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PS5/PC Ghost of Tsushima (Director's Cut)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zumal es in descripteten Momenten ja auch geht, das die Türe kaputt ist, und man so durch die Türe gehen kann
 
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Schönes Spiel.

Dank den Fotomodus sehr viele Screenshots gemacht.

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Ich habe heute GoT beendet. Bis auf die Artefakte, die Glühwürmchen und die Banner einsammeln, habe ich jede Nebenquest und alle anderen Sachen gemacht, die man im Spiel machen kann. Natürlich auch kompett gelevelt. Ich dürfte geschätzte 50-60 Spielstunden gebraucht haben.

Das Spiel bietet unheimlich viel Potential für einen Nachfolger. Das Grundgerüst haben sie und jetzt müssen sie nur noch Details verbessern bzw. sich um andere Sachen kümmern. Sehr positiv ist das abgrundgeniale Spieldesign. Egal wo, egal bei was, alles sieht unfassbar gut und episch aus. Ich glaube seit Fable 1 hatte ich bei keinem Spiel mehr das Gefühl, mich so wohl in der Spielwelt zu fühlen - wobei GoT da mit großem Abstand ganz vorne liegt.

Weiters haut das Kampfsystem gut rein. Klar, die Kamera ist nicht immer das Gelbe vom Ei (das hat mich etwas an Ninja Gaiden erinnert) aber das Kampfsystem geht ähnlich gut wie bei einem Arkham Asylum von der Hand und jeder Schlag fühlt sich äußerst wuchtig an. Die Befriedung einen Gegner mit dem Katana zu erledigen ist am Ende immer sehr groß und fördert den Spielspaß ungemein. Das ist ein extrem wichtiger Punkt für so eine Art von Spiel, wo man tausende Gegner umlegt. Wenn da das Kämpfen nicht Spaß macht und dich befriedigt, dann hat es den Spieler instant verloren.

Ich bin auch froh, dass das Spiel wirklich japanischen Flair hat und sehr einseitig erzählt ist. Das Spiel handelt von Japanern und Mongolen und es kommen darin auch nur Japaner und Mongolen vor. Kein weißer Typ, der der nächste Tom Cruise sein möchte. Die Japaner sind die Guten, die Mongolen sind die Bösen. Manchmal braucht man, besonders nach einem langen Arbeitstag, nicht mehr und es fühlt sich fantastisch an mal wieder etwas so einfach gehaltenes zu spielen - besonders nach LoU2.

Kopf abschalten, die Umgebung einsaugen und einfach nur schnetzeln. Das ist Entspannung pur.
Die sehr kurzen Ladezeiten unterstützen dieses Gefühl auch noch - mindestens so soll es für mich bei der Ps5 der Standart sein.

Was ich aber bei einem Nachfolger erhoffen würde, wären folgende Punkte:
- mehr Tiere und Menschen und ihre Interaktion miteinander und mit der Spielwelt
- weniger widersprechen/ bessere geschriebene Dialoge. JIN (und auch die anderen Charaktere)widerspricht sich während eines Dialogs immer wieder. Erst nimm er Position "A" ein, um wieder Position "B" einzunehmen.
- sich mehr Zeit bei der Inszenierung und Präsentation verschiedener Geschichten und Charaktere lassen. Ein RDR2 ist hier ein sehr gutes Vorbild oder auch ein Witcher, ein GTA, ein LoU2. Nicht umsonst Weltklasse Spiele, die mehr sein wollen als nur ein weiteres Spiel. Da ist GoT leider sehr weit weg.
- ein für mich bessere Auswahl an Katanas. Ich fand durch die Bank alle gefundenen Designs des Katanas extrem häßlich. Das originale Design ist mit Absand das Schönste - das motiviert beim Sammeln wenig.
- ruhig mehr Dramaturgie (schließt aber auch wieder bessere geschriebene Dialoge und Inszenierung mit ein)
- japanische Synchro. die Lippensynchron ist
- Städte bzw. große belebte Dörfer. Es fühlt sich alles relativ klein an, auch wenn die Insel mMn. sehr groß ist.

Ich hab sicher noch einige Punkte vergessen. Letztendes hat es mir sehr viel Spaß gemacht und ist sehr wahrscheinlich eines meiner letzten Ps4 Spiele bevor die neue Generation kommt. Tolles Spiel, was noch sehr viel Potential für weitere Nachfolger hat.
 
Habe es nun auch durch. War sehr nett, wenn man sich auf die Story fokussiert. Nebenquests und Sammelsurium hatte ich bis in Akt 2 durchgezogen und dann gelassen. Das war echt Einheitsbrei.

Aber Spiel und Story selbst hat sehr gefallen.
 
Hab nun gestern endlich mal das erste Chapter beendet, war richtig gut. Bin vom Progress her zwar lahmarschig, aber es spielt sich auch einfach sehr chillig. Finde ich aber auch generell ein großer Pluspunkt der Sony-Open-Worlds wie Horizon, Days Gone oder jetzt Tsushima. Die Spielwelten wirken viel natürlicher und nicht so vollgestopft. Man hat zwar genug zu tun, aber es wirkt nie wie z.B. in einem Assassin's Creed, bei dem man wirklich permanent mit Aufgaben, Einblendungen, Mechaniken, Encountern und stets generierten ABM konfrontiert wird. Dadurch hat gerade die Atmosphäre, die Landschaft und die Immersion viel mehr Luft zum Atmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau das hat mir an GoT auch so gut gefallen.
Der grundsätzliche Aufbau ist einem typischen Ubisoft-Titel gar nicht mal so unähnlich.
Die Art und Weise, wie der ganze, ich nenne es jetzt mal Krempel, implementiert wurde, war wesentlich stimmiger, unauffälliger/organischer und auch nicht so massig. Dadurch, und durch die wirklich sehr spärlichen HUD Einblendungen, konnte man sich wirklich vollends auf die Welt konzentrieren, was wirklich toll war.

Die Führung durch den Wind war sogar eine richtige Innovation, ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass es sowas schon mal gegeben hat.

Würde mich sehr auf einen Nachfolger auf der PS5 freuen!
Gibt es eigentlich DLC-Pläne?
 
Das Sumpfgebiet schaut so geil aus, wenn man im diesigen Nebel auf weiter Fläche irgendwo am Horizon drei Schatten laufen sieht. Und dann hinreitet um festzustellen, dass es drei Ronin sind, mit denen man sich dann richtig cool duelliert. Man fühlt sich wirklich permanent wie in 'nem Samurai-Film.
 
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