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PS4 Killzone: Shadow Fall

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hab erst letztens was zum Spiel feschrieben:

Anhang anzeigen 152369

Killzone - Shadow Falls (PS4 via PS5)

Killzone ist auf der Playstation meine liebste Shooter-Reihe... umso mehr hat es mich gefreut dass zum Launch der PS4 gleich ein neuer Teil der Reihe bereit steht. Trotzdem hab ich mich beim Launch gegen einen Kauf entschieden... bei nur einem Spiel war mir die Spielzeit zu kurz und der erste Titel wurde AC:Black Flag.
Zum Glück... die Meinungen zum Spiel waren ja nicht ganz so gut. Nunja... gekauft wurde es trotzdem recht schnell... und ich hab gemerkt wo die negativen Meinungen herkamen... auch ich wurde mit dem Spiel nicht wirklich warm.
Laut meinen Trophies hab ich dann 2014 das Spiel abgebrochen. In der Zwischenzeit hab ich dann nochmal Teil 2-3 auf der PS3 durchgespielt und dachte jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen um die Serie endlich komplett zu machen... aber auch hier hab ich abgebrochen... sogar noch früher als beim ersten Versuch. Neben Teil 2+3 wirkte der Teil noch blasser.

Nun also mal wieder ein Versuch... und jetzt hab ichs endlich durchgezogen. Ich kann endlich einen Haken hinter das Spiel setzten.

Als erstes fällt die Optik auf... wow... auch im Jahre 2022 schaut das Spiel einfach fantastisch aus. Wenn man die 1080p-Auflösung auf aktuelles Niveau hochheben würde könnte man das Spiel heute noch als Grafikkracher ins Regal stellen... echt ein Hammer was da, vor allem für einen Launch-Titel, geboten wird. Und heute auf der PS5 sogar in stabilen 60FPS. Einfach WOW.

Aber schon in den ersten 10 Minuten kratzt man sich am Kopf... die Story... die ist... ähhh... schlicht nicht nachvollziehbar.
(Achtung... jetzt könnten Spoiler kommen!)
Im Ende von Teil 3 wird der Heimatplanet der Helgash komplett vernichtet. Was macht man also: Man bietet ihnen die Hälfte des eigenen Planeten an, lässt vom Gegner die eigenen Leute deportieren und nebenbei... ja, entwaffnen muss man den Feind auch nicht. Watt?!? Der baut, hinter einer Mauer, also sein Waffenarsenal mächtig auf und der kalte Krieg droht ein heißer zu werden.
An dem Punkt hab ich darauf gesetzt dass das Ganze noch irgendwie erklärt wird... aber nein... es wird alles noch abstruser und Logiklöcher jagen Logiklöcher.
So tarnt man sich z.B. als Flüchtling um sich bei den Helgash einzuschleusen... man wird minutenlang Zeuge wie der Flüchtlingsstrom durchsucht und gescannt wird... sieht wie Verdächtige aussortiert werden und ahnt schon schlimmes... aber nein, man wird ohne Probleme durchgewunken... nur um 2 Minuten später das Waffenarsenal inkl. Kampfdrohnen unter der Jacke hervorzuziehen.
An anderer Stelle wird man durch ein Fenster nach außen in den Weltraum gezogen... hier schwebt man dann durch die Gegend und schießt auf einmal mit nem automatischen Raketenwerfer auf alles mögliche... ähm... ja... den hatte man auch noch in der Jackentasche gefunden.
Auch dass man ohne irgendwelche großen Erklärungen von Planetenoberflächen in den Weltraum und gar zu völlig anderen Planeten geschickt wird... warum wieso wann... alles egal. Schwubbs ist man da und legt los.

Grundsätzlich hätte das kalte Krieg Szenario wirklich Potential geboten... in Ansätzen ist das auch spürbar... nicht nur die Helgash sind die Bösen sondern man merkt sehr schnell dass es kein Schwarz-Weiß gibt sondern alles recht grau ist... aber daraus wurde nicht viel gemacht.
Das gleiche gilt fürs Gameplay. Hier wurden ja die größten Änderungen zum Vorgänger durchgeführt... man ist nicht mehr in einem aktiven Krieg ein einzelner Soldat, sondern man führt Ein-Mann-Kommandos durch. Mit allerlei Gadgets und mit Hilfe einer Multi-Funktion-Drohne. Das Gameplay wurde geöffnet... so hat man im ersten Level einen größeren Bereich in dem man sich frei bewegen kann und mehrere Möglichkeiten hat wie man vorgeht. Grundsätzlich kein schlechter Ansatz... anders als gewohnt, aber nicht unbedingt schlecht. Nunja... wenn man es denn auch durchgezogen hätte. Nach dem ersten Level ist das Ganze nämlich wieder gegessen... ab jetzt wirds wieder gewohnt schlauchig und die Gadgets nutzt man quasi nie. Man hat den Eindruck als hätte man den ersten Level als Showcase entwickelt, danach aber keinen Bock mehr gehabt. Später bekommt man dann sogar ellenlange Moorhuhn-Passagen und immer mehr Gegenerwellen in gleiche Abschnitte... Buh... neee.....
Im Epilog kommt dann kurz nochmal ein offener Bereich, hat neue Fähigkeiten und spielt die Gegenseite... YEAH... aber warum nur für 10 Minuten am Ende des Spiels. Das hätte IM Spiel auftauchen müssen... deutlich ausgebaut... aber nein.

Manchmal kommt allerdings schon Killzone-Feeling auf... im Gesamten allerdings nicht der Rede wert.

Was bleibt ist ein durchschnittlicher Shooter mit einer grandiosen Optik der sogar Spass machen kann... als Killzone-Teil fällt das Spiel aber auf der gesamten Länge durch. Zu groß ist der ununterbrochene Ärger über die völlig dahingeschissene Story, den üblen Logik-Brüchen und dem aus dem Fenster geworfenen Potential.
Bin sehr froh dass ich endlich... nach 8 Jahren... das Spiel abhaken kann.

Ich glaub die Hoffnung auf nen neuen Teil der mehr in Richtung 2+3 geht kann man aufgeben... sehr schade... ein guter Killzone-Titeln mit der Technik von Horizon 2 wäre ein Traum.
 
Also ich fand gerade das „träge" an den Killzone Shootern Cool.

Für mich übrigens immer noch der erste Teil vorne.
Weil neues Setting und herrlich dreckig.
Ähnlich wie das erste Gears of War.

Aber zugegeben,auch die zweiten Teile beider Spiele waren Klasse!

Erst mit den dritten Teilen ging bei mir langsam die Luft aus.
Zu Bunt,zu viel Gedöns....

Deswegen bis heute Shadowfall ausgelassen.
 
Mir gefällt die Resistance Reihe besser als die Killzone Reihe.
Die Vorgänger von Shadow Fall finde ich auch besser, aber mir macht Shadow Fall trotz der Logiklöcher (die sind echt heftig) Spaß.
 
Teil 3 war doch nicht bunt. Shadow Fall war erst bunt. Da mussten sie halt die Leistung der PS4 zeigen. Nach dem Desaster von Horizon 2 (mir fällt noch nicht mal der Untertitel ein, Wild West oder so) wünsch ich mir ein echtes Killzone mehr denn je.
 
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