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ikigai ist »das, wofür es sich zu leben lohnt«
Ob die Obstbauern von Sembikiya, der Keramiker Sokichi Nagae oder der 92-jährige Jiro Ono, der älteste mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch: Sie alle haben ihr ikigai gefunden und damit Sinn und Freude im Leben. Anhand dieser und anderer inspirierender Lebensgeschichten und fundiert durch wissenscha liche Erkenntnisse erklärt der japanische Neurowissenschaftler Ken Mogi die japanische Philosophie, die hilft, Erfüllung, Zufriedenheit und Achtsamkeit im Leben zu finden.
Er gewährt zudem tiefe Einblicke in die japanische Kultur, in der das Verständnis von ikigai allgegenwärtig ist. Japaner trachten danach, ihr ikigai zu finden und zu leben – egal, ob in der Karriere, in den Beziehungen zu Freunden und der Familie oder in ihren akribisch gepflegten Hobbys.
Dabei ist entscheidend, dass man sein Ziel mit Hingabe verfolgt und das, was man tut, um seiner selbst willen tut.
Die Fünf Säulen des ikigai:
1. Klein anfangen
2. Loslassen lernen
3. Harmonie und Nachhaltigkeit leben
4. Die Freude an kleinen Dingen entdecken
5. Im Hier und Jetzt sein
Ich war am Ende auch ziemlich enttäuscht. Gefühlt ging es nur um die verschiedensten Beispiele irgendwelcher Japaner, die sich für ihren Beruf regelrecht aufopfern und darin angeblich aufblühen und ihre Erfüllung finden. Ob da jetzt ein Sushi Koch um 4 Uhr zum Fischmarkt fährt um den besten Thunfisch zu finden oder jemand bei einer Tee Zeremonie das beste Porzellan auswählt...Wenn man bedenkt, dass die Japaner dabei sind, auszusterben, dann funktioniert das aber nicht sonderlich gut.
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