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Auf dieser Ebene lässt es sich ja richtig gut diskutieren.![]()
Was die erste Staffel von Fargo macht, ist es den Film in Atmosphäre zu kopieren und die Story auszuschmücken. Dabei werden neue Charaktere und Handlungsstränge eingeführt, die schön skurril sind und Spaß machen, aber trotzdem recht plump bleiben, wie z.B. der Killer. Diese zusätzliche Verwobenheit der Serie unterhält, aber unterhält auf eher oberflächliche Weise.
Der Film lebt auch vom bodenständigen, aber irgendwie ehrlich bizarren Feeling, den so ziemlich alle Coen-Filme haben. Nur schafft der Film die Balance viel besser. Das wird für mich gerade bei Marge/Molly deutlich. Molly ist irgendwo ein dümmliches Landei, das sich Mühe gibt, während Marge eine sehr intelligente, bewusste Frau ist, die vom Land kommt. Die ganze Charakterisierung von Marge ist ohne Übertreibung brillant und erhebt den Film zu einem Meisterwerk. McDormand hatte nicht umsonst für die Darstellung einen Oscar bekommen.
Ansonsten ist der Film wesentlich pointierter, hat einen besser ausgearbeiteten Aufbau und Dramaturgie. Die Story von der Serie verläuft sich meiner Meinung etwas und hat zu wenig Fokus. Die lebt eben irgendwo von der Verwirrung und guten Einzelszenen.
Die zweite Staffel hingegen fand ich deutlich besser. Nicht zuletzt, weil sie im Gegensatz zur ersten Staffel eigenständig war.
Sie sind sich ja nicht so unähnlich.
Sehr geil, das Fargo-Feeling war direkt wieder da. 
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