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Fürchtet ihr euch vor den Folgen der Wirtschaftskrise?

Fürchtet ihr euch vor der Krise?


  • Umfrageteilnehmer
    93

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

ohja... ftd.de = Bildzeitung.... du lebst in einer komischen Welt ^^
Mondknallschlumpf schrieb:
Boarder schrieb:
irgendwie lebst Du doch in einer anderen Welt. Fast alle TopManager der Bankenszene haben versagt. Es kaum einen Automibilkonzern dem es noch einigermassen gut geht ...
Die Topmanager die die Karren in den Dreck gezogen haben, bekommen noch eine dicke Abfindung oder Bonuszahlung dafür.... siehe AIG,deutsche Post,KfW etc.
Und der Steuerzahler darf diesen "Spass" dann bezahlen... super klasse Regierung!


Keine Ahnung, in welcher lebst du denn? Nach dem, was du da oeben geschrieben hast eher in der Welt der Bildzeitung.

Es gibt Manager die versagt haben und ja, es ist ne Sauerei, dass die auch noch hohe Abfindungen bekommen. Aber die stellen trotzdem nicht die Mehrheit der Manager im Land...

Mal abgesehen davon, dass der Großteil der immer so schön als "Reiche" gebrandmarkten Leute aus den mittelständischen Unternehmensbereichen kommen würde, sofern sie ihre "geniale" Idee der Reichensteuer irgendwann mal umsetzen.

Die Autmobilkonzerne leiden generell unter der Krise, weil sie und ihre Zulieferer nur schwer an Kredite kommen, selbst die kurzfristigen nicht mehr, die in der Branche seit jeher üblich waren. Die Unternehmen haben aber nicht das geringste mit dem Entstehen der Krise zu tun.

Und ja, der Steuerzahler muss den Kram am Ende zum Teil bezahlen, denn die Alternative wäre noch schlimmer.
 
Homer schrieb:
Und du meinst das noch ernst? Also ernst ernst?

Natürlich.

Wohin diese unstillbare Gier geführt hat sehen wir ja jetzt.
Die Immo-Blase war ja nicht der Auslöser der Krise, sondern nur ein Symptom.
 
Leute, macht euch bitte nicht wieder ständig schräg von der Seite an, nur weil ihr andere politische Sichtweisen habt. Darüber kann man auch anständig diskutieren, ohne dem Gegenüber ständig zu attestieren, daß er keine Ahnung hat oder ein Idiot ist.
 
Es ist ein Fakt dass in dieser Welt das Geld oben angesammelt wird und unten die Verarmung vieler statt findet, die Umverteilung stimmt nicht mehr. Ich hab mit keiner Silbe plakativ die Bankenmanager erwähnt aber schon wird einem das in den Mund gelegt. Mit den S/W Anschuldigungen kommt man hier nicht weit, einfach mal globaler und weiter denken please. Es ist Fakt, dass es sehr viele ganz Reiche gibt und ganz arg viele ganz Arme, genau das ist das Problem. Zusätzlich lassen Reiche ihr Geld bei Reichen. Geld vermehrt sich nicht so einfach, es wird den einen genommen und die Anderen wissen gar nicht mehr wohin damit. Das ist ein welteites Problem und ich hab kein Problem damit wenn sich das mal ändert. Dementsprechend find ich es auch nur gut dass manch Milliardär alles verloren hat. Wobei er ja eh nur auf dem Papier reich war.
 
pil schrieb:
es wird den einen genommen und die Anderen wissen gar nicht mehr wohin damit.

Das stimmt doch gar nicht. Die wirklich Armen hatten ja eh nie was und zahlen auch keinerlei Steuern, im Gegenteil, sie kriegen sogar noch was. Und mal ganz ehrlich: Arme hat es immer gegeben und wenn jemand z.B. aufgrund von geringer Bildung oder sonstigem weniger Geld hat, als andere, dann ist das ehrlich gesagt sein Problem und kein Grund, da irgendwas umzuverteilen (und nein, damit meine ich bei weitem nicht alle verarmten Menschen und schon gar nicht die, die unverschuldet in so einer Situation sind, bevor hier noch ne neue Diskussion entsteht).
 
Es wird halt auch nicht besser, wenn sich nur mehr die "reichen" Bildung (und auch gute medizinische Versorgung...) leisten können. Das nur mal am Rande... ;)
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Und mal ganz ehrlich: Arme hat es immer gegeben und wenn jemand z.B. aufgrund von geringer Bildung oder sonstigem weniger Geld hat, als andere, dann ist das ehrlich gesagt sein Problem und kein Grund, da irgendwas umzuverteilen [...].

Ich behaupte mal ganz plakativ, dass jemand, der sich sein Leben lang die Seele aus dem Leib gearbeitet hat, egal ob als Kloputzer oder Hiwi am Bau, es NICHT verdient hat in die Armut abzurutschen. Weder während er erwerbstätig ear, noch in der Pension.
 
Alexicious schrieb:
Es wird halt auch nicht besser, wenn sich nur mehr die "reichen" Bildung (und auch gute medizinische Versorgung...) leisten können. Das nur mal am Rande... ;)

Das ist ja auch immer ein beliebtes Argument, imo aber völliger Blödsinn. Grundsätzlich kann jedes Kind aufs Gymnasium gehen. Fehlt wirklich Geld für Schulbücher und Zusatzmaterial, kann dies vom Staat beantragt werden. Und ich kannte im Studium auch genug Leute, die Bafög bekamen und zusätzlich arbeiten mussten, um sich das ganze zu finanzieren.

Schuld ist eher das Elternhaus, das in Problemfamilien nicht stimmt und sich überhaupt nicht für die Kinder und deren Schullaufbahn interessiert. Sowas ändert sich aber schon gar nicht, wenn man denen mehr Geld gibt...
 
Mit Geld kannst du mehr ändern als dir lieb ist. Ich red aber auch nicht von Harz 4 Empfängern. Gibt doch auch arbeitende Menschen di nix haben und gerade mal so durch kommen. Und am besten noch mit ein paar Kindern. Immer schön am Hungertuch nagend lassen. Und dann am Ende noch Studiengebühren rauf hauen und die Studis sich verschulden lassen, so macht man die Leute abhängig. Und unser Staat hat genug Geld, es ist nur ne Frage der Verteilung.
 
Schuld ist eher das Elternhaus, das in Problemfamilien nicht stimmt und sich überhaupt nicht für die Kinder und deren Schullaufbahn interessiert. Sowas ändert sich aber schon gar nicht, wenn man denen mehr Geld gibt...

Ändert doch nichts an der Tatsache das es Menschen gibt die astronomische Gehälter beziehen aber das Geld gar nicht ausgeben können, während die, die für diesen Menschen arbeiten, gar nicht mehr wissen wie sie das alles noch bezahlen sollen. Ich denke bei 100.000 € pro Monat sollte man echt eine Grenze ziehen. Selbst das ist niemand wert. Nicht auf diesem Planeten.
 
Eine Gehaltsobergrenze ist gar nicht durchführbar und imo auch grundsätzlich falsch. Wer als Unternehmer ne gute Idee hatte oder gut wirtschaftet darf auch die Früchte seiner Arbeit ernten, selbst wenn das zig Millionen Dollar/Euro im Jahr sind.

Ne Ausnahme sind halt Manager, die ihren Unternehmen schaden, die müssten eigentlich sogar noch draufzahlen.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Eine Gehaltsobergrenze ist gar nicht durchführbar und imo auch grundsätzlich falsch.

Nicht wenn man eine solidarische Gesellschaft anstrebt. :p

Aber Gehaltsobergrenzen werden nur schwer durchführbar sein. Es ist egal wieviel jemand verdient, wenn jemand der Meinung ist er holt mehr Geld rein als er kostet dann wird die Summe bezahlt; siehe Sportler.
 
Evin schrieb:
Mondknallschlumpf schrieb:
Eine Gehaltsobergrenze ist gar nicht durchführbar und imo auch grundsätzlich falsch.

Nicht wenn man eine solidarische Gesellschaft anstrebt. :p

So eine Gesellschaft gibt es nicht. Da bleiben dann nämlich nur die Dummen und Schwachen übrig, alle anderen wandern dahin ab, wo sie noch nen Ertrag nach Leistung erhalten...

Oder die Gesellschaft wird faul und innovationsarm, so wie damals in der DDR.
 
Ich rede von Angestellten, Herr Zetsche ist auch nur angestellt und kassiert 450.000 im Monat. Ich frage mich was er damit macht und weshalb er davon nicht einfach 300.000 monatlich an seine Mitarbeiter verteilt. Er ist ja nicht der einzige mit diesem Gehalt bei Mercedes.

Erkläre mir doch mal bitte was ich mit 450.000 pro Monat so alles machen soll? Hallo!?
 
Mit 450.000 halt noch besser ;). Ist ja sehr löblich, dass du dein Geld an andere veteilen würdest. Ich würde es nicht und viele andere vermutlich auch nicht. Wenn man "normal" verdient, versucht man finanziell immer das beste für sich rauszuholen - und das ändert sich auch nicht, wenn man richtig gut verdient. Das liegt eigentlich in der menschlichen Natur.
 
Lass dir doch bitte mal die 450 auf der Zunge zergehen... willst du alle 3 Monate eine weitere Million auf deinem Kontostand sehen oder was soll dir das bringen? Das kannst du gar nicht ausgeben den Sheitz!

Klar liegt das in der Natur des Menschen, deshalb ist es ja wie es ist und der Mensch ist und bleibt ein Arschloch. Ausgeben kannst du die Kohle trotzdem nicht.
 
Loomit schrieb:
Lass dir doch bitte mal die 450 auf der Zunge zergehen... willst du alle 3 Monate eine weitere Million auf deinem Kontostand sehen oder was soll dir das bringen? Das kannst du gar nicht ausgeben den Sheitz!

Ausgeben kann man alles, deswegen gibts ja die jährlichen Luxusmessen in Moskau und Co. Schönes Boot, eigene Insel usw. :D.
 
Mondknallschlumpf schrieb:
...wo sie noch nen Ertrag nach Leistung erhalten...

Ach geh' doch damit weg. :schreck:

Das ist doch sowieso die größte Verarsche.

Wir, also das Projektteam, hängen uns voll rein, arbeiten an Wochenenden und Feiertagen durch, ganz egal welche Widrigkeiten im Weg stehen, und generieren einen Gewinn von voraussichtlich über einer Million. Und wenn wir uns in der Erfolgsübersicht ein oder zwei Monatsgehälter als Prämie gönnen geht die Geschäftsleitung auf die Barikaden? Ich glaub ich spinne. Den "kleinen Angestellten" war es zum großen Teil zu verdanken dass 2008 ein Rekordjahr war, als Dank werden die eh schon lächerlichen Prämien um 20% gekürzt?

Bezahlung nach Leistung. Ich glaub ich kotz gleich. :ugly:

Entlohung nach Leistung funktioniert nur nach obenhin. Unten kommt quasi NIX mehr an.

Das Perverse am konkreten Beispiel ist ja, dass eine etwaige Prämie den Gewinn des Projektes minimiert und somit die Gruppenleiter/Geschäftsführer, welche ja prozentuell gewinnbeteiligt sind, etwas weniger abcashen. Ergo wird blockiert.

Und die Schweinerei wird umso größer, je weiter in der Hirachie man nach oben blickt. Da habe ich zum Glück keinen Einblick in die Interna. Aber mir reicht schon das "mittlere Management".
 
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