Aber niemand zwingt dich, den Sammelkram zu machen. Das Spiel unterscheidet in der Questlog sehr übersichtlich, wie ich finde, was Hauptquests, Nebenquests und reine Fetch-Quests sind. Man kann sich so einfach rauspicken, was man machen möchte. Ich habe zum Beispiel fast alle Arena-Kämpfe und Hunting Grounds links liegen gelassen, weil mir das keinen Spaß gemacht hat.Das Game frisst Dutzende von Stunden, wenn du Sammelkram dazumachst. Und als Belohnung, dür die Zeit, gibts so eine Story mit nervig repetivem Gameplay. Das stört.
Was man Forbidden West durchaus vorwerfen kann ist, dass sie sich bei der Größe übernommen haben. Eine große Spielwelt bedeutet halt auch viel Content, den man erstmal liefern muss. Hätten sie alles ein wenig kompakter gelassen, wäre der Inhalt gerade gegen Ende nicht so dünn geworden und es hätten sich nicht einige Sidequests im Ablauf wiederholt. Dort wurde schon viel Potential liegengelassen. Als ich etwa in San Francisco ankam, das in den Ankündigungen immer so präsent gezeigt wurde, hatte ich schon 40 Stunden auf der Uhr, meine Motivation war weitgehend verflogen und wirklich viel zu tun gab es dort auch nicht mehr. Schade um den wirklich schönen Schauplatz. Aber so war es nun mal, trotzdem hat mich das Spiel die 40 Stunden davor gut unterhalten. Dann kann man sich auf die Hauptquest konzentrieren und auch so noch gut bis zum Ende kommen.
Und es hat mir sehr gut gefallen weswegen ich mich auch auf Teil 2 freue. Ich habe Teil 1 nur kürzlich erst verspätet nachgeholt, daher warte ich noch etwas um nicht übersättigt zu sein.