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Gleichgeschlechtliche Ehe - Eure Meinung

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Homosexuelle Ehe in Deutschland erlauben?

  • Ja

    Stimmen: 163 88,6%
  • Nein

    Stimmen: 21 11,4%

  • Umfrageteilnehmer
    184

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So siehts aus. Sie dürfen gerne so stimmen. Dass ich jedem der Nein-Stimmer eine/n von der Ehe frustrierten und notorisch fremdvögelnden Ehepartner/in an den Hals wünsche, steht auf einem ganz anderen Blatt :ugly:
 
Oh Oh Oh, ob das Jesus gefällt :D
giphy.gif
 
das zum Thema Meinungsfreiheit. aber typisch für kt. schwimmt man nicht in der Masse mit wird man nieder gemacht und ausgelacht. :drunter:

Du kannst mit der Masse schwimmen oder es sein lassen, deine Meinung nehme ich dir nicht weg.

Wenn zwei Menschen, die sich hassen verheiratet sein dürfen und zwei Menschen, die sich lieben nicht, dann löst dass diese von der Meinungsfreiheit gedeckte Reaktion bei mir aus. Das verkleinert aber nicht deine Meinungsfreiheit.
 
Naja, ich tue mich bei dem Thema wirklich schwer mit Meinungsfreiheit, und zwar aus folgendem Grund:

Demokratie muss immer damit verbunden sein, Minderheiten vor einem für sie schädlichen Mehrheitswillen zu schützen.
mittlerweile sind doch gerade die konservativ denkenden, also die die früher die Mehrheit waren, in der Minderheit. es hat sich doch nun schon alles gewandelt. was wollt ihr noch?
 
das zum Thema Meinungsfreiheit. aber typisch für kt. schwimmt man nicht in der Masse mit wird man nieder gemacht und ausgelacht. :drunter:
Nochmal:

Die Meinungsfreiheit hört nicht irgendwo auf.

Person A kann für die Homo-Ehe sein und Person B dagegen. Beide POsitionen sind durch das Grundgesetz geschützte Meinungen (=Meinungsfreiheit).
Aber genauso darf Person A sich über die Meinung von Person B beschweren, die Position durch Diskussion anfechten oder einfach nur belustigt mit dem Finger drauf zeigen. Andersrum natürlich genauso.

Aber deine oder meine Meinungsfreiheit wird in keinster Weise angegriffen, wenn andere Personen mit konträrer Meinung Kontra geben. Ganz im Gegenteil.
 
mittlerweile sind doch gerade die konservativ denkenden, also die die früher die Mehrheit waren, in der Minderheit. es hat sich doch nun schon alles gewandelt. was wollt ihr noch?

Es geht aber darum, Minderheiten vor Benachteiligung zu schützen. Wenn man Homosexuellen die Ehe verwährt, benachteiligt man sie. Und als Minderheit können sie sich in einer Demokratie möglicherweise nicht einmal dagegen wehren, solange eine Mehrheit dafür votiert.
Es wird hingegen schwer zu argumentieren, in welchen Rechten die Minderheit der Konservativen (was ich für ein Gerücht halte btw.) beschnitten wird und darum geschützt werden muss.
 
Mir persönlich ist es eher fast egal, weil ich nicht vor habe zu heiraten und auch niemanden kenne der davon jetzt profitiert.
Aber warum konservativ hier immer gleich als alt, rückständig, schlecht und böse abgestempelt wird weiß ich auch nicht.
 
Mir persönlich ist es eher fast egal, weil ich nicht vor habe zu heiraten und auch niemanden kenne der davon jetzt profitiert.
Aber warum konservativ hier immer gleich als alt, rückständig, schlecht und böse abgestempelt wird weiß ich auch nicht.


Naja, die Definition ist halt "an traditionellen Werten und überlieferten gesellschaftlichen Strukturen festhaltend". Und wenn man ein zukunftsgewandter, offener und moderner Mensch ist, dann hat man da sicherlich Punkte an denen man aneckt.

Schlecht und böse würde ich persönlich für übertrieben halten, aber rückständig sind sie oft zumindest sogar freiwillig. Und das wiederholt sich auch immer wieder. Es waren auch "Konservative", die versuchten die Einführung des Automobils und der Bahn zu verhindern.

Dieses "früher war alles besser" kann man vertreten, aber dann will man nicht bloß in der Vergangenheit leben, sondern tut es zu einem gewissen Grad auch.
 
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