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Ist Apple eine sympathische Firma/Marke?

Ist Apple eine sympathische Firma/Marke?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

finds immer lustig zu hören dass leute nie probleme mit apple haben. ich selbst und genug leute in meinem studiengang (90% apple user) hatte schon desöfteren ein kleines bis riesiges problem.
imo stand früher apple mal für qualität und leistung. heut stehen sie für design und komfort.
 
Ich hege irgendwo im inneren eine tiefe Abneigung gegen Apple. Ich mag ihre Firmenpolitik und ihr auftreten einfach nicht. Durch den Hype wirken sie Eingebildet bis zum geht nicht mehr und wo es nur geht sind sie "möchtegern"-artsy. Letztere eigenschaft färbt übrigens manchmal auch etwas auf Apple bzw. Mac User ab :grins:

Man muss es der Firma aber lassen, die Produkte sind schön, qualitativ hochwertig und softwaremäßig unglaublich durchdacht. Wäre nicht alles so Apple-zentristisch ausgerichtet und hätte der Preis den "Coolness-faktor" nicht inkludiert, dann hätt ich wahrscheinlich auch schon so ein Gerät.
 
Der Preis, den du für den Coolness-Faktor bezahlst, setzt sich unter anderem daraus zusammen, dass bei der Herstellung Materialien verwendet werden, von denen andere Hersteller noch nichtmal etwas gehört haben ... man zahlt also nicht rein für "den Namen", finde diesen Kritikpunkt immer ein wenig unreflektiert.
 
Na ja, aber worum es, vor allem im Laptop Bereich geht, ist doch die Hardware die darin schlummert und da ziehen die MacBooks gegen andere Produkte, in derselben Preisklasse, fast immer den kürzeren.
Was ich allerdings toll finde beim MacBook ist dieses Alu-Case und die saubere Verarbeitung.
 
Gerade bei mobilen Geräten ist die Hardware absolut zweitrangig - mobile Rechner sind, wenn sie denn ernsthaft mobil eingesetzt werden, einer x-fach höheren Belastung ausgesetzt, als dies bei Standrechnern der Fall ist. Dementsprechend muss das Gehäuse dafür ausgelegt sein - ich kann dir von unzähligen Geschichten aus meinem Bekanntenkreis erzählen, wo sich das Case nach kürzester Zeit komplett auflöste (Absplitterungen, Risse, Brüche usw.). Dank der Alu Unibody-Verarbeitung ist diese Gefahr bei Macbook Pros (!) de facto nicht gegeben. Kollege von mir hat sein MBP eine Steintreppe runtergeworfen (ca. 20 Stufen), das Teil ist immer schön auf der Kante aufgeschlagen und Resultat ist eine leichte Delle hinten links.
Weitere wichtige Faktoren bei mobilen Rechnern sind Akku-Laufzeit (wieder unter der Voraussetzung, dass man das Teil so einsetzen möchte, wie es bereits im Namen steckt) und Bedienung (Trackpad). Auch das sind zwei Punkte, in denen Apple die absolute Referenz darstellt.

Natürlich, wenn man, wie es heutzutage ja in Mode ist, sich statt einem Standrechner ein Notebook kauft, und das Anwendungsgebiet auch dementsprechend gestaltet, dann ist man auch mit einem 500€ Notebook zufrieden, dessen Akku vielleicht 1,5h hält (hängt sowieso permanent am Strom), dessen Trackpad ein Witz ist (liegt zugegebenermaßen vor allem an Windows) und dessen Plastikcase tatsächlich mehrere Jahre übersteht, weil die einzige Belastung, die es ertragen muss, der Weg vom Schreibtisch zum Sofa und wieder zurück ist. Nur dann zu argumentieren, dass Apple ja ach so teuer sei, weil in diesem Teil die gleiche Hardware schlummert wie in einem Macbook, ist arg kurzsichtig.

Möchte man sich ein Windows-Notebook kaufen, welches ähnliche Qualitäten wie ein Macbook aufweist, kommt man um IBM/Lenovo, Sony u. Ä. nicht herum. Und hier ist man GANZ schnell in ähnlichen oder teils sogar höheren Preisregionen als die überteuerten Macbooks.
 
Das, was om3ga hier über MacBook schreibt, unterschreibe ich zu 100%. Bei einem Notebook sind wirklich andere Dinge wichtiger als ein paar MHz Prozessorgeschwindigkeit mehr oder weniger. Wer nur darauf achtet, soll sich sowieso einen Desktop-Rechner kaufen.

Mein erstes Notebook war eines von Toshiba, aus der BuisnessClass. Das war ein Geschenk zum Abitur und hat 1400€ gekostet. Die Hardware war für damalige Verhältnisse langsam, aber alles andere war absolut herausragend: Bildschirm, Tastatur, Akku,... So habe ich automatisch gelernt, worauf es bei einem Notebook ankommt.

Und Apple ist eben einer der wenigen Hersteller, die das erkannt haben und deshalb habe ich mir ein MacBook gekauft. Aus diesem Grund sind sie mir auch ein wenig sympathisch, weil sie Wert auf Nutzbarkeit, und nicht auf Features legen.
 
om3ga schrieb:
Nur dann zu argumentieren, dass Apple ja ach so teuer sei, weil in diesem Teil die gleiche Hardware schlummert wie in einem Macbook, ist arg kurzsichtig.

Dennoch sind Macbooks um einiges teurer, so sehr das man sie auch ohne Probleme überteuert nennen kann...auch wenn man sie mit was anderem als Notebooks aus dem Kaugummiautomaten vergleicht.

Wenn ich mein Laptop (als es neu war) mit einem ungefähr vergleichbaren von Apple (heute, KA ob es "damals" so ein ausgestatetes Macbook schon gab) vergleicht, müsste man immer noch mindestens 200€ drauflegen und hätte immer noch ne beschissene Auflösung (und ~1" kleiner Bildschirm) und kein Bluray Laufwerk (HDMI, ESATA, DVB-T, Infrarot oder Express Card soweit ich weiss auch nicht).
 
Raszagal schrieb:
om3ga schrieb:
Nur dann zu argumentieren, dass Apple ja ach so teuer sei, weil in diesem Teil die gleiche Hardware schlummert wie in einem Macbook, ist arg kurzsichtig.

Dennoch sind Macbooks um einiges teurer, so sehr das man sie auch ohne Probleme überteuert nennen kann...auch wenn man sie mit was anderem als Notebooks aus dem Kaugummiautomaten vergleicht.

Wenn ich mein Laptop (als es neu war) mit einem ungefähr vergleichbaren von Apple (heute, KA ob es "damals" so ein ausgestatetes Macbook schon gab) vergleicht, müsste man immer noch mindestens 200€ drauflegen und hätte immer noch ne beschissene Auflösung (und ~1" kleiner Bildschirm) und kein Bluray Laufwerk (HDMI, ESATA, DVB-T, Infrarot oder Express Card soweit ich weiss auch nicht).

Teuer, ja. Überteuert wüde einfach heißen, dass man viel mehr bezahlt, als man geboten bekommt. Und das ist definitiv nicht der Fall.

Und deine augezählten Features sind alles "Features", die ein Notebook im eigentlichen Sinne nicht braucht. Ich brauche auch keine Uhr, die einen eingebauten Beamer hat damit ich darauf Filme schauen kann oder ein Handy mit eingebautem Kühlschrank (aber bald meckert hier jemand rum, dass Uhren von Fossil oä doch beschissen seien, weil sie keinen Beamer hätten). Ich will damit mobil arbeiten können, und dafür sind die Books absolut spitze.
 
Es war natürlich klar, dass das "braucht man nicht" Argument wieder kommt, aber das zieht einfach nicht. Das sind Standard Funktionen die vernünftige Notebooks in der Preisklasse nun mal haben.

Ich kann mein Notebook ohne irgendwelche Probleme mit HDMI an einen FullHD TV/Beamer anschliessen und ihn mit der beiliegenden Fernbedienung vom Sofa aus als Bluray Player benutzen...und nebenbei kann ich noch ein paar GB Daten von der ESATA Platte kopieren.

Unnötig? Ein Alugehäuse oder ein Multitouch Pad braucht aber auch niemand.
 
Nein, sie verbessern aber die Bedienung des Gerätes und dessen Transportstabilität maßgeblich.

Wenn du diese Funktionen brauchst und nutzen kannst, dann hast du ja das richtige gemacht und keinen Apple gekauft. Nur diesen Zusatz-Schnickschnack als Standard zu bezeichnen, halte ich für falsch. In dieser Preisklasse ist es Pflicht, dass das Gerät gut nutzbar ist, einen lange haltenden Akku besitzt und gut Transportabel ist. Sonst hätte ich ja einen Desktop-PC, der wäre billiger mit den genannten Features.
 
Raszagal schrieb:
Es war natürlich klar, dass das "braucht man nicht" Argument wieder kommt, aber das zieht einfach nicht. Das sind Standard Funktionen die vernünftige Notebooks in der Preisklasse nun mal haben.

Dein Notebook war doch diese Spacemaschine. Das Hauptaugenmerk bei deinem Gerät liegt sicherlich nicht beim arbeiten. Die Diskussion gabs aber schon beim HTC. Ist schön, dass du die Features alle brauchst und es ist auch gut, dass du das passende Gerät dafür gefunden hast. Ändert aber nichts daran, dass viele Menschen bei einem portablen Computer andere Prioritäten haben als ihre Hentais in 1080p am Beamer zu schauen.
 
Stimmt, die gleiche Diskussion gabs schon bei HTC vs. iPhone. Zu einem Ergebniss kann man nicht kommen, wenn beide Seiten komplett gegenteilige Anforderungen an ein Gerät haben ;)
 
Ja, die Firma ist mir sympathisch.Für mich hat das viele Gründe:

a) ich finde es sensationell wie sich diese Firma, kurz vor der Pleite, wieder nach oben gearbeitet hat....

b) ...und das ursprünglich mit Nischenprodukten und mittlerweile schaffen SIe es ganz neue Märkte zu kreieren, das ist in meinen Augen sensationell.

c) gefällt mir die Philosophie die sie in die Entwicklung ihrer Produkte stecken: einfache Bedienbarkeit.
 
straikar schrieb:
Raszagal schrieb:
Es war natürlich klar, dass das "braucht man nicht" Argument wieder kommt, aber das zieht einfach nicht. Das sind Standard Funktionen die vernünftige Notebooks in der Preisklasse nun mal haben.

Dein Notebook war doch diese Spacemaschine. Das Hauptaugenmerk bei deinem Gerät liegt sicherlich nicht beim arbeiten. Die Diskussion gabs aber schon beim HTC. Ist schön, dass du die Features alle brauchst und es ist auch gut, dass du das passende Gerät dafür gefunden hast. Ändert aber nichts daran, dass viele Menschen bei einem portablen Computer andere Prioritäten haben als ihre Hentais in 1080p am Beamer zu schauen.

Eben. Er sollte mal die Prioritäten, die wir User haben, mit denen verrechnen, die er hat. Sonst könnte man auch sagen, dein Farrari ist scheiße und überteuert, weil er keine 3 Reisetaschen transportieren kann und 4 Leute mitfahren können. Das ist doch ne absurde Argumentation.

Ein normales Macbook kostet 900€ hat kein HDMI Ausgang. Hat auch keine Super Grafik, hat kein BluRay etc. Aber es bietet eben vieles, was kein anderer hat.
 
Dow Jones schrieb:
Das ist doch ne absurde Argumentation.

Richtig, du hast ne absolut absurde Argumentation geliefert. Die würde nur passen, wenn andere Hersteller auch Autos im Stil es Ferrari herstellen würden, die über die selben Eigenschaften verfügen würden und trotzdem um einiges billiger wären.

Habe mal eben auf der Apple Seite ein Macbook Pro zusammengestellt das von der Haupthardware meinem Notebook entspricht...kostet alles in allem 1737,01€ (mit dem Zubehör das bei meinem kostenlos dabei/eingebaut war) und dennoch hat es immer noch einen einen Zoll weniger Bildschirm, kein FullHD, HDMI, ESATA. Mein Notebook hatte bei Erscheinen im Oktober 2008 eine UVP von 1400€...
 
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