megachri schrieb:
heute macht das auto 95% der konkurrenzfähigkeit aus, was (in meinen augen) den fahrertitel um einiges an wert schmälert.
Da muss ich ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz wehement dagegen sprechen. Du kannst gerne versuchen z.B. bei Forza Motorsport 4 mit gleichem Material die selben Zeiten zu fahren, wie die Jungs auf den vorderen Plätzen. Es geht nicht. Du kannst machen was du willst und tust eigentlich auch nichts anderes wie lenken, gas geben und bremsen. Im Grunde nichts anderes wie die anderen auch und trotzdem diese eklatanten Unterschiede. In der Realität sieht es genauso aus und auch in der Formel 1 kann ein guter Fahrer eine Menge kompensieren.
wil schrieb:
Schön so eine Diskussion, wo alle einer Meinung sind - mal was Neues
Deswegen habe ich mich auch bisher ein wenig zurückgehalten um hier nicht querzutreiben, aber wenn ich es jetzt doch schon tue kann ich es auch ansprechen. Eine vereinfachte Aerodynamik speziell an den Flügel würde nicht zu eurem Resultat führen, denn die Entwicklung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass die Dinger selbst ohne Flügel in der Lage wären soviel Abtrieb zu erzeugen, dass sie für Formel 1 Verhätlnisse lächerlichen 170 km/h an der Decke fahren könnten.
Die Aerodynamik ist viel viel mehr als die Flügel und relativ schwer zu verstehen, weshalb auch so eine Regelung eher Newey zuspielen würde und sozusagen eine Newey Dominanz vorprogrammiert wäre. Einfacher ausgedrückt, vereinfacht die Flügel und das ganze Auto ist für den Arsch. Das Ecclestone das nicht mit sich machen lässt dürfte klar sein und dann kämen sie wieder, die ganzen nachträglichen Wertungen weil eine Bodenplatte durch ominöse Umstände plötzlich zu dünn ist.