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Gameplay: linear oder offen?

Gameplay: linear oder offen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Zimtzicke schrieb:
Was mich aber interessieren würde, da ich quasi ohne PS2 war und auf der XBOX überwiegend Shooter und Racer gespielt habe: was waren die Spiele von früher, die ihr heute vermisst?

Für mich ganz klar: Das Action-Adventure. LoK Defiance, Shadowman 2, The Suffering 1+2, Mark of Kri, Extermination, Silent Hill (gab ja immerhin 3 Teile), Drakan, Pirates-Legend of the Black Cat usw.
Zähle dazu auch diverse Stealth-Action (Tenchu, Hitman, Manhunt). Das fehlt mir.

Also etwas, das mal NICHT aus Dauergeballer besteht.
 
Oh ja... Extermination. Davon hätte ich gerne nen Nachfolger. Das war bombig. Und ein neues Suffering nehm ich auch mit Kusshand.
 
Zimtzicke schrieb:
Was mich aber interessieren würde, da ich quasi ohne PS2 war und auf der XBOX überwiegend Shooter und Racer gespielt habe: was waren die Spiele von früher, die ihr heute vermisst?

Habe ja schon ein paar Titel genannt:

Nasreddin schrieb:
Zelda ist ein weiteres gutes Beispiel für offenes Gameplay, das nicht Sandbox ist. Oder Deus Ex, Omikron, Beyond Good & Evil, die Metroid Serie, Shadow of Memories, und und und.

Man könnte auch Spiele wie Conker und Banjo nennen. Selbst levelbasiertes offenes Gameplay ala Hitman ist extrem selten geworden.

Ich will auch nicht alles schlecht machen. Ich kann mit Sandbox auch meine Freude haben, zumal die Sandbox-Welten mittlerweile auch immer mehr mit interessanten Inhalten gefüllt werden. Das war ja lange nicht der Fall. Und es gibt nicht nur Sandbox. Das neue Tomb Raider und Deus Ex Human Revolution gehen anscheinend in die von mir gewünschte Richtung. Wer weiß, vielleicht auch L.A. Noire. Aber ich persönlich hatte die letzten Jahre ne lange Durststrecke mit solchen Spielen.
 
Oh ja, das Genre der richtigen Action-Adventures ist leider immernoch am dahinsiechen. Und ehrlich gesagt, habe ich beim neuen Tomb Raider auch meine Zweifel, dass die Serie zu ihren Wurzeln zurückkehren wird.

Ich bin aber guter Dinge, dass gewisse Trends sich auch wieder abflachen werden. CoD wird sich keine 18 Millionen Mal verkaufen und selbst GTA wird irgendwann einsamer in seinem Sub-Genre stehen.
 
Nasreddin schrieb:
Oh ja, das Genre der richtigen Action-Adventures ist leider immernoch am dahinsiechen. Und ehrlich gesagt, habe ich beim neuen Tomb Raider auch meine Zweifel, dass die Serie zu ihren Wurzeln zurückkehren wird.

Im Gegenteil, das neue Spiel wird doch sogar eine offene Spielwelt haben, oder?
 
Nasreddin schrieb:
Nasreddin schrieb:
Oh ja, das Genre der richtigen Action-Adventures ist leider immernoch am dahinsiechen. Und ehrlich gesagt, habe ich beim neuen Tomb Raider auch meine Zweifel, dass die Serie zu ihren Wurzeln zurückkehren wird.

Im Gegenteil, das neue Spiel wird doch sogar eine offene Spielwelt haben, oder?

So heisst es, ja. Aber hatte das erste Tomb Raider eine offene Spielwelt? Es hatte für damalige Verhältnisse sehr grosse Areale. Aber deine Wege waren vorgegeben.

Beim neuen TR habe ich das Gefühl, dass man am besten viel Motorrad fährt, wenn man spielen will. :ugly:

Darksiders war eigentlich ein feines Spiel. Wurde aber auch ignoriert. Castlevania scheint auch in diese Kerbe zu schlagen, oder (hab's nicht gespielt)?

Ich wünsche mir auch mehr Spiele wie Mafia, Scarface oder Der Pate. Offene Welt, aber nicht zu gross und die Story hat einen roten Faden, der den Spieler vorantreibt. Ich persönlich brauche keine Minispiele, Schuhputzer oder Lagerfeuer, um mich vom eigentlichen Spiel "abzulenken".
 
Trayal schrieb:
Rockstar Sandbox... :schreck:

Endlich spricht es mal jemand aus! :deal:
Eine riesige, offene Welt, in der man tun und lassen kann, was man will und Aufträge in beliebiger Reihenfolge abarbeiten kann, stellt für mich schon lange keinen Reiz mehr dar. Schlauchspiele bevorzuge ich da definitiv, obwohl das auch nicht die perfekte Lösung ist. Beispiele für die imo (!) besten Lösungen sind Fable (offene, aber kleine und übersichtliche Spielwelt) und generell klassische JRPG's wie z.B Lost Odyssey in dieser Gen (grobe Overworld, in der man schnell zwischen den Locations switchen oder hin und herlaufen kann kann).
 
Ich mag offen lieber, das Gefühl sich in einer richtigen Welt zu bewegen finde ich besser. Alptraum Spiele sind für mich MGS, Resident Evil 4 und alle anderen die lieber ein Film wären...
 
Zimtzicke schrieb:
Ich wünsche mir auch mehr Spiele wie Mafia, Scarface oder Der Pate. Offene Welt, aber nicht zu gross und die Story hat einen roten Faden, der den Spieler vorantreibt. Ich persönlich brauche keine Minispiele, Schuhputzer oder Lagerfeuer, um mich vom eigentlichen Spiel "abzulenken".

Der Witz ist, dass das eine das andere nicht ausschließt. Wie gesagt, man hätte in einem Red Dead Redemption den Spielverlauf so gestalten können, dass er auch jemandem wie dir Spaß gemacht hätte. Einfach die ganzen Lückenfüllermissionen rausstreichen und optional als Sidequests machen.
Umgekehrt hätte man in ein Mafia 2 ohne Proleme noch mehr optionalen Kram in die Seitenstraßen packen können.

Ich habe noch nie in einem Spiel mehr als 2-3 Sidequests gemacht. Aber gestört hat mich die Existenz eines Sidequests auch noch nie.
 
Red Dead Redemption war perfekt wie es war, dass darf man absolut gar nicht verändern!

Mafia 2 war hingegen ein schlechter Witz, da konnte man absolut gar nichts machen in der Stadt...
 
Also würdest du das Spiel nicht mehr mögen, wenn man die Zeit nicht mehr mit Kopfgeld-Aufträgen totschlagen müsste bis die nächste Storymission ansteht, sondern das ganze "nur" optional wäre? Das heißt, du würdest das Spiel nicht mehr so gut finden, obwohl du es immer noch so spielen kannst wie jetzt?
 
Ich ziehe offenes Gameplay dem lineraren immer vor und denke, dass das auch die Zukunft der Videospiele sein wird. Der einzige Vorteil der lineraren Spielen eingeräumt werden kann ist ein teils packenderer Spielablauf da man den Spieler so durch das Spiel lotsen kann wie es für Dramatik und Storytelling am Besten ist. Aber je stärker die Konsolen werden und je besser die KI desto mehr schwindet wohl auch hoffentlich dieser Vorteil von linearen Spielen.

Die Nachteile linearer Spiele überwiegen für mich aber um das Vielfache. Zunächst einmal gefällt mir das Gefühl nicht nur an einer Achterbahnfahrt teilzunehmen die ich quasi nicht beeinflussen kann. Ich mag an Spielen und virtuellen Welten eben genau das Gefühl mich in einer Welt zu befinden. Und in einer Welt kann ich das machen und dorthin gehen wohin ich gehen will. Lineare Spiele vermitteln mir eher das Gefühl einer Kulisse, eines Films zum mitspielen was für ein paar Stunden unterhaltend sein kann aber danach nicht merh zu begeistern weiß, weshalb auch der Wiederspielwelt linearer Spiele für mich deutlich niedriger anzusetzen ist als bei Open World Titeln...wobei bei denen das Spiel ja eigentlich nie wirklich endet...man ist irgendwann mit den Storymissionen durch aber trotzdem spiele ich auch heute noch hin und wieder GTA 4 einfach nur um in dieser Stadt zu sein und durch die Gegend zu fahren. Sowas würde ich bei einem linearen Spiel niemals tun...also es nach 2maligem durchspielen noch mal einlegen um wahllos ein Level davon zu spielen.
Auf Shooter bezogen ist ein richtiges Open World Konzept natürlich schwer umzusetzen aber sehr große offene Level wie bei Crysis 2 sind schon mal ein wirklich guter Anfang. Während man bei CoD und Co die Gegner nämlich auch durch Pappfiguren ersetzen könnte die ab und zu am Rand des Korridors durch den sich der Spieler bewegen muss auftauchen, fühlen sich die Gegner bei Crysis realer an...einzelne ernstzunehmende Einheiten die man auf verschiedene Arten ausschalten kann und eben keine Schießbudenfiguren.
Bei Open World Spielen fühlt man sich als Teil der Spielwelt und hat als solcher (im besten Fall) die gleichen Möglichkeiten wie im RL. CoD usw könnte man dagegen auch als Railshooter inszenieren, ohne dass es einen gravierenden Unterschied machen würde. Ob man jetzt den linken Stick drückt um sich nach vorn oder hinten zu bewegen oder ob das automatisch geschieht ändert nicht viel und das bisschen vorgekaugelte Bewegungsfreiheit macht es eben nicht wirklich frei.
 
Spielor schrieb:
Ich ziehe offenes Gameplay dem lineraren immer vor und denke, dass das auch die Zukunft der Videospiele sein wird. Der einzige Vorteil der lineraren Spielen eingeräumt werden kann ist ein teils packenderer Spielablauf da man den Spieler so durch das Spiel lotsen kann wie es für Dramatik und Storytelling am Besten ist. Aber je stärker die Konsolen werden und je besser die KI desto mehr schwindet wohl auch hoffentlich dieser Vorteil von linearen Spielen.

Die Nachteile linearer Spiele überwiegen für mich aber um das Vielfache. Zunächst einmal gefällt mir das Gefühl nicht nur an einer Achterbahnfahrt teilzunehmen die ich quasi nicht beeinflussen kann. Ich mag an Spielen und virtuellen Welten eben genau das Gefühl mich in einer Welt zu befinden. Und in einer Welt kann ich das machen und dorthin gehen wohin ich gehen will. Lineare Spiele vermitteln mir eher das Gefühl einer Kulisse, eines Films zum mitspielen was für ein paar Stunden unterhaltend sein kann aber danach nicht merh zu begeistern weiß, weshalb auch der Wiederspielwelt linearer Spiele für mich deutlich niedriger anzusetzen ist als bei Open World Titeln...wobei bei denen das Spiel ja eigentlich nie wirklich endet...man ist irgendwann mit den Storymissionen durch aber trotzdem spiele ich auch heute noch hin und wieder GTA 4 einfach nur um in dieser Stadt zu sein und durch die Gegend zu fahren. Sowas würde ich bei einem linearen Spiel niemals tun...also es nach 2maligem durchspielen noch mal einlegen um wahllos ein Level davon zu spielen.
Auf Shooter bezogen ist ein richtiges Open World Konzept natürlich schwer umzusetzen aber sehr große offene Level wie bei Crysis 2 sind schon mal ein wirklich guter Anfang. Während man bei CoD und Co die Gegner nämlich auch durch Pappfiguren ersetzen könnte die ab und zu am Rand des Korridors durch den sich der Spieler bewegen muss auftauchen, fühlen sich die Gegner bei Crysis realer an...einzelne ernstzunehmende Einheiten die man auf verschiedene Arten ausschalten kann und eben keine Schießbudenfiguren.
Bei Open World Spielen fühlt man sich als Teil der Spielwelt und hat als solcher (im besten Fall) die gleichen Möglichkeiten wie im RL. CoD usw könnte man dagegen auch als Railshooter inszenieren, ohne dass es einen gravierenden Unterschied machen würde. Ob man jetzt den linken Stick drückt um sich nach vorn oder hinten zu bewegen oder ob das automatisch geschieht ändert nicht viel und das bisschen vorgekaugelte Bewegungsfreiheit macht es eben nicht wirklich frei.

+1

Müsste nur noch wissen was ich als Kommentar bei dir hinterlasse. Vlt: Er liebt es, wie ich, in virtuelle Welten einzutauchen OHNE wenn und aber.

WaldGespenst schrieb:
Nasreddin schrieb:
WaldGespenst schrieb:
lieber linear und vollgestopft mit daueraction als offen und langeweile!! ;)

lieber offen und vollgestopft als linear und langeweile!! :P

sowas muss man aber mit der lupe suchen! :D

Findest du sowas, ist es auch mir um einiges mehr als 60€ wert. Hier haben sich die entwickler wirklich mühe gegeben. Gutes Bsp. Morrowind.
 
Linear. Da kann man den Ablauf besser gestalten, die Präsentation verbessern, eine bessere Geschichte erzählen. Offene Spielwelten werden in 99% aller Fälle bereits nach kurzer Zeit langweilig, imo. Ausnahmen bestätigen die Regel.
 
Kommt immer aufs Spiel an.
Ich liebe es bei Oblivion oder Fallout auf Entdeckungstour zu gehen oder bei GTA durch die Stadt zu heizen...bei solchen Spielen entscheide ich gerne selber wie und wann es weiter geht.
Anderseits zeigen Spiele wie Enslaved oder Batman Arkham wie geil auch lineare Spiele sein können.

Besonders störend finde ich diese Schlauchlevel bei vielen Shootern, wo oft nur ein Zaun oder ein anderes Hinderniss einen von der Welt abschneidet
 
Ganz klar linear. Da bekommt man in 99% der Fälle das packendere Spiel, da es nur sehr wenige Ausnahmen bei den Entwicklern gibt, die es schaffen eine offene Welt so hinzubekommen, dass das Gameplay nicht durch Langeweile im XXL-Sandkosten besteht.
 
Eher linear als offen. Oblivion wie auch GTA ödeten mich nach ein paar Stunden einfach nur an, man kann überall hin aber nirgends etwas sinnvolles machen.

Linearität mit ein paar Erkundungsmöglichkeiten wäre klasse, ähnlich wie es Bioshock hinbekommt. Man kann einfach nur durchrennen, oder sich alles gemütlich anschauen.
 
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