Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

TV Fargo

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Auf dieser Ebene lässt es sich ja richtig gut diskutieren. :D

Was die erste Staffel von Fargo macht, ist es den Film in Atmosphäre zu kopieren und die Story auszuschmücken. Dabei werden neue Charaktere und Handlungsstränge eingeführt, die schön skurril sind und Spaß machen, aber trotzdem recht plump bleiben, wie z.B. der Killer. Diese zusätzliche Verwobenheit der Serie unterhält, aber unterhält auf eher oberflächliche Weise.

Der Film lebt auch vom bodenständigen, aber irgendwie ehrlich bizarren Feeling, den so ziemlich alle Coen-Filme haben. Nur schafft der Film die Balance viel besser. Das wird für mich gerade bei Marge/Molly deutlich. Molly ist irgendwo ein dümmliches Landei, das sich Mühe gibt, während Marge eine sehr intelligente, bewusste Frau ist, die vom Land kommt. Die ganze Charakterisierung von Marge ist ohne Übertreibung brillant und erhebt den Film zu einem Meisterwerk. McDormand hatte nicht umsonst für die Darstellung einen Oscar bekommen.

Ansonsten ist der Film wesentlich pointierter, hat einen besser ausgearbeiteten Aufbau und Dramaturgie. Die Story von der Serie verläuft sich meiner Meinung etwas und hat zu wenig Fokus. Die lebt eben irgendwo von der Verwirrung und guten Einzelszenen.

Die zweite Staffel hingegen fand ich deutlich besser. Nicht zuletzt, weil sie im Gegensatz zur ersten Staffel eigenständig war.
 
Was die erste Staffel von Fargo macht, ist es den Film in Atmosphäre zu kopieren und die Story auszuschmücken. Dabei werden neue Charaktere und Handlungsstränge eingeführt, die schön skurril sind und Spaß machen, aber trotzdem recht plump bleiben, wie z.B. der Killer. Diese zusätzliche Verwobenheit der Serie unterhält, aber unterhält auf eher oberflächliche Weise.

Der Film lebt auch vom bodenständigen, aber irgendwie ehrlich bizarren Feeling, den so ziemlich alle Coen-Filme haben. Nur schafft der Film die Balance viel besser. Das wird für mich gerade bei Marge/Molly deutlich. Molly ist irgendwo ein dümmliches Landei, das sich Mühe gibt, während Marge eine sehr intelligente, bewusste Frau ist, die vom Land kommt. Die ganze Charakterisierung von Marge ist ohne Übertreibung brillant und erhebt den Film zu einem Meisterwerk. McDormand hatte nicht umsonst für die Darstellung einen Oscar bekommen.

Ansonsten ist der Film wesentlich pointierter, hat einen besser ausgearbeiteten Aufbau und Dramaturgie. Die Story von der Serie verläuft sich meiner Meinung etwas und hat zu wenig Fokus. Die lebt eben irgendwo von der Verwirrung und guten Einzelszenen.

Die zweite Staffel hingegen fand ich deutlich besser. Nicht zuletzt, weil sie im Gegensatz zur ersten Staffel eigenständig war.

Gut. Tatsächlich hab ich das anders aufgenommen. Zugegeben, ich hab den Film nur ein mal gesehen und das ist schon einige Jahre her, weswegen bei mir nur so wenig hängen geblieben ist. Die erste Staffel hab ich hingegen 2 mal geschaut. Ich glaub ich muss mir den Film nochmal geben, um nen besseren Vergleich zu haben, weil die Szenen, die mir zum Film einfallen, tatsächlich eigentlich von der ersten Staffel stammen. :gerri: Sie sind sich ja nicht so unähnlich.

Dafür sind wir bei der zweiten Staffel einer Meinung! Der Fokus auf die Gerhardt Familie und Kansas City fand ich deutlich interessanter, als Lorne Malvo aus S1, auch wenn Billy Bob Thornton ein unglaublich guter Schauspieler ist. Dafür hat man mit Mike Milligan und Hanzee Dent zwei der coolsten Charaktere überhaupt eingeführt.
 
Ich hatte den Film mehr oder weniger zufällig noch einmal relativ kurz vor der Serie gesehen. Und ich wäre wahrscheinlich nicht so kritisch, wenn ich es nicht getan hätte. Molly hat mich z.B. extrem enttäuscht und das hat mir schon irgendwie die ganze Serie etwas madig gemacht.
McDormand ist ja auch seit Ewigkeiten die Frau von Joel Coen. Es überrascht also nicht, dass er für sie eine großartige Rolle geschrieben hat. Kann dir also nur empfehlen, dir noch einmal den Film zu geben.
 
Zurück
Oben