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Explosionen am Flughafen Brüssel

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

http://www.spiegel.de/politik/deuts...tmassliche-terroristen-steigen-a-1076511.html
Deswegen. Informiert habe ich mich seit Monaten. Ich halte meine Sorgen für berechtigt. Du anscheinend nicht. Was kann ich dafür tun? Eigentlich gar nichts. Und Entsetzen hatte ich heute früh als ich die Nachricht von den Terroranschlägen gelesen habe, aber nicht weil einige im Internet nicht meiner Meinung sind.
Ich zitiere aus dem Artikel: "...Hinweise...mutmaßliche...erstmals...soll..."
Und nein, sowas macht mir keine Angst, wieso auch?
Weil ein einzelner Kommandeur des IS eventuell hier ist?
Als die ganzen Nazis nach Südamerika geflüchtet sind, haben sie auch nichts gemacht.
Und warum? Weil sie untertauchen wollten.
Oder kennst du dich in den Strukturen des IS oder einer anderen Terrororganisation so gut aus?

Und genau da sind wir wieder bei den irrationalen Ängsten.
Die Terroranschläge wurden bisher immer von hier geborenen und/oder aufgewachsenen Einheimischen begangen.
Macht es das besser? Nein.
Aber man muss sich fragen, warum sie das machen und an den Punkten ansetzen.
 
Quatsch, gezielte Förderung in der schule, dann wenn es bezüglich Zukunft um die wurst geht.

In deinem Beitrag hattest du dich ja auf einen Beitrag bezogen der sich um die jetzt (bzw. in letzter Zeit) neu angekommenen drehte. Wie sollen diese jetzt in absehbarer Zeit in einer "schule" so gefördert werden das diese keine fachlichen/sprachlichen Nachteile gegenüber bereits hier lebenden Arbeitnehmern haben ?
 
In deinem Beitrag hattest du dich ja auf einen Beitrag bezogen der sich um die jetzt (bzw. in letzter Zeit) neu angekommenen drehte. Wie sollen diese jetzt in absehbarer Zeit in einer "schule" so gefördert werden das diese keine fachlichen/sprachlichen Nachteile gegenüber bereits hier lebenden Arbeitnehmern haben ?

Oh, gemeint war es aber auch auf die bezogen, die hier sind, seit Generationen. Die gehören nämlich genauso zur zielgruppe radikaler Prediger, wenn nicht gar noch mehr als die frisch angekommenen. Ich will damit sagen, dass Fehler nicht nochmal in dem selben Ausmaß wiederholt werden sollten, um unser aller willen. Besser man packt es jetzt an als nie.
 
Es ist so wie Du sagst, es sind hier geborene und hier aufgewachsene Muslime, und das wird in ein paar Jahren auch für die jungen Flüchtlinge gelten. Wir werden mehr junge desillusionierte männliche Muslime ohne Perspektiven in Europa haben als jemals zuvor.
Du sprichst ja auch an warum sie das machen, anscheinend sind sie mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden, wenn sie sich dem radikalen Islam zuwenden. Wie willst Du das verhindern? Wirst DU ihnen ein erfülltes Leben verschaffen?
Über Empathie, Menschlichkeit, Nächstenliebe und dem Ablegen von Vorurteilen kann jeder reden , aber gegen die IS hilft Dir das genau gar nichts. Ich bist entsetzt über mich aber ich bin nicht der, der in der U Bahn hochgehen lässt.
 
Es ist so wie Du sagst, es sind hier geborene und hier aufgewachsene Muslime, und das wird in ein paar Jahren auch für die jungen Flüchtlinge gelten. Wir werden mehr junge desillusionierte männliche Muslime ohne Perspektiven in Europa haben als jemals zuvor.
Du sprichst ja auch an warum sie das machen, anscheinend sind sie mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden, wenn sie sich dem radikalen Islam zuwenden. Wie willst Du das verhindern? Wirst DU ihnen ein erfülltes Leben verschaffen?
Auffallend ist ja, dass zwar überwiegend alle aus muslimischen Familien kommen, diese aber moderat sind.
Mehr oder weniger läuft es bei allen nach den gleichen Mustern: schwierige Verhältnisse, Ausgrenzung, fehlendes Zugehörigkeitsgefühl, ...
Manche finden halt in der Musik (sieh dir die Rap-Szene in Europa und USA an, überwiegend Kerle mit Migrationshintergrund), manche in Gangs, manche in der Religion und bei eineigen wenigen leider im Extremismus (gleiches Schema zufälligerweise auch in der Nazi-Szene, sieh dir da mal die Lebensläufe an, sieht ähnlich aus).

Was bringt es da, gegen Religion, Flüchtlinge, Ausländer etc. zu sein und vorzugehen, wenn die Ursachen gänzlich woanders liegen? Das verstehe ich einfach nicht, da braucht man sich doch nur kurz mal hinsetzen und nachdenken und es sollte einem klar werden.
Stehen wohl wieder diese irrationalen Ängste im Weg.
 
Es ist so wie Du sagst, es sind hier geborene und hier aufgewachsene Muslime, und das wird in ein paar Jahren auch für die jungen Flüchtlinge gelten. Wir werden mehr junge desillusionierte männliche Muslime ohne Perspektiven in Europa haben als jemals zuvor.
Du sprichst ja auch an warum sie das machen, anscheinend sind sie mit ihrem bisherigen Leben unzufrieden, wenn sie sich dem radikalen Islam zuwenden. Wie willst Du das verhindern? Wirst DU ihnen ein erfülltes Leben verschaffen?

Ich war samstag auf einem jga, wir kamen abends ziemlich stramm wieder am bahnhof an, da stand ein junger Mann mit Fahrrad und fragte uns nach einer Zigarette. Wir fragten wer er sei, yussuf, 20 aus mossul. Seit 2 monaten in Deutschland. Er wollte in zwei Dörfer weiter, da fuhr aber kein zug mehr, was er nicht aufm schirm hatte. Da haben wir ihn überredet mitzukommen, haben ihm wasser und cola ausgegeben, mit Händen und Füßen kommuniziert und noch viel zusammen gelacht. Letztendlich hat ihn die verlobte von unserem Bräutigam in spe mit Fahrrad im Kofferraum nach hause gefahren.

War mein erster richtiger Kontakt mit einem flüchtling der aktuellen Generation und ich denke, dass ihm unsere Einladung, das gemeinsame lachen und das kennenlernen vielleicht ein wenig mehr das Gefühl gegeben hat, willkommen zu sein. Und wer sich willkommen fühlt, dem wird natürlich nichts garantiert, aber zumindest so manches einfacher fallen.

Ein anderes beispiel, ich habe für einen Praktikanten, halb Nigerianer, ein gutes wort in unserer firma eingelegt. Er ist jetzt azubi, macht bei weitem nicht alles richtig und ich denke auch, dass er nicht übernommen wird. Aber ihm ist zumindest eine berufliche basis gegeben, auf der er sich entwickeln kann.

Ich bin nicht der typ, der auf lesbos boote an land zieht. Aber jeder kann sich einen ruck geben und versuchen, seinen Teil zu leisten. Und wenn es nur ein freundliches lächeln ist, egal wie viele schlechte erfahrungen man schon vorher mit irgendwelchen gangstern mit migrationshintergrund gemacht hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auffallend ist ja, dass zwar überwiegend alle aus muslimischen Familien kommen, diese aber moderat sind.
Mehr oder weniger läuft es bei allen nach den gleichen Mustern: schwierige Verhältnisse, Ausgrenzung, fehlendes Zugehörigkeitsgefühl, ...
Manche finden halt in der Musik (sieh dir die Rap-Szene in Europa und USA an, überwiegend Kerle mit Migrationshintergrund), manche in Gangs, manche in der Religion und bei eineigen wenigen leider im Extremismus (gleiches Schema zufälligerweise auch in der Nazi-Szene, sieh dir da mal die Lebensläufe an, sieht ähnlich aus).

Was bringt es da, gegen Religion, Flüchtlinge, Ausländer etc. zu sein und vorzugehen, wenn die Ursachen gänzlich woanders liegen? Das verstehe ich einfach nicht, da braucht man sich doch nur kurz mal hinsetzen und nachdenken und es sollte einem klar werden.
Stehen wohl wieder diese irrationalen Ängste im Weg.
Meine Ängste sind bestimmt nicht irrational. Wie kannst Du da die Religion von den Terroranschlägen ausklammern. Ohne Religion würde sich da keiner in die Luft sprengen. Aber wie auch immer. ICh bin der Diskussion auch schon müde. Und eigentlich bewundere ich Deine Naivität an das Gute im Menschen zu glauben. Das ist mir mit der Zeit tatsächlich abhanden gekommen.
Mögest Du Dir das bewahren können!
 
ICh werde das ein wenig erklären: In Österreich denkt man, dass Deutschland die Flüchtlinge will, weil man billige Arbeitskräfte mit guter Ausbildung benötigt. Und deswegen mein Einwand , dass man die gezielt einladen könnte. Wenn die Arbeit haben , dann ist die Chance , dass sie radikalisiert werden auch geringer.
Nochmal: Es sind Flüchtlinge, in ihrem Land herrscht Krieg. Es geht hier erst darum den Leute Schutz und Hilfe zu geben. Viele gehen danach auch wieder in die Heimat...wenn man das Land dann wieder aufbauen würde.
Jetzt kommt natürlich wieder die Sache, wie naiv man sein kann. Aber in erster Linie wollen diese Menschen Schutz und nicht sterben....

Und zu sagen, dass ohne Religion sich keiner in die Luft sprengen würde...ist auch aber genauso naiv.
 
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Nochmal: Es sind Flüchtlinge, in ihrem Land herrscht Krieg. Es geht hier erst darum den Leute Schutz und Hilfe zu geben. Viele gehen danach auch wieder in die Heimat...wenn man das Land dann wieder aufbauen würde.
Jetzt kommt natürlich wieder die Sache, wie naiv man sein kann. Aber in erster Linie wollen diese Menschen Schutz und nicht sterben....

Und zu sagen, dass ohne Religion sich keiner in die Luft sprengen würde...ist auch aber genauso naiv.
Sorry ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich habe gemeint, dass die IS Terroristen sich nicht ohne Religion nicht in die Luft gesprengt hätten.
Und DIr ist auch klar, dass die Leute bereits in der Türkei und in Griechenland in Sicherheit sind. Man flieht auch in das erste benachbarte Land in dem nicht Krieg herrscht.
 
Sorry ich habe mich falsch ausgedrückt. Ich habe gemeint, dass die IS Terroristen sich nicht ohne Religion nicht in die Luft gesprengt hätten.
Und DIr ist auch klar, dass die Leute bereits in der Türkei und in Griechenland in Sicherheit sind. Man flieht auch in das erste benachbarte Land in dem nicht Krieg herrscht.
Schon klar, die Leute wollen aber auch, dass es deren Familien gut geht....du würdest auch weiter ziehen...
 
"Der Westen" war (früher) auch net besser. Amis haben die Indianer abgeschlachtet und deren Land weggenommen, die Briten das gleiche mit Australien. Geschweige von den Kolonien in Afrika.
Ist jetzt halt die Zeit von den Islamisten. Das vergeht auch wieder.
 
Als die ganzen Nazis nach Südamerika geflüchtet sind, haben sie auch nichts gemacht.
Und warum? Weil sie untertauchen wollten.

Dafür dass die nur untertauchen wollen krachts aber ganz schön oft... :D

Ich bin ja immer für Nazi-Vergleiche zu haben, aber hier passts einfach nicht. Bekannte Kriegsverbrecher die in ein Land flüchten das nicht ausliefert sind was anderes als Radikale die in der Masse verschwinden können und in Länder kommen die sie aktiv bekämpfen.
 
Lustig zu sehen wie sich die Diskussion entwickelt hat und irgendwie auch vorhersehbar.

Mich würde viel eher mal interessieren warum immer wieder Belgien? Was läuft da schief und wieso versagen die Behörden dort Tag für Tag?
Ich denke mittlerweile kann man schon von einem Versagen sprechen, alleine wie lange Abdeslam dort untertauchen konnte.
 
Mich würde viel eher mal interessieren warum immer wieder Belgien? Was läuft da schief und wieso versagen die Behörden dort Tag für Tag?
Ich denke mittlerweile kann man schon von einem Versagen sprechen, alleine wie lange Abdeslam dort untertauchen konnte.

Naja... anscheinend kann man sich da gut verstecken und hat die nötigen Unterstützer. Nicht umsonst kamen sie von da, haben sich danach lange erfolgreich da versteckt. Und jetzt hat man eben doch mal einen erwischt... Ich bin ja der Meinung dass die aus Angst zugeschlagen haben dass se erwischt werden. Haben einen wichtigen Kopf lebend gefasst... evtl. packt der aus oder es lassen sich Verbindungen ziehen. Also hat man zugeschlagen. Zusätzlich kann trifft man in Brüssel eben auch direkt die gesamte EU... passt also auch gut ins Zieleraster.
 
Ich zitiere aus dem Artikel: "...Hinweise...mutmaßliche...erstmals...soll..."
Und nein, sowas macht mir keine Angst, wieso auch?
Weil ein einzelner Kommandeur des IS eventuell hier ist?
Als die ganzen Nazis nach Südamerika geflüchtet sind, haben sie auch nichts gemacht.
Und warum? Weil sie untertauchen wollten.
Oder kennst du dich in den Strukturen des IS oder einer anderen Terrororganisation so gut aus?

Und genau da sind wir wieder bei den irrationalen Ängsten.
Die Terroranschläge wurden bisher immer von hier geborenen und/oder aufgewachsenen Einheimischen begangen.
Macht es das besser? Nein.
Aber man muss sich fragen, warum sie das machen und an den Punkten ansetzen.
Der Vergleich hinkt jetzt aber auf beiden Beinen. Ich glaube die Nazis sind damals nicht nach Südamerika, weil sie es hassen und deren Gesellschaft und Werte zerstören möchten... Klar tauchen die hier unter, aber doch nicht um ihre Ruhe zu haben sondern um irgendwann so einen kranken menschenfeindlichen Scheiß wie gestern abzuziehen...
 
Dafür dass die nur untertauchen wollen krachts aber ganz schön oft... :D

Ich bin ja immer für Nazi-Vergleiche zu haben, aber hier passts einfach nicht. Bekannte Kriegsverbrecher die in ein Land flüchten das nicht ausliefert sind was anderes als Radikale die in der Masse verschwinden können und in Länder kommen die sie aktiv bekämpfen.
Dann erklär mir doch mal den Zusammenhang von vermutlichen IS-Leuten, die als Flüchtlinge getarnt hier Anschläge geplant/verübt haben.
Bisher waren ausnahmslos alle Terroristen Einheimische.
Es ist noch nicht mal bewiesen, dass die paar Leute, die als Flüchtlinge getarnt herkamen, IS-Leute sind.
Soll sich ja nur um ein paar wenige handeln, im Gegensatz zu den Millionen Flüchtlingen also so unbedeutend, dass 99,999% der normalen Flüchtlinge nicht darunter leiden sollten.
 
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