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MUSIC Gitarre spielen lernen!?!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ich hab mir da keine hohen Ziele gesetzt, ein wenig spielen können wäre nett. Alles andere ergibt sich.

Das kommt auch drauf an was du damit meinst. Einfach Lagerfeuergeklampfe oder eben richtiges Melodiespiel. Ersteres war anfangs mein Ziel. Hatte mir das ja auch selbst beigebracht. Da das kein so hohes Ziel ist und ne gewisse Motivation vorausgesetzt kann man das schon recht gut lernen. Aber gerade die ersten Grundakkorde flüssig umgreifen zu können dauert schon. Ich glaub bei mir hatte das damals schon drei Monate gedauert bis ich einigermaßen flüssig ein paar Akkorde greifen und Songs spielen konnte. Dafür haben sich dann aber auch die Lehrbücher bei mir gestapelt. Aber wie gesagt, dazu musst du schon sehr regelmäßig und "langweilig" üben. Gerade am Anfang. Man hat natürlich schnell erfolgserlebnisse, da man regelmäßig neue Akkorde lernt. Gerade über Nacht. Was am Vortag noch nicht ging, klappte am nächsten Morgen.

Mit der Zeit kam bei mir aber auch Interresse an Melodiespiel. Das hab ich dann auch nach und nach aufgenommen. Ist aber je weiter die Reise geht immer übungsintensiver. Mir hat dann mein Grundwissen genügt. Wenn du höhere Weihen möchtest bin ich auch absolut beim Lehrer. Da du dann auch das ganze Fundament u d innere Zusammenhänge lernst.
 
@Gerri Ich würde auch ein paar Monate Unterricht nehmen. Das kann ich dir nur ans Herz legen. Ich war vor ungefähr 20 Jahren mal ein paar Monate Arbeitslos und wusste nicht, wie lange dieser Zustand noch anhalten würde. Nach einiger Zeit dachte ich mir, das ich ja jetzt nicht die ganze Zeit nur vor der Glotze sitzen und zocken oder Fernsehen kann und hab mir überlegt was ich denn so machen könnte und bin dann drauf gekommen, dass das ein Projekt sein könnte, das mich vorwärts bringt.

Ich bin dann mit nem Kumpel der ganz gut spielen konnte ins Musikhaus. Ich selber wusste ja nichts über Instrumente und konnte ja noch keinen einzigen Ton spielen und hab mir für ungefähr 270 Euro ne Yamaha Westerngitarre geschossen und hab nochmal ca. nen Hunni in ein bisschen Equipment wie Tasche, Saiten usw. investiert und hab dann versucht mir das auch im Selbststudium bei zu bringen. Ich habs mit nem Buch versucht, mit ner Lern DVD, mit Internet Kurse....nix hat so richtig funktioniert. Einige Griffe hab ich einfach nicht hinbekommen, auch weil ich ja gar nicht wusste, was ich denn nun falsch gemacht hatte. Und richtig Strukturiert war das auch nicht, ich wusste nicht welche Übungen ich machen sollte um aufs nächste Level zu kommen. Das hab ich ca. ein halbes Jahr probiert, aber es wurde irgendwie nicht so richtig besser.

Dann hab ich mich entschlossen, das ich besser Unterricht nehmen sollte, vor allem da ich ja auch schon Mitte 30 gewesen bin und auch mal irgendwann mal zu was kommen wollte. Lernen geht nicht mehr so schnell und Easy wie mit 18 und man will ja irgendwann auch mal ein Vorwärts kommen oder irgend eine andere Art Erfolge sehen, vielleicht das man den Griff den man die ganze letzte Woche geübt hat endlich flüssig und sauber greifen kann oder endlich die Bridge auswendig kann die man immer wieder nachschlagen musste.

Also hab ich mir Unterricht in der Musikhochschule organisiert die es ja bei uns gibt, und das ging schon mal ERHEBLICH besser als das; was ich davor so rumgedoktort habe. Leider ist der Lehrer nach 3 oder 4 Monaten ausgestiegen, weil er mit seiner Freundin zusammen gezogen ist, die irgendwo anders gewohnt hat, und die Sache mit dem Unterricht hatte sich fürs erste erledigt. 2 Monate später war ich auf nem Rockbabilly Konzert und in der Pause hat sich der Gitarrist was zu Trinken an der Bar geholt und sich direkt neben mich gestellt hatte, also kamen wir ins Quatschen.

Es hat sich dann so ergeben, das er am nächsten Tag mit nem Freund in ner kleinen Bar bei mir in der Nahe gespielt hat und ich bin dann da hin und es hat sich dann so ergeben, das ich Privatunterricht bei ihm genommen habe. 1 x die Woche ne Stunde (meistens sind eher 1,5 - 2 Stunden geworden :D ) und dafür hab ich ihm 100 Euroim Monat gezahlt. Nicht ganz billig, aber das war es wert. Ein Jahr später hab ich schon kleinere Gigs mit ihm zusammen gespielt und bald waren wir ein gut gebuchtes Duo.

Fazit: Nimm dir nen Lehrer. Das muss ja kein ausgebildeter Musikpädagoge sein, ein Kumpel der schon ne Zeit spielt tuts auch, aber gerade am Anfang ist Unterricht etwas das sich echt lohnt und erspart dir viele Frustrierende Momente und hilft dir über Hürden zu kommen, die dir das Spielen unnötig schwer machen und vielleicht auch irgendwann zum Aufhören gebracht hätten. Ich denke, so 6 bis 12 Monate Unterricht sind durchaus Sinnvoll. Von da an wirst du wahrscheinlich auch alleine weiter machen können, aber nimm dir wenigstens für ein paar Monate jemanden der dir den Start erleichtert. Ich hätte ohne ganz bestimmt nach ein paar Monaten das Handtuch geworden. Ich sprech da also aus eigener, leidvoller Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unsere Tochter hat sich zum Geburtstag auch eine E-Gitarre gewünscht, samt kleinen Verstärker, hat vorher noch nie ein Instrument gespielt, mal sehen was daraus wird.
 
das ist eigentlich der Punkt auf den ich garkeinen Bock habe :D

Wenn du auf einen richtigen Lehrer so gar keinen Bock hast, dann kann ich dir Guitareo empfehlen.
Ich lerne ja gerade das Schlagzeugspielen und bin bei Drumeo unterwegs bzw. angemeldet.
Dort gibt es alles was das Herz begehrt und auch Schritt für Schritt, Lernmethoden, Songs/Notationen, usw.
 
Wenn du auf einen richtigen Lehrer so gar keinen Bock hast, dann kann ich dir Guitareo empfehlen.
Ich lerne ja gerade das Schlagzeugspielen und bin bei Drumeo unterwegs bzw. angemeldet.
Dort gibt es alles was das Herz begehrt und auch Schritt für Schritt, Lernmethoden, Songs/Notationen, usw.
Dieses Guitareo ist leider nur in Englisch, gibt es da was in der Art auch in Deutsch ?
 
Was könnt ihr als Verstärker für einen E-Gitarren-Anfänger empfehlen?

nach kurzem googeln kam ich auf Fender Mustang I V.2, scheint aber schwer zu bekommen zu sein.
 
Da kommt es wie immer darauf an, aber ein Modelling-Amp bietet sich aus verschiedenen Gründen an.

Der Boss Katana ist sicher einer der besten Modelling Amps und man bekommt viele verschieden Verstärker und Effekte in einer Box. Gut zum Ausprobieren und er funktioniert zudem sehr gut, wenn man irgendwann Effektepedale davor schalten möchte.

Die Sparks von Positive Grid sind auch extrem gut (ich habe den Mini als Nachtverstärker) und bieten ein paar internetbasierte Gimmicks mehr, als der Katana.

Ich hatte den Fender Mustang auch zur Anfangszeit, als ich wieder angegangen habe zu spielen, bin dann aber relativ schnell auf Röhre umgestiegen. Für einen Anfänger aber sicherlich nicht sinnvoll und notwendig. Wenn Röhre gibt es von Harley Benton zwei kleiner Verstärker mit einem unschlagbaren Preis für das was sie tonmäßig bieten. Ist dann nur clean und man muss für Verzerrung mit Pedalen arbeiten.

Meine Empfehlung wäre Katana, Spark und Mustang. In dieser Reihenfolge.
 
Marshall Super Lead 100 :p

Jedenfalls hast du nachher keine Nachbarn mehr :ugly:

Hab mir für zu Hause den kleinen Bruder des 100 Watt gekauft. Ist aber immer noch zu laut wenn du mich Fragst. Kann von 20Watt auf, glaub ich, 5 Watt geregelt werden. Wobei der einfach VIEl besser klingt wenn man ihn schön heizen lässt :D
 
50W reichen für zu hause vollkommen aus. Bzgl. Funktionalität unterscheiden sie sich nur durch die Anzahl der zusätzlichen Speicherplätze (zwei vs. vier), was ich auf die Schnelle gesehen habe. Das ist m. E. zu vernachlässigen.

Was sich aber lohnt, ist der passende Fußschalter. Dann kann man bequem Effekte oder Verstärkertypen umschalten. Das ist ein ordentlicher Komfort.
 
Zum lernen fand ich Bücher jetzt auch besser als irgendwelche Apps. Die kamen dann später wenn man schon etwas sicherer mit den Akkorden war. Ne Empfehlung ist aber schwer. Kommt ja darauf an was du kannst etc. Hab mich ziemlich kaputt gekauft an Büchern und jedes hatte seine eigenen Schwerpunkte und Vorteile.
 
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