Aller Anfang ist schwer, aber beim Radfahren ist der Gewöhnungseffekt unheimlich hoch. Was dir gestern als anstrengend erschien, fällt dir schon morgen superleicht. Daher, lass dich auch nicht von nem schmerzenden Hintern schocken, das vergeht. Ein guter, nicht z weicher, Sattel ist allerdings auch viel wert, genauso wie die richtige Einstellung des Rads auf deine Körpergröße!
Wichtig für dich sollte auf jedenfall auch die Technik sein. Du fährst nun in der Großstadt, das will gelernt sein. Heißt, du solltest dein Fahrrad auch beherrschen. Ganz wichtig, der Schulterblick. Trainiere das, ohne das du dabei den Lenker verziehst. Du musst gelegentlich einfach wissen, was hinter dir passiert, wenn unterwegs ist. Viele tödliche Radunfälle passieren, wenn man auf dem Radweg unterwegs ist und der rechtsabbiegende LKW dich nicht sieht. Da hilft es dir auch wenig, wenn du Vorfahrt hattest. Daher, Schulterblick! Aber auch wenn du direkt auf der Straße fährst, ist der unerlässlich. Macht man als Autofahrer schliesslich auch ständig (Blick in den Rückspiegel).
Ansonsten übe punktgenaues Bremsen und Ausweichmanöver (Slalom). Du wirst sehen, es gibt so viele Schönwetter-Fahrer, die das alles nicht beherrschen und scheinbar glauben, sie würden hinter einem Schutzschild fahren, als könne ihnen nichts passieren, wenn sie sich nur möglichst passiv am Rand halten. Aber genau das ist auf Dauer ein Fehler. Auch als Radfahrer bist du aktiver Teilnehmer am Straßenverkehr und so sollte man sich auch verhalten.
Aufm Flughafenfeld kann man sehr gut üben.
