Wer mich kennt weiss, dass ich grosser Killzone-Fan bin. Hätte ich also keine Vita gehabt, spätestens bei Killzone Mercenary wäre ich wohl schwach geworden.
Meine Ersteindrücke kurz nach Release waren ja schon ziemlich ausführlich. Diese haben sich bis zum Ende hin bestätigt.
In Killzone Mercenary spielt man den Auftrags-Söldner Aaran Danner, der auf Seiten der ISA-Truppen gegen die Helghast in Vekta kämpfen soll. Anders als die ISA selbst macht er das nicht aus politischen Gründen sondern nur für schnödes Bargeld. So zumindest scheint es noch zu Anfang. Im Laufe des Spiels kommt die Story etwas in Schwung und plötzlich befindet man sich auf Seiten der Higs wieder. Ab diesem Moment interessiert Danner aber nicht nur noch das Geld, auch der eigene Kopf und das Leben des kompletten Planeten stehen auf dem Spiel. Die „richtige“ Seite ist nicht mehr eindeutig definierbar.
Der Story-Twist hätte dramaturgisch weitaus besser gelöst werden können. Wie auch das komplette Killzone-Universum hat die Story und deren Wendung in Killzone Mercenary grosses Potential, davon wird aber zu viel verschenkt. Für einen Shooter kann man letztlich trotzdem ein paar kleinere Pluspünktchen sammeln...
Technisch ist das Spiel wirklich top of the tops. Der kleine Vita-Screen zaubert Bilder, die man so nicht für möglich gehalten hätte. Selbst das opulente Uncharted: Golden Abyss wird mit Leichtigkeit übertrumpft. Die Framerate bleibt dabei erfreulicherweise konstant. Der Sound über die integrierten Lautsprecher ist gut, lässt aber speziell bei den Waffensounds etwas an Druck zu wünschen übrig. Mit Kopfhörern klingt es dann gleich nochmals eine Ecke besser.
Die Steuerung geht gut von der Hand. Typisch Killzone spielt es sich etwas träger als andere Shooter, das Waffenhandling ist aber spitze. Der Touch-Screen wird mMn sehr gut genutzt. Waffenwechsel, Ammo-pick up und andere Interaktionen werden per Touch-Screen durchgeführt. Auch die Nahkampf-Kills werden mittels Geste ausgeführt. Das hat bei mir ohne nennenswerte Probleme gut funktioniert und für Killzone: Shadow Fall wünsche ich mir auch ein paar Features des Touch-Pads.
Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass das Spiel viele Checkpoints hat. So wird viel Frust vermieden. Noch besser wäre es aber gewesen, wenn ein Checkpoint immer bei einem der vielen Waffenhändler platziert worden wäre. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass man im Gefecht stirbt und eigentlich gerne eine passendere Waffe ausgerüstet hätte. Da hätte es sich angeboten, die Checkpoints immer an den Truhen zu platzieren.
A propos Waffenhändler. Anfangs dachte ich noch, dass man das komplette Spiel mit den Standard-Waffen durchspielen kann. Das kann man sicher auch. Allerdings merkt man ab Mitte des Spiels schon deutlich, dass man mit einer passenden Waffe wesentlich effektiver unterwegs sein kann. Manche Situationen erfordern andere Waffen. Auch die Vanguards können sehr nützlich sein. Gegen Ende des Spiels hatte ich nur knappe 10.000 Credits übrig, der Rest wurde in Waffen und Munition investiert. Primär- und Sekundärwaffen können nur beim Waffenhändler gewechselt werden, was wieder dn
Was mir etwas gefehlt hat war ein richtiges Highlight im Spiel. Bei Killzone 3 war es der Kampf gegen den MAWLR. So eine „Leck mich am Arsch, ist das geil“-Szene fehlt Mercenary. Das komplette vierte Level erinnerte mich dafür von der Intensität an den Sturm von Visaris Palast aus Killzone 2. Das kann als „Entschädigung“ herhalten.
Der Endkampf ist nervenaufreibend. Nicht von sonderlich guter Qualität, aber durchaus anspannend. Wobei ich sagen muss, dass ich eh nicht viele wirklich gute Bosskämpfe kenne. The Last of Us hat gezeigt, dass der abschliessende Bosskampf ein Relikt aus alten Zeiten ist, der oftmals mehr Frust als Spass bereitet.
Killzone Mercenary hat mir viel Spass gemacht. Klar.
Aber ein sehr guter Shooter ist es allemal, nicht nur für Vita-Verhältnisse. Wer mit den grossen Brüdern auf der PS3 seinen Spass hatte und eine Vita sein Eigen nennt, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Meine Ersteindrücke kurz nach Release waren ja schon ziemlich ausführlich. Diese haben sich bis zum Ende hin bestätigt.
In Killzone Mercenary spielt man den Auftrags-Söldner Aaran Danner, der auf Seiten der ISA-Truppen gegen die Helghast in Vekta kämpfen soll. Anders als die ISA selbst macht er das nicht aus politischen Gründen sondern nur für schnödes Bargeld. So zumindest scheint es noch zu Anfang. Im Laufe des Spiels kommt die Story etwas in Schwung und plötzlich befindet man sich auf Seiten der Higs wieder. Ab diesem Moment interessiert Danner aber nicht nur noch das Geld, auch der eigene Kopf und das Leben des kompletten Planeten stehen auf dem Spiel. Die „richtige“ Seite ist nicht mehr eindeutig definierbar.
Der Story-Twist hätte dramaturgisch weitaus besser gelöst werden können. Wie auch das komplette Killzone-Universum hat die Story und deren Wendung in Killzone Mercenary grosses Potential, davon wird aber zu viel verschenkt. Für einen Shooter kann man letztlich trotzdem ein paar kleinere Pluspünktchen sammeln...
Technisch ist das Spiel wirklich top of the tops. Der kleine Vita-Screen zaubert Bilder, die man so nicht für möglich gehalten hätte. Selbst das opulente Uncharted: Golden Abyss wird mit Leichtigkeit übertrumpft. Die Framerate bleibt dabei erfreulicherweise konstant. Der Sound über die integrierten Lautsprecher ist gut, lässt aber speziell bei den Waffensounds etwas an Druck zu wünschen übrig. Mit Kopfhörern klingt es dann gleich nochmals eine Ecke besser.
Die Steuerung geht gut von der Hand. Typisch Killzone spielt es sich etwas träger als andere Shooter, das Waffenhandling ist aber spitze. Der Touch-Screen wird mMn sehr gut genutzt. Waffenwechsel, Ammo-pick up und andere Interaktionen werden per Touch-Screen durchgeführt. Auch die Nahkampf-Kills werden mittels Geste ausgeführt. Das hat bei mir ohne nennenswerte Probleme gut funktioniert und für Killzone: Shadow Fall wünsche ich mir auch ein paar Features des Touch-Pads.
Gut gefallen hat mir die Tatsache, dass das Spiel viele Checkpoints hat. So wird viel Frust vermieden. Noch besser wäre es aber gewesen, wenn ein Checkpoint immer bei einem der vielen Waffenhändler platziert worden wäre. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass man im Gefecht stirbt und eigentlich gerne eine passendere Waffe ausgerüstet hätte. Da hätte es sich angeboten, die Checkpoints immer an den Truhen zu platzieren.
A propos Waffenhändler. Anfangs dachte ich noch, dass man das komplette Spiel mit den Standard-Waffen durchspielen kann. Das kann man sicher auch. Allerdings merkt man ab Mitte des Spiels schon deutlich, dass man mit einer passenden Waffe wesentlich effektiver unterwegs sein kann. Manche Situationen erfordern andere Waffen. Auch die Vanguards können sehr nützlich sein. Gegen Ende des Spiels hatte ich nur knappe 10.000 Credits übrig, der Rest wurde in Waffen und Munition investiert. Primär- und Sekundärwaffen können nur beim Waffenhändler gewechselt werden, was wieder dn
Was mir etwas gefehlt hat war ein richtiges Highlight im Spiel. Bei Killzone 3 war es der Kampf gegen den MAWLR. So eine „Leck mich am Arsch, ist das geil“-Szene fehlt Mercenary. Das komplette vierte Level erinnerte mich dafür von der Intensität an den Sturm von Visaris Palast aus Killzone 2. Das kann als „Entschädigung“ herhalten.
Der Endkampf ist nervenaufreibend. Nicht von sonderlich guter Qualität, aber durchaus anspannend. Wobei ich sagen muss, dass ich eh nicht viele wirklich gute Bosskämpfe kenne. The Last of Us hat gezeigt, dass der abschliessende Bosskampf ein Relikt aus alten Zeiten ist, der oftmals mehr Frust als Spass bereitet.
Killzone Mercenary hat mir viel Spass gemacht. Klar.

