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GEN7 Hitman Absolution

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es ging nicht anders. Zu Beginn habe ich mir noch Zeit gelassen, aber als ich merkte, dass ich in der zweiten Spielhälfte (ca. ab dem Auftreten der SM-Killer-Nonnen) langsam die Lust verlor, musste ich mich sputen. Sonst hätte ich es abgebrochen und das hat Agent 47 dann auch nicht verdient. :D

Nun muss man aber auch mal die Frage stellen, woran es lag, dass ich die Lust verlor?
Ganz unschuldig ist das Spiel da auch nicht. War mir im späteren Verlauf einfach viel zu hanebüchen und linear. Mehr Level wie Chinatown oder Hope, wo man gezielt und ruhig Personen auf öffentlichen Plätzen auschalten musste und ich wäre bis zum Ende dabeigeblieben. Stattdessen wurde es immer actionreicher und unglaubwürdiger. Keine gefakten Unfälle aufm Marktplatz mehr, sondern ein Ziel mitten in 'nem Raum voller schwer bewaffneter Söldner. Und bevor ich nun fünf Stunden meiner Zeit verschende, um die alle total banal auszuschalten, habe ich sie, inkl. Zielperson, lieber gleich übern Haufen geschossen und mir damit einiges an Frust erspart.

Bei Blood Money hatte ich noch eher das Gefühl immer Herr der Lage zu sein. In Absolution ist es, vor allem wegen des erhöhten Gegneraufkommens, andauernd ausgeartet. :D
 
Tststs.... Das macht doch gerade den Reiz aus. Aus der Ferne zuschauen wie sich eine vergiftete Person vom Balkon stürzt. :D
 
Zimtzicke schrieb:
Das Verkleidungssystem stinkt, denn oft hat man garkeine andere Möglichkeit, als sich die unpassende Verkleidung zu holen (zwei Abschnitte, wo man sich nur als Polizist verkleiden kann oder garnicht, beides fällt auf).

Das Verkleidungssystem stinkt überhaupt nicht. Man muss es einfach nur kapieren. :deal:
Sorry, aber ich bin in den meisten Levels (auch in Run for your Life oder am Ende auf dem Marktplatz) mehr oder weniger offen und aufrecht durchspaziert. Das Spiel berechnet für jeden Gegner einen individuellen Aufmerksamkeitslevel und wenn man die Sichtlinie für den betreffenden NPC einfach früh genug bricht (entweder durch Instinkt, oder indem man ein Sichthindernis zwischen sich und den NPC bringt), dann passiert da überhaupt nix, außer dass eine Menge NPCs einen permanent kritisch beäugen. Vom kritischen Beäugen fliegt man aber nicht auf und man kriegt auch keine Minuspunkte dafür. Die bloße Anzeige eines gelben Symbols ist KEIN Indikator dafür, dass man aufgeflogen ist.
 
Glod schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Das Verkleidungssystem stinkt, denn oft hat man garkeine andere Möglichkeit, als sich die unpassende Verkleidung zu holen (zwei Abschnitte, wo man sich nur als Polizist verkleiden kann oder garnicht, beides fällt auf).

Das Verkleidungssystem stinkt überhaupt nicht. Man muss es einfach nur kapieren. :deal:
Ich hab es kapiert. Und es stinkt. Ich hab das Spiel zwei Mal durch, im zweiten Anlauf bis auf zwei Ausnahmen ohne Kills außerhalb der Ziele und mit hohen Wertungen. Und das System ist Bullshit in Codeform.
 
Kapiert habe ich es auch. Und ja, es stinkt. :D

Ein gutes Verkleidungssystem sollte dem Spieler auch mal die Möglichkeit geben, sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, ohne auffällig zu sein. Dass nicht sofort Alarm ausgelöst wird, macht es zwar besser, aber trotzdem nicht gut.

Und... dass man bei drei Gärtnern als "fremder" Gärtner Verdacht auslöst... ok. Die könnten sich bei der Anzahl noch alle kennen. Wenn ich aber einer von 500 Polizisten bin und trotzdem bei JEDEM Polizisten Verdacht auslöse...

Aber das ist IMO noch ein Haken am Spiel. Die Herausforderung besteht aus Unmengen an Polizisten und Bodyguards, die man umgehen muss. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte die Gebiete selbst als Hauptdarsteller gemacht. Am Anfang das Anwesen mit Gärten und Tennisplätzen, die dann ins Haus führen, waren gut gemacht. Danach baut es ab.
 
Das beste Verkleidungssystem hatte imo immer noch Contracts. In Teil 2 flog man ebenfalls schnell auf, konnte es aber wenn man Abstand hielt und langsam geht noch einigermaßen kontrollieren. In Blood Money hat man Narrenfreiheit. Man darf rumlaufen und niemand wird je was sagen. Absolution ist nun eine Mischung aus Teil 2 und 4.

Was Absolution in der Hinsicht aber besser als beispielsweise Teil 2 macht: man hat komplette Kontrolle über die Lage. Man (Ich) bekommt schon ein Gespür dafür, wie weit man im wahrsten Sinne des Wortes gehen kann, ohne entdeckt zu werden. Umso weniger Leute vom selben Berufsstand dort sind, desto einfacher wird es. Eigentlich logisch. Mit der Friseur-Verkleidung oder die des Waffenhändlers kann man in den Gebieten auch rumlaufen, ohne das man was zu befürchten hat. Das einzige was mich am Verkleidungssystem in Absolution stört ist, dass man ZU schnell auffliegt. Nur ein paar Sekunden mehr Zeit oder das man mal ohne Angstschweiß an jemanden 2-3 Meter entfernt vorbeigehen kann würden schon Wunder bewirken und ich fände es zusammen mit Instinct dann fast ideal.

Hier ist das eingangs erwähnte Contracts ausgewogen: bei weitem nicht so paranoid wie in Teil 2 und gleichzeitig konnte man wenn man unauffällig bleibt sehr angenehem durchspazieren. :)
 
Türenmacher schrieb:
Umso weniger Leute vom selben Berufsstand dort sind, desto einfacher wird es. Eigentlich logisch. Mit der Friseur-Verkleidung oder die des Waffenhändlers kann man in den Gebieten auch rumlaufen, ohne das man was zu befürchten hat.
Logisch nur auf den ersten Blick. Als einer von hundert Cops oder Straßenverkäufern falle ich sofort auf, aber das Ziel kennt seinen eigenen Drogendealer nicht. Einer aus einem Dutzend Gerichtsdiener fällt sofort auf, aber den einzigen Richter im Gebäude vermisst niemand.
 
Das ist komisch, keine Frage. Aber konsequent. Richter ist eine einmalige Verkleidung wie die anderen = nichts zu befürchten. Und der King könnte den Dealer in Chinatown zum ersten mal treffen. Fängt man ihn vor dem ersten Treffen ab wäre es sogar verständlich, dass der King ihn nicht erkennt.

Aber wenn man danach geht hätte die Poolboy-Verkleidung in BM auch keine Daseinsberechtigung. Man sollte doch davon ausgehen können, dass jeder der dort rumläuft ihn persönlich kennt - und die Frau des Hauses nimmt ihn sogar noch mit aufs Zimmer. :D
 
Oh ja. Sich darüber aufregen dass Hitman teils in der Ausführung zu "gamey" ist aber FC3 o.ä. Konsorten abfeiern. Teh Internets.... :fp:
 
Mich kannst du damit jedenfalls nicht meinen. :D

Auch "kurios":

Ich weiss garnicht mehr, wie das Level hiess... Ich stehe vor einem Zimmer, davor steht eine Lautsprecher-Box. Ich nähere mich ihr und das Spiel blendet "Box sabotieren" ein. Also sabotiere ich die Box. Nichts passiert. Mehrere Sekunden vergehen, da wird mir das Warten zu blöd und ich öffne die Tür zum Zimmer. Der DJ sieht mich und bittet mich wieder rauszugehen... :ugly: Also gehe ich wieder raus. Es vergehen wieder einige Sekunden, die Tür öffnet sich, weil jetzt der DJ gucken will, warum die Box VOR seinem Zimmer nicht mehr funktioniert. Keiner in der Nähe... ich lege ihn auf dem Flur (!) um und ziehe ihn wieder ins Zimmer. Da ist ein offenes Fenster, und von da aus geht es weiter. Ich weiss nicht, ob das der einzige Weg war, jedenfalls wurde mir dieses Fenster vom Spiel als Ausgang angezeigt.

Die Szene fand ich sehr... seltsam.
 
Zimtzicke schrieb:
Wenn ich aber einer von 500 Polizisten bin und trotzdem bei JEDEM Polizisten Verdacht auslöse...

Natürlich hat das System seine Spitzen, die besser hätten ausgetüftelt werden müssen. Aber Run for your life ist mehr oder weniger eine Ausnahmesituation. Derart viele Polizisten kommen afaik nicht wieder vor. In so ziemlich allen anderen Levels macht das mit den Verkleidungen durchaus Sinn, zumal keine Berufsgruppe etwas an hat, wo man komplett vermummt wäre.
 
Naja, wenn man sich mal ansieht, wie der Hitman mittlerweile aussieht, dann ist das System sogar wieder glaubwürdig. Wie hat ein englischsprachiger Tester geschrieben: "Even without disguise, the hitman is probably the most suspicious looking man on earth." :D.
 
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