Entscheidend für die Setzliste ist die Fifa-Weltrangliste, die am Donnerstag veröffentlich wird. Aktuell rangiert das Team von Ottmar Hitzfeld zwar «nur» auf Position 14. Aber mit einem Sieg am Dienstag gegen Slowenien, kann die Schweiz den Sprung in die Top 7 schaffen. Dieser Erfolg ist die Grundvoraussetzung. Dann überholt sie automatisch die Ränge 13 bis 8 (USA, Griechenland, Portugal, Kroatien, Holland, Brasilien), auch wenn diese Teams ihre Spiele allesamt gewinnen.
Dann ist bloss noch etwas Schützenhilfe nötig. Einer aus dem Trio Italien (4.), Kolumbien (5.) oder Uruguay (7.) darf am Dienstag nicht gewinnen. Italien empfängt Armenien, und in der Nacht auf Mittwoch tritt Kolumbien in Paraguay an und Uruguay hat Argentinien zu Gast. Vor allem dass die Gauchos auch ohne Messi in Uruguay punkten, ist anzunehmen.
Die derzeit sechstplatzierten Belgier kann die Schweiz nicht überholen. Sollten die «Roten Teufel» gegen Wales verlieren und die Schweiz die Slowenen bezwingen, wären Belgien und die Schweiz mit je 1138 Weltranglisten-Punkten gleichauf.