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Kauft Microsoft Twitter?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Der Wert eines Unternehmens orientiert sich aber tatsächlich primär am Gewinn... natürlich nicht nur am dem von heute, sondern an den abgezinsten, zukünftigen Gewinnen. Kein Mensch würde für Twitter auch nur einen Cent zahlen, wenn erwartet würde, dass das Unternehmen auf ewig nur Verlust macht (die Daten, die die dabei abgreifen, sind da natürlich inbegriffen).

Edit: Und es würde natürlich auch niemand immer wieder neues Geld in dieses Unternehmen pumpen, - so wie jetzt - wenn man nicht erwartet, dass da irgendwann was zurückkommt.
Daten sind das neue Geld. Ich denke nicht, dass Microsoft erwartet, mit Twitter unbedingt Geld zu machen.
Aber sie wollen die Daten und die Reichweite von Twitter. Der größte Kurznachrichtendienst der Welt, den so gut wie "jeder" benutzt, ist eben nicht günstig.
 
Amazon hat auch jahrelang nur Verluste geschrieben und wo sind sie heute? Das ist kein Argument.

Allerdings nur, weil sie das verdiente Geld (und mehr) in Unternehmenskäufe etc. gesteckt haben. Twitter aber verdient gar "kein" Geld, das sie investieren könnten. Und selbst die Techbranche will irgendwann mal Ergebnisse sehen. Es hat schon seinen Grund, warum keines der anderen Schwergewichte je Interesse hatte. Amazon oder auch Tesla sind imo daher ne ganz andere Nummer als jetzt Twitter.

Man muss sich ja auch nur mal den Twitter Aktienverlauf ansehen. Kein Mensch hat von dem Unternehmen irgendwas erwartet oder einen Wert oder gar eine Vision für die Zukunft gesehen. Anders als bei den Firmen, die sonst bei Investoren beliebt sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Allerdings nur, weil sie das verdiente Geld (und mehr) in Unternehmenskäufe etc. gesteckt haben. Twitter aber verdient gar "kein" Geld, das sie investieren könnten. Und selbst die Techbranche will irgendwann mal Ergebnisse sehen. Es hat schon seinen Grund, warum keines der anderen Schwergewichte je Interesse hatte. Amazon oder auch Tesla sind imo daher ne ganz andere Nummer als jetzt Twitter.

Man muss sich ja auch nur mal den Twitter Aktienverlauf ansehen. Kein Mensch hat von dem Unternehmen irgendwas erwartet oder einen Wert oder gar eine Vision für die Zukunft gesehen. Anders als bei den Firmen, die sonst bei Investoren beliebt sind.

Wenn niemand da je eine Zukunft gesehen hätte, gäbe es Twitter schon lange nicht mehr. Irgendwo muss das Kapital (das dann wieder verbrannt wird) ja schließlich herkommen.
 
Du musst in irgend einer Parallelwelt leben, in der Microsoft nicht ~90% des Desktop/Laptop Markts mit seinen Betriebssystemen im Griff hat :? Von Office, Business Software, Support etc. mal ganz abgesehen.
"Erbsenzähler" passt als Titel. Es geht denen um Endverbraucher. Was du aufzählst sind Business Kunden, die endkunden haben sie verloren. Keiner kauft Office. Win10 is kostenlos. Handys praktisch irrelevant. Tablets eher ne niesche
 
"Erbsenzähler" passt als Titel. Es geht denen um Endverbraucher. Was du aufzählst sind Business Kunden, die endkunden haben sie verloren. Keiner kauft Office. Win10 is kostenlos. Handys praktisch irrelevant. Tablets eher ne niesche

Sorry, Unsinn. Jeder einzelne PC, der heute mit Windows 10 neu verkauft wird, bringt Microsoft Geld ein. Die Lizenzen für die großen sind natürlich weitaus günstiger, als Retaillizenzen, aber Kohle kommt da dennoch bei rum. Und klar kaufen Leute Office. Meinst du das steht in den Läden und bei Onlineshops, weil es keiner kauft? Von Onedrive, Office 365 usw. mal ganz abgesehen. Das sind alles Produkte, die (auch) den 08/15 Verbraucher im Visier haben.
 
Solange auf ca. 90 Prozent der Pcs weltweit Windows installiert ist, muss sich Microsoft keine Sorgen machen.

Es mag schon sein, dass mit Windows nicht mehr so viel Geld zu verdienen ist wie zb mit Windows 95. Aber allein mit ihren Cloud Service verdienen sie Millionen.
 
Wenn's um wissenschaftliches Arbeiten geht, kommt man an Office aber nicht vorbei.

Dafür bekommt man es ja auch kostenlos von der Uni, also keine Kosten. :D
 
Also gerade im wissenschaftlichen Bereich gibt es einen relativ hohen Anteil an Nicht-Windows-Rechnern.
Das schließt Office ja nicht aus, benutze ich ja auch am Mac.

Klar, für naturwissenschaftliche Arbeiten z.B. gibt es noch anderes, aber für den Standard Unikram ist Office unersetzlich.
iWork und die kostenlosen Alternativen kannst du da vergessen.
 
Wenn's um wissenschaftliches Arbeiten geht, kommt man an Office aber nicht vorbei.

Dafür bekommt man es ja auch kostenlos von der Uni, also keine Kosten. :D

Mag sein. Die anderen 99% kommen aber locker mit Libre aus. Und es steigen auch immer mehr um. Ganze Stadtverwaltungen, Regierungen und Firmen klinken sich da mittelerweile aus Kostengründen aus. Insofern sehe ich da für Microsoft langfristig auch ne Einnahmequelle wegbrechen.
 
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