Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

VOTE Kommt ihr mit der Maskerade klar?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

S-Bahnen und Trambahnen sind kaum klimatisiert. Vielleicht einmal die Woche, dass ich dieses Glück habe. Und abends beim Heimfahren knallt dann auch noch so richtig schön die Sonne rein :D
 
Ich muss die Maske jeden Tag auf Arbeit 8std. tragen.
Man gewöhnt sich zwar ein wenig daran, aber es bleibt trotzdem sehr unangenehm.
Zudem wundern mich die regelungen auch etwas. Bei den 10-15min im Supermarkt muss ich eine Maske tragen (was für die paar Minuten auch gar kein Problem ist) aber im überfüllten Gym in dem ich ~1,5std. zubringe nicht. So richtig sinnig erscheint mir das nicht.

Ich mache auf jeden Fall drei Kreuze wenn die Maskenpflicht wieder aufgehoben wird.
 
Ich trag sie einfach, weil es nun mal anders nicht geht. Keine Ahnung, was daran so schwierig ist. Schön ist es wahrlich nicht, aber besser als eine zusammenbrechende Gesellschaft.
 
Die Menschen die Probleme mit der Maske haben - vielleicht weil sie wirklich schlecht damit atmen können - scheinen sich aber leider auch selten Gedanken nach Alternativen zu machen um ihre Mitmenschen zu schützen. Sehe es daher ähnlich wie Bandwurm.
 
Mir ging es auch nur um die generelle Aussage "Keine Ahnung, was daran so schwierig ist."
Hier wird ja von vielen gesagt, so eine Maske tragen ist kein Problem, merkt man gar nicht, nix anderes wie eine Brille usw. und genau das sehe ich anders. Weil es eben Leute gibt, für die das Tragen einer Mund-Nase-Maske sehr unangenehm ist. Das heißt ja nicht, dass diese Leute keine Maske tragen. Für die ist es aber leider doch nicht so unproblematisch, wie hier getan wird. Die Leute die man in den Läden ohne Maske sieht, sind doch meistens die, die den Virus nicht ernst nehmen.
 
Für mich sind die Masken die reinste Pest. Unangenehm zu tragen, mir wird viel zu warm darunter (ich bin einer der Typen der immernoch im T-Shirt rum läuft, wenn die meisten anderen schon einen dicken Pullover oder sogar ne Jacke tragen) nach spätestens 10 Minuten fängt der Kreislauf an zicken zu machen, ich schwitz wie Sau darunter, viele der Masken die ich bisher hatte, passen nicht richtig, zu groß, zu klein, die Strippen hinter den Ohen zu kurz oder zu lang...ich verstehe natürlich dass das sein muss und wahrscheinlich der effektivste Schutz ist, den wir im Moment haben, aber ich bin froh, wenn das ganze vorbei ist.

Ich hab auch echt Mitleid mit den Leuten, die die ganze Zeit auf der Arbeit die Masken tragen müssen. Ich hab keine Ahnung, wie die das schaffen. Ich könnte das nicht. Gut, vielleicht wenn ich in nem Kühlhaus arbeiten würde. Aber ansonsten weiß ich wirklich nicht, wie die das schaffen. Vor ungefähr einem Monat musste ich Krankheitsbedingt (Magenprobleme) mal ne halbe Stunde mit nem Taxi zum Arzt fahren und anschließend wieder ne halbe Stunde zurück, da musste ich den Taxifahrer zwischendurch bitten mal rechts ran zu fahren, weil ich kotzen musste. Und ich musste mich ein paar Minuten ausserhalb des Taxis raus stellen und die Maske abnehmen und durchatmen und dann den Rest weiter bis nach Hause...ich war fix und fertig mit der Schicht.

Ich weiß auch nicht, wie das den halben Tag in der Schule für die Schüler funktionieren soll. Wie sollen die das 6-8 Stunden am Tag durchhalten? Ich könnte mich schon bald nicht mehr Konzentrieren. Ausserdem denke ich, dass das gerade in der Schule nicht funktionieren wird. Gut, im Klassenzimmer und innerhalb des Gebäudes wohl schon. Aber wenn Pause ist und alle zusammen stehen und eine Rauchen und durcheinander quatschen wird niemand mehr ne Maske aufhaben und die 1,5 Meter Abstand ist dann auch nur noch Theorie.

Selbst wenns die ersten paar Tage funktionieren sollte, ist das Spätestens ner Woche vergessen. Irgendwann denkt keiner mehr so wirklich dran, weil -wenn nichts passieren sollte und nur hier und da mal ein Kollege oder Mitschüler für ein paar Tage verschwindet und dann (hoffentlich) schnell wieder da ist - dann denkt ganz schnell keiner mehr an Abstand halten usw. Vor allem, weil man ja Cool sein will und absichtlich Vorschriften ignoriert um zu zeigen wie Outlaw man ist (jedenfalls wär das bei mir früher so gewesen).

Jetzt hab ich relativ viel Glück mit meinem Arbeitsplatz. Ich hab ein Einzelbüro wo ich fast ausschließlich Kundenkontakt am Telefon und übers Netz habe. Und meine Arbeitskollegen klopfen kurz bevor sie reinkommen, das gibt mir Zeit um die Maske aufzusetzten, ansonsten muss ich die bei der Arbeit zum Glück nicht tragen. Inzwischen hab ich die Mittagspause auch aufs Büro verlegt, in die Kantine (mehr son Aufenthaltsraum mit ner kleinen Küche mit Herd, Mikrowelle usw) geht kaum noch einer der Kollegen. Da wo es möglich ist, suchen sich die Leute Bereiche zum Pause machen wo sie Platz um sich rum haben. Bei dem Schönen Sommerwetter sitzen natürlich viele draussen. 200 Meter von uns entfernt steht meistens son Food Truck, die Schlange geht halb um den Block. Sonst wird da viel gequatscht und meist ist da gute Stimmung, aber im Moment isses wie auf ner Beerdigung. Ätzend.

Nochmal - ich verstehe die Notwendigkeit von Masken und trage Sie auch, weil ich verstehe dass das eine der wenigen Maßnahmen ist, die helfen können das ganze einzudämmen, aber ich bin wirklich froh wenn das vorbei ist. Eine meine Albtraum Vorstellungen ist, dass das ganze jetzt nicht mit z.b. einer 2ten oder sogar 3ten Welle langsam "ausläuft" sondern dass das ein Zustand wird, der unter Umständen über Jahre anhält, weil so schnell kein Impfmittel gefunden wird, oder der Virus Mutiert, oder das kein Medikamt gefunden wird, das zuverlässig dem großteil der Menschen hilft...aber ich hab irgendwie die Befürchtung, dass das ganze einige Jahre dauern könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber wenn Pause ist und alle zusammen stehen und eine Rauchen und durcheinander quatschen wird niemand mehr ne Maske aufhaben und die 1,5 Meter Abstand ist dann auch nur noch Theorie.
Rauchen? Auf dem Schulhof? Man merkt, dass du ein älteres Semester bist :p

Abgesehen davon ist das kein wirkliches Argument,v.a. wenn man bedenkt, dass die Raucherquote bei U18-jährigen immer stärker sinkt

Die Raucherquote bei Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren ist demnach seit 2001 von 27,5 Prozent auf 7,4 Prozent im Jahr 2016 gesunken.
https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Jugendliche-rauchen-weniger-als-je-zuvor-300161.html

Und seitdem afaik noch weiter.

Und wie ich schon mal geschrieben hab: Meiner Erfahrung nach sind die jungen Menschen deutlich vorbildlicher und gewissenhafter, was die Masken im Alltag angeht als ältere Menschen...
 
Was ich an Masken toll find: Grimassen schneiden ist kein Problem mehr, Gähnen ohne Hand vor Mund? Gleich nochmal!
Zunge rausstrecken, easy!
 
Zurück
Oben