
Ja, da kommt wieder die Bildung ins Spiel und das zusätzliche Problem, dass die Beseitigung des Schnitzelfriedhofs unter der Brust meistens unangenehm langwieriger und schwieriger ist als dessen Herstellung. Mit der versprochenen Beseitigung bei diversen Diäten und dem anschließenden Jojo-Effekt machen eben auch ganz viele ganz viel falsch. Wenn dann erstmal 2-3 Diäten erfolglos gelaufen sind, steht dem von Trübsal getriebenem Frustessen nichts mehr im Weg, man hat ja schließlich schon "alles" versucht.

Aber Du hast schon recht, in den meisten Fällen sind das "faule" Ausreden, die ich selbst auch nur zu gut kennengelernt habe, bis der (erzwungene) Turnaround eingetreten ist. Was meinst Du, wie oft ich von den Mandanten das "Ich müsste mal..." höre, wenn sie von meinem Mißgeschick erfahren und wie erschrocken die mich immer anschauen, wenn ich denen sage, dass dieses "Ich müsste mal..." direkt davor auch immer über meine Lippen gekommen ist. Als wäre es eine Raketenwissenschaft, dass so etwas von sowas kommt...
 
Finde das aber auch zu simple so ab zu tun wie ihr das da gerade macht. Grundsätzlich ist das doch total evolutionär bedingt, dass ich als Mensch esse um mich zu ernähren. Und wenn es viel gibt, nutze ich das auch und esse viele. Zusätzlich ist man als Mensch auch an sich auf den Geschmack von süßem gepolt. Kleine Babys, den man noch nicht wirklich etwas antrainieren kann, stehen eher auf süßen Fruchtgeschmack z.B. einer Banane wie etwa einer Zitrone. D.h. grundsätzlich ist schon mal alles angerichtet dafür, dass wir zuviel essen. Jetzt gibt es alles was man möchte und es schmeckt halt auch alles sehr gut. Dummerweise das fiese Zeug meistens besser wie das richtig gute/gesunde. Und gerade in jungen Jahren, wirkt sich das ess- und trinkverhalten ja auch noch nicht mal aus wenn ich ein gewisses Mindestmaß an Bewegung habe. So wie wir früher am Wochenende durch die Kneipen und Diskos gezogen sind, hatten die wenigstens Gewichtprobleme und Gesundheitsprobleme sowieso kaum.

Und dann steht man plötzlich irgendwann da und bekommt gesagt, dass das alles nicht so gut war, obwohl man bis daher von all dem negativen nichts gemerkt hat. Man weiß es zwar oftmals in der Theorie, aber wenn ich doch an mir erstmal nichts merke ist mir das doch egal. Also handelt man hier ja meistens erst viel zu spät und arbeitet gegen 20 oder 30 Jahre Gewohnheit. Tja und dann kommt eben das Thema Wille dazu. Denn es ist in den seltensten Fällen damit getan etwas ändern zu wollen. Es geht darum neue Gewohnheiten etablieren zu wollen, die gegen vieles gehen, was bisher das eigene Leben ausgemacht hat. Oftmals neben Beruf und Familie etc. Das kostet Kraft und Energie, die so dann auch nicht immer da ist. Von daher finde ich es schon etwas unfair auf Bildung und Co abzustellen. Wenn man danach gehen würde, dürfte man ja auch fragen, warum die Jungen - hoppla, so waren wir ja damals auch - so viel Scheiß machen in der Jugend.

Und natürlich hat niemand Bock darauf sich von nem Oberlehrer etwas anzuhören, was ihn vielleicht sogar noch innen drin trifft, weil er oder sie natürlich weiß, dass das alles nicht so geil war, aber es einfach nicht so leicht umzusetzen ist. Ich finde man kann und sollte Themen anregen, aber nicht ankommen und jemanden vorbeten, dass alles scheiße is(s)t was er oder sie macht.
 
Das Problem mit der Bildung bezog sich eher auf das verlorene oder einfach nicht vorhandene Wissen, was gut für einen ist. Ich gebe daher auch vielmehr der Industrie die Schuld, da genau das gerade bei den Kids hemmungslos ausgenutzt wird und ich weiß auch, wie schwer so eine Veränderung dann sein kann, eben weil der Umkehrprozess viel mehr Energie und auch Zeit kostet als der Weg zum dicken Bauch.

Es geht aber oft um das Training und/oder Neulernen der "richtigen" und evolutionär bedingten Essenszeiten z. B. mit dem Intervallfasten oder generell mit dem Fasten, dann mal den Zucker vier Wochen aus dem Körper lassen, und man bekommt ein völlig anderes Verhältnis zur Süße, das ist absolut verblüffend. Ich kann mittlerweile z. B. keine normale Schoki mehr essen, weil sie einfach viel zu süß ist. Das sind schon zwei ganz einfache und wichtige Punkte, die JEDER kann und die fast jede Diät in der Nachhaltigkeit schlagen. Wenn ich dazu noch etwas bewusster und dem angeeigneten Wissen durch den Supermarkt gehe, sind neben der Bewegung schon 80% des Weges gemacht. Aber natürlich muss der Kopf mitmachen bzw. das Ruder übernehmen. Ich kenne die Trägheit sehr gut, solche Veränderungen zu beginnen.
 
Das mit dem Wissen bzw Nichtwissen finde ich auch immer wieder erschreckend.
Meine Nachbarin fragte mich letztens, wo ich denn als Veganerin mein Protein herbekomme... Als ich ihr gezeigt hab, wo überall wieviel drin steckt, sagte sie nur, sie sei eben aus einer Fleischfresserfamilie. Das wäre ja "okay", wäre sie 12. Allerdings ist sie 40.
 
ne, so war das nicht gemeint, sondern dass du dir als Allesfresse einfach keine Gedanken machst wo jetzt Protein drinsteckt bzw in welchem verganem Lebensmittel viel Protein drin ist.
 
Zurück
Oben