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Gleichgeschlechtliche Ehe - Eure Meinung

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Homosexuelle Ehe in Deutschland erlauben?

  • Ja

    Stimmen: 163 88,6%
  • Nein

    Stimmen: 21 11,4%

  • Umfrageteilnehmer
    184

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

bin ich voll für. die leben doch sowieso zusammen, ob jetzt verheiratet oder nicht. warum sollen die den ganzen tag über mit nem flauen gefühl im magen rumlaufen müssen nur weil sie gleichgeschlechtliche Partner haben und sich deswegen von vater Staat einen Fingerzeig einfangen?! egal wie man das dreht, auf beiden seiten der Beziehung steht ein mensch. ist ja nu nicht so das da plötzlich jemand mit nem Kamel anbandeln würde.
 
Warum?

Zeigt uns die heutige Gesellschaft nicht, dass das ein veraltetes Weltbild ist?

Was ist mit den ganzen allein erziehenden Müttern (Vätern)? Und die allein erziehenden Mütter, die nach der Scheidung/Trennung zu männerhassenden Kampfweibern werden? Holen wir denen die Kinder dann auch ab? Oder Frauen, die sich künstlich befruchten lassen, auch ohne Lebenspartner.

Ein Kind braucht liebende Eltern, Eltern, die ihnen das Wichtige im Leben beibringen. Dazu gehört sicherlich auch ein gewisses Rollenbild und unterschiedliche Prägungen, aber das, so habe ich mal gehört, findet man auch in fast jeder gleichgeschlechtlichen Beziehung. ;)

Das Problem im Jahr 2015 ist, dass es immernoch Menschen gibt, die davor Angst haben, dass das Kind vielleicht ausgegrenzt werden könnte, weil es "Homo-Eltern" hat. Solchen Scheiss kriegen Kinder aber von ihren Eltern/Umfeld beigebracht, sie denken nicht von sich aus so. DARAN muss man als Gesellschaft arbeiten.

Ganz genau, wenn man sich teilweise die sozial schwachen Familien anguckt, die nur Kinder bekommen um an Geld zu kommen und einen Grund zu haben nicht arbeiten zu müssen. Diese Kinder diesen Familien dann egal sind... Oder Teenie-Mütter denen oft die Kinder auch egal sind und auch andere Familien denen die Kinder egal sind (Es handelt sich natürlich um Beispiele, welche aber leider viel zu oft Realität sind). Dann stelle ich als Mensch (egal ob Hetero oder Homo, da es für mich keinen Unterschied macht) diese Gesellschaft in Frage, wenn dann ein Homosexuelles Pärchen eine schlechte Wahl sein soll.

Wer bestimmt ob ein Kind Hetero oder Homo wird? Niemand! Das Kind selbst muss es herausfinden und wenn es beide Seiten kennt und weißt das es genau so normal ist, dann läuft es auch nicht in Gefahr sich zu verachten, zu hassen und zu denken es sei unnormal... Homosexualität ist gewiss keine freiwillige Entscheidung (Kleiner Anriss: Ich habe schon mit 11/12 gewusst, das ich "anders" bin und es nicht verstanden (Katholisch/Polnische Eltern, aufgewachsen in einer Kleinstadt), als ich herausfand was "anders" ist, habe ich mich verachtet und gehasst habe Homosexuelle gehasst und wollte mich auch fast umbringen weil ich so unnormal und "krank" war. Mit 23 habe ich mich erst als das akzeptiert was ich bin und jetzt mache ich keinen Unterschied und definiere mich nicht über meine Sexualität sondern über meine Persönlichkeit, meine Fähigkeiten und mein Leben als das was es ist.

Ich bin glücklich über die Entscheidung in Irland und ich hoffe das Deutschland auch endlich aufwacht und aufhört aufs schärfste zu diskriminieren und zu differenzieren, denn man Ende sind wir auch alle Menschen ob Mann oder Frau, Hetero oder Homo, Transgender, Asexuell etc...
 
bin ich voll für. die leben doch sowieso zusammen, ob jetzt verheiratet oder nicht. warum sollen die den ganzen tag über mit nem flauen gefühl im magen rumlaufen müssen nur weil sie gleichgeschlechtliche Partner haben und sich deswegen von vater Staat einen Fingerzeig einfangen?! egal wie man das dreht, auf beiden seiten der Beziehung steht ein mensch. ist ja nu nicht so das da plötzlich jemand mit nem Kamel anbandeln würde.

Dieses flaue Gefühl tritt ja schon ein wenn man sich öffentlich Küsst. In Großstädten vielleicht nicht so extrem, aber je ländlicher es wird desto mehr "Angst" hat man und das macht mich sehr traurig. Es ist noch ein langer Weg für die "Akzeptanz" (Nicht nur für Homosexuelle, auch für Ausländer und Einwanderer).
 
Natürlich bin ich für die absolute Gleichstellung homosexueller Paare.
Es ist in meinen Augen ein Unding, dass man in unserer modernen, aufgeklärten Gesellschaft noch dermaßen diskriminierend mit Lebensweisen umgeht, die nicht der christlich geprägten Standardvorstellung entsprechen, wie man ein Leben zu führen hat.
Will gar nicht wissen, wie schlimm und deprimierend das für Schwule und Lesben sein muss, wenn man im täglichen Leben ständig Steine in den Weg gelegt bekommt, sowohl von der Gesellschaft als auch vom Staat.

Schön, dass Irland jetzt die Vorreiterrolle übernimmt. Hoffentlich setzt sich der Trend fort.

Und nein, ich hab keinerlei Zweifel, ob Homo-Paare das Adoptionsrecht bekommen sollen. Es gibt absolut keinen Grund, wieso da nicht genauso gute oder schlechte Eltern raus kommen sollten wie bei Hetero-Eltern.
Da mit irgendwelchen archaischen Rollenbildern zu kommen, verleugnet die Realität vollkommen, denn auch Hetero-Beziehungen entsprechen oft nicht mehr den klassischen Rollenbild, dem dieses Argument entspringt.
 
Logisch! Die Ehe ist was von den Menschen Erfundenes und hat mit "der Natur" absolut nichts zu tun.

Solange Menschen verschiedenen Geschlechts, die sich hassen heiraten dürfen, und Menschen die sich lieben nicht, weil sie desselben Geschlechts sind, läuft hier einiges verkehrt. Die homophoben Phrasen, die nun aus dem Vatikan schallen sind so überholt und realitätsfern, wie der ganze Verein "Katholische Kirche".

Gleichgeschlechtliche Paare können immerhin keine Kinder zeugen, damit können sie sich doch einen "gottgegegeben" Vorteil schönreden und sollten sich ansonsten mal gepflegt gehackt legen, wenn man bedenkt, was hinter den Kirchenmauern so alles abläuft.
 
Ich bin ebenfalls dafür, wobei das meiner Ansicht nach allerdings zu einem guten Teil Symbolismus ist, da die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften zumindest hier in Deutschland auch jetzt schon weitgehend mit der Ehe gleichgestellt sind. Nur um steuerliche und adoptionsrechtliche Gleichstellung mit reinzunehmen, muss man den Kirchen nicht unbedingt auch noch den letzten Lolli wegnehmen, wenn sie unbedingt die alleinigen Stifter von Ehen bleiben wollen... schließlich ist das nur ein Wort.

Insbesondere was die Adoption angeht, ist das trotzdem schon längst überfällig, schon allein, damit Schwule und Lesben endlich auch die Möglichkeit haben, die harte Realität eines deutschen Adoptionsverfahrens kennenlernen zu dürfen... und da dabei immer das Kindeswohl an erster Stelle steht, dürfte das für einige homosexuelle Paare mit Kinderwunsch ein ziemlich böses Erwachen geben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin dafür, aber ich verstehe den Sinn dahinter nicht.

Das der Staat heterosexuelle Ehen fördert, weil er sie als Mittel der Familienförderung ansieht, die quasi die wichtigste Einheit jedes Staates ist, kann ich nachvollziehen. Warum sollte er das mit homosexuellen Paaren auch machen? Er hat doch gar nichts davon. Klar können sie theoretisch Kinder adoptieren, aber das hat meiner Meinung nach nicht den gleichen Stellenwert, wie die Zeugung von Kindern. Ich kenne auch keine Zahlen, aber vielleicht kann mir jemand verraten, wieviele homosexuelle Paare adoptierte Kinder in Deutschland großziehen? Und natürlich gehört auch das gefördert, logisch. Ich versteh halt nur nicht, warum Schwule sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie nicht im klassischen Sinne heiraten dürfen, wenn sie doch schlichtweg nicht die Anforderungen erfüllen. Oder anders gesagt: Warum darf der Staat nicht sagen, er fördert eben nur heterosexuelle Ehen, weil die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass dort eben neue Staatsbürger entstehen?
Was die Steuerentlastung angeht, die kann ich, als Verheirateter, irgendwie nicht wirklich ausmachen.
 
Ich bin dafür, aber ich verstehe den Sinn dahinter nicht.

Das der Staat heterosexuelle Ehen fördert, weil er sie als Mittel der Familienförderung ansieht, die quasi die wichtigste Einheit jedes Staates ist, kann ich nachvollziehen. Warum sollte er das mit homosexuellen Paaren auch machen? Er hat doch gar nichts davon. Klar können sie theoretisch Kinder adoptieren, aber das hat meiner Meinung nach nicht den gleichen Stellenwert, wie die Zeugung von Kindern. Ich kenne auch keine Zahlen, aber vielleicht kann mir jemand verraten, wieviele homosexuelle Paare adoptierte Kinder in Deutschland großziehen? Und natürlich gehört auch das gefördert, logisch. Ich versteh halt nur nicht, warum Schwule sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie nicht im klassischen Sinne heiraten dürfen, wenn sie doch schlichtweg nicht die Anforderungen erfüllen. Oder anders gesagt: Warum darf der Staat nicht sagen, er fördert eben nur heterosexuelle Ehen, weil die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass dort eben neue Staatsbürger entstehen?
Was die Steuerentlastung angeht, die kann ich, als Verheirateter, irgendwie nicht wirklich ausmachen.

Ist es für den Staat nicht auch erstrebenswert, möglichst viele Kinder die zur Adoption freigegeben sind unterzubringen? Also schon rein Finanziell.
Ich kenne mich da in keinster weise aus und folgendes ist auch nur eine Vermutung: Kann es genug funktionierende Partnerschaften geben in die man solche Kinder getrost geben kann damit diese alle nur erdenkliche Möglichkeiten haben die sie sonst vielleicht nicht hätten (kein Garant - ist klar)? Langfristig müsste an sowas doch auch der Staat interessiert sein. Man weiß ja, das soziale Herkunft großen einfluss auf Bildung und Beruf nehmen.
 
Dass sie keine zeugen können, dafür kann natürlich auch der Gesetzgeber nichts, also müssen die, die es ernst meinen mit der Adoption zumindest heiraten dürfen um die Erlaubnis dafür zu haben. Sie müssen vor dem Gesetz gleich sein, wie es auch das Grundgesetz verlangt.

Deswegen sage ich ja. Der Begriff "Ehe" ist etwas von Menschen Erfundenes. Mit der Natur, die geregelt hat, dass Gleich und Gleich lediglich zusammen sein, aber niemals Kinder zeugen kann, hat es gar nichts zu tun.
 
Das komische ist, als in deen Nachrichten kam, dass nun in Irland abgestimmt wurde, dachte ich: "Ein weiteres Land, in dem die gleichgeschlechtliche Ehe erklaubt ist, so wie in D". Und erst danach erfahre ich, dass es in D noch gar nicht so ist. Dachte eigentlich immer, dass diese eingetragene Lebenspartnerschaft die selben rechte und Pflichten wie ne Ehe ermöglicht. Wird Zeit, dass D nachzieht.
 
Ich frag mich echt was gegen Homo-Ehe spricht. Gibts da überhaupt irgendeinen plausiblen Grund der mit Logik zu erklären ist? Warum stimmen 3 Leute für Nein? Warum?
 
Ich frag mich echt was gegen Homo-Ehe spricht. Gibts da überhaupt irgendeinen plausiblen Grund der mit Logik zu erklären ist? Warum stimmen 3 Leute für Nein? Warum?

Ich habe eine konservative Einstellung was Ehe und Kindererziehung betrifft und eine Homoehe passt deshalb nicht in meine Wertevorstellung einer Gesellschaft. Aber ich kann andere Meinungen dazu akzeptieren auch wenn ich nicht zustimmen kann oder will.
 
Ich kenne mich da in keinster weise aus und folgendes ist auch nur eine Vermutung: Kann es genug funktionierende Partnerschaften geben in die man solche Kinder getrost geben kann damit diese alle nur erdenkliche Möglichkeiten haben die sie sonst vielleicht nicht hätten (kein Garant - ist klar)?

Es gibt hier in Deutschland für jedes zur Adoption freigegebene Kind auch jetzt schon (d. h. bei ausschließlich heterosexuellen Anwärtern) eine lange Warteliste, so dass fast nur Paare zum Zug kommen, bei denen beide Elternteile Akademiker sind, der eine gut verdient und der andere für die Kinderbetreuung zu Hause zu bleibt. Alles, was sich potentiell negativ auf die Entwicklung des Kindes auswirken könnte, ist de facto schon ein Ausschlusskritierium bei der Bewerbung. Und da dazu auch potentielle Hänseleien wegen der Homosexualität der Eltern zählen, werden auch nach Öffnung des Adoptionsrechts zumindest auf absehbare Zeit allenfalls diejenigen homosexuellen Paare ein Adoptivkind bekommen, die das "Glück" haben, mit einem tödlich verunglückten (leiblichen) Elternteil biologisch verwandt zu sein.... und ja, da das Kindeswohl Vorrang hat, ist das legal, auch wenn es nach massiver Diskriminierung aussieht.
 
Pff, Werte. Werte sind absolut austauschbar und manchmal kann es einfach nicht schaden die eigenen Vorstellungen zu überdenken und womöglich in Frage zu stellen. Noch vor 10 Jahren hätte ich wohl jeden Homo (und andere) zum Teufel gewünscht, aber es kam zum Glück auch eine Zeit des Erwachens und der Selbsterkenntnis, das Andere auf Grund ihres anders seins nicht automatisch schlechter sind.
 
Ich bin dafür, aber ich verstehe den Sinn dahinter nicht.

Das der Staat heterosexuelle Ehen fördert, weil er sie als Mittel der Familienförderung ansieht, die quasi die wichtigste Einheit jedes Staates ist, kann ich nachvollziehen. Warum sollte er das mit homosexuellen Paaren auch machen? Er hat doch gar nichts davon. Klar können sie theoretisch Kinder adoptieren, aber das hat meiner Meinung nach nicht den gleichen Stellenwert, wie die Zeugung von Kindern. Ich kenne auch keine Zahlen, aber vielleicht kann mir jemand verraten, wieviele homosexuelle Paare adoptierte Kinder in Deutschland großziehen? Und natürlich gehört auch das gefördert, logisch. Ich versteh halt nur nicht, warum Schwule sich ungerecht behandelt fühlen, weil sie nicht im klassischen Sinne heiraten dürfen, wenn sie doch schlichtweg nicht die Anforderungen erfüllen. Oder anders gesagt: Warum darf der Staat nicht sagen, er fördert eben nur heterosexuelle Ehen, weil die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass dort eben neue Staatsbürger entstehen?
Was die Steuerentlastung angeht, die kann ich, als Verheirateter, irgendwie nicht wirklich ausmachen.

Was ist, wenn der Staat nur Pärchen fördert, die wirklich Kinder haben und bekommen? Und alle anderen gleich behandelt werden und nicht gefördert werden? Wo ist da die Fairness, wenn alle Heteros auch wenn ohne Kinderwunsch gefördert werden?
 
Und da dazu auch potentielle Hänseleien wegen der Homosexualität der Eltern zählen

Mehr muss man dazu nicht mehr sagen, das es dieses potential überhaupt gibt ist schon Aussage genug und zeigt, das immer noch jeder Homosexuelle was unnormales ist... Und ich verstehe an diesem Punkt die Welt nicht, da sich gewiss, vor allem mit solchen Aussichten, niemals jemand freiwillig antun würde Homosexuell zu sein. Aus diesem Grund muss man doch verstehen das es Naturgegeben ist. Mal davon abgesehen leben auf diesem Planeten mehr als genug Menschen, eigentlich zu viele...
 
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