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TV Game of Thrones

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es ist halt Wumpe. Die Folgen jetzt zu interpretieren ist als würdest du eine Tiefgründige Analyse zu Episode 8 machen. Es gibt sicherlich auch immer wieder Punkte wo man ansetzen kann aber die verlaufen früher oder später eh im nichts. Bestes beispiel varys und die Briefe die er noch vor seinem Tod absendet. Man könnte meinen die ganze Welt müsste wissen das er der rechtmäßige Erbe ist, das wird ja später auch nicht mehr erwähnt. Das ist aber auch einfach nicht mehr der Anspruch der 8. Staffel. Die will Unterhalten und da hört es dann auch auf.
Ja da gebe ich dir recht und ich finde das schade. Das war für mich nie game of thrones. Natürlich war es Unterhaltung, aber auf einem anderen Level.
Denke der Serie hat es nicht gut getan, dass sie so populär wurde und mainstream.

Gibt's schon Infos für eine Gesamtbox? :"]
 
Glaub nicht das es an der Popularität liegt. Denke das ist einfach der Lauf der Dinge. Als Buchautor hast du ja alle Zeit und alle Seiten der Welt. Da denkst du dir nicht "XY Ist das ziel für meine Figur, wie bekomme ich sie dahin" sondern denkst dir "Meine Figur ist in Situation XY, wie würde sie da handeln?" Das Ziel hast du im Hinterkopf aber man sieht ja an den Büchern und alten Staffeln das der Weg sich unends windet.

Als Autor einer Serie hast du andere Ziele vor Augen. Du hast ein gewisses Budget, einen Zeitrahmen und Stars die von Staffel zu Staffel teurer werden. Im Fall von D&D bindest du dich auch noch weiter an ein Projekt und kannst nichts anderes starten. Da war also ab spätestens Staffel 7 die Frage "Wie bekommen wir all unsere Figuren halbwegs logisch innerhalb von 13 Staffeln ans Ziel?" Das muss man sich ja auch vor Augen halten, 13 Folgen. Das ist nichts. Die Schlachten werden ja auch nicht übersprungen wie in den ersten Staffeln, das kommt ja auch noch hinzu. Schon sind 2 von 6 Folgen für Krieg drauf gegangen.

Tja und schon stehst du als Autor vor dem großen Clusterfuck namens Game of Thrones und denkst dir nur "scheiße, wie soll das in 13 Folgen auch nur halbwegs logisch enden" :ugly: Überlegt mal. Anfang Staffel 7 kam Daenerys grade mal in Westeros an.
 
Was du da zitierst bezieht sich auf ihre Vision, welche sie in der zweiten Season hatte. Das ist eine komplett andere Szene als jetzt im Finale. Und ja, damals in der Vision war es Schnee. Jetzt im Finale war es aber Asche.
Ich hab das auch als Schnee wahrgenommen. Zumindest in der letzten Folge die Szenen im Thronsaal und davor den Dark Souls Moment mit Drogon und Jon. Ich meine, da liegen teilweise Mengen rum, das hätte nicht mal die Aschewolke eines Vulkanausbruches bewerkstelligen können. Auf der anderen Seite war es in den Anfangsszenen und generell in der Folge davor definitiv Asche. :O_o:
 
Ich habe damals als Student die erste Staffel geschaut, als es noch keine deutsche Version gab und danach alle Bücher besorgt, die ich dann durchgelesen habe, da ich unbedingt wissen wollte wie es weiter geht. Ich hätte nie gedacht, dass es irgendwo so ein gutes Fantasyuniversum gibt. Meine Mutter, die keine Serien schaut, hat sich auch alle Bücher durchgelesen und wir beide sind auch einfach enttäuscht, dass GRRM die Blockade hat und es jetzt so kommen musste.

Ich war echt baff wie gut Staffel 1 einfach das Buch wiedergegeben hat und habe später auch die Schritte verstanden, dass man sich auch etwas vom Ausgangsmaterial fortbewegen muss. Auch als man anfangs die Bücher überholt hat, war das mit kleinen Abstrichen großes Kino.

Ab Staffel 7 hat das aber rein gar nichts mehr mit dem zu tun, wofür die Serie stand und das ist halt traurig, wenn das Universum einen 10Jahre begleitet hat.

Sie wollte halt nur noch unterhalten und reflektierte sich überhaupt nicht mehr selbst in der eigenen Logik. Checkliste und fertig. Dabei hatte man sich anfangs sogar auf die Fahne geschrieben, dass der durchschnittliche Fernsehzuschauer viel klüger ist, als man ihm meist zutraut.

Aber ironischerweise schafft es die Serie mit nur noch zwei Schauplätzen und kaum noch lebenden Personen die Fans von Stunde 1 zu vergraulen und will diese für dumm verkaufen. Dabei wäre es jetzt umso einfacher gewesen das ganze schlüssig enden zu lassen. Man hätte bloß die gleiche Mühe reinstecken müssen, die anfangs investiert wurde. Das wollte man aber nicht und nutzt dreist eine andere Art des Storytellings. Das WAS passiert ist, ist nie das was kritisiert wurde.
 
Najaaaaa, wobei die Frage halt auch ist ... spielt es noch eine Rolle wer der "rechtmäßige" König ist?
Also blutstechnisch? Man hat sich doch - wenn auch Hals über Kopf - beschlossen demokratisch aus dem Adelsvolk zu wählen.
 
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Glaub nicht das es an der Popularität liegt. Denke das ist einfach der Lauf der Dinge. Als Buchautor hast du ja alle Zeit und alle Seiten der Welt. Da denkst du dir nicht "XY Ist das ziel für meine Figur, wie bekomme ich sie dahin" sondern denkst dir "Meine Figur ist in Situation XY, wie würde sie da handeln?" Das Ziel hast du im Hinterkopf aber man sieht ja an den Büchern und alten Staffeln das der Weg sich unends windet.

Als Autor einer Serie hast du andere Ziele vor Augen. Du hast ein gewisses Budget, einen Zeitrahmen und Stars die von Staffel zu Staffel teurer werden. Im Fall von D&D bindest du dich auch noch weiter an ein Projekt und kannst nichts anderes starten. Da war also ab spätestens Staffel 7 die Frage "Wie bekommen wir all unsere Figuren halbwegs logisch innerhalb von 13 Staffeln ans Ziel?" Das muss man sich ja auch vor Augen halten, 13 Folgen. Das ist nichts. Die Schlachten werden ja auch nicht übersprungen wie in den ersten Staffeln, das kommt ja auch noch hinzu. Schon sind 2 von 6 Folgen für Krieg drauf gegangen.

Tja und schon stehst du als Autor vor dem großen Clusterfuck namens Game of Thrones und denkst dir nur "scheiße, wie soll das in 13 Folgen auch nur halbwegs logisch enden" :ugly: Überlegt mal. Anfang Staffel 7 kam Daenerys grade mal in Westeros an.
Naja die letzte Staffel strotzt halt nur so vor Fanservice (Clegane Bowl, der überhaupt keinen Sinn macht, wie dargestellt.)

Natürlich verstehe ich ja deine Punkte. Aber die Autoren wollten einfach nicht und haben es sich halt einfach gemacht anstatt zusagen, wir machen noch 2 mal 10. An HBO lags nicht. Die wollen wohl eher Star Wars machen.
 
Najaaaaa, wobei die Frage halt auch ist ... spielt es noch eine Rolle wer der "rechtmäßige" König ist?
Also blutstechnisch? Man hat sich doch - wenn auch Hals über Kopf - beschlossen hat demokratisch aus dem Adelsvolk zu wählen.
Das ist ja das was ich meine. Es ist unrealistisch das da kein schwanz mehr drüber redet aber es macht keinen Unterschied. Das aufzurollen hätte Zeit gekostet die sie nicht hatten. Passt schon.
 
Dann hätte man die Herkunft von jon einfach weglassen können.
Man hats einfach weggelassen...
Vorher - nachher halt.
Vorher war die Blutsabstammung wichtig, nach der Wahl halt nicht mehr.
Klar, alles die Frage dann nach dem Warum und welchen Sinn das ganze verfolgt....wobei man sich halt auch fragen muß ob alles immer einen tieferen Sinn haben muß. Dinge passieren halt auch einfach im Leben.
Ich finde die 8. Staffel als roten Faden gar nicht schlecht, das größte Manko ist imho einfach die Zeit.
Das wurde alles so schnell abehandelt, dass halt alles so überstürzt und hektisch wirkt.
Der Kampf gegen den Nachtkönig so schnell abgehandelt, die Wandlung von Daenerys, der Untergang von Cercei.
Danach dann die Gefangennahme von Jon bis zur "Verhandlung". Alles so gehetzt halt, ich denke wenn das etwas mehr zeitliche Tiefe gehabt hätte wärs vielen auch nicht so negativ aufgestoßen.
 
Ein paar Fragen dürfen ja auch gerne unbeantwortet bleiben und man muss nicht immer als vorkauen. Das passt für mich schon so.

Die gestraffte Handlung ist halt wirklich das größte Manko sowie ein paar Entscheidungen (Brienne und Jaime beispielsweise), die einfach nicht notwendig waren und mehr kaputt gemacht als zur Geschichte beigetragen haben. Am Ende bin ich aber durchaus zufrieden mit dem, was man mir serviert hat. GoT hätte aber noch gut und gerne zwei Staffeln laufen können, um das alles nicht so überhastet wirken zu lassen. Selbst zwei Episoden mehr, hätten den Schaden minimieren können.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ein paar Fragen dürfen ja auch gerne unbeantwortet bleiben und man muss nicht immer als vorkauen. Das passt für mich schon so.

Die gestraffte Handlung ist halt wirklich das größte Manko sowie ein paar Entscheidungen (Brienne und Jaime beispielsweise), die einfach nicht notwendig waren und mehr kaputt als zur Geschichte beigetragen hätten. Am Ende bin ich aber durchaus zufrieden mit dem, was man mir serviert hat. GoT hätte aber noch gut und gerne zwei Staffeln laufen können, um das alles nicht so überhastet wirken zu lassen. Selbst zwei Episoden mehr, hätten den Schaden minimieren können.

Das traurige ist ja, dass sie mit Staffel 6 bewiesen haben, dass sie es auch ohne Bücher können. Natürlich nicht im Detail, aber das war größtenteils das GOT, was wir kennengelernt haben

Man hat etwas weniger Schauplätze und Charaktere, was dem Pacing sogar gut getan hat. S06E09 und S06E10 würde ich sogar als mit die besten Folgen der ganzen Serie ansehen.

Es macht mich einfach wütend, dass man vom Storytelling den Weg des geringsten Widerstandes gegangen ist.
 
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