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PS5 Ghost of Yōtei

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• New Game+
40 FPS Mode AND Uncapped Mode
• Auto loot
• Replay Yotei Six Camps and Duels after rolling credits
• New armor and upgrades
• Option to turn fall damage off
• Option to skip Sumi-e minigames
• Harder difficulties
• New customizeable shortcut by swiping right on the touchpad
• New Photo Mode features - swap graphics modes, toggle horse on/off, add grid lines, adjust shutter speed, new color grading options, and more
• And more
 
Kommt ja auch immer drauf an, wie groß die späteren Änderungen aussehen. Ändert der New Game+ Modus etwas am ersten Spielerlebnis? Vermutlich nicht. Daher ist es eig egal, ob ich das Spiel nun zum Release gespielt habe, oder später, wenn der NG+ Modus drin ist. Releasespieler können dann nochmal mit dem Modus einsteigen und neue Spieler müssen eh erst durch den normalen Modus durch.

Bei Spielen wie Stalker 2 würde ich sogar mitgehen, dass Spieler die später zuschlagen ein deutlich runderes Erlebnis haben dürften. Aber da reden wir ja teils Gamebreaking Bugs.
 
50 Stunden Spielzeit, und ich bin nun relativ weit im Spiel. Leider habe ich die Angewohnheit, jeden noch so kleinen weißen Fleck auf der Karte aufzudecken - nervig und nicht unbedingt förderlich für den meditativen Charakter des Spiels.

Aber halt - wir spielen hier ja kein Tsushima mehr. Keinen ehrenvollen Samurai, der sich dem Ethos des Hagakure verschreibt, sondern einen rachsüchtigen Geist in einer dreckigen Western-Folklore. Da war ja was.

Und jetzt kommt der entscheidende Clou, der das Spiel für mich auf eine Ebene mit seinem Vorgänger hebt: der Kurosawa-Stil.

Dieser hochkontrastreiche Monochrom-Look, diese Wonne an Tiefe, dieser analoge Wegbereiter in einer dreckigen, feudalen Tarantino-Zeit - er zieht mich vollkommen in die Spielwelt hinein.

Für mich ist das ein echter Gamechanger!

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Ich spiele nur noch in diesem Modus und finde endlich den kreativen Zugang, den ich zuvor bei diesem minimalistisch anmutenden Artstyle vermisst habe. Jetzt passt es einfach.

Bitte nicht falsch verstehen: Das farbenfrohe Tsushima war ganz anders gestrickt. Aber unter den gegebenen Umständen - dem rachsüchtigen Engel, dieser von Zweifeln geplagten Ezu, den Dämonen, die sie umgeben - ist an einen farbenfrohen Stil gar nicht zu denken.

Hier muss und entfaltet der Kurosawa-Stil seine volle Macht.

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Und man… ist das gut. Was für ein Spiel…
 
Ich hatte diesen Modus auch mal ausprobiert aber mir fehlt auf Dauer einfach die Farbenprächtigkeit der Spielwelt bzw verschiedenen Regionen Ezos, die für mich auch eine wichtige Orientierungshilfe bietet (ohne ständig auf die Map zu schauen) und das eigenständige Erkunden interessanter macht.

Ein entscheidender Nachteil (für mich) war auch, dass man in Kämpfen und Duellen die parierbaren (blau) und unparierbaren (rot) Angriffsmuster nicht mehr erkennen kann.

Zudem gefällt mir persönlich der mono-artige Sound überhaupt nicht aber stilistisch gut umgesetzt ist der Modus in jedem Fall.

Kann aber deine Begeisterung anhand deiner Begründung auf jeden Fall nachvollziehen aber für mich war es auf Dauer nichts.
 
Ich hatte diesen Modus auch mal ausprobiert aber mir fehlt auf Dauer einfach die Farbenprächtigkeit der Spielwelt bzw verschiedenen Regionen Ezos, die für mich auch eine wichtige Orientierungshilfe bietet (ohne ständig auf die Map zu schauen) und das eigenständige Erkunden interessanter macht.
Dito, ich kauf doch keinen 1000€ HDR-fähigen TV mit 2000 Nits um dann keine Farben zu haben :D

Grad Ghost of Tsushima und der Nachfolger leben doch von dieser Kulisse.
 
Ich hatte diesen Modus auch mal ausprobiert aber mir fehlt auf Dauer einfach die Farbenprächtigkeit der Spielwelt bzw verschiedenen Regionen Ezos, die für mich auch eine wichtige Orientierungshilfe bietet (ohne ständig auf die Map zu schauen) und das eigenständige Erkunden interessanter macht.

Ein entscheidender Nachteil (für mich) war auch, dass man in Kämpfen und Duellen die parierbaren (blau) und unparierbaren (rot) Angriffsmuster nicht mehr erkennen kann.

Ja, Farben sind Orientierungshilfen. Und Schwarz/Weiß nimmt diese Hilfe bewusst weg - ist mir beim Spielen auch 2-3 aufgefallen. Aber auch das kann ein Faktor sein, um die Orientierungslosigkeit Azus besser nachvollziehen zu können.

Ja, die Angriffsmuster lassen sich bei Duellen nicht unterscheiden - ebenfalls ein signifikanter Nachteil für Casual-Gamer.

Wenn du, @xHadesN7, meinen Beitrag inhaltlich reflektieren würdest, würdest du meine Beweggründe sicher nachvollziehen. Das hat nur wenig mit der Kulisse zu tun, da beide Spiele konzeptionell und strukturell völlig unterschiedlich aufgebaut sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du, @xHadesN7, meinen Beitrag inhaltlich reflektieren würdest, würdest du meine Beweggründe sicher nachvollziehen.
Oh ich kann das nachvollziehen, aber ich wollte nur sagen dass das nichts für mich ist. So spiele ich meine Games nicht, ich mache mir nicht solche Gedanken dabei. Ich würde niemals optische Brillanz opfern. Zumal wie schon angesprochen das mit dem Kontern auch echt schwierig würde.

Und was ich meinte: Mir geht es bei solchen Games dann vor allem um den Wow Effekt der Kulisse. Ich möchte knallige Sonnenuntergänge bestaunen, ich möchte das Gesicht verziehen wenn überall tiefrotes Blut spratzt und ich möchte mir Bilder in mein Gedächtnis einbrennen von wunderschön farbigen Blumenfeldern die ich mit meinem Gaul durchschreite.

Ich schätze da bin ich eher der Typ "Hollywood Opulenz" während du eher "Arthouse" bist. Ist doch in Ordnung, oder nicht?
 
Oh ich kann das nachvollziehen, aber ich wollte nur sagen dass das nichts für mich ist. So spiele ich meine Games nicht, ich mache mir nicht solche Gedanken dabei. Ich würde niemals optische Brillanz opfern. Zumal wie schon angesprochen das mit dem Kontern auch echt schwierig würde.

Und was ich meinte: Mir geht es bei solchen Games dann vor allem um den Wow Effekt der Kulisse. Ich möchte knallige Sonnenuntergänge bestaunen, ich möchte das Gesicht verziehen wenn überall tiefrotes Blut spratzt und ich möchte mir Bilder in mein Gedächtnis einbrennen von wunderschön farbigen Blumenfeldern die ich mit meinem Gaul durchschreite.

Ich schätze da bin ich eher der Typ "Hollywood Opulenz" während du eher "Arthouse" bist. Ist doch in Ordnung, oder nicht?

Das hast du schön formuliert. Ich wollte dir auch keineswegs zu nahe treten - sorry, wenn ich deinen Post etwas dünnhäutig interpretiert habe.

Bin nun schon sehr weit in der Geschichte, der Teshno-Kamm gefällt mir sehr, sehr gut. Es wird halt von Stunde zu Stunde besser… grandios…
 

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