Update vom 25.05.2010: Die Kollegen von Eurogamer haben Hand an Killzone 3 gelegt und sind schwer begeistert. Hier die wichtigsten Fakten des Eurogamer-Berichts:
In einem frühen Level von Killzone 3 findet sich der Spieler an Bord eines Intruders wieder. Das sind die Fluggeräte der ISA, die schon am Anfang von Killzone 2 vorgestellt werden. In Killzone 2 wurden die Intruders allerdings nur in Film-Sequenzen gezeigt. Im vorgestellten Spielausschnitt von Killzone 3 wird diese fliegende Plattform durch einen Schneesturm manövriert, der Spieler darf an das Geschütz der Intruders und die Helghast aus der Luft aufs Korn nehmen. Mit dabei sind wieder Sev und Rico aus dem Vorgänger. Die Umgebungen sehen hierbei deutlich größer und beeindruckender aus, als im Vorgänger. Dabei ist die Grafik zwar wieder sehr düster, wird jedoch durch durch bunte Elemente aufgehellt. Viele Skript-Sequenzen wie z.B. abstürzende Intruder sorgen während des Flugs für ordentlich Action und Atmosphäre. Guerilla Games haben sich die Kritik an Killzone 2 zu Herzen genommen und legen in Killzone 3 vor allem Wert auf Abwechslung, die dem Vorgänger teilweise abhanden ging. Das verdeutlicht schon dieser erste Spielausschnitt. Der holländische Entwickler verspricht, dass es so vielseitig weitergehen wird.
Erster Screenshot aus Killzone 3 Erster Screenshot aus Killzone 3 Nachdem der Intruder von den Helghast abgeschossen wurde, befinden sich Sev und Rico wieder am Boden. Nun kommt eine neue Waffe ins Spiel: Die Minigun des abgestürzten Intruders wird abmontiert und in die Hand genommen. Der anstürmende Widerstand wird mit dem dicken Geschütz locker über den Haufen gemäht. Hierbei ist wenig Taktik gefragt, da die Minigun zu mächtig ist und ihr die Gegner in Windeseile wegfegen könnt. Um Deckung müsst ihr euch in diesem Abschnitt nicht kümmern. Das bleibt natürlich nicht lange so: Nach kurzer Zeit ist die Mini-Gun erschöpft und ihr müsst wieder zur guten alten Assault-Rifle greifen. Nun stellt sich das Gefühl des engen Straßenkampfs in Killzone 2 wieder ein. Die Schießereien werden jetzt wieder anspruchsvoll. Schon nach kurzer Zeit wird der Spieler zum ersten Mal von den Helghast niedergestreckt. Statt eines Restarts am letzten Kontrollpunkt kriegt man in Killzone 3 allerdings eine zweite Chance und wird vom Kollegen Rico wiederbelebt. Eine willkommene Idee, da man in Killzone 2 zwar stets seine Kameraden retten musste, diese einem beim eigenen Ableben aber nicht halfen.
In den Waffen-Gefechten stellt man schnell fest, dass sich in Killzone 3 vor allem das Nahkampfsystem verbessert hat. Die Duelle mit den Helghast gewinnen somit deutlich mehr Unberechenbarkeit. So werden bei Nahkampf-Attacken oft kontextsensitive Events ausgelöst: Wenn ein Gegner z.B. neben einer niedrigen Wand steht und man ihn mit seiner Waffe schlägt, wird er über die Wand stolpern und man kann ihn mit dem Messer in den Rücken stechen. Es gibt eine Menge dieser Nahkampfanimationen, die teilweise ziemlich brutal ausfallen. In Killzone 3 soll der Spieler nun öfter die Möglichkeit bekommen, Gegner aus unmittelbarer Distanz zu erledigen.
Nach den ersten taktischen Deckungsduellen mit den Helghast, wird eine weitere neue Waffe vorgestellt: Der W.A.S.P., von den Entwicklern als "Mobile Massenvernichtungswaffe" bezeichnet, ist ein Raketenwerfer, der mehrere Projektile verschießt, die das Ziel automatisch ansteuern und zu vernichtenden Resultaten führen. Das Sekundärfeuer der W.A.S.P. fällt noch spektakulärer aus: Mit einem Green-Screen-Zoom kann man ein Ziel markieren. Nachdem man dann auf die Schuss-Taste drückt, passiert zuerst nichts, kein Schuss verlässt die Waffe. Nach kurzer Verwunderung, zeigt sich was hinter diesem Zielmodus steckt: Der markierte Helghast wird von einem Bombenteppich weggesprengt. Eine ferngesteurte Drohne feuert aus der Luft auf den Gegner.
Das schwere, gewollt unbewegliche Spielgefühl aus Killzone 2, wurde in Killzone 3 in etwa übernommen. Auch der Großteil der Waffen aus dem zweiten Teil wurde laut Eurogamer in Killzone 3 integriert.
Im dritten Spielabschnitt des Hands-on von Eurogamer wird die möglicherweise aufregendste Killzone 3: Sony verrät Details zu Story und Levels + erste Screenshots - Update: Hands-on von Eurogamer mit vielen Infos Neuerung in Killzone 3 vorgestellt: Das Jetpack. Wer glaubt, damit fliegen zu können, liegt allerdings nur halb richtig, denn lange Flüge sind mit dem Gerät nicht möglich. Es ermöglicht lediglich sehr hohe Sprünge von etwa fünf Metern, die dem Spieler dabei helfen Hindernisse zu überwinden. Das Jetpack ist mit einem eigenen Maschinengewehr ausgerüstet und verfügt außerdem über einen Boost.
In den Levels von Killzone 2 wäre ein Feature wie derJetpack kaum vorstellbar gewesen. Die Maps waren teilweise sehr eng und schlauchförmig. Die Größe der Spielumgebung hat in Killzone 3 dagegen deutlich zugenommen. Die Levels haben in manchen Momenten fast einen Open-World-Touch und das neue Jetpack lässt den Spieler diese Freiheit noch intensiver fühlen. Etwa zehnmal so groß wie im Vorgänger wirken die Maps in Killzone 3.
Zudem kamen die Tester von Eurogamer in den Genuß einer Vorstellung von Killzone 3 in 3D. Auch hier zeigte sich Eurogamer sehr erfreut. Man würde noch mehr ins Spielgeschehen hineingezogen und die Illusion würde noch realer werden.
Wirkliche Kritik gab es in der Hands-on-Vorschau nicht. Es scheint, als würde Killzone 3 den Vorgänger in allen Belangen übertreffen. Es ist zudem erfreulich, dass Guerilla Games ein Jahr nach dem Release von Killzone 2 schon spielbares Material anbietet und nicht nur einen vielversprechenden Trailer. Wir freuen uns auf weitere Informationen.
Quelle: Eurogamer



Original Hands On von eurogamer.net











