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PS5/PC Ghost of Tsushima (Director's Cut)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Bitte nicht zu viel Orientierung an BotW, was das Gameplay angeht. Ich mag solche "build your own fun" Spiele einfach nicht.

Ich eigentlich auch nicht, weshalb ich mit dem Ubisoft Gamedesign bzw. mit 90%+ aller Open World Games auf Kriegsfuß stehe aber ziehe Breath of the Wild jeder Ubisoft Open World vor (und auch vielen anderen Open Worlds, die nicht gerade auf den Namen Witcher 3 hören). Ist zwar das mMn "schlechteste" 3D Zelda aber das liegt daran, dass mir das klassische Zelda Gamedesign, mit den genialen Dungeons, einfach komplett fehlte - das konnten die Schreine und die Titanen leider nicht ausgleichen.
 
Ich eigentlich auch nicht, weshalb ich mit dem Ubisoft Gamedesign bzw. mit 90%+ aller Open World Games auf Kriegsfuß stehe aber ziehe Breath of the Wild jeder Ubisoft Open World vor (und auch vielen anderen Open Worlds, die nicht gerade auf den Namen Witcher 3 hören). Ist zwar das mMn "schlechteste" 3D Zelda aber das liegt daran, dass mir das klassische Zelda Gamedesign, mit den genialen Dungeons, einfach komplett fehlte - das konnten die Schreine und die Titanen leider nicht ausgleichen.
Die Meinung von BotW hab ich auch.

Aber ich finde nicht, dass Ubisoft Spiele dieses "build your own fun" sind. Ganz im Gegenteil. Da bekommt man den Spaß ja bequem als McMenu präsentiert :D
 
Die neuen News stimmen mich in jedem Fall positiv.
Ich lasse mich vom Titel gerne noch positiv überraschen.
 
Aber ich finde nicht, dass Ubisoft Spiele dieses "build your own fun" sind. Ganz im Gegenteil. Da bekommt man den Spaß ja bequem als McMenu präsentiert :D

Spaß als McMenu im Open World Format ist für meinen Geschmack eher Witcher 3 oder Red Dead Redemption 2. Ich wiederhole mich zwar aber die beiden Titel sind der Open World Konkurrenz in so vielen Bereichen einfach so unglaublich weit voraus, dass einem dabei fast schwindelig werden sollte.

Bei Ubisoft Spielen sehe ich einfach nur eine zugepflasterte Map mit X Markern zum Abgrasen, wobei im Grunde alles dasselbe ist und man sich Überraschungen abschminken darf. Da latsche ich von Lager X zu Lager Y und unterziehe mich mit der langweiligsten Selbstbeschäftigungstherapie überhaupt. Wobei ist das überhaupt noch eine Selbstbeschäftigungstherapie? Im Grunde ist es Open World Selbstbeschäftigungstherapie auf Schienen, was noch viel schlimmer ist. In der sicheren Gewissheit, dass sich nichts ändern wird, außer der Kulisse.

Sogar Piranha Bytes Elex oder der sperrige Indie Titel Outward zertreten das Ubisoft Gamedesign mMn unter ihrem Open World Stiefel.

Das Perverse daran: Ich hasse zwar Far Cry und co. aber Assassins Creed spiele ich trotzdem gerne, obwohl ich weiß wie scheiße das Gamedesign ist (bzw. dass es genau so ein Mist wie in Far Cry ist) aber sie können mich immer wieder mit ihrer historischen Kulisse begeistern. Deshalb ärgert es mich auch noch viel mehr, was da an Potential einfach so in den Wind gefurzt wird :D
 
Spaß als McMenu im Open World Format ist für meinen Geschmack eher Witcher 3 oder Red Dead Redemption 2. Ich wiederhole mich zwar aber die beiden Titel sind der Open World Konkurrenz in so vielen Bereichen einfach so unglaublich weit voraus, dass einem dabei fast schwindelig werden sollte.

Bei Ubisoft Spielen sehe ich einfach nur eine zugepflasterte Map mit X Markern zum Abgrasen, wobei im Grunde alles dasselbe ist und man sich Überraschungen abschminken darf. Da latsche ich von Lager X zu Lager Y und unterziehe mich mit der langweiligsten Selbstbeschäftigungstherapie überhaupt. Wobei ist das überhaupt noch eine Selbstbeschäftigungstherapie? Im Grunde ist es Open World Selbstbeschäftigungstherapie auf Schienen, was noch viel schlimmer ist. In der sicheren Gewissheit, dass sich nichts ändern wird, außer der Kulisse.

Sogar Piranha Bytes Elex oder der sperrige Indie Titel Outward zertreten das Ubisoft Gamedesign mMn unter ihrem Open World Stiefel.

Das Perverse daran: Ich hasse zwar Far Cry und co. aber Assassins Creed spiele ich trotzdem gerne, obwohl ich weiß wie scheiße das Gamedesign ist (bzw. dass es genau so ein Mist wie in Far Cry ist) aber sie können mich immer wieder mit ihrer historischen Kulisse begeistern. Deshalb ärgert es mich auch noch viel mehr, was da an Potential einfach so in den Wind gefurzt wird :D
Red Dead gebe ich dir, aber nenne mir bitte überhaupt einen einzigen optionalen Encounter/Location in Witcher 3's Open World aus dem Hauptspiel, der einen überrascht. Mir fällt sogar so gesehen nur eine generell coole Location ein, die mich beim Spielen damals überrascht hat, bei der ich sogar auch dann im Nachhinein enttäuscht wurde, weil einen das Spiel eh später automatisch dort hinlotst und es meine Entdeckung dadurch wertloser gemacht hat...
 
Red Dead gebe ich dir, aber nenne mir bitte überhaupt einen einzigen optionalen Encounter/Location in Witcher 3's Open World aus dem Hauptspiel, der einen überrascht. Mir fällt sogar so gesehen nur eine generell coole Location ein, die mich beim Spielen damals überrascht hat, bei der ich sogar auch dann im Nachhinein enttäuscht wurde, weil einen das Spiel eh später automatisch dort hinlotst und es meine Entdeckung dadurch wertloser gemacht hat...

Auch wenn ich Red Dead 2 wirklich sehr mag und für eines der besten Spiele dieser Gen halte aber dabei sind mir nicht einmal halb viele Momente wie bei Witcher 3 hängen geblieben. Bei dem Spiel sind mir so unglaublich viele Dinge hängen geblieben, welche nicht Teil der Main Quest sind aber mir halt in der Beschäftigung mit dieser untergekommen sind. Ist nicht ohne Grund aktuell vollkommen unangefochten mein Game of the Gen, noch vor anderen Titel die, für sich selbst gesehen, für mich zu den allerbesten Spielen gehören, die ich in meinem Leben gespielt habe (NieR:Automata, Bloodborne, Stellaris, Disco Elysium,...).

Wobei wir haben da auch denke ich vollkommen unterschiedliche Zugänge und sind besonders beim Open World Gamedesign sogar diametral, was unseren Geschmack angeht - zumindest soweit ich dich anhand deiner Posts einschätzen kann. Ob mich ein Spiel etwa irgendwohin durch sein (kluges) Gamedesign gelotst hat, rechne ich ihm sogar positiv an, statt es ihm anzukreiden.

Soweit ich dich einschätze, bist du der Typ von Spieler der seine persönliche Freiheit über alles schätzt. Der Typ von Spieler bin ich (aktuell) überhaupt nicht. Ich hätte grundsätzlich nichts gegen große Freiheit in Spielen aber die Freiheit, die ich mir wünsche, überfordert Gamedesigner und Technik gleichermaßen, sodass ich einstweilen lieber beim Gegenteil bleibe und mehr ein Freund geführter Erlebnisse bin - wobei Ausnahmen die Regel bestätigen, wie etwa Stellaris.
 
Auch wenn ich Red Dead 2 wirklich sehr mag und für eines der besten Spiele dieser Gen halte aber dabei sind mir nicht einmal halb viele Momente wie bei Witcher 3 hängen geblieben. Bei dem Spiel sind mir so unglaublich viele Dinge hängen geblieben, welche nicht Teil der Main Quest sind aber mir halt in der Beschäftigung mit dieser untergekommen sind. Ist nicht ohne Grund aktuell vollkommen unangefochten mein Game of the Gen, noch vor anderen Titel die, für sich selbst gesehen, für mich zu den allerbesten Spielen gehören, die ich in meinem Leben gespielt habe (NieR:Automata, Bloodborne, Stellaris, Disco Elysium,...).

Wobei wir haben da auch denke ich vollkommen unterschiedliche Zugänge und sind besonders beim Open World Gamedesign sogar diametral, was unseren Geschmack angeht - zumindest soweit ich dich anhand deiner Posts einschätzen kann. Ob mich ein Spiel etwa irgendwohin durch sein (kluges) Gamedesign gelotst hat, rechne ich ihm sogar positiv an, statt es ihm anzukreiden.

Soweit ich dich einschätze, bist du der Typ von Spieler der seine persönliche Freiheit über alles schätzt. Der Typ von Spieler bin ich (aktuell) überhaupt nicht. Ich hätte grundsätzlich nichts gegen große Freiheit in Spielen aber die Freiheit, die ich mir wünsche, überfordert Gamedesigner und Technik gleichermaßen, sodass ich einstweilen lieber beim Gegenteil bleibe und mehr ein Freund geführter Erlebnisse bin - wobei Ausnahmen die Regel bestätigen, wie etwa Stellaris.
Naja, ich hätte immer noch gerne konkrete Beispiele, was genau an optionalen Momenten der Open World aus Witcher 3 dich so erinnerungswürdig begeistert hat.
Ich hab das Hauptspiel zu 100% von 100% gespielt/beendet, mir fallen 2 Szenen ein, die nicht direkt mit dem Mainplot zu tun haben und erinnerungswürdig sind (aber eine automatisch im Verlauf der Hauptstory passiert, also auch wertloser ist) und alle anderen richtig "coolen" Szenen kommen direkt aus dem Mainplot und kann man nicht verpassen.

Um ein Beispiel zu bringen aus einem coolen, optionalem Moment eines Open World Spiels, dass ich grade spiele, bzw. gestern beendet habe (und auch komplett unter dem Radar existiert):
In One Piece World Seeker haben sie als Hommage an den sehr beliebten Skypeia Arc zwei kleine Sky Islands über der Spielmap angebracht.
Die Existenz dieser Islands wird im Hauptplot aber nur angeteased, um sie besuchen zu können, muss man einerseits einen optionalen Sidequest-Strang erfüllen und dann zweitens zu einem bestimmten Spot auf der Map, der etwas abgelegener ist, und dort sich physisch mit einer Kanone nach oben auf diese Inseln launchen.
Dazu kommt, dass das ganze visuell sehr cool gemacht ist, da das ganze komplett ohne Ladezeiten auskommt und man volle Kontrolle über den Flug des Charakters hat und gut 30sek. im freien Flug aufwärts verbringt, bis man oben die fliegenden Inseln auf den Wolken erkennen kann. Man ist da dann natürlich ordentlich erstaunt, wenn man die zum ersten Mal besucht.

Das ganze ist also a) optional, heißt nicht jeder kann diesen Content sehen, der sich nicht auch die Mühe macht, was diesen Content um ein vielfaches bedeutungsvoller macht für jeden der ihn sieht, b)gameplay-technisch interessant gemacht, da man nicht nur einfach eine Ladebildschirm-Transition hat und an einem neuen Ort ankommt, heißt der sense of wonder ist auch dementsprechend groß und da es eine bestehende IP ist c) natürlich noch den Fanservice eines Callbacks an einen beliebten Moment.

In dem Fall kann es sogar mit Gameplay überraschen, was imo eine gute bedeutungsvolle Open World nicht mal braucht.
Fallouts und dergleichen kommen ganz ohne überraschende Gameplay-Momente aus, da man dort immer das gleiche macht, durch Ruinen laufen, Loot einsammeln, Terminals lesen, Schlösser knacken, Gegner umballern. Aber dort kann man besondere, bedeutungsvolle Open-World Momente auch dann einfach durch eine spannende kleine Story oder Inszenierung interesant machen. Entweder durch gutes Writing in z.B. einem Terminal-Eintrag an einem abgelegenen Ort wo nur wenige Spieler hinkommen, oder durch einzigartige Inszenierung, eine Location, die visuell sich so von allem anderen unterscheidet, das alleine das Entdecken und sich an diesem Ort aufhalten, beeindruckt. Z.B Oasis in Fallout 3, ODER, um bei Red Dead zu bleiben, das entdecken der Witwe und ihre gesamte Stranger-Questreihe. Dort treffen sogar beide Punkte zu, einerseits eine sehr coole, malerische Location, die ziemlich versteckt ist, andererseits auch eine interessante Story, die einen mitreißt.

Deshalb frag ich gerne nochmal, was fallen dir denn so für Momente in Witcher 3's Open World ein, die dich so beeindruckt haben?
 
Alles was Ubi gemacht haben, war die Spiele länger und grindiger zu machen und alle ihre Games mit dem gleichen Destiny INterface zu versehen. Mehr nicht. Der Rest ist der gleiche Rotz wie vor 13 Jahren. Nur 5 mal so lang.
Sagte jemand, der Jahr für Jahr die neueste Formel 1 Cashcow suchtet, bei der man einfach wieder nur im Kreis fährt und sich ein paar Logos auf den Autos geändert haben. :ugly:Sorry, nur ein mit einer Hyperbel versehener Seitenhieb weil ich deine Berichte auch im F1-Thread gelesen habe :D
Man kann Assassins Creed wirklich viel vorwerfen, aber sicher nicht, dass sich die Serie nicht gewandelt hat. Gerade DAS ist doch der große Kritikpunkt der Fans der ersten Stunde - eben die große Veränderung.
Rein vom Gameplay her würde man doch zwischen etwa Odyssey und Brotherhood kaum erkennen dass es sich um zwei Spiele der selben Reihe handelt. Von der Aufmachung und dem Inhalt der Story ganz zu schweigen.
Der Hang zu Mikrotransaktionen ist mir weder bei Origins noch bei Odyssey auch nur ein einziges Mal aufgefallen. Nebenquests musste ich kaum machen, ich konnte problemlos der Hauptstory folgen, von Grind keine Spur. Das Spiel ist eher einen Tick zu einfach. Und natürlich ist das Spiel von der Handlung her kein Witcher 3, aber sie ist um Längen motivierender als in den Vorgängern und hat sich auch hier erheblich weiterentwickelt.

Damit aber auch Ghost of Tsushima noch ein paar Worte bekommt: Die Kritik an der Grafik kann ich teilweise nachvollziehen, technisch ist das nicht das oberste Regal, aber der Stil und die Atmosphäre sind doch klasse. Alles weitere lässt sich doch erst konkret bewerten wenn es draußen ist. Lassen wir uns einfach überraschen. :) Bei Spiderman dachte zB auch nicht jeder dass es SO einschlägt und Spaß macht, obwohl es auch einer "normalen" Open-World-Formel folgt. Warum ein Rad auch immer neu erfinden wenn es rollt?
 
Naja, ich hätte immer noch gerne konkrete Beispiele, was genau an optionalen Momenten der Open World aus Witcher 3 dich so erinnerungswürdig begeistert hat.
Ich hab das Hauptspiel zu 100% von 100% gespielt/beendet, mir fallen 2 Szenen ein, die nicht direkt mit dem Mainplot zu tun haben und erinnerungswürdig sind (aber eine automatisch im Verlauf der Hauptstory passiert, also auch wertloser ist) und alle anderen richtig "coolen" Szenen kommen direkt aus dem Mainplot und kann man nicht verpassen.

Deshalb frag ich gerne nochmal, was fallen dir denn so für Momente in Witcher 3's Open World ein, die dich so beeindruckt haben?

Da kannst du im Grunde die Würfel fallen lassen. Kenne die Quests nicht auswendig beim Namen aber grad mal gegoogelt und ein paar daraus aufgegriffen: ghost of the past, last wish, now or never, carnal sins, return to crookback bog, lord of undvik, dead man's party, towerful of mice, of dairy and darkness, where the wolf and cat play, scenes from a marriage, phantom Of eldberg, forefathers eve, big city players, deadly delights, possession,...und das ist nur eine Auswahl deren, auf deren Namen ich gerade gestoßen bin. Um es kurz zu fassen: mich hat die Quest Qualität des Spiels durchwegs beeindruckt. Das wird für mich nur von ganz wenigen Spielen, wie etwa einem Planescape: Torment (aka das beste Spiel ever) getoppt.

Um ein Beispiel zu bringen aus einem coolen, optionalem Moment eines Open World Spiels, dass ich grade spiele, bzw. gestern beendet habe (und auch komplett unter dem Radar existiert):
In One Piece World Seeker haben sie als Hommage an den sehr beliebten Skypeia Arc zwei kleine Sky Islands über der Spielmap angebracht.
Die Existenz dieser Islands wird im Hauptplot aber nur angeteased, um sie besuchen zu können, muss man einerseits einen optionalen Sidequest-Strang erfüllen und dann zweitens zu einem bestimmten Spot auf der Map, der etwas abgelegener ist, und dort sich physisch mit einer Kanone nach oben auf diese Inseln launchen.
Dazu kommt, dass das ganze visuell sehr cool gemacht ist, da das ganze komplett ohne Ladezeiten auskommt und man volle Kontrolle über den Flug des Charakters hat und gut 30sek. im freien Flug aufwärts verbringt, bis man oben die fliegenden Inseln auf den Wolken erkennen kann. Man ist da dann natürlich ordentlich erstaunt, wenn man die zum ersten Mal besucht.

Das ganze ist also a) optional, heißt nicht jeder kann diesen Content sehen, der sich nicht auch die Mühe macht, was diesen Content um ein vielfaches bedeutungsvoller macht für jeden der ihn sieht, b)gameplay-technisch interessant gemacht, da man nicht nur einfach eine Ladebildschirm-Transition hat und an einem neuen Ort ankommt, heißt der sense of wonder ist auch dementsprechend groß und da es eine bestehende IP ist c) natürlich noch den Fanservice eines Callbacks an einen beliebten Moment.

Ich kann mich da jetzt nur schwer bis gar nicht reinfühlen, da ich weder One Piece Fan noch Kenner bin und das Spiel nicht gespielt habe aber vermutlich wäre ich, der Schilderung nach, davon nicht so beeindruckt gewesen, wenn ich es auf ein Franchise ummünze in dessen Fantum ich mich selbst befinde. Das hätte mir denke ich zu wenig Substanz. Ist zwar etwas "gemein" das jetzt so zu schreiben, in Anbetracht der Euphorie, mit der du das geschrieben hast aber ich kann nicht aus meiner Haut.

In dem Fall kann es sogar mit Gameplay überraschen, was imo eine gute bedeutungsvolle Open World nicht mal braucht.
Fallouts und dergleichen kommen ganz ohne überraschende Gameplay-Momente aus, da man dort immer das gleiche macht, durch Ruinen laufen, Loot einsammeln, Terminals lesen, Schlösser knacken, Gegner umballern. Aber dort kann man besondere, bedeutungsvolle Open-World Momente auch dann einfach durch eine spannende kleine Story oder Inszenierung interesant machen. Entweder durch gutes Writing in z.B. einem Terminal-Eintrag an einem abgelegenen Ort wo nur wenige Spieler hinkommen, oder durch einzigartige Inszenierung, eine Location, die visuell sich so von allem anderen unterscheidet, das alleine das Entdecken und sich an diesem Ort aufhalten, beeindruckt. Z.B Oasis in Fallout 3, ODER, um bei Red Dead zu bleiben, das entdecken der Witwe und ihre gesamte Stranger-Questreihe. Dort treffen sogar beide Punkte zu, einerseits eine sehr coole, malerische Location, die ziemlich versteckt ist, andererseits auch eine interessante Story, die einen mitreißt.

Fallout ist für mich auch kein gutes Beispiel. Ich liebe die alten Fallout Teile (1 & 2, sowie deren spirituellen Vorgänger und Nachfolger, namentlich Wasteland 1 & 2) aber mit den neuen Teilen wurde ich nie wirklich warm. Da fehlte mir die inhaltliche Stärke der Vorgänger, nebst einiger anderer Kritikpunkte. Dementsprechend kann ich mich auch in diese Beispiele nicht wirklich einfühlen.

Im Grunde nennst du Beispiele die ich nicht nachempfinden kann und ich wohl mit dem Hexer ein Beispiel welches du nicht nachempfinden kannst. Das machts etwas mühsam.

Denke das Problem liegt darin, dass wir extrem unterschiedliche Typen von Spieler sind. Für mich ist normalerweise Story/Writing > Atmosphere/Immersion (wobei diese für mich wiederum stärker am Writing als an anderen Dingen gekoppelt sind, sprich für mich ist zB die Immersion bei einem guten VN viel stärker als bei einem Fallout 3/4 in meinen kühnsten Träumen) > all. Gameplay lockt mich nur ganz selten aus der Reserve und meist bin ich froh darüber wenn es mich nicht nervt. Wenn mich Gameplay begeistert, dann in seinen extremeren Ausprägungen, wie etwa bei den From Software Titeln oder bei Paradox Strategie Spielen.
 
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