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MOVIE Inception

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Spielor schrieb:
Di Cabrio stirbt im Limbus (durch den Messerstich seiner Frau) wird dann durch alle Traumebenen in denen er auch jeweils stirbt in die erste Traumebene mit dem Van zurückgeworfen wo er ertrinkt. Er kann aber nicht im Flugzeug aufwachen da das Anästhetikum noch wirkt - also landet er wieder im Limbus. Diesmal bei Saito.

Der Limbus in dem er den Messerstich bekommt ist doch nicht der wirkliche Limbus soweit ich das mitbekommen habe. Sie müssen doch in seinen Traum in dem man in den Limbus kommt in dem er damals mit seiner Frau gefangen war, das nichts was sie zusammen gefüllt haben. Erst nachdem er sich dafür entscheidet dort zu bleiben und zu sterben landet er im richtigen Limbus. somit stirbt er dann doch im Traum Limbus, nicht im Van.
 
also ich denke es spricht eigentlich nichts dagegen, dass die Szene mit seiner Frau auch der "echte" Limbus ist. Dort steht halt die Welt die er mit seiner Frau gebaut hat weil er dort mit ihr 50 Jahre verbracht hat. Ich würde das nicht zwangsläufig so deuten, dass es ein Traum sein muss bzw. kann es eigentlich kein Traum sein weil der reiche (28 days Later) Typ den sie incepten wollen ja im Schneelevel stirbt und in den Limbus kommt. Dorthin folgen sie ihm ja - also muss es der echte Limbus sein
 
ich habe den Film gestern endlich auch gesehen. und was soll ich sagen?!
Für Filme wie Inception wurde Kino erfunden! Bildgewaltig, Packend und Intelligent, 10/10. Film des Jahres?! ich weiss nicht, Shutter Island hat mich ehrlich gesagt genauso beeindruckt. die BluRay Version von den beiden Filme werden über die Award-Vergabe entscheiden, ich MUSS mir diese Filme nochmals anschauen.

ich mag allerlei verschiedene Filme, von Komödie bis Actionfilm, aber die besten (für meinen Geschmack) sind diejenigen, über die ich nach dem Abspann noch nachdenken kann, und will! ich sass zu beginn des Abspannes von Inception einfach noch wie angewurzelt auf dem Sitz, schaute auf die Leinwand, ohne auch nur einen einzigen Namen zu lesen. wow, was für ein Film. Danke Nolan (danke auch an DiCaprio). ich werde mir bei Gelegenheit hier noch eure Storydiskussionen durchlesen und ggf. meinen Senf dazu abgeben :D
 
Spielor schrieb:
Di Cabrio stirbt im Limbus (durch den Messerstich seiner Frau) wird dann durch alle Traumebenen in denen er auch jeweils stirbt in die erste Traumebene mit dem Van zurückgeworfen wo er ertrinkt. Er kann aber nicht im Flugzeug aufwachen da das Anästhetikum noch wirkt - also landet er wieder im Limbus. Diesmal bei Saito.

Ah ok, danke - jetzt hab ich's verstanden :)

Hatte vergessen, dass seine Frau ihn ja im Limbus mit dem Messer erdolcht.
 
Weasel1988 schrieb:
Warum sieht man eigentlich Kobb und Mal in einer Szene im Limbus als alte Menschen, während als sie sich im Limbus auf die Gleise legen, wieder jung sind?

als sie begriffen haben, dass dies nur ein Traum ist wissen sie ja, dass ihr derzeitiges Aussehen und ihr Alter nur Einbildung sind. In dem Moment in dem sie sich dessen bewusst werden sehen sie sich wieder so wie sie tatsächlich sind.
 
Meine These dafür, dass es die Realität ist, wird dadurch unterstrichen, dass er meint, er könne die Gesichter seiner Kinder im Traum nicht sehen, egal was er macht. Am Ende sieht er sie aber!
 
Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hatte das mit den Gesichtern seiner Kinder nichts mit "können" zu tun. Er wollte Sie im Traum doch einfach nicht sehen, oder? Eben weil er weiß, dass es nicht seine realen Kinder sind.
 
Nein, er kann sie nun mal nicht sehen, weil er sie in der RL-Situation auch nicht sehen konnte. Also keine Erinnerung daran. Deswegen werde sich die beiden nie im Traum umdrehen können, weil er diese Erinnerung nicht hat.
 
Aber im Limbus mit seiner Frau will sie, dass er sich die Kinder ansieht und ihre Gesichter sieht und er lehnt ab. Wenn dies gar nicht möglich ist muss er auch nicht ablehnen
 
Aber ich dachte er kann nicht mehr träumen sondern nur noch Erinnerung aufrufen? insofern würde es dafür sprechen, dass er in der Realität ist
 
Boah ich war auch gerade drin. Hammer Film. Hat zwar so seine Logik-Lücken aber trotzdem super. Über die Lücken kann man aber auch sprechen:

Zu den Kindern.

Ich war ja gerade im Kino. Er möchte Sie nicht sehen, er könnte es aber tun. Schließlich baute er mit seiner Frau 50 Jahre lang an einer Welt, die aus ihren Erinnerungen entstanden sind, warum sollte das nicht bei 2 Gesichtern gehen?

Zum Ende:

Mir war relativ klar, dass er in einem Traum gefangen ist. Im Film haben die Protagonisten sehr viel Planung und Sorgfalt darauf verwendet aus JEDER Traumebene aufzuwachen. Aus dem Van, aus dem Hotel, aus der Berglandschaft und die Tante aus dem Limbus. Überspringen durfte man wohl nicht, und einfach aufwecken war durch das Sedativ auch unmöglich. Nun sieht man auch bei allen, wie sie aufwachen. Nur Leo wird weder im Limbus eindeutig erschossen, noch wacht er wie alle anderen auf. Er ist einfach im Flugzeug. Er weiß gar nicht, wie er dahin gekommen ist und das scheint ja Merkmal eines Traums gewesen zu sein. Ein weiteres Indiz wäre, dass er einem den Kegel in der Realität gedreht hat und dieser relativ schnell kippte. In der letzten Einstellung aber nicht. Selbst wenn er irgendwo in einer der Traumebenen gestorben ist, müsste man ja zeigen, dass er aufwacht. Irgendwie.

Zum Unterbewusstsein:

Ich fand das mit den Totems eh ein wenig schwierig. Bisher war es so, dass das Unterbewusstsein Informationen verarbeitet. Aber keinen neuen Kreiert oder gar mit der Realität abgleichen kann. Denn mit der Realität abgleichen bedeutet ja aktiv zu werden. Das geht ja unterbewusst gar nicht. So haben wir also folgendes Bild. Das Unterbewusstsein sammelt informationen und kann der Auslöser für eine Handlung sein. Aber in dem Film war das Unterbewusstsein die letzte Instanz über Traum oder Wirklichkeit und hätte selber einen Abgleich leisten müssen. Das Verhältnis von Verstand und Unterbewusstsein wird also gekickt.

Auch das auf einmal eine Abwehrwand aufgebaut halte ich für ne nette Film Idee. Hat aber mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun.
Und als letztes noch die Tatsache, dass Leo gar kein eigenes Totem hatte, sondern das seiner Frau. Gut sie war tot, aber man sieht ja, dass sein Unterbewusstsein, obwohl er nicht der Architekt war, immer eingreift.
 
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