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MUSIC Gitarre spielen lernen!?! (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hatte letzten Montag meine Probestunde beim Gitarrenlehrer und Mittwoch dann meine erste Gitarre (Westerngitarre) gekauft.

Unterricht wird zeitlich leider erst ab Dezember/Januar möglich sein, aber das ist ja bald. Hab mir noch das Buch (+ Songbook) von Justin Sandercoe gekauft und werde mir damit und seinem Online-Tutorial mal die Grundlagen aneignen. Aufbau des Buches ist echt klasse und auch die Videos schaue ich gerne und da man bereits früh anfängt auch Songs zu spielen, ist es auch echt motivierend.

Hab Donnerstag, Samstag und gestern jeweils 1 - 1 1/2 Stunden geübt und es klappt soweit ganz gut. Fingerspitzen tuen bisschen weh, aber hält sich noch in Grenzen. Hab mir das noch schlimmer vorgestellt. :D

In der ersten Stufe lernt man A, D und E und damit schon die Grundlagen für die ersten "einfachen" Songs. Die Akkorde zu greifen klappt bei mir schon gut, gestern hab ich dann angefangen den Akkordwechsel zu üben und immer zu schauen wieviele ich in einer Minute schaffe (inkl. anschlagen) und die Anzahl aufschreibe, um die Fortschritte zu überprüfen. Finde ich auch absolut motivierend und es macht mir echt Spaß.

Hab mich dann noch ein wenig an "Three Little Birds" von Bob Marley versucht. Die Akkordwechsel halten sich in der einfachen Version absolut in Grenzen, hab da eher noch meine Probleme mit dem Rhythmus. Wird aber schon werden. :)

Ich habe momentan auch das Problem dass ich bis zum nächsten Jahr in keine U-Stunde komme, daher kurz meine Frage: Hast du Do, Sa, So mit dem Buch gelernt oder mit den Videos von Sandercoe?
 
Ich habe momentan auch das Problem dass ich bis zum nächsten Jahr in keine U-Stunde komme, daher kurz meine Frage: Hast du Do, Sa, So mit dem Buch gelernt oder mit den Videos von Sandercoe?

Im Prinzip mit beidem. Was er in den Videos erzählt überschneidet sich natürlich mit dem Buch, aber ich finde die Kombination von beidem ganz gut. Wenn ich zwischen beiden wählen müsste, dann würde ich die Videos nehmen, da man dort einfach sieht wie er das ganze praktisch umsetzt.
 
Mal einen Tipp für Gitarrenneuanfänger so ganz random, der universell ist, egal ob mit Lehrer oder autodidaktisch. Spielt die Musik, die Euch gefällt. Überlegt welcher Lieder Ihr gerne hört, die vielleicht schöne Gitarrenparts haben und lernt die. Entweder mit Tabs und Tutorials von Youtube oder zusammen mit einem Lehrer. Gitarre zu spielen soll Spaß machen und da gehört für mich einfach dazu, dass man das spielt was man liebt.
 
Mal einen Tipp für Gitarrenneuanfänger so ganz random, der universell ist, egal ob mit Lehrer oder autodidaktisch. Spielt die Musik, die Euch gefällt. Überlegt welcher Lieder Ihr gerne hört, die vielleicht schöne Gitarrenparts haben und lernt die. Entweder mit Tabs und Tutorials von Youtube oder zusammen mit einem Lehrer. Gitarre zu spielen soll Spaß machen und da gehört für mich einfach dazu, dass man das spielt was man liebt.

Absolut. Lieder, die ich nicht mag, werd ich auch nicht spielen. :)

Da finde ich persönlich auch wieder das Songbook von Justin Sandercoe perfekt (zumindest für mich). Da sind echt in jeder Stufe Lieder (100 insgesamt) dabei, die ich sehr mag und definitiv spielen möchte. Dazu dann noch zu quasi jedem Lied das entsprechende Youtube-Video in der man es sich auch ansehen und anhören kann.

Mein erstes kurz- bis mittelfristiges Ziel wird "The House of the Rising Sun" sein. Da freu ich mich schon total drauf. :D
 
Das dürfte nicht lange dauern. So lange du den F-Akkord nicht als Barré-Akkord spielst, sondern nur mit der 2. - 5. Saite, sind da keine wirklichen Hürden vorhanden, sobald du dich bei einem C-Akkord nicht mehr verkrampfst. :)

Am C D F Am C E (E7)
Am C D F Am E Am E
 
Barré Akkorde spielen ist im Grunde auch nur eine Frage der Übung bzw. wie weit die eigenen Finger halt bereits sind im Bezug auf die Kräftigung.

Wenn ich mal offene Akkorde spiele, dann eigentlich überwiegend Barré, die braucht man nur verschieben, bei den anderen bin ich viel zu langsam was die Progressions angeht, zumindest im Verhältnis zu den Jahren seit denen ich bereits spiele, da nie wirklich darauf fokussiert :D
 
Als Gepeinigter kann ich dir ein Lied klagen, dass Barré-Akkorde auch beinahe unmöglich sein können. :/ Meine Haut bzw. das Fleisch darunter gibt zu sehr nach. An der Kraft oder fehlender Hornhaut liegt es ganz sicherlich nicht mit meinem Boulder-, Kletter- und Klavierhintergrund. Da kann ich das Holz zum Knarzen bringen, aber alle Kraft, Drehung und Krümmung hilft kaum, wenn es immer mindestens eine Stelle über einer Saite gibt, die nachgibt. Habe mittlerweile meine Saiten bis zum Anschlag tiefer gelegt, so dass ich eigentlich gar nicht mehr laut spielen kann ohne Schnarren, und selbst da ist es eine Plackerei. Es ist zum Mäusemelken. Hatte schon beim Rissklettern das unlösbare Problem, dass egal wie fest ich meine Hände oder Fäuse verkeile bis das Blut strömt, dennoch meine Hände immer noch zu viel Spiel hatten weil meine Haut einfach viel zu elastisch ist. :wand: :O_o:

Ich geh jetzt halt voll auf Finger Picking. Wird ein langer Weg. :-) Aber es macht Spaß.
 
Als Gepeinigter kann ich dir ein Lied klagen, dass Barré-Akkorde auch beinahe unmöglich sein können. :/ Meine Haut bzw. das Fleisch darunter gibt zu sehr nach. An der Kraft oder fehlender Hornhaut liegt es ganz sicherlich nicht mit meinem Boulder-, Kletter- und Klavierhintergrund. Da kann ich das Holz zum Knarzen bringen, aber alle Kraft, Drehung und Krümmung hilft kaum, wenn es immer mindestens eine Stelle über einer Saite gibt, die nachgibt. Habe mittlerweile meine Saiten bis zum Anschlag tiefer gelegt, so dass ich eigentlich gar nicht mehr laut spielen kann ohne Schnarren, und selbst da ist es eine Plackerei. Es ist zum Mäusemelken. Hatte schon beim Rissklettern das unlösbare Problem, dass egal wie fest ich meine Hände oder Fäuse verkeile bis das Blut strömt, dennoch meine Hände immer noch zu viel Spiel hatten weil meine Haut einfach viel zu elastisch ist. :wand: :O_o:

Klingt mir irgendwie so als würdest du versuchen den Barré mit dem fleischigen Part deines Fingers zu greifen und nicht mit dem Knochen. Wenn ich einen Barré greife, dann ist der Zeigefinger zur Seite gedreht, der liegt quasi mit der Kante am Griffbrett auf und noch dazu so, dass die Spitze des Fingers gerade halt die tiefe Seite greift, damit der Knochen schön die darunter liegenden Saiten erwischt. Noch dazu gebe ich der Gitarre auch einen leichten Drall, sprich ich drücke sie mit dem Unterarm meiner Schlaghand an mich, während ich sie mit meiner Greifhand weg drückte, um meine Finger etwas zu entlasten - drücke die Gitarre dadurch an meine Finger.

Ich geh jetzt halt voll auf Finger Picking. Wird ein langer Weg. :) Aber es macht Spaß.

Fingerpicking ist schon geil. Ich überlege auch schon länger ob ich mir nicht eine Konzertgitarre kaufen und mir einen Classic Lehrer suchen soll.
 
Das dürfte nicht lange dauern. So lange du den F-Akkord nicht als Barré-Akkord spielst, sondern nur mit der 2. - 5. Saite, sind da keine wirklichen Hürden vorhanden, sobald du dich bei einem C-Akkord nicht mehr verkrampfst. :)

Am C D F Am C E (E7)
Am C D F Am E Am E

So, bin jetzt seit knapp 5 Wochen dabei und es macht noch immer viel Spaß, obwohl es sich meistens noch immer um recht „trockene“ Übungen handelt.

Hatte schon dreimal Gitarrenunterricht (nächsten Montag dann wieder) und der macht echt Spaß und hilft mir weiter. Gibt mir auch immer Übungen für zuhause mit.

Hatte vielleicht 1 oder 2 Tage, an denen ich nicht an der Gitarre war. 30-60 Minuten mache ich pro Tag eigentlich immer. Momentan durch Lockdown und Kurzarbeit auch genug Zeit vorhanden.

Neben dem Gitarrenunterricht lerne ich mit Justin Guitar (Buch, Videos und App). Akkorde und Akkordwechsel klappen ganz gut und wird auch immer besser. Hatte bisher: A, E, D, Am, Em, Dm, C, F (nicht als Barre)

Der einzige Akkord von denen, der mir beim Akkordwechsel Probleme macht, ist D. Den hab ich quasi bereits als erstes gelernt, bekomm ihn aber einfach nicht sauber hin. Ich kann den noch nicht im Block setzen, sondern muss ich immer Finger für Finger setzen. Ansonsten greif ich falsch oder blockiere die E-Seite und es klingt beschissen.
 
So, bin jetzt seit knapp 5 Wochen dabei und es macht noch immer viel Spaß, obwohl es sich meistens noch immer um recht „trockene“ Übungen handelt.

Hatte schon dreimal Gitarrenunterricht (nächsten Montag dann wieder) und der macht echt Spaß und hilft mir weiter. Gibt mir auch immer Übungen für zuhause mit.

Hatte vielleicht 1 oder 2 Tage, an denen ich nicht an der Gitarre war. 30-60 Minuten mache ich pro Tag eigentlich immer. Momentan durch Lockdown und Kurzarbeit auch genug Zeit vorhanden.

Neben dem Gitarrenunterricht lerne ich mit Justin Guitar (Buch, Videos und App). Akkorde und Akkordwechsel klappen ganz gut und wird auch immer besser. Hatte bisher: A, E, D, Am, Em, Dm, C, F (nicht als Barre)

Der einzige Akkord von denen, der mir beim Akkordwechsel Probleme macht, ist D. Den hab ich quasi bereits als erstes gelernt, bekomm ihn aber einfach nicht sauber hin. Ich kann den noch nicht im Block setzen, sondern muss ich immer Finger für Finger setzen. Ansonsten greif ich falsch oder blockiere die E-Seite und es klingt beschissen.
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So, bin jetzt seit knapp 5 Wochen dabei und es macht noch immer viel Spaß, obwohl es sich meistens noch immer um recht „trockene“ Übungen handelt.

Hatte schon dreimal Gitarrenunterricht (nächsten Montag dann wieder) und der macht echt Spaß und hilft mir weiter. Gibt mir auch immer Übungen für zuhause mit.

Hatte vielleicht 1 oder 2 Tage, an denen ich nicht an der Gitarre war. 30-60 Minuten mache ich pro Tag eigentlich immer. Momentan durch Lockdown und Kurzarbeit auch genug Zeit vorhanden.

Neben dem Gitarrenunterricht lerne ich mit Justin Guitar (Buch, Videos und App). Akkorde und Akkordwechsel klappen ganz gut und wird auch immer besser. Hatte bisher: A, E, D, Am, Em, Dm, C, F (nicht als Barre)

Der einzige Akkord von denen, der mir beim Akkordwechsel Probleme macht, ist D. Den hab ich quasi bereits als erstes gelernt, bekomm ihn aber einfach nicht sauber hin. Ich kann den noch nicht im Block setzen, sondern muss ich immer Finger für Finger setzen. Ansonsten greif ich falsch oder blockiere die E-Seite und es klingt beschissen.
5 Wochen ist ja keine lange Zeit... ich vermute, dass du auch etwas älter als 10-12 Jahre bist... je älter du als Anfänger bist, umso länger dauert es, bis die Bewegungsabläufe passen. Da gibt es nur ein Rezept: geduldig und langsam üben. Wenn alle anderen Akkorde sitzen, übe nur den einen Wechsel auf das D und zwar von dem Akkord, von dem aus es am besten und schnellsten klappt. Und das extrem langsam am besten mit Metronom... dann nimmst du den nächsten Akkord dazu und so weiter...
das wichtigste ist dabei tatsächlich Geduld und Lockerheit... wenn du merkst, dass du verkrampfst, mach kurz Pause... greif das D, Hand öffnen und wieder greifen ohne Akkordwechsel... wenn das klappt lachst du in einer Woche drüber.
 
Eine Frage an die Profis hier:

Ich habe vor einiger Zeit angefangen Gitarre zu lernen und soweit macht es auch Spaß. Jetzt ist mir aber eine Saite gerissen (die unterste) und ich bin etwas überfordert, womit ich sie ersetzen kann. Ich habe eine Fender Squier Stratocaster. Kann man Saiten von Anbietern mischen oder sollte es zwingend wieder eine von Fender sein? Und welches Material und welche Stärke muss die dann haben?
 
Eine Frage an die Profis hier:

Ich habe vor einiger Zeit angefangen Gitarre zu lernen und soweit macht es auch Spaß. Jetzt ist mir aber eine Saite gerissen (die unterste) und ich bin etwas überfordert, womit ich sie ersetzen kann. Ich habe eine Fender Squier Stratocaster. Kann man Saiten von Anbietern mischen oder sollte es zwingend wieder eine von Fender sein? Und welches Material und welche Stärke muss die dann haben?

Wo hast Du die Gitarre gekauft? Oft ist dort dann die Standardbesaitung angegeben. Ich würde zumindest wieder die gleiche Stärke wählen oder lieber noch einfach den ganzen Satz wechseln.
 
Eine Frage an die Profis hier:

Ich habe vor einiger Zeit angefangen Gitarre zu lernen und soweit macht es auch Spaß. Jetzt ist mir aber eine Saite gerissen (die unterste) und ich bin etwas überfordert, womit ich sie ersetzen kann. Ich habe eine Fender Squier Stratocaster. Kann man Saiten von Anbietern mischen oder sollte es zwingend wieder eine von Fender sein? Und welches Material und welche Stärke muss die dann haben?


Das kommt drauf an. Wie lange sind die Saiten denn jetzt schon drauf? Ich nehme mal an schon etwas länger wenn Du sagst "vor einiger Zeit". Dann würde ich die auch direkt in einem Zug alle wechseln.
Saitenstärke sind bestimmt 009-042.
Würd da zB diese hier nehmen:
https://www.thomann.de/de/daddario_exl120.htm
 
Danke schonmal!

Gekauft habe ich sie über amazon, das war so ein Bundle mit Verstärker. Das genaue Paket finde ich aber gerade nicht mehr im Angebot.

Ich habe sie jetzt seit etwa einem Jahr und so lange sind die Saiten drauf. Wahrscheinlich ist es dann nur eine Frage der Zeit, bis die anderen auch aufgeben - ich weiß nicht wie lange die normalerweise halten, ich spiele meist ein paar Mal die Woche.
 
Das hängt halt davon ab wieviel Du spielst, wie schwitzig die Hände sind, ob Du da manchmal drüber wischst oder nicht. Die sind dann auch irgendwann verfärbt, fühlen sich nicht mehr so gut an. Nach einem Jahr würd ich die dann aber auf jeden Fall alle wechseln. :-)
 
Alleine durch das Rumstehen sind m. E. die Saiten nach einem Jahr auf alle Fälle durch. Wenn man regelmäßig spielt, kann man die Saiten durchaus nach wenigen Wochen wechseln.

Auf nahezu allen Gitarren ist ein .009er-Satz drauf. Daddario oder Ernie Ball verwendet ist dann fast schon egal und persönliche Vorlieb. Wobei bei gleicher Sateinstärke die Ernie Balls einen größere Spannung haben sollen.
 
So...der alte Sack greift dann auch mal zur Klampfe.
Habe mir über Thomann ein Set bestellt (Lieferzeit 8 Wochen) und will dann mal sehen was noch aus meinen Gicht-Kriffeln auszuholen ist!
Jemand schon Tipps, wie man am besten ran geht ohne das Frustlevel gleich zu sprengen?
 
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