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MOVIE Gravity (3D-Sci-Fi von Alfonso Cuarón)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Joa, also eher kurz danach der Monolog. Die Szene selbst fand ich ganz lustig, aber das Gesabbel danach, dass sie für ihre Tochter stark sein muss, etc. war mir zu viel. War gar nicht nötig, dass so explizit auszudrücken. (Und dann noch so lang...)
 
ich fand das Ende und die Aufopferung von Clooney viel zu kitschig, als dass ich dem Film die absolute Höchstnote geben könnte. Ausser hier erklärt mir ein erfahrener ESA oder KSP Commander noch, dass das alles korrekt war :)

vorerst reicht es nur für 9/10. und da drücke ich schon eine Auge zu wegen dem Sandra Bullock Hollywood Ende.
 
Film und Ton sind fantastisch bei dem Film.
Der 3D Effekt war interessant, als die Trümmerteile auf die Leinwand zugeflogen kamen, hab ich kurz weggezuckt, weil ich die Situation nicht so schnell realisieren konnte^^. Von Clooney hätte ich gerne mehr Screentime gesehen, mit Sandra wurde ich einfach nicht warm. Hätte gerne eine andere Schauspielerin gesehen, auch wenn ich nicht wüsste, welche.
 
ich hatte beim Film das Gefühl, dass die Rollen für Clooney und Bullock geschrieben waren und nicht sie für die Rollen ausgesucht wurden. das ist durchaus als Kritik an den beiden preisgekrönten Schauspielern zu verstehen :D
oder schreibt Nespresso Clooney seine Gags immer selber?! :D

ich bin auch zusammengezuckt. war richtig gut gemacht! :dhoch:
nie aufdringlich.
 
Ich finds ja gut wenn jemand die Spoilerfunktion nutz, allerdings trau ich mich den nicht zu öffnen, schreibt doch mal bitte etwas allgemeines zu dem Film. Bin total unschlüssig ob ich ihn mir geben soll. Nach dem Trailer zu urteilen geht es ja nur um ein Weltraumprojekt, bei dem etwas schief geht (also ohne Aliens) oder wie muss man sich das vorstellen :?
 
Pitahaya schrieb:
Nach dem Trailer zu urteilen geht es ja nur um ein Weltraumprojekt, bei dem etwas schief geht (also ohne Aliens) oder wie muss man sich das vorstellen :?

So ist es, im Grunde verfolgt der Film einen doch ziemlich realistischen Ansatz (verglichen mit Filmen wie Oblivion und Co.). Aliens oder Waffen suchst du vergebens ;)
 
Pitahaya schrieb:
Ich finds ja gut wenn jemand die Spoilerfunktion nutz, allerdings trau ich mich den nicht zu öffnen, schreibt doch mal bitte etwas allgemeines zu dem Film. Bin total unschlüssig ob ich ihn mir geben soll. Nach dem Trailer zu urteilen geht es ja nur um ein Weltraumprojekt, bei dem etwas schief geht (also ohne Aliens) oder wie muss man sich das vorstellen :?

ja, du stellst dir das schon richtig vor. Der Film geht grob in die Richtung von "127 hours", "buried" oder "phone booth". (1-2 Schauspieler als "Alleinunterhalter" in einem Drama)
"3D Space Drama" trifft es am besten. Als "Sci-Fi" würde ich den Film definitiv nicht bezeichnen, sonst verstehe ich den Begriff falsch.

Wenn du diese Art von Filmen magst, musst du Gravity im Kino sehen. Audiovisuell ist der Film herausragend. ich drehe nicht ganz so durch vor Freude wie die (US-)Kritiker, aber er ist auf jeden Fall sein Geld wert.
 
War heute mit der Freundin drin. Wir waren einfach nur beeindruckt. Audiovisuell nahezu perfekt, fantastische Atmosphäre, tolle (im Kino manchmal zu laute) Musik, dauerhaft angespannt gewesen und zum Schluss einfach nur mit Gänsehaut dagesessen. Einer der besten Filme des Jahres, wenn nicht sogar der letzten Jahre. Auch einer der ersten Filme, wo ich 3D wirklich ganz gut fand. Wird auf jeden Fall nochmal auf Blu-Ray geguckt! :dhoch:
 
Gravity

Gravity ist ein Weltraum-Drama das einen wortwörtlich atemlos dem Überlebenskampf zweier Astronauten zuschauen lässt. Das Ganze ist packend und spannend von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dazu ist der Film einfach nur atemberaubend inszeniert und gefilmt, diese Bilder… diese wunderschönen Bilder. Schon alleine für die 15 minütige Anfangssequenz ohne sichtbare Schnitte sollte man… ich korrigiere mich… muss man dem Film den Oscar für die beste Kamera verleihen. Toll war auch das Sounddesign. Man hört eigentlich fast nur die Geräusche im Raumanzug... hektische Funksprüche… das panische und Atmen der Protagonisten… und das dumpfe Geräusch wenn die Körper irgendwo aufprallen. Auch der Soundtrack wird eher dezent eingesetzt und passt sehr gut zu den gezeigten Szene. Auch in den „Actionszenen“ fand ich ihn nie aufdringlich sondern immer passend zu den dramatischen Szenen auf dem Schirm. Ein Wort muss man noch zu den Darstellern verlieren… man mag von Sandra Bullock halten was man will… aber sie spielt wirklich fantastisch und trägt diese psychisch und physisch anstrengende Rolle spielend. Oft sieht man nur ihr Gesicht… und man kann dem Gesicht immer ablesen in welcher Stimmung bzw. Situation sich die Figur befindet. Eine ganz ganz tolle Leistung. Und zu George Clooney kann man einfach sagen… er spielt George Clooney in Space. :D

Gravity zeigt auch wieder einmal eindrucksvoll wieso auch die beste Heimkinoanlage das Kinoerlebnis nie wird ersetzen können. Der Film entfaltet seine ganze Wirkung einfach nur auf der grossen Leinwand in perfekter Sounduntermalung und in 3D. Egal wie ihr zu 3D steht… Gravity muss man so erleben. Dieses Mittendringefühl ist einfach einzigartig, weswegen Gravity für mich auch zur neuen 3D Speerspitze gehört. Eben weil es nicht effekthascherisch eingesetzt sondern Sinnvoll in die Inszenierung eingebaut ist.

Ich liebe „Children of Men“ und hatte dadurch natürlich hohe Erwartungen (nach den überragenden Kritiken sowieso) und die hat Alfonso Cuaron spielend übertroffen. Gravity ist der bisher beste Film den ich 2013 im Kino sehen durfte und wischt in Sachen Spannung, Inszenierung und Spektakel so mit ziemlich jedem Blockbuster problemlos den Boden auf. Lasst euch nicht vom Trailer abschrecken (Opern Water in Space)… denn der zeigt nur Szenen aus den ersten 15…20 Minuten. Und je weniger man weiss, desto besser. Geht einfach ins Kino und geniesst dieses audiovisuelle Meisterwerk. Der Film hat es verdient, der Regisseur hat es verdient… und verdammt nochmal der Zuschauer hat es auch verdient in diesem doch sehr schwachen Kinojahr.

10 von 10 Trümmerteile
 
ihr macht mir echt ein schlechtes gewissen.... irgendwie hat der film nicht so gezündet......

KLar die Technik ist gut aber die Szene
wo George im Traum wieder auftaucht hat bei mir viel kaputt gemacht....das ist so Hollywood like
 
Die Szene war wirklich hart an der Grenze, das stimmt. Aber dadurch, dass es eben nur ein Traum war fand ich’s wieder ganz ok und auch recht passend. Sie litt halt schon unter Sauerstoffmangel und hat deswegen halluziniert. Das hat mir als Erklärung gereicht und dadurch kann ich diese Storywendung auch problemlos akzeptieren. Schlimmer wär’s gewesen wenn er wirklich wieder aufgetaucht wäre. Das hätte den ganzen Film zerstört.
 
Der Monolog, dass sie stark bleiben muss für ihre Tochter und sie wiedersehen wird, aber noch nicht jetzt, blablabla war aber imo völlig unnötig. Hätte man sich auch denken können, dass in ihr sowas in der Art vorgeht, da muss sie es nicht vorbeten. Bis dahin war der Film top, aber dann gingen ihm die Ideen aus.
 
Zhadow schrieb:
Schlimmer wär’s gewesen wenn er wirklich wieder aufgetaucht wäre. Das hätte den ganzen Film zerstört.
Also wenn das passiert wäre, wär ich sofort aufgestanden und gegangen :ugly:. Mich wundert eher, dass sich hier niemand am Ende stört. Meiner Meinung nach hätte es zu kaum einem Film eher gepasst, wenn wirklich beide Helden ihr Leben verloren hätten. Vor allem, da ja quasi die komplette Filmzeit über immer alles schief geht, ist das letztliche Happy End für mich nur schwer zu ertragen und meiner Meinung nach viel zu viel Hollywood.
 
Hm, ehrlich gesagt finde ich das Ende in Ordnung. Es ist ja nicht so, dass der Film auf irgendein Ende hinspielte. Eigentlich ist es recht egal. Man hat ja quasi die ganze Crew sterben lassen inkl. dem sympathischen Protagonisten. Das ist genug Katastrophe. So hatte man am Ende immerhin einen Befreiungsschlag, der die Anspannung auflöste. Kann man imo so machen.
 
Ich erstöre mich weder am Ende, noch an der Halluzination mit George Clooney. Die Szene ist meiner Meinung nach logisch & nachvollziehbar, wäre er wiederum wirklich aufgetaucht, wäre das ziemlich Grütze geworden. Und das ist Ende ist einfach zu gut inszeniert, Hollywood-like hin oder her. Hatte einfach 'ne miese Gänsehaut mit dem grandiosen Soundtrack am Ende.
 
Ja, Gravity ist manchmal etwas kitschig. Aber ansonsten ist dieser Film einfach nur phänomenal! Mir wurde fast schlecht, aber nicht weil die Kamera so wacklig war, sondern einfach weil ich mich teilweise fühlte als wäre ich mit da oben. Und alleine aufgrund der Ausgangssituation ist Gravity mörderisch spannend.
Fazit: Ein grandioser Film, den man in 3D sehen muss! 9/10
 
Hey, würde gerne mit meiner Freundin zu Gravity rein, kann mich nur nicht entscheiden: O-Ton oder ist die Synchro gut bei dem Film? Habt ihr da Erfahrungen?
 
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