Ich versteh auch gar nicht, wie einige hier darauf kommen, das Halo Wars mehr Action als Tiefe besitzt. Ein Einheitenlimit setzt nicht vorraus das es weniger/mehr Action gibt als in anderen Titel.
Viel mehr wird es von Bedeutung sein, auf seine Einheiten acht zu geben. Siehe: Micromanagement. Da das Limit schon so niedrig ist, wird es von imensem Vorteil sein, jede Einheit heile aus einem Gefecht raus zu manövrieren. Denn jede verlorene Einheit bedeutet einen Vorteil für den Gegner. Je niedriger das Limit ist, desto wichtiger die einzelne Einheit.
Auch der Basisbau scheint in Halo Wars mehr tiefe zu bieten, als es augenscheinlich zu versprechen mag. Da man nur eine begrenzte Anzahle an Bauplätzen zur verfügung habe, muss man sich vorher im Klaren darüber sein, welche Strategie man fährt. Plant man einen Rush, so muss man frühzeitig viel Geld in die frühzeitigen Einheiten investieren. Bunkert man sich ein, kann man einen Geldvorrat anlegen, um spätere Techstufen ohne Verzögerung zu erforschen.
Und um sich einen Vorteil zu erschaffen, muss man natürlich den Gegner auspähen. Je nach dem welche Gebäude er hat, richtet man seine Strategie aus. Entweder komplett von der eigenen abweichend, oder nur in leichten Zügen.
Also Tiefe könnte dieses Spiel ohne Frage bieten. Nur ist dies stark vom Balancing der Macher abhänging.
Das größte Manko (nur wenn man PC gewohnt ist) liegt in der Steuerung. Es wird um ein vielfaches hektischer seine Einheiten und Kriegschuaplätze unter Kontrolle zu halten, wie, als wenn man am PC zockt.
Da es bei Halo Wars aber das angesprochene Limit gibt, wird es auch weniger Schauplätze geben.