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KT Frisch gekauft und gleich geprahlt!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

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iPhone SE2020 128GB.
Bevor ihr anfangt zu sammeln.
Ist das Firmenhandy.

Ich arbeite heute im Zimmer meiner Tochter.
Daher die schicke Unterlage :D
 
uiui da hat aber jmd. wenig Ahnung davon und viele Vorurteile :)

Wenn du dich damit beschäftigst wirst du merken dass a) das Reinheitsgebot nichts mit gutem Bier zu tun hat und b) die Biere die "nach dem Reinheitsgebot" gebraut werden, damit auch nix mehr zu tun haben :)

edit: => https://www.zeit.de/zeit-geschichte...ns-biergesetz-reinheitsgebot-nationalgetraenk

https://www.zeit.de/2016/17/reinheitsgebot-bier-zutaten-malz-jubilaeum

um mal etwas darüber zu lesen.

edit2: und hier ein Plädoyer gegen das Reinheitsgebot

https://www.zeit.de/zeit-magazin/wo...deutschland-biersommelier-vielfalt-geschichte


ich zitiere:

Da wäre zum Beispiel das Wortungetüm Polyvinylpolypyrrolidon – kurz PVPP. Mithilfe dieser kleinen Kunststoffpartikel werden Trübstoffe aus dem Bier gefiltert, um die Haltbarkeit zu verbessern. Der Einsatz solcher Klärmittel ist laut Gesetz zulässig, wenn sie bis auf "technisch unvermeidbare Anteile" vor der Abfüllung wieder aus dem Bier verschwinden. Letzteres stellt allerdings eine Dissertation infrage, die am Lehrstuhl für Technologie der Brauerei der Technischen Universität München eingereicht wurde: Ihr zufolge bleibt ein Teil des Plastikgranulats im Bier enthalten. Gleiches gilt übrigens für den technischen Hilfsstoff Kieselgur.

Nun wird PVPP zwar nicht flächendeckend in der Bierherstellung eingesetzt und sogar als Bindemittel für Tabletten genutzt – Panik muss deshalb kein Biertrinker bekommen. Doch für Oliver Wesseloh gibt es noch viele andere Argumente, die den Mythos Reinheitsgebot entzaubern. Umkehrosmose, Farbebier, High-Gravity-Brewing lauten die entsprechenden Fachbegriffe. "Das alles sind hochtechnische Verfahren in industriellen Fertigungsprozessen, die mit handwerklichen Produkten nichts zu tun haben", schimpft Wesseloh und vergleicht den Technisierungsgrad einer modernen Brauerei mit der Brücke von Raumschiff Enterprise. Tatsächlich ist der industrielle Charakter der Bierproduktion für die Unesco ein Argument, das Reinheitsgebot vorerst nicht in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufzunehmen

...

Bei der Frage, in welcher Form der Hopfen ins Bier kommt, endet die Einigkeit allerdings schon wieder: Ins Industriebier kommt Hopfenextrakt, der (abgesegnet vom Reinheitsgebot) mit CO₂ oder Ethanol behandelt ist; kreative Brauer dagegen schwören auf frische Hopfendolden.
 
Zuletzt bearbeitet:
uiui da hat aber jmd. wenig Ahnung davon und viele Vorurteile :)

Wenn du dich damit beschäftigst wirst du merken dass a) das Reinheitsgebot nichts mit gutem Bier zu tun hat und b) die Biere die "nach dem Reinheitsgebot" gebraut werden, damit auch nix mehr zu tun haben :)

edit: => https://www.zeit.de/zeit-geschichte...ns-biergesetz-reinheitsgebot-nationalgetraenk

https://www.zeit.de/2016/17/reinheitsgebot-bier-zutaten-malz-jubilaeum

um mal etwas darüber zu lesen.

edit2: und hier ein Plädoyer gegen das Reinheitsgebot

https://www.zeit.de/zeit-magazin/wo...deutschland-biersommelier-vielfalt-geschichte


ich zitiere:
Das mit Hopfenextrakt und irgendwelchen Klärmethoden mag für die Fernseh-Brauereien stimmen, aber deren Bier mag ich eh nicht. Bei meiner Haus- und Hofbrauerei weiß ich, was wie wo reinkommt. Da seh ich tagtäglich die Gerste. Da gibts feste Hopfenzulieferer seit Jahr und Tag und einfach ein sauleckeres Bier, wie man es kennt.

Für mich hat Craftbier einfach nicht viel mit dem klassischen Bier zu tun. Wenn ich ein Bier trinken will, dann bestell ich kein Craftbier. Wenn ich aber mal was besonderes will, was neues was nicht unbedingt klassisches Bier sein soll, dann kann ich schon mal ein Craftbier trinken. Sind aber für mich einfach zwei paar Schuhe. Zu einem Essen ein passendes Craftbier kann ich mir gut vorstellen. Abends mit den Kumpels? No way. Außer wir setzen unsere Hipster-Brillen auf, ziehen die Rollkragen-Pullover an und machen ein fancy tasting. Also am Ende wieder no way. Und Vielfalt gibts wie die von der verlinkte Zeit-Kolumne auch schon sagt auch innerhalb des deutschen Reinheitsgebotes. Allein mit dem Hopfen kannst du so unendlich variieren. Da muss kein verkappter Gin aus nem Bier gemacht werden.
 
Das mag ja alles sein (für dich) aber du sprichst Craft Bier ja den Namen Bier ab. Und das ist einfach Käse, sorry.
Naja, es ist einfach kein klassisches „deutsches“ Bier in dem Sinne. Immer im Kontext zu sehen. Für mich ist das wie Tomate Mozzarela mit nem Brot dazu und ein mit Tomate Mozzarella überbackenes Brot. In großen Teil deckungsgleich, aber einfach zwei paar Stiefel.
 
Naja, es ist einfach kein klassisches „deutsches“ Bier in dem Sinne. Immer im Kontext zu sehen. Für mich ist das wie Tomate Mozzarela mit nem Brot dazu und ein mit Tomate Mozzarella überbackenes Brot. In großen Teil deckungsgleich, aber einfach zwei paar Stiefel.

Dann kannste sagen, Craft Bier ist kein klassisches deutsches Bier oder Craft Bier ist für dich kein gutes Bier aber Craft Bier einfach den Namen Bier absprechen und Limo dazu sagen.....

:arnold:

Es mag nicht deinen Geschmack treffen aber es hat technisch mit "klassischem" Bier mehr zu tun als das klassische Bier das man heute überall kaufen kann :) Das ist nunmal objektiv so.
 
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