wil
Emotion, pleasure and challenge
Edit: @ Freezi
Das finde ich definitiv nicht: Die abgelaufene Saison war ungemein ausgeglichen und spannend - es gab in den ersten sieben Rennen (oder so?) sieben verschiedene Sieger. Die Entscheidung fiel buchstäblich erst in letzter Sekunde im letzten Rennen. Es gab auch eine vielzahl spannender Zweikämpfe und so viele Überholmanöver wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Dass diese Spannung nur eine künstlich erzeugte ist (KERS und DRS lassen grüssen), ist zwar ein beträchtlicher Wehrmutstropfen, allerdings ist das allemal noch besser als die Langeweile vor 10 Jahren.
Es läuft tatsächlich nicht alles in die richtige Richtung (Streichung von Traditionsstrecken zu Gunsten von irgendwelchen Wüstenstaatrennen ohne jegliche F1-Fans/Tradition, Pay-Driver-Unding, kaum mehr Testmöglichkeiten, Technick-Schnick-Schnack statt Aerodynamik-Entschlackung etc.), aber dass die F1 in den letzten Jahren deutlich spannender wurde halte ich für ein kaum in Abrede zu stellendes Faktum. Natürlich nicht so spannend wie vor 20 bis 30 Jahren, aber imo wieder durchaus sehenswert.
Tankstopps fände ich dem Grundsatz nach auch o.k., nur weiss dann in der Qualifikation und im Rennen wieder keine Sau, wie die aktuell gefahrenen Zeiten zu bewerten sind. Das ist zum einen zwar irgendwie schon spannend, raubt dem Geschehen auf der Mattscheibe aber auch irgendwie die Relevanz (o.k., schnelle Runde, aber wirklich schnell? Keine Ahnung - das weiss ich erst morgen/übermorgen/am Ende des Rennens...).
Das finde ich definitiv nicht: Die abgelaufene Saison war ungemein ausgeglichen und spannend - es gab in den ersten sieben Rennen (oder so?) sieben verschiedene Sieger. Die Entscheidung fiel buchstäblich erst in letzter Sekunde im letzten Rennen. Es gab auch eine vielzahl spannender Zweikämpfe und so viele Überholmanöver wie seit Ewigkeiten nicht mehr. Dass diese Spannung nur eine künstlich erzeugte ist (KERS und DRS lassen grüssen), ist zwar ein beträchtlicher Wehrmutstropfen, allerdings ist das allemal noch besser als die Langeweile vor 10 Jahren.
Es läuft tatsächlich nicht alles in die richtige Richtung (Streichung von Traditionsstrecken zu Gunsten von irgendwelchen Wüstenstaatrennen ohne jegliche F1-Fans/Tradition, Pay-Driver-Unding, kaum mehr Testmöglichkeiten, Technick-Schnick-Schnack statt Aerodynamik-Entschlackung etc.), aber dass die F1 in den letzten Jahren deutlich spannender wurde halte ich für ein kaum in Abrede zu stellendes Faktum. Natürlich nicht so spannend wie vor 20 bis 30 Jahren, aber imo wieder durchaus sehenswert.
Tankstopps fände ich dem Grundsatz nach auch o.k., nur weiss dann in der Qualifikation und im Rennen wieder keine Sau, wie die aktuell gefahrenen Zeiten zu bewerten sind. Das ist zum einen zwar irgendwie schon spannend, raubt dem Geschehen auf der Mattscheibe aber auch irgendwie die Relevanz (o.k., schnelle Runde, aber wirklich schnell? Keine Ahnung - das weiss ich erst morgen/übermorgen/am Ende des Rennens...).
Relativ hart (zumindest zweiterer), aber immer genügend Platz für den Gegner. Piloten wie Maldonado, Perez oder das Crashkid vom Genfersee haben dagegen offensichtlich überhaupt keinen Plan wie man sich zu verhalten hat...
Und das nicht nur, weil ich Alonso-Fan bin.
). Aber Petrow hatte sich in dem Rennen ja nicht unfair verhalten und ist eben - wie alle Piloten - sein Rennen gefahren. Ich erwarte da von keinem, dass er einfach zur Seite springt. Weder Alonso noch Ferrari haben es während eines ganzen Rennens geschafft, an Petrow vorbeizukommen (überholen/kluge Strategie) - das war eben auch nicht gerade ein Glanzstück... Imo aber deutlich lieber so, als die Freundschaftsaktion unter Deutschen vom letzten Sonntag... Das hat auch nichts mit "Fass aufmachen" zu tun. Man kann sicher einfach nicht zum einen über die angebliche Trickserei von Ferrari aufregen und anderseits Freundschaftsdienste auf der Strecke gutheissen (imo).
schumi war in jeder hinsicht aussergewöhnlich und akribisch. 