Ich mein, der Westen führt ja keinen Überlebenskrieg. In diesem Fall könnte man da ja vielleicht sogar noch zustimmen. Aber viele der Interventionen in diesem Gebiet dienen nun einmal Macht und Ressourcen. Im Namen der Religion, lässt man sich auch besonders gerne rekrutieren, wenn man nichts zu fressen auf Tisch hat, keinen Job und keine Perspektive. Wenn die Region wirtschaftlich stabiler wäre, gäbs auch weniger Nährboden für Extremismus.
Klar, man kann militärisch intervenieren, aber nach dem großen Kampf muss auch die Stabilität wieder zurück. Und bisher kann der Westen zwar Angriffe fliegen, aber mit dem Nachhaltigen Wiederaufbau (auch nach westlichen Interessen), hapert es dann doch noch. Und das kannst du an allen vom Westen militärisch geführten Konflikten sehen.
Ich will auch nicht sagen, dass der Westen an allem Schuld ist, mit Sicherheit nicht. Aber Terrorismus ist ein globales Problem, wo jeder seine Verantwortung übernehmen muss. Und solange das nicht passiert, wird das wohl so weiter gehen.