Kurzer Blick nach Barcelona: Dort rennt Barca wie eine Horde Wildpferde auf Kokain in Richtung Milan-Tor, noch steht es 1:0 und gerade eben hat der the Herthaner, formerly genannt Prince die gelbe Karte gesehen.
Tor. Tor, verdammt. Fehlpass Neustädter in der Gala-Hälfte, Höwedes im Sprint gegen Burak Yilmaz so souverän wie ein Teenager, der gerade von Mama beim Wichsen erwischt wurde, Lupfer, Tor. 1:2. Und Jens Kellers Stirnfalten erreichen ein Rekordtief.
44.
Ach Schalke. Wie eine hübsche Blondine im Halbschatten der Disco, die am nächsten Morgen abgeschminkt wie ein Zombie daherkommt: Sah erst gut aus, aber dann.
Halbzeit
Schalke zunächst hinten drin wie ein Pornodarsteller bei der Nachtschicht, dann innerhalb von wenigen Minuten verhauen wie der Klassenstreber in der großen Pause. Milchgeld weg, Pausenbrot auch, na toll. Jens Keller muss jetzt trösten, Pflaster kleben und ein ernstes Wörtchen mit den Eltern der Rowdys wechseln. Sonst hilft nur der Umzug aus der Champions League.